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 Friday, November 02, 2007
«Erfolgreich und viel versprechend» war der Markteintritt für den Startup Kooaba, sagt CEO Herbert Bay. Die MMS-Technologie von Kooaba macht es möglich, mit dem Handy Inserate zu fotografieren und dann direkt weitere Infos zu bekommen oder gar zu bestellen.
Die Westschweizer Gratiszeitung «Le matin bleu» führte im September einen Wettbewerb durch, bei dem die Teilnehmenden einen von drei möglichen Preisen mit dem Handy fotografieren und per MMS an den Veranstalter senden konnten, und «20 minutes» bietet Zugangzu attraktiven Bildern. Die Möglichkeiten von kooaba reichen aber wiet über diese Spielereien hinaus. Über den erfolgreichen Teilnehmer am Wettbewerb venture leaders und an der TV-Serie «Start up - der Weg zur eigenen Firma » berichtet das Fernsehen - zumindest auf seiner Website.
 Wednesday, October 31, 2007
Mit seinen Dekorationsfiguren ist Reto Klee bereit seit ein paar Jahren im Geschäft. Die EURO 2008 bringt für seine DecoTrends GmbH jedoch einen gewaltigen Sprung nach vorn. Der Businessplan-Workshop des IFJ hat ihm die Bestätigung gebracht, dass er mit seiner offensiven Strategie auf dem richtigen Weg ist.
Auch er freut sich auf die Euro 08
 Monday, October 29, 2007
Von venture ideas bis zu venture leaders - modulare Ausbildungsangebote, die sich auf ideale Art ergänzen und ein kohärentes, sinnvolles System - venturelab - ergeben: Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch Verantortliche der Förderagentur KTI und des BBT (Bundesamt für Technologie und Berufsbildung) bestätigen es aus eigener Erfahrung.
 
Sylvain Lemofouet-Gatsy (venture leaders), BBT-Direktorin Ursula Renold
 
Sanja Saftic (venture training) und Christoph Schmid (venture plan)
Innovationskultur und Nachhaltigkeit sind die Erfolgsrezepte der Collano AG. Das weltweit tätige Unternehmen aus Sempach hat sich vom Klebstoffhersteller zum Anbieter innovativ-nachhaltiger Lösungen entwickelt und fördert aktiv auch innovative Forschungen. Am venture apéro in Zug stellte sich Collano vor.

Unternehmerin und Politikerin: Helen Leumann; Was alles zur Nachhaltigkeit gehört (Bild rechts)
 Saturday, October 27, 2007
Eher ungewöhnlich, dass ein Unternehmer seinen neuen Firmensitz mit einem Gottesdienst eröffnet. Für Karl Müller und seinen Kybun-Tower in Wigoltingen TG gilt das nicht: Für ihn war die Zeremonie der (letzte) Höhepunkt einer durchwegs Unternehmerkarriere, die durchwegs ungewöhnlich ist. An einem venture apéro berichtete der als Erfinder der MBT-Schuhe bekannt gewordene Müller über seinen spannenden Weg zu verschiedenen Erfolgen.
Ein Unternehmer in Beweggung, der auch andere bewegt: Karl Müller
 Thursday, October 04, 2007
Schweissen statt nähen. In der Spitzenchirurgie, bei schwierigen Operationen im Gehirn oder am offenen Herzen, aber auch bei einfachen Verletzungen wäre das mehr als nur eine Alternative zum herkömmlichen Nähen, sondern ein eigentlicher Durchbruch. Dank von PD Dr. Michael Reinert und Amadé Bregy an der Klinik für Neurochirurgie der Universität Bern liegt er im bereich des Möglichen.
Gemeinsam haben Amadé Bregy und Pierluigi Nervi das Ausbildungsmodul venture plan von venturelab besucht. Kennen gelernt haben sich die beiden Forscher im Kurs venture challenge - der auch als «unternehmerische Partnervermittlung» funktioniert hat: Der Walliser und der Tessiner sind mittlerweile Partner.
 Sunday, September 30, 2007
Good news für künftige Startups: die Förderinitiative venture kick hat die ersten acht angehenden Unternehmer für ihre Geschäftsidee mit je 10'000 Franken ausgezeichnet. Wer’s über drei Runden schafft, kann 130'000 Franken gewinnen.
Die ersten Preisträger heissen Zeno Crivelli, Manuel Kaegi, Jochen Mundinger, Yann Rodriguez, Professor Ariel Ruiz i Altaba, Marc Thurner, Stefan Tuchschmid und Philip Zimmermann.
Hinter dem Fonds venture kick stehen mit der GEBERT RÜF STIFTUNG und der ERNST GOEHNER STIFTUNG zwei Institutionen, die bereits in der Förderung der wissenschaftlichen Forschung engagiert sind.

