Mit
der neuen Ausgabe von gründen 2.0 erhalten alle angehenden Unternehmer
und Unternehmerinnen einen aktuellen Ratgeber für die Phase der
Unternehmensgründung. Der Leitfaden mit Hintergrundartikeln,
Checklisten und einer Fülle von Adressen ist ab sofort online
erhältlich.
Pünktlich zur Startmesse, die gestern im Kongresshaus in Zürich
stattgefunden hat, erschien mit gründen 2.0 die zweite Ausgabe des
Ratgebers für Unternehmensgründer und –gründerinnen. Mehr als 60
Organisationen, darunter auch das IFJ haben zur Realisierung
beigetragen. Hier drei ausgewählte Artikel in aller Kürze.Wer Unternehmer ist, will es bleiben
Die Arbeitszufriedenheit in der Selbständigkeit ist ausserordentlich
hoch, das zeigt eine Umfrage des IFJ Institut für Jungunternehmen. 94
Prozent würden den Schritt in die Selbständigkeit wieder wagen. Und
das, obwohl das Unternehmertum nicht die optimalsten Arbeitsbedingungen
mit sich bringt: weniger Ferien, kein gesichertes Einkommen und lange
Arbeitstage. Aber trotzdem – wer mal Unternehmer ist, will es bleiben.
Beat Schillig vom IFJ schreibt: «Ich kenne niemanden, der nach einer
erfolgreichen Unternehmerkarriere als Angestellter wieder glücklich
wurde. Das Unternehmertum verändert einem und dabei gilt es gleich mit
einem alten Vorurteil zu brechen: Als Unternehmer wird man nicht
geboren, sondern man wird Unternehmer als Resultat eines Lernprozesses,
der übrigens nie abgeschlossen ist.»
Erfolgsstory Pearltec
Zu Beginn wollte Patrizia Fischer nur einem Forscher das Leben
erleichtern, schreibt Stefan Kyora vom Journalistenbüro Niedermann zur
Entstehungsgeschichte von Pearltec. Thomas Müller untersuchte an der
ETH Zürich rheumatoide Arthritis mit Hilfe von Computertomographien.
Dabei suchte er nach einem einfachen Verfahren, dass die Patienten
davon abhalten sollte sich zu bewegen. Patrizia Fischer konnte ihm
genau das entwickeln. Ihre Idee einer Fixierungshilfe war denkbar
simpel: Mit einfachen Bestandteilen wie Styroporkügelchen, einem Ballon
und etwas Stoff gelang es ihr ein Produkt zu schaffen, welches laut den
begeisterten Professoren gleich mit einem Patent geschützt werden
musste. In verschiedenen Kursen von venturelab holte sich dann die
junge Forscherin das Wissen, um ihre neu gegründete Firma auf
Erfolgskurs zu bringen.
Geschäftsideen brauchen einen sicheren Schutz
Das geistige Eigentum ist nach Professor Müller von der Patentabteilung
des IGE (eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum) oftmals der
wertvollste Besitz eines Hightech-Startups. Dieser immaterielle Besitz
muss vor der Konkurrenz geschützt werden. Dazu stehen rechtliche, aber
auch rein strategische Mittel wie zum Beispiel die Geheimhaltung zur
Verfügung. Beide Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, schliessen
sich aber gegenseitig aus, da beispielsweise alle Patentschriften für
Erfindungen veröffentlicht werden.
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«Gluschtig gmacht?» Der gesamte Leitfaden kann ab sofort unter
http://www.gruenden.ch heruntergeladen werden oder bei allen
beteiligten Partnern kostenlos bezogen werden.