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 Tuesday, October 20, 2009
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Aiducation International unterstützt mittels Stipendien begabte
Schülerinnen und Schüler in Kenia. Für das erfolgsversprechende System
erhält das Startup 130‘000 Franken von der privaten Förderinitiative
venture kick. Damit unterstützt venture kick zum ersten Mal eine NPO
auf ihrem Weg zum Erfolg. Die Initiative hat seit Gründung 2007 mehr
als drei Millionen Franken für Startup-Projekte ausgeschüttet und damit
über 300 Arbeitsplätze geschaffen.
Die geförderten Startups der letzten venture kick Runde stammen zwar
beide aus der ETH Zürich, könnten aber nicht unterschiedlicher sein:
Während StreamForge, ein typisches Spin-off, eine neue Technologie zur
Übertragung von Audio und Videoinhalten entwickelt hat, unterstützt
Aiducation International mittels Stipendien begabte Schülerinnen und
Schüler in Entwicklungsländern.Aiducation International – Unterstützung, die überzeugt
Die Geschäftsidee von Aiducation ist simpel und stützt sich auf der
Überzeugung, dass Bildung der wichtigste Faktor in der persönlichen
Entwicklung eines Menschen ist und nur so die politische, soziale und
wirtschaftliche Entwicklung eines Landes positiv verändert werden kann.
Dementsprechend wählt Aiducation nach dem Motto ‚Leistungsprinzip statt
Giesskanne‘ in einem dreistufigen Verfahren leistungsstarke
Schülerinnen und Schüler aus und sucht für sie Stipendien. Die Stifter,
sogenannte AiduMaker, können ihre Stipendiaten anhand der Bewerbungen
auswählen und erhalten auf Wunsch die Zeugnisse und Zwischenberichte
von ihnen. Das gespendete Geld wird fast zu 100% - möglich dank
Preisgeldern und Partnerschaften - ausschliesslich zur Tilgung der
Schulgebühren direkt an die Schule überwiesen. Rasant durchgestartet: bereits mehr als 90 Stipendien vergeben
Der Fokus der Aktivitäten liegt zurzeit auf Kenia. Das hat nicht
zuletzt damit zu tun, dass die Idee des Startups während einer Reise
durch das Land geboren wurde. Mitgründer Florian Kowalke: «Wir haben
immer wieder die Leute gefragt, was man machen muss, um ihr Land
vorwärts zu bringen. Die eine Hälfte meinte, das Problem sei die
Gesundheit, die andere die fehlende Bildung. Mit engagierten Personen
vor Ort, mit denen wir übrigens tagtäglich in Kontakt stehen, haben wir
dann die Idee von Aiducation entwickelt.» Das System kommt an. Seit
Eingabe des Projekts bei venture kick im Frühjahr 09 konnten über 70
Stipendien vergeben werden. «Bis Ende Jahr werden es über 100 sein.
Damit haben wir eigentlich nicht gerechnet, wir haben mit dieser Anzahl
unsere eigenen Erwartungen übertroffen», meint Florian Kowalke. Auf
diesem Weg zum Erfolg hat venture kick das Startup aktiv unterstützt:
zum einen mit einem Startkapital von 130‘000 Franken, zum Anderen mit
Tipps und Tricks von erfahrenen Unternehmern aus der Praxis. «venture
kick war für uns ein wichtiger Katalysator. Erst da haben wir so
richtig angefangen, strategisch zu arbeiten.» Das erhaltene Geld setzt
Aiducation für weitere Marketingmassnahmen sowie die Gründung von neuen
Sektionen ein. Unterdessen ist die NPO bereits in der Schweiz,
Deutschland, England, Singapur und Kenia aktiv und beschäftigt über 50
ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. venture kick: über drei Millionen Franken ausgeschüttet
Von der Finanzspritze haben unterdessen 93 Projektteams aus den
unterschiedlichsten Bereichen profitiert: von der Medizinaltechnik über
die Informations- oder Biotechnologie bis zur innovativen
Sportgeräteentwicklung. Eine laufende Umfrage unter den geförderten
Startups zeigt, dass die Initiative weit mehr als nur den Startschuss
für neue Firmengründungen setzt. Bis anhin wurden weit mehr als 300
Arbeitsplätze geschaffen. Und dank venture kick gelingt es den
Jungunternehmern auch weitere Geldgeber an Land zu ziehen. Die Daten
aus der laufenden Umfrage zeigen, dass pro ausgegebenem venture kick
Franken rund 10 Franken von anderen Geldgebern bereit gestellt wurden.
Das entspricht einem Finanzierungsvolumen von über 30 Millionen
Franken.
Florian Kowalke und Kristin Kapitza mit dem Team von Aiducation International
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