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 Wednesday, June 20, 2007
Venture 2006, «venture leaders 2007» und nun auch noch der ZKB Pionierpreis Technopark»: Das Jungunternehmen Arktis radiation detectors steht erst vor der Gründung - und hat schon wieder eine Preis geholt!
Preisverleihung im Technopark: Heliane Canepa (plädierte für Risiko und Pioniergeist), Martin Zollinger (ZKB), die Preisträger Rico Chandra und Mario Vögeli von Arktis radiation detectors und (Bild unten) die «grosse Abwesende» Giovanna Davatz, z.Zt Boston («venture leaders»)

Jurypräsident Thomas von Waldkirch, selber Naturwissenschaftler, griff in der Laudatio zum Vergleich mit der Erfindung der Farbfotografie: Die Detektortechnologie von Arktis radiation detectors habe das Potenzial, auf ihrem Gebiet ähnliche Umwälzungen zu bewirken!
Es geht darum, «in der Transportkette Schiff - Container - LKW gefährliches radioaktives Material zu detektieren und präzise aufzuspüren», sagt Giovanna Davatz.
Das Ziel: Gefährliches Material soll an Häfen oder Zollstellen abgefangen werden, bevor es in die falschen Hände kommt. Und dass solches Material unterwegs ist, ist nicht nur seit 9/11 weltweit eine (bedrohliche) Realität.
Soviel zum Projekt. Ebenfalls bemerkenswert: Alle drei Mitglöieder des Gründerteams, Rico Chandra, Giovanna Davatz (Naturwissenschaftler) und Mario Vögeli (Ökonom und Projektmanager) sind um die 30: Junge Pioniere. Die neben ihrem Projekt auch die gemeinsame Leidenschaft für die unternehmerische Selbständigkeit teilen. Giovanna, Rico und Mario: Ganz herzliche Gratulation und weiterhin viel Pioniergeist! Die Wünsche für Giovanna gehen dabei, blog macht's möglich, über den Antlantik: Sie konnte an der Preisverteilung nicht dabei sein, weil sie sich zurzeit am workshop «venture leaders» von «venturelab» unternehmerisch auf «Vorderfrau» bringen lässt
 Monday, June 04, 2007
Jungunternehmen schreiben Erfolgsgeschichten – wie etwa die Nanosurf AG aus Liestal. Und auch aus den «Kulissen» der Jungunternehmerförderung gibt es Success-Stories – wie etwa das CTI Startup Label, das die Förderagentur für Innovation KTI seit elf Jahren vergibt. Besonders schön, wenn beide zusammengehören! Die Nanosurf war der allererste Träger des Labels. Mehr als das: Das Jungunternehmen aus Liestal ist eine der Erfolgsgeschichten, die effektiv in der legendären Garage gestartet. Sie war auch eines der ersten Unternehmen, die sich in die Nanotechnologie vorgewagt haben. Und: Die Nanosurf AG feiert dieser Tage ein weiteres Jubiläum: Vor zehn Jahren ist die Firma ins Handelsregister eingetragen worden, Wie quicklebendig sie immer noch ist, beweist der Swiss Technology Award, den Nanosurf Anfang Jahr für ein neues Produkt eingeheimst hat. Auch die Success-Story von Nanosurf hat in den letzten Jahren immer wieder durch die Wüste geführt. Was soll’s: «Drachen steigen im Gegenwind» sagt ein Sprichwort aus Schweden. Und wir gratulieren den innovativen Liestalern ganz herzlich. Und auf viele weitere Preise!

