# Sunday, September 30, 2007

Good news für künftige Startups: die Förderinitiative venture kick hat die ersten acht angehenden Unternehmer für ihre Geschäftsidee mit je 10'000 Franken ausgezeichnet. Wer’s über drei Runden schafft, kann 130'000 Franken gewinnen. 

 

Die ersten Preisträger heissen Zeno Crivelli, Manuel Kaegi, Jochen Mundinger, Yann Rodriguez, Professor Ariel Ruiz i Altaba, Marc Thurner, Stefan Tuchschmid und Philip Zimmermann.

Hinter dem Fonds venture kick stehen mit der GEBERT RÜF STIFTUNG und der ERNST GOEHNER STIFTUNG zwei Institutionen, die bereits in der Förderung der wissenschaftlichen Forschung engagiert sind.

  

  

Professor Rudolf Marty,Präsident des Stiftungsrates der GEBERT RÜF STIFTUNG (auf den Fotos rechts)
liess es sich nicht nehmen, die Checks über 10'000 Franken persönlich zu überreichen: an Gilles Florey
und Yann Rodriguez (mit Bart, Bild links) und an Philip Zimmermann (Bild rechts Mitte, links Igor Fisch,
Strategierat von venture kick)
 
Sunday 30 September 2007, 10:57 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, July 26, 2007

Das Biotech-Unternehmen TLT Medical war im Oktober 2005 das erste Unternehmen aus dem «Rennstall» von venturelab, das das begehrte CTI Start-up Label bekam. Die Erfolgsgeschichte geht weiter: TLT Medical ist vom Biopharmazeutischen Unternehmen Arpida für 57 Millionen Franken übernommen worden. «Ein absoluter Glücksfall», sagen Alberto Bruno und Christian Frei von TLT Medical.

 

 

Als TLT Medical als erstes Projekt aus «venturelab» das CTI Start-up Label erhielt:

Das Foto von 2005 zeigt (von links) Gründer Alfredo Bruno, CTI Coach Pierre Comte,

Werner Henrich und Christian Frei

 

Günder Alfredo Bruno und Christian bleiben bei der Stange und zügeln 500 Meter weit von Reinach BL nach Reinach BL: «Wir können unsere Therapie bei Arpida im geplanten Rahmen weiter entwickeln. Der wichtigste Unterschied: Unser Gesprächspartner ist nicht mehr ein Investor, sondern ein erstklassiges und zudem börsenkotiertes Unternehmen.» Zudem: «Wir freuen uns sehr über die Möglichkeiten, die sich durch die Zusammenarbeit mit Arpida ergeben: Wir erhalten Zugriff auf einen grossen Wissens- und Erfahrungspool und werden darum in der Lage sein, die Entwicklung unserer Therapie mit zusätzlicher Kraft voranzutreiben.»

 

Eine ganz neue Therapie gegen Nagelpilz

Sehr positiv sieht auch Arpida den Deal, denn sie «erweitert (mit der Übernahme von TLT Medical) ihre Produktepipeline mit einem Medikament in fortgeschrittener Studienphase gegen Nagelpilzinfektion, die so genannte Onychomykose». Der Nagelpilz ist alles andere als eine harmlose Begleiterscheinung. Einer von zehn Menschen leidet daran. Die neue Behandlungsmethode von TLT Medical, die neben einem Medikament ein Lasergerät einsetzt, macht die bisherigen Tabletten mit ihren Nebenwirkungen überflüssig.

Der Antrag für die Marktzulassung der neuen Therapie ist für 2008 beziehungsweise Anfang 2009 vorgesehen. Die europäischen Aufsichtsbehörden haben bereits die Aufnahme der entscheidenden Phase-III-Studie genehmigt.

 

Marktreif machen statt schubladisieren!

Im Lauf der Verhandlungen mit Arpida und anderen Interessenten hätten sie das Knowhow aus den Kursen von «venturelab» und aus dem CTI-Coaching immer wieder brauchen können. sagt Frei. Denn: Es gab auch interessenten, die nicht die Therapie marktreif machen, sondern einfach einen potenziellen Konkurrenten aus dem Markt kaufen und die bisherige Arbeit schubladisieren wollten.

Die finanzielle Transaktion besteht aus einer Vorauszahlung sowie weiteren erfolgsabhängigen Zahlungen an die ehemaligen Aktionäre von TLT Medical Ltd. im Umfang von bis zu 57 Millionen Franken. Davon werden bis zu fünf Millionen werden in Form von Arpida-Aktien bezahlt, der Rest in bar.

