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 Friday, May 23, 2008
Im Startup Park an der Orbit 2008 herrschte nicht nur an den 44 Ständen der Aussteller permanent Betrieb, auch auf dem Info-Podium, wo verschiedene Unternehmen ihre Produkte vorstellen konnten, war ebenfalls immer etwas los. Neben zahlreichen Kurzreferaten auch zwei sehr gut besuchte venture-apéros mit anschliessender Standparty. Die Premiere dabei: Das IFJ launchte sein Online-Software-Angebot Business Cockpit.

Verantwortlich dafür, dass Viktor Galiard von Galliaro Reserarch & Engineering (oben), Daniel Niklaus von netlive IT (unten links) und alle andern Referenten am Info-Podium ihre Botschaft auch perfekt ans Orbit-Publikum bringen konnten, war Marco Looser von der MCP, der im Startup Park Sound und Ton betreute. Er bietet auch ein mobil-flexibles Präsentationsgestell an, das ganz neue Möglichkeiten bietet.


Tobias Denzler und Marco Sommerhalder von Sidelline: Doing und Learning an der Orbit
Der erste Tag sei noch etwas schwierig gewesen, aber dann habe es kräftig angezogen. Und nun, nach drei Orbit-Messetagen, stellen Tobias Denzler und Marco Sommerhalder, mit Sideline im Startup Park, fest: "Wir werden jeden Tag besser!"
Die beiden, die hier ihre Messepremiere feiern, meinen damit: "Wir spüren, wie wir auf die Kunden zugehen müssen, damit wir möglichst rasch sehen, was ihre Bedürfnisse sind."
IANUS.project heisst die Projekt-Management-Software, die die beiden Jungunternehmer entwickelt haben. Das Feedback aus der Messe? "Wir haben erstaunlih viele gute Kontakte - und zwar auch mit Leuten, die in hrem Unternehmen etwas zu sagen haben." Das ist bei einem doch recht anspruchsvollen Produkt ja nicht selbstvertändlich!
Und wie die meisten "Startup-Pärkler" profitieren auch Tobias und Marco vom intensiven Autauch unter den Standnachbarn: "Wenn immer wir zwischendurch einen Moment frei haben, besuchen wir einen andern Startup oder einer der Nachbarn kommt zu uns, wir lernen auch Angebote wie venturelab oder venture kick besser kennen. Das bringt uns viele Informationen, gute Gespräche - und auch Kontakte."
 Thursday, May 22, 2008
Benjamin Zumsteg (rechts) erklärt einem Kunden, was Flyeronline.ch kann
Erfahrung mit Messen hat Benjamin Zumsteg zwar, aber eher mit kleinen, regionalen. "Die Orbit könnte ich mir ohne den Startup Park des IFJ gar nicht leisten", meint der Drucker aus Frick.
Er präsentiert mit flyeronline.ch eine neue Dienstleistung aus einer traditionellen Branche: Mit wenigen Mausklicks können perfekte Flyer bestellt werden. Zumsteg, der seine Druckerei vor 13 Jahren gegündet hat, bietet daneben auch die online-Verwaltung von Geschäftsdrucksachen an.
Seine Erfahrungen nach zwei Orbit-Tagen sind positiv, vor allem auch was den Startup Park selber betrifft: "Unter meinen Standnachbarn habe ich ein paar der besten Kontakte gemacht - und ein kurzer Rundgang durch die 'Messe in der Messe' ist ausserordentlich spannend!" freut sich Zumsteg.
Gaby und Marc André Wanderer
Viele der 44 Austeller im Startup Park an der Orbit-iEX stehen zum ersten Mal an einem Messestand. Gaby und Marc André Wanderer präsentieren ihre MAW Software überhaupt zum ersten Mal.
Mehr Startup als Marc-André und Gaby Wanderer kann man gar nicht sein: "Wir haben unser Unternehmen, die MAW Software für Kommunikationslösungen, am 1. Januar 2008 gegründet und in der Zeit vor der Orbit unseren ganzen Auftritt erarbeitet - wir feiern hier also eine Premiere!"
Die Messevorbereitung war für die beiden quasi das Herausputzen der Braut vor dem grosssen Tag. Und wie sind nun die Erfahrungen? "Besser als erwartet für ein Unternehmen, das noch niemand kennt!" Besonders positiv: "Wir fühlen uns am grossen Stand überhaupt nicht verloren, die Kontakte unter den Ausstellern sind unkompliziert und offen, man geht gegegnseitig auf sich zu und informiert sich über das, was die Standnachbarn machen. Auch gute Leads haben wir nicht nur mit Kunden, sondern auch unter Park-Ausstellern gemacht."
ps: Orbit ist noch bis am Freitag. Und für Last-Minute-Entschlossene gibt es hier Tickets für einen Besuch am Gemeinschaftssstand mit nicht weniger als 44 (!) spannenden jungen Unternehmen.
 Wednesday, May 21, 2008