Professor Rudolf Marty,Präsident des Stiftungsrates der GEBERT RÜF STIFTUNG (auf den Fotos rechts) liess es sich nicht nehmen, die Checks über 10'000 Franken persönlich zu überreichen: an Gilles Florey und Yann Rodriguez (mit Bart, Bild links) und an Philip Zimmermann (Bild rechts Mitte, links Igor Fisch, Strategierat von venture kick)
 Thursday, July 26, 2007
Das Biotech-Unternehmen TLT Medical war im Oktober 2005 das erste Unternehmen aus dem «Rennstall» von venturelab, das das begehrte CTI Start-up Label bekam. Die Erfolgsgeschichte geht weiter: TLT Medical ist vom Biopharmazeutischen Unternehmen Arpida für 57 Millionen Franken übernommen worden. «Ein absoluter Glücksfall», sagen Alberto Bruno und Christian Frei von TLT Medical.

Als TLT Medical als erstes Projekt aus «venturelab» das CTI Start-up Label erhielt:
Das Foto von 2005 zeigt (von links) Gründer Alfredo Bruno, CTI Coach Pierre Comte,
Werner Henrich und Christian Frei
Günder Alfredo Bruno und Christian bleiben bei der Stange und zügeln 500 Meter weit von Reinach BL nach Reinach BL: «Wir können unsere Therapie bei Arpida im geplanten Rahmen weiter entwickeln. Der wichtigste Unterschied: Unser Gesprächspartner ist nicht mehr ein Investor, sondern ein erstklassiges und zudem börsenkotiertes Unternehmen.» Zudem: «Wir freuen uns sehr über die Möglichkeiten, die sich durch die Zusammenarbeit mit Arpida ergeben: Wir erhalten Zugriff auf einen grossen Wissens- und Erfahrungspool und werden darum in der Lage sein, die Entwicklung unserer Therapie mit zusätzlicher Kraft voranzutreiben.»
Eine ganz neue Therapie gegen Nagelpilz
Sehr positiv sieht auch Arpida den Deal, denn sie «erweitert (mit der Übernahme von TLT Medical) ihre Produktepipeline mit einem Medikament in fortgeschrittener Studienphase gegen Nagelpilzinfektion, die so genannte Onychomykose». Der Nagelpilz ist alles andere als eine harmlose Begleiterscheinung. Einer von zehn Menschen leidet daran. Die neue Behandlungsmethode von TLT Medical, die neben einem Medikament ein Lasergerät einsetzt, macht die bisherigen Tabletten mit ihren Nebenwirkungen überflüssig.
Der Antrag für die Marktzulassung der neuen Therapie ist für 2008 beziehungsweise Anfang 2009 vorgesehen. Die europäischen Aufsichtsbehörden haben bereits die Aufnahme der entscheidenden Phase-III-Studie genehmigt.
Marktreif machen statt schubladisieren!
Im Lauf der Verhandlungen mit Arpida und anderen Interessenten hätten sie das Knowhow aus den Kursen von «venturelab» und aus dem CTI-Coaching immer wieder brauchen können. sagt Frei. Denn: Es gab auch interessenten, die nicht die Therapie marktreif machen, sondern einfach einen potenziellen Konkurrenten aus dem Markt kaufen und die bisherige Arbeit schubladisieren wollten.
Die finanzielle Transaktion besteht aus einer Vorauszahlung sowie weiteren erfolgsabhängigen Zahlungen an die ehemaligen Aktionäre von TLT Medical Ltd. im Umfang von bis zu 57 Millionen Franken. Davon werden bis zu fünf Millionen werden in Form von Arpida-Aktien bezahlt, der Rest in bar.
 Tuesday, July 17, 2007
