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 Friday, October 09, 2009
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Der swisselectric research award 2009 geht an den Forscher Dr. Wulf
Glatz von der greenTEG GmbH. Er hat einen kostengünstigen
thermoelektrischen Generator entwickelt. Dieser ist auch bei tiefen
Temperaturen funktionsfähig und leistet damit einen wichtigen Beitrag
zur Steigerung der Energieeffizienz. greenTec wurde von venture kick
bereits mit 30‘000 Franken gefördert und hat sich für die 100‘000nder
Runde qualifiziert.
Thermoelektrische Generatoren (TEG) wandeln emissionsfrei Wärme in
Strom um, indem sie die Temperaturunterschiede zwischen einer
Wärmequelle und der Umgebungstemperatur nutzen. Zum Beispiel kann aus
der Abwärme von Zentralheizungen oder Automobilmotoren Strom für den
Haushalt oder die Bordelektronik des Autos produziert werden. Beim Auto
könnte das den Benzinverbrauch um rund zehn Prozent verringern.Neues Herstellungsverfahren für thermoelektrische Generatoren
Dem Team um Dr. Wulf Glatz und Etienne Schwyter ist es nun gelungen,
ein neues Herstellungsverfahren für thermoelektrische Generatoren zu
entwickeln. Thermoelektrisches Material wird dabei direkt auf eine
Kunststofffolie aufgetragen. Das ist zehnmal günstiger als gängige
Herstellungsprozesse. Die Generatoren sind dünn und flexibel, so dass
sie auch auf gekrümmten Oberflächen angebracht werden können. Sie sind
sehr wartungsarm, da sie keine beweglichen Teile besitzen. Die
Generatoren eignen sich zur Wandlung von Niedertemperaturwärme, d.h.
Temperaturen unter 200°C. Diese Eigenschaft wird in Zukunft auch die
Umwandlung von Körperwärme in Strom ermöglichen, zum Beispiel zum
Antrieb eines Mobiltelefons. Unterstützung durch venture kick
Den neuen Herstellungsprozess für thermoelektrische Generatoren
entwickelte Dr. Wulf Glatz im Rahmen seiner Dissertation am Lehrstuhl
für Mikro- und Nanosysteme an der ETH Zürich. Das Ergebnis seiner
Forschung hat er zum Patent angemeldet. Mit dem neu gegründeten
Unternehmen greenTEG GmbH will Dr. Wulf Glatz und sein Team die
Technologie in zwei Jahren zur Marktreife bringen. venture kick hat das
Spin-off bereits mit 30‘000 Franken unterstützt. Die Runde, in der es
um 100‘000 Franken Fördergeld geht, steht noch bevor.
Preisübergabe an Dr. Wulf Glatz
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