Der Entwickler und sein «Baby»: Danel Niklaus präsentiert am venture apéro Business Cockpit
Die Software zügelt - von der Programm-CD ins Internet. Zum Beispiel Business Cockpit, das neueste Produkt des IFJ Institut für Jungunternehmen. Entwickler Daniel Niklaus von der Netlive AG stellte es am venture apéro im Startup Park an der Orbit-iEX vor. Business Cockpit kann für drei Monate gratis gestestet werden.
Online-Software ist der Megatrend der Stunde. Daniel Niklaus von der Netlive AG sprach am venture apéro denn nicht von ungefähr auch von einem bevorstehenden «Technologiebruch». Und verglich diesen mit der Umwälzung, die das Aufkommen von Windows für die Computerwelt bedeutete.
Business Cockpit ist ein Beispiel, wie Startups, Kleinunternehmen und KMU diesen Trend für sich einsetzen können. Wer damit arbeit, profitiert:
+ keine Investitionen in Software, Server und Backup
+ individueller Webauftritt
+ Hohe Sicherheit dank professionellem Backup.
Business Cockpit bietet viel:
+ Webauftritt erstellen, verwalten und anpassen
+ die Wahl zwischen Designvorlagen oder Eigendesign
+ Aufträge, Adressen, Kontakte und Termine verwalten
+ Newsletter, E-Shop und Zeiterfassung
+ Finanztool
Daniel Niklaus machte auch kein Hehl daraus, dass es einen Sprung braucht, seine Daten ausser Haus zu hosten und horten. Sein Rezept dagegen: Ausprobieren und Vertrauen fassen!
Business Cockpit ist eine Gemeinschaftsproduktion, in der das Knowhow und die Erfahrung des IFJ Institut für Jungunternehmen mit der Software-Kompetenz der Profis von Netlive zusammenfliessen.
Wer selber Business Cockpit anschauen und mit Business Cockpit arbeiten möchte: Hier ist die Anmeldung für den Gratis-Test während drei Monaten!

Das Symbol für den Technologieburch - der auch die interessierten Zuhörer beschäftigt
ps: Orbit ist noch bis am Freitag. Und für Last-Minute-Entschlossene gibt es hier Tickets für einen Besuch am Gemeinschaftssstand mit nicht weniger als 44 (!) spannenden jungen Unternehmen.
 Tuesday, May 20, 2008
Lautsprecherdurchage am Dienstagmorgen kurz vor neun: "Liebe Ausstellerinnen und Aussteller - in wenigen Minuten..."
Dann sind die "lieben Ausstellerinnen und Aussteller" im Startup-Park an der Orbit-Iex 2008 nicht mehr unter sich - die Kundeninnen und Kunden kommen!
Für Last-Minute-Entschlossene gibt es hier Tickets für einen Besuch am Gemeinschaftssstand mit nicht weniger als 44 (!) spannenden jungen Unternehmen. Der Startup Park, der Gemeinschaftsstand, den das IFJ Institut für Jungunternehmen seit einigen Jahren erfolgreich organisiert, ist einer der grössten und ganz sicher der vielseitigste und vielfältigste Stand an der Orbit - so etwas wie eine Ausstellung in der Ausstellung.
Und schon mehr als einer, der im erste Jahr als Besucher durch die Hallen streifte, stand ein Jahr danach am eigenen Desk im Startup Park! Nächster Termin: Die SwissEMEX im August.

