# Friday, July 31, 2009
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Syndicate will es seinen User/innen ermöglichen, quasi eigene Zugangsportale zu basteln, dank denen sie Informationen von Quellen, die sie regelmässig nutzen, frei auswählen und zusammenstellen können. Demnbächst soll die Closed Beta aufgeschaltet werden. Der Blog Startwerk.ch berichtet über das Projekt.


Sven Rizotti

Das Gründertagebuch von Syndicate auf Startwerk.ch
Auf dem Blog Startwerk.ch berichten die Gründer von Syndicate in einem
Tagebuch über ihre Arbeit, über die Probleme, mit denen sie in der
vergangenen Woche konfrontiert wurden – und natürlich auch über ihre
Erfolge und kleinen oder grossen Freuden aus dem Unternehmeralltag.


Sven Rizzotti und seine Mitstreiter
wollen Syndicate-Usern ermöglichen, Inhalte aus dem Internet nach Belieben zusammen zu stellen. Auf den ersten Blick erinnert diese Art des Webzugriffs an iGoogle oder das Dashboard in Apples OS X. Doch Syndicate bietet seinen Nutzern mehr.

Keine Beschränkungen
Sven sieht den Vorteil seiner Lösung darin, dass Benutzer nicht auf bestimmte Inhalte beschränkt seien. Syndicate sei webbasiert und könne daher unabhängig von Betriebssystemen oder Geräten verwendet werden, das Editieren der Inhalte kenne kaum Grenzen. Und genau hierin liegt ein Problem von Syndicate: Es ist theoretisch möglich, dass ein Benutzer eine Website so verändert, dass Inhalte nicht mehr im Sinne des ursprünglichen Verfassers dargestellt werden.

Technisch und rechtlich abgesichert

Bietet Syndicate also das perfekte Tool für Hochstapler und Kleinkriminelle an? Sven Rizzotti winkt ab: Syndicate habe technische Schranken eingebaut. Bearbeitete Seiten sind an einem Syndicate-Logo eindeutig erkennbar. Zudem ist jeder Baustein mit einem Quellenverweis versehen. Betrügereien sind so kaum möglich. Und auch rechtlich bewege sich das Projekt auf der sicheren Seite.

Von der Forschung zum Unternehmen
Die Grundlage für Syndicate legte Sven Rizzotti mit seiner Dissertation an der Uni Basel. Freunde, die von der Idee begeistert waren, drängten ihn, das theoretische Konzept praktisch umzusetzen. Die eigentliche Firmengründung steht kurz bevor – um die Verteilung der Firmenanteile flexibel gestalten zu können, wird Syndicate als AG gegründet.

Dank venturelab und venture kick

Die Unterstützung durch venturelab, das nationale Programm der Agentur für Innovation KTI, und die private Gründungsinitiative venture kick ist für Sven sehr wichtig. So hat er am Workshop venture Leaders 2009 wertvolles Feedback für seine Arbeit erhalten. Zudem konnte er Ende Juni 2009 die Jury von venture kick überzeugen. Das hat das Team im Willen bestärkt, aus der Idee ein Geschäft zu machen.

Bewährungsprobe steht bevor
Geld verdienen will Syndicate mit Premium-Services. Diese sollen gegenüber der kostenlosen Version zusätzliche Features und eine bessere Qualität bieten. Um die Entwicklung voranzutreiben arbeitet Sven seit kurzem 100 Prozent am Projekt, seine Mitgründer Teilzeit. Demnächst wird Syndicate eine Closed Beta aufschalten. Diese wird zeigen, ob in Syndicate bereits ein Körnchen Web 3.0 in Syndicate steckt.


Die Links zu diesem Beitrag:
startwerk.ch

venturelab.ch

venture kick

Friday 31 July 2009, 17:29 PM  #     |  Comments [0]  | 
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