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Schreiben. Für Unternehmer/innen ein Muss, gerade im Zeitalter der E-Mail-Kommunikation. Für viele jedoch eine lästige Pflicht, eine Plage gar. Das muss nicht so sein, erklärte Gabriela Baumgartner am venture apéro in Basel.
Dass «Schreiben» ein durchaus aktuelles Thema ist, bewiesen die zahlreichen Interessent/innen, die den Weg ins Bildungszentrum an der Missionsstrasse 21 fanden. Und das obwohl draussen der erste laue Sommerabend mit seinen Versuchungen lockte.
Keine Strafaufgabe
Schreiben sei zwar nicht immer eitel Honiglecken, betonte die Juristin und Redaktorin beim Beratungszentrum des Beobachters. Entscheidend ist für Gabriela Baumgartner die Einstellung zur Tätigkeit Schreiben. Es sei keine «Gottesgabe» oder ein Talent, das nur wenigen gegeben ist. Ebenso wenig aber eine Strafaufgabe, der sich viele nur mit Widerwillen unterziehen. Sicher ist: Wer nicht gern schreibt, schreibt auch selten gut (wobei «gern» durchaus auch Leiden und Chrampf bedeutet, wie Gabriela Baumgartner aus ihrer Erfahrung ergänzte).
Ein Handwerk mit klaren Regeln
Schreiben ist, so Baumgartners Befund, ein Handwerk. Und zwar ein Handwerk, das – wie jedes andere auch – seine klaren Regeln kennt. Diesen Regeln widmete die Referentin denn auch den wichtigsten Teil ihrer temperamentvollen und mit anschaulichen Beispielen ergänzten Ausführungen.
Über allen Regeln - der Mensch
Über allen Regeln steht ein Grundsatz, der erst einen Text vom Papier zum Leben erweckt: Ein Mensch schreibt für andere Menschen. Und wie mehr sich Schreibende in ihr gegenüber versetzen können, desto besser kommt ihre Message,stopp: Botschaft. Und gleich noch ein Stolpersteinchen: Heisst es nun wirklich Schreibende? Oder nicht doch besser: Schreiberinnen und Schreiber, Schreiber/innen, gar, oh Graus, SchreiberInnen?
Lust statt Frust
Lassen Sie sich, liebe Lesende, von dergleichen nicht ins Bockshorn jagen. Sonst gerät das Schreiben zum Frust statt zur Lust. Das kann es nämlich auch sein, sagt der schreibende Schreiber. |