20'000 Firmen haben sich im ersten Halbjahr 2007 neu ins Handelsregister eintragen lassen. Sie haben den administrativen Aufwand für die Gründung hinter sich. Wie gross ist dieser überhaupt? Das SECO wollte es wissen.
Nichts da vom grossen Gejammer bei den für die SECO-Studie befragten Firmen - im Gegenteil. Sie empfinden den administrativen Aufwand nämlich nicht als besonders störend: «Betrachtet man jede Tätigkeit für sich, ist die Handhabung der Auflagen durchaus machbar und wenig zeitintensiv. Erst die Summe und Vielfältigkeit aller Aufgaben erweckt den Eindruck, einem Berg von gesetzlich vorgeschriebenem Aufwand gegenüber zu stehen.»
Formularsuchmaschine: Besserung in Sicht
Sorgenkinder gibt es aber schon - allen voran die hochkomplizierte Mehrwertsteuer. Und daneben die (oft fehlende) Möglichkeit, Administratives online erledigen zu können.
Auch Christian Weber, als Leiter eGovernment beim SECO auch für Anliegen der Gründer zuständig, weiss, dass es mit der «e-Readyness» in der Schweiz (noch) nicht zum Besten bestellt ist: «Hier schneiden wir auch im internationalen Vergleich nicht allzu gut ab.» Besserung ist jedoch schon sehr bald in Sicht: «Eine Formularsuchmaschine, die alle amtlichen Sites automatisch absucht, wird demnächst als Prototyp online gehen», bestätigt Weber.
In einem Tag gründen ist möglich
Urs Kälin und Michael Medina von der Fachhochschule Winterthur betonen die Bedeutung des Internet: Gerade «im Bereich der Unternehmensgründung konnte der administrative Aufwand stark reduziert werden. Es ist heute möglich alle für eine Gründung notwendigen Schritte in einem Tag zu erledigen.» Auf der Homepage netnotar.ch kann eine GmbH bereits heute - inklusive Verurkundung beim Netnotar, aber ohne HR-Eintrag – in einem Tag gegründet werden.
Die Suche nach den guten Angeboten
Und: «Praktisch zu jeder Frage lässt sich auf der Homepage einer Amtsstelle die passende Antwort finden. Die Herausforderung liegt zurzeit noch darin, die richtige Page zu finden», stellt die Studie fest. Dafür benutzen KMU heute jedoch immer noch private Suchmaschinen, obwohl Angebote wie http://www.gruenden.ch, http://www.KMU.admin.ch, http://www.ifj.ch oder www.estarter.ch gute Angebote enthalten.
Gute Organisation ist entscheidend
Allerdings macht es das Internet nicht allein: «Der interne Organisationsgrad beeinflusst den administrativen Aufwand stärker als die gesetzlichen Vorgaben. Ist eine Firma schlecht oder wenig organisiert, erhöht sich der Aufwand.» Deshalb ist geeignete Software wichtig, die gleichzeitig den gesetzlichen Bestimmungen genügt. Dann können «sehr viele Auflagen mit einem Knopfdruck erledigt werden», heisst es in der Studie.
Trotzdem: Verbesserungen suchen
Christian Weber nennt auch Zahlen: In der Schweiz setzt ein Jungunternehmen im Schnitt 55 Stunden jährlich für den Verkehr mit den Behörden ein, während es in Deutschland rund 120 Stunden sind. «Dieses gute Resultat darf uns aber nicht daran hindern, laufend administrative Vereinfachungen zu suchen und auch umzusetzen!» betont Weber.
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