Thursday 26 July 2007, 17:23 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, July 17, 2007

20'000 Firmen haben sich im ersten Halbjahr 2007 neu ins Handelsregister eintragen lassen. Sie haben den administrativen Aufwand für die Gründung hinter sich. Wie gross ist dieser überhaupt? Das SECO wollte es wissen.

 

Nichts da vom grossen Gejammer bei den für die SECO-Studie befragten Firmen - im Gegenteil. Sie empfinden den administrativen Aufwand nämlich nicht als besonders störend: «Betrachtet man jede Tätigkeit für sich, ist die Handhabung der Auflagen durchaus machbar und wenig zeitintensiv. Erst die Summe und Vielfältigkeit aller Aufgaben erweckt den Eindruck, einem Berg von gesetzlich vorgeschriebenem Aufwand gegenüber zu stehen.»

 

Formularsuchmaschine: Besserung in Sicht

Sorgenkinder gibt es aber schon - allen voran die hochkomplizierte Mehrwertsteuer. Und daneben die (oft fehlende) Möglichkeit, Administratives online erledigen zu können.

Auch Christian Weber, als Leiter eGovernment beim SECO auch für Anliegen der Gründer zuständig, weiss, dass es mit der «e-Readyness» in der Schweiz (noch) nicht zum Besten bestellt ist: «Hier schneiden wir auch im internationalen Vergleich nicht allzu gut ab.» Besserung ist jedoch schon sehr bald in Sicht: «Eine Formularsuchmaschine, die alle amtlichen Sites automatisch absucht, wird demnächst als Prototyp online gehen», bestätigt Weber.

 

In einem Tag gründen ist möglich

Urs Kälin und Michael Medina von der Fachhochschule Winterthur betonen die Bedeutung des Internet: Gerade «im Bereich der Unternehmensgründung konnte der administrative Aufwand stark reduziert werden. Es ist heute möglich alle für eine Gründung notwendigen Schritte in einem Tag zu erledigen.» Auf der Homepage netnotar.ch kann eine GmbH bereits heute - inklusive Verurkundung beim Netnotar, aber ohne HR-Eintrag – in einem Tag gegründet werden.

 

Die Suche nach den guten Angeboten

Und: «Praktisch zu jeder Frage lässt sich auf der Homepage einer Amtsstelle die passende Antwort finden. Die Herausforderung liegt zurzeit noch darin, die richtige Page zu finden», stellt die Studie fest. Dafür benutzen KMU heute jedoch immer noch private Suchmaschinen, obwohl Angebote wie http://www.gruenden.ch, http://www.KMU.admin.ch, http://www.ifj.ch oder www.estarter.ch gute Angebote enthalten.

 

Gute Organisation ist entscheidend

Allerdings macht es das Internet nicht allein: «Der interne Organisationsgrad beeinflusst den administrativen Aufwand stärker als die gesetzlichen Vorgaben. Ist eine Firma schlecht oder wenig organisiert, erhöht sich der Aufwand.» Deshalb ist geeignete Software wichtig, die gleichzeitig  den gesetzlichen Bestimmungen genügt. Dann können «sehr viele Auflagen mit einem Knopfdruck erledigt werden», heisst es in der Studie.

 

Trotzdem: Verbesserungen suchen

Christian Weber nennt auch Zahlen: In der Schweiz setzt ein Jungunternehmen im Schnitt 55 Stunden jährlich für den Verkehr mit den Behörden ein, während es in Deutschland rund 120 Stunden sind. «Dieses gute Resultat darf uns aber nicht daran hindern, laufend administrative Vereinfachungen zu suchen und auch umzusetzen!» betont Weber.

Tuesday 17 July 2007, 15:46 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, June 29, 2007

Gleich fünf Jungunternehmen erhalten von der de Vigier-Stiftung in Solothurn je 100'000 Franken - ein klares Indiz  dafür, dass die Qualität der Start-ups steigt. Das heisst für mich: Neben den fünf "offiziellen" Siegern gibt es da auch einen "heimlichen Sieger": Nicht weniger als vier der ausgezeichneten Team haben sich ihr unternehmerisches Rüstzeug in Ausbildungsmodulen von venturelab geholt!

Gruppenbild mit Preisträger/innen: Pierre-Yves Guernier und Yan Berchten (Snowpulse SA), Matthias Müller (meteoblue AG),
Mario Vögeli,
Giovanna Davatz
und Rico Chandra (arktis radiation detectors), Michael Dobler (Howasu AG), Christian Schaub,
Daniel Fitzgerald und
Corinne John (Redbiotec AG)

 

Der Preis von Rolls-Royce...

Der De Vigier-Preis sei der "Rolls Royce unter den Unternehmerpreisen", schreiben die Veranstalter, die De Vigier-Stiftung. Effektiv: Bis zu einer halben Million (in guten Jahren)  gibt es sonst nirgends zu gewinnen. Und das nach einer seriören und gründlichen Evaluation. Wer also hier dabei ist, hat dazu auch noch die besten Glückwünsche für die Zukunft seines Unternehmens verdient!

