# Monday, May 18, 2009
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Aus und Ende. Nicht für die Orbit 09, sondern auch für das bisherige Orbit-Konzept einer Vollmesse, die sich nie richtig positionieren konnte. Für den Startup Park gilt das allerdings nicht: Hier sorgten die jungen und innovativen Anbieter für ein attraktives, lebendiges Profil. Darum ziehen die befragten Teilnehmer denn auch eine durchwegs positive Bilanz.


Rinaldo Ruffiner


Nicole rothen und Marcel Eyer


Ubit mit Marc, Jörg und Sarah


Bernhard Widmer


Martin und Dominic


Karin und Tina

Am klarsten sagt es Rinaldo Ruffiner von der Rabatt-Plattform 5theclub: «Es wäre ein Fehler gewesen, hier nicht dabei zu sein!» Damit meint der Walliser nicht nur die Kontakte, «zu denen ich sonst kaum gekommen wäre». Auch für das Konzept des Gemeinschaftsstandes findet er eine prägnante Formulierung: «Komprimierte Kompetenz auf kleinen Raum.» 


Unter dem Strich positiv «Sehr grosszügig» in Sachen Infrastruktur und Betreuung sei das Konzept des Startup Park. Das sagen auch Nicole Rothen und Marcel Eyer von der Innovationsplattform Atizo. Dass sie ausgesprochen viele und auch ausgesprochen gute Kontakte hatten, lag zu einem Teil sicher auch an der Platzierung ihres Standes direkt neben dem Infodesk am Eingang. Für Atizo auf jeden Fall «geht die Rechnung unter dem Strick mehr als auf», sind Nicole und Marcel überzeugt.

Publikumsmagneten braucht die Messe
Dass Jörg Grabinski von Ubit und sein SmartBoard mit den Kontakten mehr als zufrieden ist, verwundert nicht: Sein SmartBoard wäre schon für sich ein Publikumsmagnet gewesen, durch die pfiffige und spielerische Art, in der Sarah Gasser seine Möglichkeiten im wahrsten Sinne des Wortes aufzeigte und aufzeichnete, verstärkte diesen Effekt. Dass daneben Grabinskis zweites Angebot – ein speziell für KMU geeignetes Scanning-Programm etwas in Hintergrund blieb, liegt wohl in der Natur des Sache: Interessante Präsentationen sind das Salz in jeder Messesuppe... 

«Viel gebracht - und erst noch Spass gemacht»
«Wir haben hier Kontakte geknüpft, die ein sehr grosses Potenzial haben», stellt auch Bernhard Widmer fest. Sein E-Mail-Marketing-Tool Mailweaver sei dank der problemlosen Bedienung und der einfachen Integration sehr gut angekommen sagt Widmer. Besonders geschätzt hat er auch den Austausch und den Umgang mit den andern Startup-Ausstellern. «Das hat sehr viel gebracht, fachlich, fürs Business, menschlich - und es hat erst noch Spass gemacht!»

Der Switch vom Partner zum Kunden
Damit spricht Widmer einen Aspekt an, der für viele sehr wichtig ist. Für den Beobachter war es auch sehr spannend mitzuerleben, wie gut die meisten Teilnehmer am Startup Park den Switch beherrschten zwischen dem intensiven Gespräch mit dem Standnachbarn und dem ebenso raschen Eingehen auf einen Interessenten. Martin Hintermann und Dominic Kurz, die beiden wirbligen Betreiber von GlobeSolutions, vergaben denn auch nicht nur Preis um Preis in ihrer Lotterie. Sie nahmen auch ganz konkrete Aufträge und Anfragen mit besten Chancen nach Hause. Auch für sie gilt: Test bestanden - auch wenn es keinen «Ernstfall» mehr geben wird.

Farbige Wegweiser in die Zukunft
Zusätzliche Farbe(n) brachten die kleinen Pandas, Aliens, Geishas oder Füchse in den Park: die Poken. Sie die kleinen digitalen Visitenkärtchen so etwas wie Wegweiser in die Orbit der der Zukunft?

Monday 18 May 2009, 15:14 PM  #     |  Comments [0]  |