# Thursday, November 26, 2009
| Main |
Ab sofort ist der neue Internet-Suchdienst hyperSearch.org verfügbar, der eine deutlich höhere Trefferrate bei der Internetsuche verspricht. Dabei setzt das Startup hyperWeb nicht nur auf Maschinen, sondern auch auf den menschlichen Verstand. Relevante Inhalte werden von Hand recherchiert und mit dem üblichen Material von Google & Co ergänzt.

Die in die uferlos wachsende Menge an Informationen verhindert zunehmend den sicheren und effizienten Zugang zu Wissen im Internet. Mit seinem kostenlosen Suchdienst will hyperWeb gegen dieses Problem antreten und damit auch die gängigen Suchmaschinen konkurrenzieren.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
Um den Zusatznutzen von hyperSearch gegenüber den grossen Suchmaschinen zu beschreiben, führt Heinz Scheuring, Gründer des Startups gleich ein Beispiel an: «Wenn ein Marketingleiter beabsichtigt das Suchmaschinen-Ranking seiner Firmenwebseite zu verbessern und er sich in das Thema einarbeiten will, liegt nichts näher, als den Begriff einmal zu googeln. Im Nu erhält er gegen 13 Millionen Treffer. Doch genau darin liegt das Problem: Das ist zu viel Material. Vielleicht findet er das eine oder andere brauchbare Dokument, doch die Menge an kommerziellen Angeboten macht aus der Recherche die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Während spezifische Abfragen, etwa nach dem Geburtsdatum von Elvis Presley, schnell zum Ziel führen, wird die Vertiefung in ein ganzes Wissensgebiet zum frustrierenden Erlebnis.» Und genau da setzt HyperSearch an. Indem wichtige Inhalte des Internets in geordneter Form durch den Menschen bereitgestellt werden.

So funktionierts
hyperWeb bietet zwei Zugänge zum handverlesenen Material: hyperSearch und hyperCore. Wie bei einer konventionellen Suchmaschine liefert hyperSearch zunächst eine Liste von Treffern für einen eingegebenen Suchbegriff. Kommerzielle Resultate sind dabei ausgeblendet. Zusätzlich sind die Treffer des hyperWeb-eigenen Materials einem Wissensgebiet sowie einer Rubrik zugeordnet. Zentral ist sodann die Möglichkeit, nach diesen Wissensgebieten und nach Rubriken zu filtern. Die zweite Möglichkeit des Zugangs bietet hyperCore, eine übersichtliche hierarchische Wissensstruktur. Standardisierte Rubriken wie beispielsweise Grundlagenwissen, vertiefendes Wissen, Aus- und Weiterbildung, Portale und Institutionen machen die Navigation in diesem umfassenden Wissensgebäude einfach und intuitiv. Entscheidend ist nun, dass die beiden Zugänge miteinander verbunden sind. Konkret heisst das: Wird beispielsweise nach Online-Marketing recherchiert und in der hyperSearch-Trefferliste ein Portal für Online-Marketing angezeigt, führt der Klick auf die Rubrik direkt in den Service hyperCore, der mit einer Fülle an weiteren Portalen rund um das Thema Internetmarketing aufwartet.

Für Studenten überall freier Zugang
Der Zugang zu hyperSearch ist für alle Internet-User gratis. Für den Zugang zu den professionellen Bereichen wie zum Beispiel Management- und Branchenthemen muss spätestens einen Monat nach der kostenlosen Registrierung ein Abonnement gelöst werden. Mit 10 Franken pro Monat ist das Abo allerdings erschwinglich und dürfte sich bei Unternehmen und Organisationen rasch bezahlt machen - vor allem wenn man bedenkt, dass gemäss Studien mit der Suche nach Informationen und Dokumenten wöchentlich mehrere Stunden pro Mitarbeitenden verloren gehen. Für Studenten steht der ganze Service kostenlos zur Verfügung.

venture training: Inputs von sehr kompetenten Trainern
Hinter der HyperWeb AG steht Heinz Scheuring, dipl. Ingenieur ETH und sein Team. Um sein Geschäftsmodell zu perfektionieren, besuchte Scheuring auch den fünftägigen Workshop venture training. Dazu meint er: «Im venture training habe ich vor allem von den Inputs der sehr kompetenten Trainern in Bezug auf die Finanzierung und Vermarktung unseres Startups profitiert.» Am Erfolg seiner Geschäftsidee zweifelt Scheuring nicht, anderen Suchmaschinenanbietern prognostiziert er sogar erheblichen Gegenwind. Ob es hyperWeb gelingt, sich am Markt durchzusetzen, bleibt spannend. Wir wünschen dabei viel Erfolg.

Thursday 26 November 2009, 08:42 AM  #     |  Comments [0]  |