# Friday, February 22, 2008

sonic emotion AG, das erfolgreiche Startup mit den revolutionären Soundinstallationen, will dieses Jahr die Hälfte seines Umsatzes in den USA machen, erklärt Mitgründer und CEO Renato Pellegrini.

In der Fahrzeugindustrie kommen Simulatoren von sonic emotion zum Einsatz. Klangsysteme des Startups aus Oberglatt haben zwei Ausstellungen im Pariser Centre Pompidou bereichert, auch das Walker Art Centre für moderne Kunst in Minneapolis ist ein wichtiger Standort. Und im deutschen Detmold mit einer der führenden Tonmeisterschulen Europas ist der Konzertsaal auf die von sonic emotion vermarktete Technologie ausgerichtet.

   Das Gründerteam und die revolutionöre 3-D-Technologie

Für sein Wachstum setzt sonic emotion jedoch auf grosse amerikanische Clubs, weil «Installationen in grossen Clubs eine sehr grosse Breitenwirkung haben und als Referenzanlagen mit einem gewaltigen Marketingpotenzial auch für andere Bereiche dienen», erklärt Pellegrini. «Wir wollen wir auf dem amerikanischen Markt Fuss fassen und dort zu einem wichtigen Player werden.»

Das ist aber noch lange nicht alles: «Es gibt es für unsere Technologie viele weitere Anwendungsmöglichkeiten, deren Potenzial wir als unvergleichlich grösser einschätzen, als die Märkte, in denen wir heute bereits vertreten sind», betont CTO Mitgründer und ebenfalls Mitgründer Matthias Rosenthal.

Dabei kann Pellegrini in die Praxis umsetzen, was er im Workshop venture leaders in Boston mitbekommen hat. Beim Vergleich mit den USA werde ihm auch immer wieder bewusst, «dass sie dort auch nur mit Wasser kochen und dass die Schweiz alles in allem ein hervorragender Standort ist», sagt Pellegrini.  

Friday 22 February 2008, 17:45 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, February 04, 2008

Eigentlich lade man ja «die Hebamme ja nicht ein, wenn die Geburt gefeiert wird», sagt ein launiger Oliver Schärli an der Office Warming Party der procedural Inc. im Zürcher Technopark. In Schärlis Fall hatte die Ausnahme von der Regel aber alle Berechtigung, ist er doch bei der ZKB für die Startups zuständig - und die ZKB hat dem jungen Unternehmen mit der Seed-Finanzierung wertvolle Hebammendienste erwiesen.

A propos Hebammen. Zum Team von procedural gehört mit Dominik Tarolle, Zeremonienmeister an der Eröffnung und «als Nicht-Techniker das Mädchen für alles» (D.T über D.T.) einer der selber vielen Startups auf die Beine geholfen hat, bevor er selber Lust auf die Selbständigkeit bekam: Dominik war beim IFJ Institut für Jungunternehmen und beim Programm venturelab während mehreren Jahren erfolgreiche «Hebamme» für Jungunternehmen. Bonne chance, procedural und Dominik - vor allem in ein paar Monaten, wenn Euer Produkt auf den Markt kommt! Immerhin, eine kleine Kostprobe am 3-D-Screen gabs dann doch.

Die Eröffnung der «Garage mit Hofsicht im dritten Stock» war «ein tolles Eröffnungsfest», wie Dominik zutreffend blogt. Und er lässt uns auch einen Blick in die Promi-Gästeliste werden: «Über 50 Gäste konnten wir in den knapp 50 m2 Garage begrüssen. Höhepunkte des Abends waren neben den tollen Gästen (Diana & Martin Duss Birrer, Herbert Bay & Till Quack von kooaba, Dominik & Luzius von wuala, Stephan von LiberoVision, Matthias Gut, Dieter Schwarz vom raumlabor, Philippe von der SECA, Peter Stöckling vom IFJ/venturelab, Stepahn Frank vom VMF, Ivo Wolgensinger von der BDO, Fredi Schmidli von SwissITBridge & Business Angel, Lars von Hocoma, Andrea / Iris / Heinz & Margoth Specker vom Technopark, Ragnar Scherrer, Anton Fessler von AudioP, liebe Freunde & Familienmitglieder u.v.m.». 