Nanosurf-Gründer Robert Sum vor dem Unternehmerzentrum Tenum in Liestal, in das die Firma aus der Garage gezügelt ist
 Saturday, May 12, 2007
Die «venture apéros» - eine «heimliche Erfolgsgeschichte»: Spontan lanciert, dann gewachsen, gewachsen, gewachsen - und heute die wichtigste Kontakt- und Netzwerkplattforem in der Schweizer Jungunternehmerszene.
Die acht Spezialanlässe, die im Zürcher Hürlimann-Areal als «venture apéros» (jeweils am Montag um 19 Uhr) die SF-Dokuserie «Start up» begleiten, sind mit ihren jeweils 150 bis 250 Besucherinnen und Besuchern so etwas wie ein «Zwischenhöhepunkt», hinter dem all das steht, was eine Erfolgsgeschichte eben ausmacht: Langjährige beharrliche Aufbauarbeit, viel Engagement – und der Beweis dafür, dass das Angebot einem echten Bedürfnis entspricht.
Am Anfang war ein spontanes Bedüfnis
Das belegen auch die «Facts and Figures». Bereits der allererste spontane Treff 1991, organisiert durch Dr. Pius Küng und Beat Schillig – die Gründer des IFJ Institut für Jungunternehmen – im Restaurant «Sonne» in St. Gallen-Romonten ging auf das Bedürfnis vieler Jungunternehmen nach einer ungezwungenen und dennoch regelmässigen Plattform für Kontakte und Austausch zurück.
Diese Gelegenheit zum Networking, verbunden mit einem knappen, aber kompetenten Fachreferat aus einem für Gründerinnen und Gründer relevanten Bereich: Das macht auch heute noch das Erfolgsrezept aus, nach dem die «venture apéros» aufgebaut sind.
Der 700. Event ist bereits in Sicht
Ab 1996 gab es dann die IFJ-Apéros – und mit ihnen auch eine zuverlässige Statistik: 692 Anlässe mit nicht weniger als 31’350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben seither stattgefunden. Seit der Lancierung der Initiative «venturelab» im September 2004 sprechen wir von «venture apéros». Unter diesem Label sind 306 Events gelaufen. All diese Zahlen sind Momentaufnahmen, die Tendenz ist durchwegs steigend: Im Monat April 2007 haben nicht weniger als 969 Interessierte einen Abend in Kontaktpflege und fachliche Information investiert, am erste Anlass im Mai, dem Spezial-«venture apéro» mit Red-Bull-Manager Daniel Kallay im Hürlimann-Areal waren es nicht weniger als 253. Und fürs ganze Jahr 2007 erwarten wir über 7'500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den monatlichen «venture apéros» in zehn Schweizer Städten.

Ein bunter Bilderbogen: Auch das sind die «venture apéros», mit spontanen Umfragen und prominenten Referenten wir Joseph Deiss oder Daniel Kallay, Generral manager von Red Bull Schweiz, in Sälen, die besetzt sind bis auf den letzten (Fenster)platz...

...mit guten Gesprächen und vor allem mit engagierten Zuhörerinnen und Zuhörern

 Monday, April 30, 2007
Vier Teilnehmer der SF-Serie sind am Montagabend in diesem Hauptfach «Unternehmerpersönlichkeit»durchgefallen: «Ungenügend» lautete das Urteil der Jury. Mein Eindruck: Grosse Reden haben die vier effektiv nicht geschwungen - denn das hat ihnen die Jury abegnommen…
Roland Hiltbrand, Urs Studer, Niccolo Pini und Daniel Zumstein seien «zu brav» gewesen und hätten «zuwenig Erfolgshunger» gezeigt.
Die «Unternehmerpersönlichkeit» ist ein absolutes Killerkriterium für Start-ups. Und die Stadler Rail, bekannt für Züge wie «Flirt» und Thurbo», noch bekannter aber durch Eigentümer und Unternehmer Peter Spuhler, sicher auch ein gutes Anschauungsobjekt.
Die Frage, die ich mir nach der Sendung stellte: Ist eine Betriebsbesichtigung das richtige Mittel zum Zweck zur Erhebung des Persönlichkeitsidexes? Oder: Hatten die vier allenfalls nicht zu wenig Biss, sondern einfach zu viel Anstand?
Vielleicht hätte Jurymitglied Fredy Hiestand zu diesem Thema etwas zu sagen gehabt - aber er war - spürbar - nicht dabei. Eva Jaisli, Jost Harr und Thomas Knecht bestätigten sich wortreich und ausführlich, da war sehr viel «Klub», kein Hauch von «Superstar» und auch kein Sprutz «Arena». Zu brav die einen - mag sein. Aber auch: zu einmütig in ihrer Geschwätzigkeit die andern.
 Wednesday, April 25, 2007
Die SF-Serie «Start up - der Weg zur eigenen Firma» läuft. Ein Blick vor und hinter die Kulissen
Künftige Unternehmer mit Persönlichkeitspotenzial, gruppiert um eine bestandene Unternehmerpersönlichkeit, auf dem Bildschirm. Angehende Unternehmerpersönlichkeiten und Unternehmerpersönlichkeiten mit bereits etwas Erfahrung, ihrerseits gruppiert als sachkundiges Publikum am Begleitevent vor der Grossleinwand im Zürcher Hürlimannareal: Vor und hinter den Kulissen der dritten Folge der SF-Dokuserie «Start up – der Weg zur eigenen Firma».
Die Jungunternehmer von «Start up – der Weg zur eigenen Firma» begegnen AG. Und im Hürlimann-Areal in Zürich, wo ein guter Teil der Sendung gedreht worden ist, berichtet Theo H. Grepper, wie er aus einem Velogeschäft mit einem völlig neuen Geschäftsmodell die weltweit tätige Plim Cooperation AG aufgebaut hat. Um 21.30 Uhr heisst es dann: Mattscheibe frei für die gemeinsame Visionierung der Sendung (selbstverständlich ab Grossleinwand, wie es sich für eine Fanmeile gehört…)
Der erste Begleitevent im Hürrlimann-Areal jedenfalls war ein Erfolg: Mehr als nur volles Haus mit einem – wie das bei «venture apéros» ja üblich ist – überdurchschnittlich interssierten Publikum. Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Motivationen, verschiedenstem Background und vielseitigen Interessen – eine ideale Mischung. Die Teilnehmerin und die Teilnehmer aus der Sendung boten Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Promis, und Jurymitglied Fredy Hiestand, sehr offen und zugänglich, demonstrierte die altersunabhängige Vitalität eines «Jungunternehmers» auf geradezu idealtypische Weise.
Jean-Pierre Vuilleumier, CTI-Coach und Referent, präsentierte sozusagen Präsentationen, und zwar alles Praxisbeispiele aus dem Umfeld der SF-Serie Start up: Absolute dont’s (unlesbare Zahlenbeigen) und Highlights, temperamentvoll und stets mit dem Gesicht zum Publikum (eine der Vuillemin-Grundregeln) erläutert.
Dann, zwischen dem Fachreferat und der «Vorpremiere» ab Grossleinwand, der Apéro, très riche. Will heissen: Nicht nur die Häppchen hatten es in sich, sondern auch und vor allem die Kontakte und Gespräche.
Unter den Vielen, die den Weg ins Hürlimann-Areal gefunden hatten...
...waren Pominente wie Fredy Hiestand, Interessierte und (ganz klein auf der Leinwand zu sehen) ein interessanter Referent, Teilnehmer Alain Rollier, der nicht nur in der Serie gross herauskommt...

