# Saturday, May 10, 2008

 Förderprogramme sind wichtig: Michael Naef (Mitgünder von Doodle, links, mit Partner Luca Previtali) 

Der Gründungsboom geht weiter: 12'813 Firmen sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2008 neu ins Handelsregister eingetragen worden. Das ist neuer Rekord für ein Quartal.

Zwei Haupttypen von Gründern unterschied Beat Schillig im Interview mit der Tagesschau des Schweizer Fernsehens:

Erfahrene Kaderleute, Schnitt 42jährig, die sich mit der Selbständigkeit etwa als Marketing- oder Kommunikationsberater ein Stück Selbstverwirklichung gönnen. Und, immer wichtiger:

Hoch innovative Startups aus den Hochschulen. Einer aus dieser Kategorie, Jungunternehmer Michael Näf, Mitggründer von Doodle, bestätigte, dass hier Förderprogramme wie venturelab und venture kick eine wichtige Rolle spielen.

Saturday 10 May 2008, 11:42 AM  #     |  Comments [0]  | 

Praktisch im Monatstakt fördert die Initiative venture kick Unternehmernachwuchs.
 
Biotechnologie und Kommunikation sind auch die beiden Schwerpunkte bei den Projekten, die aus schweizerischen Hochschulen kommen und von der Initiative venture kick gefördert werden. Vier Beispiele (unter rund 30, die unterstützt werden) zeigen, auf wie vielfältigen Gebieten dabei Foschungsarbeit geleistet wird.

Die jeweils bessere Hälfte...

Jeden Monat werden acht Bewerber vor eine Expertenjury zum venture pitch eingeladen. Die bessere Hälfte von ihnen wird mit 10 000 Franken gefördert und qualifiziert sich für die zweite Stufe venture case, bei der es um 20 000 Franken geht.

Neun Monate später...

Spätestens neun Monate später präsentieren sich die Besten venture kick, der Stufe drei. Hier können sie weitere 100 000 Franken à fonds perdu gewinnen. Das hat der Zürcher Medtech-Spin-off VirtaMed bereits geschafft: Das Projekt eines Simulators für Operationen ist der erste Nutzniesser des gesamten Betrags von 130 000 Franken.

Bereits über 600 000 Franken...

Insgesamt haben bereits 29 Projekte 610 000 Franken erhalten. Und für 2008 stehen rund 2 Millionen Franken für innovative Geschäftsideen zur Verfügung. Das Ziel: Verdoppelung der Anzahl Spin-offs an den Hochschulen.

 Vitali Previn: effizientere Therapie gegen das Flimmern im Vorhof des Herzens  

Saturday 10 May 2008, 11:19 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, April 30, 2008
Qualitätssicherung und Software-Tests bringen den Unternehmen viel. Diesen Nutzen klar ersichtlich zu machen - das ist der Grundgedanke hinter dem Geschäftsmodell der SwissQ Consulting AG - das sich als eigentliches Erfolgsmodell durchgesetzt hat.



 
Das erfolgreiche Team
von SwissQ

Wie so viele verdanken auch Adrian Zwingli und Silvio Moser, beide Absolventen der Fachhochschule St. Gallen, den Kursen von venturelab viel: «Als wir bei venturelab einstiegen, wussten wir zwar, in welche Richtung wir wollten. Wir hatten aber am Anfang weder ein präzises Geschäftsmodell noch eine klare Strategie.»
 
«Wir könnten viel schneller wachsen»

Mit heute acht Mitarbeitenden erwirtschaftet das Startup über zwei Millionen Franken Umsatz. Adrian Zwingli: «Wir könnten inzwischen problemlos 30 bis 40 Personen beschäftigen.» Weil SwissQ will die Qualität im Griff behalten will und die entsprechenden «Best-of-Class Mitarbeiter» nicht einfach zu finden sind, geht es nicht ganz so schnell.

Dafür hat sich Software Testing inzwischen zu einer anerkannten Disziplin entwickelt. Dabei nimmt die Schweiz «eine führende Rolle ein», wie Rex Black, Präsident des International Software Testing Qualifications Board (ISTQB), feststellt. SwissQ leistet einen wesentlichen Beitrag dazu.

Wednesday 30 April 2008, 17:24 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, April 18, 2008

Foto: pd mehr als rhetorische Höflichkeit: das Lob von ETH-Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach

«Wenn es venturelab noch nicht gäbe, müsste man es erfinden.»

Besser, prägnanter (und auch prominenter) kann man es kaum auf den Punkt bringen. Und wenn Heidi Wunderlli so etwas sagt, ist es auch mehr als rhetorisches Lob - denn das würde ganz und gar nich
t zum Stil der Pharmazieprofessorin passen.

«Ich zuversichtlich, dass ich in dieser Funktion etwas bewegen kann», sagte Heidi Wunderli nach ihrer Wahl zur Retorin in einem Gespräch mit ETH-life. Etwas bewegen wollen auch die Ausbildungsmodule von venturelab, einer Initiative der nationalen Förderagentur für Innovation KTI: venturelab will junge Forscherinnen und Forscher dazu bewegen, ihr Wissen in Businessideen umzusetzen und sich mit ihren Forschungsresultaten aus den Labors in die Märkte zu wagen.