    

Der Schnitt durchs ominöse Band, der CEO im Gespräch, Dominok Tarolli vor der eigenen Skyline und die Lifedemo mit kooaba von Herbert Bay (dem erfolgreichen Startup, der wie procedural aus dem ETH-Institut für bildverarbeitung von Professor Luc Van Gool hervorgegangen ist)

Monday 04 February 2008, 11:49 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, January 31, 2008

«Art on Ice» im Zürcher Hallenstadion. Wenn Stephane Lambiel!, der Weltmeister der Eleganz auf schmalen Kufen, in einem harmonischen Bogen von der Bühne in die Arena  gleitet, ist nicht alles Eis was glänzt: Die ersten Schritte ihres Auftritts machen die Stars auf SkateRun, der «besten Eisimitation, die es gibt», wie ein Profi einmal sagte.

Und hinter SkateRun steht ein Schweizer Startup, die junge Tidasco AG. SkateRun besteht aus Paraffin und chemischen Zusätzen, deren Formel «so streng gehütet wird wie die Zusammensetzung der Sulz, in welcher der Appenzeller Käse reift», schmunzelt Thomas Speck von der Tidasco.

SkateRun-Eis schon bald in Bali

SkateRun hat seine Praxistauglichkeit schon in vielen Einsätzen bewiesen, an Events etwa im Zürcher «Plus 5» oder im Säntispark. Und ein 300 m2 grosser SkateRun ist in Oschatz im Osten Deutschlands schon seit Januar 2007 in Betrieb, eine weitere feste Anlage wird demnächst nach Bali geliefert!

«venture training müsste obligatorisch sein»

Den Weg von der Idee zur Firma fand Thomas Speck im Ausbildungsmodul venture training des Programms venturelab der Förderagentur für Innovation KTI. Für ihn ist klar: «venture training müsste eigentlich für jeden Startup obligatorisch sein, bei dem es um substanzielle Beträge geht.»

  SkateRun, das «Sommereis» wird in Oschatz (D) seit einem Jahr begfeistert genutzt

Thursday 31 January 2008, 13:59 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, January 30, 2008

Alle die innovative Idee für die Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen müssen nicht mehr im stillen Kämmerlein versauern: Ein Projekt des Startups Open Innovation GmbH bietet die Chance, an Innovationsprojekten grosser Unternehmen wie Swisscom oder Google mitzumachen.

 

Wer mit seiner kreativen Idee überzeugt, kann dafür mit einer grosszügige Prämie rechnen – im Topf befinden sich immerhin 40'000 Franken.

 

Übrigens: Der Gründer von Open Innovation hat sein unternehmerisches Know-how bei venturelab geholt! 

 

 

Innovativ: Christian Hirsig, Reto Aebersold
und Mathias Ruch (von links)

Wednesday 30 January 2008, 13:43 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, January 29, 2008

«Wir wollen globaler Marktführer bei der magnetischen Filterung werden und peilen einen Umsatz in mehrstelliger Millionenhöhe an.» So Robert Grass, CEO der turbobeads GmbH und Teilnehmer am Workshop venture learders 2007 In Boston, zum Ziel seines Startups.

«Mit unseren magnetischen Nanopartikeln lassen sich Substanzen schneller und gezielter aus Flüssigkeiten herausfiltern. Interessant ist das zum Beispiel in der medizinischen Diagnostik,» sagt Robert Grass weiter: «Ich bin vom Nutzen unserer Technologie überzeugt und will mein Möglichstes tun, um sie weltweit zugänglich zu machen,» sagt Grass.

«Vom Markt her denken»

An den Erfolg glaubt Robert Grass auch deshalb, weil er konsequent vom Markt her denke. In Boston hat er bei venture leaders, einem Workshop von , erfahren, was das Zum Beispiel für den amerikanischen Markt bedeutet.

    Interessiert an venture leaders? Hier gehts zur Anmeldung!

In Boston Erfahrungen gesammelt:
Robert Grass

Tuesday 29 January 2008, 13:33 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, January 23, 2008

Acht von den zehn Teams, die zum Abschluss der ersten Phase des Businessplan-Wettbewerbs «Venture 08» ausgezeichnet worden sind, haben acht eine direkte Beziehung zu venturelab: Mindestens eines, teilweise sogar mehrere Mitglieder der erfolgreichen Projektteam haben eines oder mehrere Ausbildungsmodule der Initiative venturelab besucht.