 

...und im "venturelab-Ferrari" über die Ziellinie

A propos Vergleich mit Automarken: Beim diesjährigen de Vigier-Preis fuhren gleich vier Ferraris in der Fünferspitzengruppe ins Ziel! Auf gut Jungunternehmerdeutsch: Leute aus vier der fünf ausgezeichneten Teams stammen aus dem "Rennstall" von "venturelab", der Gründeroffenisve der nationalen Förderagentur KTI! Es ist also nicht ganz richtig, wenn ich im Titel vom "heimlichen Sieger" geschrieben habe. Eigentlich müsste es heissen: "venturelab, der unverzichtbare Siegermacher!"
Doch damit noch nicht genug: Die beiden Preiströgerinnen
Corinne John und Giovanna Davatz sind gerade rechtzeitig aus Boston zurückgekommen. Dort haben sie als Mitglieder der Schweizer  "Start-up-Nationalmannschaft" am Workshop venture leaders teilgenommen, der von venturelab und der GEBERT RÜF STIFTUNG organisiert wird. Ihre Unternehmen sind inzwischen auch einigermassen preiserprobt: Beide gehörten zu den Gewinnern von Venture 2006, Rediotec war beim Swiss Tech Award dabei und arktis holte sich erst letzte Woche den "ZKB Pionierpreis Technopark".

 

Friday 29 June 2007, 11:04 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, June 28, 2007

Er provoziert und polarisiert, spinntisiert und improvisiert. Und das mehr als erfolgreich! Ehssan Dariani

 

Ehssan hat als einer der Mitgründer vor kurzem die deutsche Studentenplattform StudiVZ verkauft. Keine zwei Jahre nach dem Start, dafür für einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag. Wieviel genau bleibt Spekulation, viel ist es allemal, ein Sprecher des Käufers (Holtzbrinck-Verlag) sagte dazu: "Weniger als 100, aber deutlich mehr als 50 Millionen."

Und vor drei Jahren nahm Ehssan noch als Studi der ehrwürdigen HSG an einer "venture ideas"-Veranstaltung von "venturelab" teil! Als er kürzlich in St. gallen war, habe ich ihn unter anderem auf seine Erinnerungen angesprochen:  

Podcast_Ehssan.MP3 (7.3 MB)

Thursday 28 June 2007, 12:13 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, June 20, 2007

Venture 2006, «venture leaders 2007» und nun auch noch der ZKB Pionierpreis Technopark»: Das Jungunternehmen Arktis radiation detectors steht erst vor der Gründung - und hat schon wieder eine Preis geholt!

Preisverleihung im Technopark: Heliane Canepa (plädierte für Risiko und Pioniergeist), Martin Zollinger (ZKB),
die Preisträger Rico Chandra und Mario Vögeli von Arktis radiation detectors und
(Bild unten) die «grosse Abwesende»
Giovanna Davatz, z.Zt Boston («venture leaders»)

Jurypräsident Thomas von Waldkirch, selber Naturwissenschaftler, griff in der Laudatio zum Vergleich mit der Erfindung der Farbfotografie: Die Detektortechnologie von Arktis radiation detectors habe das Potenzial, auf ihrem Gebiet ähnliche Umwälzungen zu bewirken!

Es geht darum, «in der Transportkette Schiff - Container - LKW gefährliches radioaktives Material zu detektieren und präzise aufzuspüren», sagt Giovanna Davatz.

Das Ziel: Gefährliches Material soll an Häfen oder Zollstellen abgefangen werden, bevor es in die falschen Hände kommt. Und dass solches Material unterwegs ist, ist nicht nur seit 9/11 weltweit eine (bedrohliche) Realität.

Soviel zum Projekt. Ebenfalls bemerkenswert: Alle drei Mitglöieder des Gründerteams, Rico Chandra, Giovanna Davatz (Naturwissenschaftler) und Mario Vögeli (Ökonom und Projektmanager) sind um die 30: Junge Pioniere. Die neben ihrem Projekt auch die gemeinsame Leidenschaft für die unternehmerische Selbständigkeit teilen.

Giovanna, Rico und Mario: Ganz herzliche Gratulation und weiterhin viel Pioniergeist! Die Wünsche für Giovanna gehen dabei, blog macht's möglich, über den Antlantik: Sie konnte an der Preisverteilung nicht dabei sein, weil sie sich zurzeit am workshop «venture leaders» von «venturelab» unternehmerisch auf «Vorderfrau» bringen lässt
 
Wednesday 20 June 2007, 00:28 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, June 04, 2007

Jungunternehmen schreiben  Erfolgsgeschichten – wie etwa die Nanosurf AG aus Liestal.

