# Monday, April 20, 2009
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Koordiniiert das EEN für die Schweiz: Cédric Höllmüller
Enterprise Europe Network (EEN) bietet Startups und KMU Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in Europa. Se müssen dafür allerdings «ein seriöses Interesse glaubhaft machen», sagt der Schweizer Projektkoordinator Cédric Höllmüller.

Das EEN ist eine Webplattform, die den technologischen und kommerziellen Kontakt fördern soll. Was ist daran originell oder auch nur neu?
Cédric Höllmüller:
Es gibt Vorläuferplattformen, an denen die Schweiz auch schon beteiligt war. Neu ist, dass die EU 2008 Aktivitäten fokussiert
und in einem neuen Netzwerk zusammengefasst hat. Das Prinzip heisst «no wrong doors»: Egal, wo ein Startup oder KMU anklopft, es wird an die richtige Stelle weitergeleitet.

Nun legen viele ihre Bedürfnisse nicht gerne auf offenen Datenbanken ab, auch wenn sie durchaus kooperieren wollen.
Cédric Höllmüller:
Beim EEN werden die Anfragen anonym gehandhabt. Die Kontakte laufen über uns und die Partner in den EU-Ländern. Diese Anonymität wird erst gelüftet, wenn der potenzielle Partner ein seriöses Interesse glaubhaft machen kann. Gleichzeitig organisieren wir so genannte «Brokerage Events», an denen sich die Partner auch physisch begegnen können.

Wie viele Mitarbeiter hat das EEN in der Schweiz für dieses doch recht aufwendige Verfahren?
Cédric Höllmüller:
Wir haben drei Anlaufstellen: Die EPFL Lausanne für die Westschweiz, die Osec fürs Business und Euresearch für Technologieprojekte. Gesamthaft sind sechs Mitarbeiter für das EEN aktiv. In Europa finanziert die EU das EEN, bei uns sind es verschiedene Organisationen der öffentlichen Hand. Wichtig is: Für Startups und KMU ist der Service gratis.

Das EEN ist in der Schweiz seit Anfang Jahr offiziell aufgeschaltet. Welche konkreten Resultate erwarten Sie für das laufende Jahr?
Cédric Höllmüller:
Bereits erreichen uns täglich rund 15 Anfragen. Wir machen und aber auch keine Illusionen machen: Daraus werden nicht schon morgen transnationale Kooperationsverträge. Wir reden hier von einem «People’s Business». Das heisst: Das Vertrauen zwischen den Firmen muss wachsen.

Monday 20 April 2009, 01:41 AM  #     |  Comments [0]  | 
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