# Tuesday, August 11, 2009
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Geschäftsführer Mario Jenny...

Optotune-CEO Manuel Aschwanden mit Linse

Michael Sauter von
Compliant Concept...


und ein Blick in die Optotune-
Werkstatt

Die Empa hat an ihrem Hauptsitz in Dübendorf das Technologiezentrum glaTec eröffnet.Zu den Mietern gehören bekannte Startups wie Optotune oder Compliant Concept.

Der Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Industrie sowie die Förderung des Jungunternehmertums sind «zentrale Anliegen» auch der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa. Darum hat diese an ihrem Hauptsitz in Dübendorf das Technologiezentrum glaTec eröffnet.

tebo St. Gallen: seit zwölf Jahren
Bereits seit 12 Jahren besteht am Standort St. Gallen das für die Euregio Bodensee.

Start mit prominenten Startups
Der glaTec business incubator ist vor einiger Zeit mit drei bereits sehr bekannten Projekten gestartet:
Die Optotune AG hat flexible, stufenlos fokussierbare optische Linsen auf der Basis elektroaktiver Polymere (so genannte «künstliche Muskeln») entwickelt, die inzwischen auch produziert werden. Dafür ist das Startup bereits mit praktisch allen renommierten Preisen und Förderungen ausgezeichnet worden: , , Venture 2008, De Vigier und ZKB Pionerpreis Technopark.
Die Compliant Concept GmbH
entwickelt intelligente Bettsysteme mit dem Ziel das «Wundliegen» von bettlägerigen Patienten zu verhindern. Das System besteht aus einer konventionellen Matratze und einem aktiv verformbaren Bettgestell, das für einen wechselnden Auflagedruck sorgt. Auch Compliant hat von und venture kick profitiert.
Die Decentlab GmbH bietet ein drahtloses Messsystem zur Überwachung von Bauwerken und Baustellen an, das flexiber und und günstiger ist als verkabelte Systeme.

Nicht nur ETH-Firmen
Das glaTec steht trotz der engen Verbindung zwischen ETH und Empa nicht nur Spin-offs des ETH-Bereichs offen: Auch externe Start-ups und ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungseinheiten von Firmen sind willkommen.

Kompetente Geschäftsleitung
Geschäftsführer des glaTec ist mit Mario Jenny ein Kenner der Startup-Szene mit eigenen unternehmerischen Erfahrungen. Jenny übt die gleiche Funktion auch im Biotech Center in Schlieren aus. Dort heissen die Mieter unter anderem Prionics, Glycart oder RedBiotec.

Kein Neuland für die Empa
Die Startup- und Spin-off-Förderung ist für die Empa kein Neuland: Das tebo am Empa-Standort St.Gallen hat mehr als zehn Jahre Erfahrung. Die zurzeit über 20 tebo-Startups stammen aus den verschiedensten Bereichen.

Enge Zusammenarbeit
Auch in Dübendorf hat die Empa schon Spin-offs gefördert. Zwei der bekanntesten sind wohl die Flisom, die flexible Dünnschicht-Solarzellen mit einer besonders kostengünstigen Technologie herstellen will. Die Carbo-Link, die auf Material- und Werkstofftechnologie spezialisiert ist, gehörte zu den Lieferanten, die Alinghi zum schnellsten Boot verholfen haben. Für CEO Andreas Winistörfer ist «die Empa immer noch unser technisches Gewissen. Wir machen sehr viele gemeinsame Versuche. Und wenn wir irgendein technisches Problem haben, wenden wir uns an die Fachleute an der Empa.»

Tuesday 11 August 2009, 14:00 PM  #     |  Comments [0]  |