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 Monday, October 12, 2009
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Mit der 20’000nder-Runde von letzter Woche hat venture kick die
3-Millionen-Grenze überschritten. Zu den Gewinnern zählt StrokeLab, ein
Startup aus der Romandie, das ein Analyseverfahrens entwickelt hat, mit
welchem Aneurysmen im Gehirn auf ihre Gut- oder Bösartigkeit
untersuchen werden können.

Ein Aneurysma ist eine sackartige Auswölbung an einer bestimmten Stelle
eines Blutgefässes. Wenn sie platzen, kann es zu lebensbedrohlichen
inneren Blutungen kommen. Berühmtes Todesopfer ist Thomas Mann. 1955
verstarb er im Unispital Zürich an einem Aneurysma der Bauchoarta.Nicht alle Aneurysmen müssen herausoperiert werden
Dazumals war es nicht mal möglich, Aneurysmen zu operieren. Heute ist
die Medizin Meilensteine weiter und entfernt die Verformungen, wann
immer sie entdeckt werden. Das soll sich allerdings mit dem von
StrokeLab entwickelten Verfahren wieder ändern,
denn nicht alle Aneurysmen sind bösartig und bedürfen der Operation. Rund 200'000 Schweizer haben Aneurysmen – die wenigsten wissen davon
Gemäss einer Studie aus den USA weisen rund 6% der Bevölkerung
Aneurysmen im Gehirn auf, in der Schweiz sind rund 200'000 Personen
betroffen. Dabei wissen die meisten ganz nach dem Motto - es gibt keine
gesunden Menschen nur schlechte Diagnosen - gar nicht, dass sie eines
haben. Oft werden die Aneurysmen nämlich erst bei Gesundheitschecks
oder aufgrund einer anderen Krankheit entdeckt und anschliessend
entfernt. Die Kosten für die Operationen sind hoch, kein Wunder also,
dass StrokeLab mit seinem neuen Verfahren offene Türen einrennt. Das
Analyse-Tool von Luca Augsburger und Rafik Ouared hilft den Ärzten bei
der Entscheidung, ob eine Operation notwendig ist oder nicht. Im Moment
laufen bereits Tests an der Hirslanden Klinik. Bei venturelab das unternehmerische Rüstzeug geholt
Einmal eine eigene Firma zu gründen, haben weder Luca noch Rafik
geplant. „Diese Chance kam eigentlich mit der Entdeckung, die wir
machten. Wir sahen in diesem Bereich ein riesiges Potenzial,“, erzählt
Luca. Mit dem ersten Schritt in Richtung Unternehmertum gab es für die
Beiden unglaublich viel zu lernen. Dabei holten sich die Firmengründer
das Know-how in den venturelab-Kursen. Luca: „Wir hatten keine Ahnung
von Management. Erst bei venturelab lernten wir, wie man überhaupt
einen Business-Plan erstellt.“ Die Investition hat sich gelohnt. Bei
der letzten venture kick Runde gelang es StrokeLab, die Jury zu
überzeugen. Damit haben sie sich 20'000 Franken gesichert und sich für
die 100’000nder Runde , die in sechs Monaten ansteht, qualifiziert.
Luca Augsburger (rechts) und Rafik Ouared von StrokeLab
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