auf der Leinwand die Jungunternehmerin Martina Hofer von Unimon - und viele führten viele gute Gespräche beim venture apéro, auch Teilnehmer Ruedi Studer von der Rabtherm AG (er hat am 30. April seinen Auftritt bei Unternehmer Peter Spuhler).
 Monday, April 16, 2007
Zur Abwechslung einmal keine Muisicstars zu Gast in der guten Stube, sondern Leute aus der Unternehmerszene wie (von links) McKinsey-Chef Thomas Knecht, Jung-Jungunternehmer Pascal Stoop oder Peter Schüpbach
Der Schreiner schreinert eben - und das kann man auch zeigen. Der Unternehmer dagegen…
Das Fernsehen hat sich mehr als mit Anstand aus der Affäre gezogen: Dass die Unternehmer - und die eine Unternehmerin - in der ersten Sendung vor allem darüber gesprochen haben, was sie unternmehmen wollen, war deshalb sehr lebendig, weil die Kandidaten vielseitig und lebendig waren. Persönlich habe ich am meisten davor Angst gehabt, dass das Mega-Angebot in Mini-Häppchen aufgesplittert wird. Auch das haben die TV-Leute nicht getan - schafe für die, deren Idee nun halt niemand gesehen hat. Gut aber für die Sendung als Ganzes. Es wäre spannend gewesen, auch etwas zu sehen vom Leiden der Wartenden im Wartzimmer, hat einer der Beteiligten spontan gesagt. Stimmt wohl - aber das wäre dann vielleicht auch schon der erste kleine Schritt Richtung Spielshow und Bog Brother geworden. Und nun? Freuen wir uns auf die nächsten Sendung. Und freuen wir uns mit Pascal über den schönen Göttibatzen, den ihm Juror Frey Hiestand zugehalten hat. Um, wie Helane Canepa «ganz stolz auf die Schweiz» zu sein, warten wir aber noch etwas ab. Oder überlassen das ganz den Fussballfans…
 Thursday, March 29, 2007
Mit der Wahl von Indien als Gastland an ihrem Aussenhandelsforum hat die Exportförderungsorganisation Osec den richtigen Riecher.
Die Zukunft, wie sie sein könnte: Bis 2050 haben die E-7-Länder Indien, China, Brasilien, Russland, Indonesien, Mexiko und Türkei das Bruttoinlandprodukt der G-7-Länder (USA, Japan, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Kanada) um etwa 25 Prozent übertroffen. Das zumindest priophezeit eine Studie des Ökonomen John Hawksworth von PricewaterhouseCoopers.
Spitzenreiter dabei, nicht unbedingt überraschend: Indien, vor Indonesien und China. „Sie vergeben ihre Arbeit an Indien, weil unser Land über eine moderne Technologie verfügt“, sagte Handelsminister Kamal Nath vor 600 Interessierten in Zürich. Sein Landsmann Vijey Kapoor formuliert es (nach der NZZ am Sonntag) im Klartext: «Indien ist die am schnellsten wachsende freie Marktwirtschaft der Welt. Die Inder könnten an Stelle von Orell Füssli bald auch die Schweizer Banknoten drucken.» Kein Witz: Indien ist bereits heute der grösste Produzent von Währungen. Die IT-Werkstatt der ganzen Welt rollt das Feld auch bezüglich Dienstleistungen auf. Und, ein wichtiger Trumpf dabei: Indien verfügt über ein Rechtssystem, in dem geistige Eigentums- und Patentrechte mehrheitlich durchgesetzt werden.
Als weitere Triebfedern des Wachstums zählt die NZZ am Sonntag weitere Faktoren auf: + Indien hat einen gewaltigen Nachholbedarf in Sachen Infrastruktur. + Die Hälfte der rund 1,1 Millarden Inder ist jünger als 25 Jahre, während nicht nur der Westen, sondern auch China überaltert sind. + Indien hängt nicht nur vom Export ab. Dieser macht nur 12% des Bruttosozialproduktes aus.
+ Eine wachsende Mittelschicht fragt nach Kreditkarten, Krediten, Hypotheken und Versicherungen und sorgt damit für nachhaltiges Wachstum.
Aber zurück auf den Boden von heute. Über 150 Schweizer Firmen (darunter viele KMU) betreiben in Indien Joint-Ventures oder Tochterfirmen, neben einem bereits bestehenden Swiss Business Hub ist auch ein eigentliches Swiss House in Planung. Und im Herbst wird Bundespräsidentin Calmy-Rey Indien besuchen - eine Art Gegenbesuch, denn die Zahl der indischen Touristen wächst und wächst und wächst. Obwohl in jüngster Zeit praktisch keine Boollywood-Blockbuster mehr gedreht worden sind in unseren Alpen...
  
