# Friday, October 30, 2009
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Mit der neuen Ausgabe von gründen 2.0 erhalten alle angehenden Unternehmer und Unternehmerinnen einen aktuellen Ratgeber für die Phase der Unternehmensgründung. Der Leitfaden mit Hintergrundartikeln, Checklisten und einer Fülle von Adressen ist ab sofort online erhältlich.

Pünktlich zur Startmesse, die gestern im Kongresshaus in Zürich stattgefunden hat, erschien mit gründen 2.0 die zweite Ausgabe des Ratgebers für Unternehmensgründer und –gründerinnen. Mehr als 60 Organisationen, darunter auch das IFJ haben zur Realisierung beigetragen. Hier drei ausgewählte Artikel in aller Kürze.

Wer Unternehmer ist, will es bleiben
Die Arbeitszufriedenheit in der Selbständigkeit ist ausserordentlich hoch, das zeigt eine Umfrage des IFJ Institut für Jungunternehmen. 94 Prozent würden den Schritt in die Selbständigkeit wieder wagen. Und das, obwohl das Unternehmertum nicht die optimalsten Arbeitsbedingungen mit sich bringt: weniger Ferien, kein gesichertes Einkommen und lange Arbeitstage. Aber trotzdem – wer mal Unternehmer ist, will es bleiben. Beat Schillig vom IFJ schreibt: «Ich kenne niemanden, der nach einer erfolgreichen Unternehmerkarriere als Angestellter wieder glücklich wurde. Das Unternehmertum verändert einem und dabei gilt es gleich mit einem alten Vorurteil zu brechen: Als Unternehmer wird man nicht geboren, sondern man wird Unternehmer als Resultat eines Lernprozesses, der übrigens nie abgeschlossen ist.»

Erfolgsstory Pearltec
Zu Beginn wollte Patrizia Fischer nur einem Forscher das Leben erleichtern, schreibt Stefan Kyora vom Journalistenbüro Niedermann zur Entstehungsgeschichte von Pearltec. Thomas Müller untersuchte an der ETH Zürich rheumatoide Arthritis mit Hilfe von Computertomographien. Dabei suchte er nach einem einfachen Verfahren, dass die Patienten davon abhalten sollte sich zu bewegen. Patrizia Fischer konnte ihm genau das entwickeln. Ihre Idee einer Fixierungshilfe war denkbar simpel: Mit einfachen Bestandteilen wie Styroporkügelchen, einem Ballon und etwas Stoff gelang es ihr ein Produkt zu schaffen, welches laut den begeisterten Professoren gleich mit einem Patent geschützt werden musste. In verschiedenen Kursen von venturelab holte sich dann die junge Forscherin das Wissen, um ihre neu gegründete Firma auf Erfolgskurs zu bringen.

Geschäftsideen brauchen einen sicheren Schutz
Das geistige Eigentum ist nach Professor Müller von der Patentabteilung des IGE (eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum) oftmals der wertvollste Besitz eines Hightech-Startups. Dieser immaterielle Besitz muss vor der Konkurrenz geschützt werden. Dazu stehen rechtliche, aber auch rein strategische Mittel wie zum Beispiel die Geheimhaltung zur Verfügung. Beide Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, schliessen sich aber gegenseitig aus, da beispielsweise alle Patentschriften für Erfindungen veröffentlicht werden.

Jetzt herunterladen
«Gluschtig gmacht?» Der gesamte Leitfaden kann ab sofort unter http://www.gruenden.ch heruntergeladen werden oder bei allen beteiligten Partnern kostenlos bezogen werden.

Friday 30 October 2009, 07:48 AM  #     |  Comments [1]  |