 

Und auch aus den «Kulissen» der Jungunternehmerförderung gibt es Success-Stories – wie etwa das
CTI Startup Label, das die Förderagentur für Innovation KTI seit elf Jahren vergibt. Besonders schön,
wenn beide zusammengehören!

Die Nanosurf war der allererste Träger des Labels. Mehr als das: Das Jungunternehmen aus Liestal ist eine der
Erfolgsgeschichten, die effektiv in der legendären Garage gestartet. Sie war auch eines der ersten Unternehmen,
die sich in die Nanotechnologie vorgewagt haben. Und: Die Nanosurf AG feiert dieser Tage ein weiteres Jubiläum:
Vor zehn Jahren ist die Firma ins Handelsregister eingetragen worden, Wie quicklebendig sie immer noch ist, beweist
der Swiss Technology Award, den Nanosurf Anfang Jahr für ein neues Produkt eingeheimst hat.

 

Auch die Success-Story von Nanosurf hat in den letzten Jahren immer wieder durch die Wüste geführt. Was soll’s:
«Drachen steigen im Gegenwind» sagt ein Sprichwort aus Schweden. Und wir gratulieren den innovativen Liestalern
ganz herzlich. Und auf viele weitere Preise!

Nanosurf-Gründer Robert Sum vor dem Unternehmerzentrum
Tenum in Liestal, in das die Firma aus der Garage gezügelt ist

Monday 04 June 2007, 13:08 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Saturday, May 12, 2007

Die «venture apéros» - eine «heimliche Erfolgsgeschichte»: Spontan lanciert, dann gewachsen, gewachsen, gewachsen - und heute die wichtigste Kontakt- und Netzwerkplattforem in der Schweizer Jungunternehmerszene.

 

Die acht Spezialanlässe, die im Zürcher Hürlimann-Areal als «venture apéros» (jeweils am Montag um 19 Uhr) die SF-Dokuserie «Start up» begleiten, sind mit ihren jeweils 150 bis 250 Besucherinnen und Besuchern so etwas wie ein «Zwischenhöhepunkt», hinter dem all das steht, was eine Erfolgsgeschichte eben ausmacht: Langjährige beharrliche Aufbauarbeit, viel Engagement – und der Beweis dafür, dass das Angebot einem echten Bedürfnis entspricht.

 

Am Anfang war ein spontanes Bedüfnis

Das belegen auch die «Facts and Figures». Bereits der allererste spontane Treff 1991, organisiert durch Dr. Pius Küng und Beat Schillig – die Gründer des IFJ Institut für Jungunternehmen – im Restaurant «Sonne» in St. Gallen-Romonten ging auf das Bedürfnis vieler Jungunternehmen nach einer ungezwungenen und dennoch regelmässigen Plattform für Kontakte und Austausch zurück.

Diese Gelegenheit zum Networking, verbunden mit einem knappen, aber kompetenten Fachreferat aus einem für Gründerinnen und Gründer relevanten Bereich: Das macht auch heute noch das Erfolgsrezept aus, nach dem die «venture apéros» aufgebaut sind.

 

Der 700. Event ist bereits in Sicht

Ab 1996 gab es dann die IFJ-Apéros – und mit ihnen auch eine zuverlässige Statistik: 692 Anlässe mit nicht weniger als 31’350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben seither stattgefunden. Seit der Lancierung der Initiative «venturelab» im September 2004 sprechen wir von «venture apéros». Unter diesem Label sind 306 Events gelaufen. All diese Zahlen sind Momentaufnahmen, die Tendenz ist durchwegs steigend: Im Monat April 2007 haben nicht weniger als 969 Interessierte einen Abend in Kontaktpflege und fachliche Information investiert, am erste Anlass im Mai, dem Spezial-«venture apéro» mit Red-Bull-Manager Daniel Kallay im Hürlimann-Areal waren es nicht weniger als 253. Und fürs ganze Jahr 2007 erwarten wir über 7'500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den monatlichen «venture apéros» in zehn Schweizer Städten.

 

Ein bunter Bilderbogen: Auch das sind die «venture apéros», mit spontanen Umfragen und prominenten
Referenten wir Joseph Deiss oder  Daniel Kallay, Generral manager von Red Bull Schweiz, in Sälen, die besetzt
sind bis auf den letzten (Fenster)platz...

 

...mit guten Gesprächen und vor allem mit engagierten Zuhörerinnen und Zuhörern

 

Saturday 12 May 2007, 14:33 PM  #     |  Comments [0]  |