Auf "Los" geht's los - auch bei Verena Wigger und Vikor Kaiser von iSCL AG. Und Sandra Stutz (beecom AG) sammelt sich zwischen Palme und PC vor dem grossen Ansturm
Alles sitzt perfekt - es kann losgehen - auch bei BW Mode GmbH von Béatrice Wyss!

Ebenfalls prominent vertreten: venturelab, der Fast track for startups

Vier Tage lang für Startups im Einsatz: Alexandra (links) und Nina (mit Yves Odematt vom IFJ)
 Friday, May 16, 2008
Gute Ideen werden geklaut, spannende Produkte kopiert. Was tun dagegen? Roland Tschudin vom Institut für geistiges Eigentum gab am venture apéro im Technopark Luzern wertvolle Hinweise.
Gastgeber des venture apéro: Technopark Luzern
Für den Fall, dass mir etwas aus der Brieftasche, aus dem Haus oder aus der Garage oder dem Portemonnaie geklaut wird, kann ich mich einigermassen absichern, es gibt auch klare Regeln, was ich unternehmen kann – unabhängig davon, ob das Diebesgut wieder auftaucht oder nicht.
Wird mir jedoch etwas aus dem Kopf, aus Labor oder Werkstatt gestohlen, wird es komplizert: Das so genannte geistige Eigentum lässt sich zwar gegen Raub und Kopie schützen. Wenn die Kopien dann auf dem Markt auftauchen, gilt es, diesen Schutz dann auch wirklich durchzusetzen.
Und das ist eine andere Sache, wie Roland Tschudin, Experte vom Institut für Geistiges Eigentum IGE in Bern und intimer Kenner des Legalen wie auch des Verbotenen am venture apéro in Luzern erläuterte.
Tschudins Füllhorn an Beispielen und Möglichkeiten müsste eigentlich Bücher füllen. Wer konkret vor Schutz- und Patentproblemen steht, erhält beim IGE wertvolle Hilfen und kann auch ein Stück weit selber recherchieren.
Die Dienstleistungen des IGE ... und die Möglichkeiten von Schutz und Patent
 D
Was kann ich überhaupt ausrichten ... etwa in der bunten Welt der Marken?
 
Die Dienstelstungen des IGE ... und die Möglichkeiten von Patent und Schutz
 Wednesday, May 14, 2008
Das Siegerteam (von links): Peter Vonesch, Mark Blum, David Niederer und Manuel Aschwanden. Optotune gehört auch zu den Nutzniessern von venture kick und Mitgründer Mark Blum reist mit den venture leaders nach Boston - Emanuela Keller und Jürg Fröhlich haben mit ihrem Projekt NeMoDevices dieses Jahr bereits den ZKB-Pionierpreis gewonnen.
Beide Siegerteams haben venturelab-Erfahrung - wie alle Top-Five-Platzierten und acht von zehn der Ausgezeichneten. Einige der ausgezeichneten Projekte liegen zudem bei der Initiative venture kick, bei der es um 130'000 Franken Startkapital geht, gut im Rennen: Sieger Optotune, Celeroton (3. Platz), Aleva und PreclineVenture.
Ebenfalls in den Top-Five platziert: André Mercanzini und Stephane Pochon (Aléva neurotherapeutics, Bild 1, im 4. Rang), