# Saturday, February 07, 2009
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Er hat den Hindernislauf zum  Erfolg geschafft: Willy Michel





Vor dem apéro: venturelab-Promi: Bettina Ernst (oben), Martin Bartin Bartohlet und Patrizia Fischer (Mitte) und die künftigen Promis von venturelab







Wenn es eine schweizerische Erfolgsgeschichte aus der jüngeren Zeit gibt, dann heisst sie Disetronic und Ypsomed - und sie heisst Willy Michel. Am venture apéro an der ETH schilderte Michel die Meilensteine seiner Laufbahn.

1984 gründete Willy Michel mit seinem Bruder in Burgdorf die Disetronic. Ihr Ziel: Diabetiekern die Möglichkeit zu geben, sich das Insulin mit einer einfachen Spritze in der Grösse eines Kugelschreibers selber zu spritzen.

Innovationen im Kerngeschäft
In ihrem Kerngeschäft hat sich Michels Unternehmen - zuerst die Disetronic, dann die Ypsomed - konsequent weiter entwickelt und immer wieder Innovationen auf den Markt gebracht - und ihre Marktposition gestärkt.

Arbeitsplätze für den Werkplatz Schweiz
Rund 1700 neue Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 1000 Lehrlinge ausgebildet: Eine Bilanz, die sich sehen lassen darf. Willy Michel ist sich allerdings klar darüber, dass nur noch in wenigen Branchen eine solche Wertschöpfungstiefe möglich ist.

Erster erfolgreicher Börsengang
Das Unternehmen verzeichnete ein enormes Wachstum und gleichzeitig wollte Michels Bruder aussteigen: Das waren die Gründe, warum sich Michel 1996 für den IPO, den Gang an die Börse entschloss - und das mit Erfolg

Von Disetronic zu Ypsomed

2003 verkaufte Michel einen Teil der Disetronic - all das, was dem Geschäftsmodell des Pharmakonzerns entsprach und wo Konkurrenz kaum Sinn gemacht hätte. Den ganzen Bereich der Injektionssysteme - des ursprünglichen Kerngeschäfts - brachte Willy Michel in die Ypsomed ein.

Der zweite Börsengang
Auch für die Finanzierung der Ypsomed wagte Willy Michel den Gang an die Börse - gestärkt durch seine Erfahrungen. Er konnte bei der Zuteilung der Aktien mitreden, und darum sind die 27 Prozent des AK auch sehr breit gestreut.

Einiges in der Pipeline
Diabetes ist, so zynisch das auch tönen mag, ein «Wachstumsmarkt» - gerade in Ländern wie China oder Indien nimmt die Zahl der Zuckerkranken enorm zu. Dysetronic will jedoch nicht einfach mit den Masse wachsen: «Wir haben einge Produkte in der Pipeline, bei denen die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrung steht», sagt Willy Michel.

 
Engagierte Gespräche am apéro

 

Saturday 07 February 2009, 23:51 PM  #     |  Comments [0]  |