   
Indiens Wirtschaftsminister Kamal Nath, seine Amtskollegin Doris Leuthard, der amerikanische Zukunftsforscher John Naisbitt und ex-Viz Al Gore: Zukunft Indien am Osec-Forum
 Wednesday, March 14, 2007
Die Gründerwelle wogt weiter: In den ersten zwei Monaten Januar und Februar wurden nach Angaben der Wirtschaftsinformation Creditreform bereits 6'152 neue Firmen ins SHAB (schweizerische Handelsamtsblatt) eingetragen.
Das ist nicht nur ein hervorragender Start ins 2007, sondern auch ein absoluter Zweimonate-Rekord: Im bisherigen Spitzenjahr 2001 waren es per Ende Februar 5'910 neue Firmen.
Die zweite wichtige Zahl ist das so genannte Nettowachstum (Neugründungen minus Löschungen oder Konkurse). Dieses steigt dank dem Rekordwert bei den Neueintragungen gegenüber 2006 um mehr als 18 Prozent. Das sind 2'039 neue Unternehmen - der zweithöchste Wert überhaupt. Grösser war der Zuwachs in den ersten zwei Monaten nur 1997 (2'192) verzeichnet. Überdurchschnittlich gross war das Wachstum in der Zentralschweiz, den Regionen Zürich, Bern und Nordwestschweiz, stabil in der Romandie und knapp negativ (wegen vielen Löschungen) im Tessin.
Im Rückblick auf das ganze 2006 fällt ein weiteres neckisches Detail auf: Der (prozentuale) Anteil an den Neugründungen ist in den Steueroasen OW, ZG und AI besonders gross, vor allem in der Kategorie AG. Die Experten von Creditreform schliessen daraus, dass zumindest ein Teil dieser Neugründungen primär aus einem neuen Briefkasten bestehe.
Hoch im Kurs als Brutstätte für neue Unternehmen: die Forschungslabors
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