# Wednesday, June 03, 2009
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Wer Verluste vermeiden will, braucht ein gutes Schuldenmanagement. Diesen und viele andere Tipps und Ratschläge brachte Marcel Schmidlin von der Creditreform mit an den venture apéro in Olten. Er zeigte auf, wie wichtig ein gutes Schuldenmanagement für das Vermeiden von Debitorenverlusten ist.


     

 

Um Verluste zu vermeiden, fängt man beim Schuldenmanagement an. Das richtige Zahlungsziel ist ebenso eine Hilfe für Cash wie das richtige Mahnwesen. Wer seine Leistungen erst nach 60 Tagen verrechnet, muss sich nicht über ein Zahlungsziel von 120 Tagen wundern. Deshalb sollte man alle Rechnungen mit einem strikten Zahlungsziel von zehn oder 30 Tagen versehen, betonte Marcel Schmidlin von der Creditreform.

 

Für ein geringes Ausfallrisiko ist auch wichtig, das man sich über neue Kunden erkundigt. Macht man es nicht, liefert man wohl im einen oder anderen Fall umsonst. Das ist dann ärgerlich, wenn man an sein Geld heran kommen will. Da kann es sein, dass der Schuldner mehrere Ausstände hat und häufig den Wohnsitz wechselt usw. Forderungsverluste sind aber nicht nur ärgerlich, Forderungsverluste können ein Unternehmen auch schnell an das Limit bringen.

 

Betreibungen sind eine mühsame Angelegenheit und ob je Geld eintrifft ist eine grosse Frage. Professionelle Schuldner sind heute keine Seltenheit mehr und deshalb ist es wichtig, dass man seine Ausstände im Griff hat. Profi-Schuldenmacher sind meist männlich und meistens ist es gang und gäbe, das Schulden gemacht werden. Wer häufig umzieht kann so sein Betreibungsregister säubern und dann am neuen Ort quasi unbescholten neue Schulden anhäufen.

 

Weil bei Konkursen 94 % der Forderungen unwiederbringlich verloren sind, ist es wichtig, dass es gar nicht erst soweit kommt. Immerhin kommt es im Jahr zu 459‘095 Verwertungen aus 1‘366‘507 Pfändungen ind er Schweiz. Satte 2‘465‘306 Betreibungen gab es dazu im Jahr 2007.  Da das Gesetz vom Jahr 1890 ist, können professionelle Schuldenmacher immer wieder erfolgreich einkaufen und kommen ungeschoren weg. Denn ein Rechtsstreit ist teuer und ein Verlustschein heisst noch lange nicht, dass man je einmal Geld bekommt.

 

Die Creditreform empfielt deshalb nicht nur eine Ausfallsversicherung für Forderungen damit man Streitfälle direkt abgeben kann sondern die Creditreform empfielt auch professionelle Auskünfte zu Neukunden einzuholen. Nur so ist man auf der sicheren Seite und auch dann kann es zu Verlusten kommen.

 

Wednesday 03 June 2009, 10:16 AM  #     |  Comments [0]  | 
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