Die ETH – ein fruchtbarer Boden

Die ETH ist eine der Hochschulen, an denen sich dieser Gedanke - die griffige Formel «science to market» sagt genau, was gemeint ist - besonders erfolgreich umsetzen lässt: Die Zahl der Startups und Spin-offs, die mit dem Label ETH antreten, ist durchwegs so imponierend wie die Qualität ihrer Projekte. Und beide, Masse und Klasse, wachsen von Semester zu Semester. Das sind Zahlen, die beweisen: An der ETH bewegt sich einiges!

Friday 18 April 2008, 13:45 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, April 16, 2008

Marc Gitzinger, Gründer des ETH-Spin-offs BioVersys: «Mein Fazit ist eindeutig: Die Initiative venture lab ist eine wahre Bereicherung für das Schweizer Jungunternehmertum!»

Er sei «fasziniert, wie effizient die Kurse von venturelab potenzielle Firmengründer unterstützen. Unseren schnellen Fortschritt verdanken wir zu einem großen Teil dieser Unterstützung. venturelab hat uns ermutigt und mit den nötigen Business-Tools versorgt, um unsere eigene Firma aufzubauen.»

Das schreibt der ETH-Forscher Marc Gitzinger, der sich sein unternehmerisches Know-how in verschiedenen venturelab-Modulen geholt hat. Der Höhepunkt für Marc steht noch bevor: Im sommer 2008 reist er als Gewinner von venture leaders und Mitglied der Schweizer Startup-Nationalmannschaft für zehn Tage zum Workshop nach Boston.   

Foto: zg  Der Höhepunkt für Marc Gitzinger steht erst noch bevor: Zehn  Tage Intensiv-Workshop mit venture leaders in Bosten:

Wednesday 16 April 2008, 20:11 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Saturday, April 12, 2008
Foto: pd Es geht vorwärts mit dem Technologie-Transfer - Spitzenreiter sind die beiden ETH
 
Die Schweiz steht nicht von ungefähr in den Innovations-Ratings immer weit vorne: Und es bessert auch mit dem Technologie-Transfer, das Motto «aus den Labors in die Märkte!» setzt sich allmählich durch.
 
Die Umfrage der swiTT (Schweizerische Vereinigung für Technologietransfer) zeigt auch, und das gehört ebenfalls in dieses erfreuliche Bild: Es gibt an unseren Hochschulen von Jahr zu Jahr mehr Spin-offs und Startups, mehr gemeinsame Forschungsprojekte mit der Industrie. Und: Die Unis und die beiden ETH verfügen über gut sortierte und aktiv bewirtschaftete Patent-Portfolios -das geistige Eigentum als Kapital für die Zukunft ist in guten Händen!
 
 
Saturday 12 April 2008, 19:58 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, April 08, 2008

Diese Woche auf den Lokal-TVs (und darüber hinaus im Netz): Ein Blick hinter die Kulissen von venture kick. Und Kontakt mit zwei vomn an die 30 Gewinnern.

Knapp, verständlich, klar und informativ: Das ist der Bericht auf Futura TV, dem Bildungsfenster der diversen Lokalsender. Unbedingt anschauen!

    

oben: venture kick auf Futura TV (mit Moderatorin Corinne Waldmeier), Stefan Tuchschmid,mit Simulator, Martin Schmid von der OPO-Stiftung
Unten: Erik Fonseka und die maus, die scannen kann, Alexander Ilic, Erik Fonseka und Jordi Monserrat, Co-Manager von venture kick
 

                  

 

Tuesday 08 April 2008, 19:21 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, March 28, 2008

20 Schweizer Firmengründerinnen und Firmengründer haben den Wettbewerb «venture leaders» gewonnen.

      Die venture leaders von 2007 und Remo Uherek, venture leader 2008 

Die Gewinner und Gewinnerinnen erhalten im Sommer 2008 Gelegenheit, sich zehn Tage in der Region Boston intensiv mit der Entwicklung und Kommerzialisierung von Hightech-Produkten in den USA zu befassen. venture leaders wird von venturelab, einer Initiative der nationalen Förderagentur für Innovation KTI, organisiert.

Remo Uherek, Mitgründer und CEO von trigami, will «in Boston lernen, wie ein Markteintritt in den USA vor sich geht». Für das Startup, das mit dem Blog-Marketing «ein komplett neues Geschäftsfeld» (Cash Daily) erschlossen hat, ist der Markteintritt in den USA zwar erst ein mittelfristiges Ziel. Uherek weiss aber: «In unserer Branche geht es sehr schnell, um wenn es dann einmal so weit ist, wollen wir die nötige Basis haben, damit wir richtig Gas geben können.»
Friday 28 March 2008, 19:03 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, March 19, 2008
Herzpatienten einfacher und besser überwachen - und damit Leben retten. NeMoDevices ist dafür mit dem
«ZKB-Pionierpreis Technopark» belohnt worden.
 
 Emanuela Keller und Jürg Fröhlich haben NeMoDevices entwickelt
 
Die permanente Überwachung der Durchblutung ist bei Hirnschlagpatienten absolut zentral. Ein Zürcher Ärzteteam, das ein sehr schonendes und effizientes Verfahren entwickelt hat, ist dafür mit dem «ZKB-Pionierpreis Technopark» ausgezeichnet worden. Emanuela Keller, Intensivmedizinerin und beim Spin-off NeMoDevices fürs Marketing zuständig, hat sich unternehmerisch bei venturelab im Modul venture plan fit gemacht. Wir gratulieren herzlich!
Wednesday 19 March 2008, 18:47 PM  #     |  Comments [0]  |