 

Wer nun glaubt, diese stolze Erfolgsquote von 80 Prozent lasse sich nicht mehr überbieten, täuscht sich: Bei den vier Siegerprojekten aus der Romandie beträgt die venturelab-Quote nämlich 100 Prozent!

 

Die zehn Projekte wurden aus über 300 Bewerbungen ausgewählt. Sie können sich nun auf die Schlusspräsentation am Ende der zweiten Phase vorbereiten.

 

   

 

Vier von acht Erfolgreichen (von links): Ulrich Kessler (ETHZ), André Mercanzini (EPFL),
Herbert Bay (ETHZ) und Federico Angiolini (EPFL)

Wednesday 23 January 2008, 14:10 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Sunday, January 13, 2008

Er hat die Computermaus zwar nicht erfunden, er ist aber in erster Line dafür verantwortlich, dass heute im Computergeschäft ohne Maus gar nichts läuft: Daniel Borel, Gründer (zusammen mit zwei Partnern) der Logitech. Und seit Samstag ist Startup-Pionier Borel auch «Schweizer des Jahres» in der Kategorie Wirtschaft. Was immer man von solchen Show-Ranglisten auch halten mag: Sie zeigen doch, dass die Leistungen der Pioniere heute mehr geschätzt werden als auch schon. Und dass für solche Auszeichnungen nicht mehr nur die Leute mit den grössten Umsätzen, sondern auch diejenigen mit den nachhaltigsten Leistungen in Frage zu kommen. Und zu diesen gehört Daniel Borel zweifellos: Vor nicht weniger als 27 Jahren gat der Physiker aus der Romandie zusammen mit Pierluigi Zappacosta in Lausanne die Firma Logitech gegründet. Sie gehört heute noch zu den Marktführern im Mausgeschäft. Daniel Borel hat sich zwar aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und ist auch nicht mehr VR-Präsident von Logitech. Die Startup- und Innovationsszene liegt ihm aber immer noch am Herzen - als Business Angel und Investor. Ein (wenn auch bestandener und sozusagen «ehemaliger») Jungunternehmer als «Schweizer Wirtschaftsvertreter des Jahres» - wenn das keine Good-news zum Auftakt des Jahres ist!

Sunday 13 January 2008, 18:32 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, January 07, 2008

Die private Gründungsinitiative venture kick hat in den ersten sechs Monaten seit der Lancierung bereits 16 angehende Unternehmerinnen und Unternehmer mit insgesamt 240'000 Franken Startkapital unterstützt.

venture kick will nach dem Motto «aus den Labors auf den Markt» dazu beitragen, dass möglichst viele innovative Forschungsprojekte aus schweizerischen Hochschulen auch wirtschaftlich genutzt werden können.

In der Startphase wird venture kick von der Gebert Rüf Stiftung und der Ernst Göhner Stiftung finanziert. Die beiden Institutionen wollen, wie Roger Schmid, Geschäftsführer der Göhner Stiftung sagt, mit «venture kick jene Lücke in der Innovationskette schliessen, an der bisher die Umsetzung vieler Projekte gescheitert ist: die Unterstützung von Ideenträgern, die noch ganz am Anfang stehen.»

venture kick ist als dreistufiger Prozess organisiert, bei dem sich die Bewerber jeweils mit einer Präsentation einer Fachjury vorstellen müssen. Dabei sind in Stufe eins 10'000, in Stufe zwei 20'000 und am Schluss in Stufe drei 100'000 Franken zu gewinnen. Wer alle drei Stufen übersteht, kommt zu 130'000 Franken Startkapital - mit der einzigen Bedingung, dass das Unternehmen dann auch gegründet wird. Die Frist bis zur Schlussrunde beträgt neun Monate. In dieser Zeit bietet venture kick den Teilnehmenden neben den drei Gewinnchancen auch die Möglichkeit, ihr unternehmerisches Knowhow zu stärken.

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Eine Initiative und einige der ersten Gewinner                                                


Monday 07 January 2008, 18:49 PM  #     |  Comments [0]  |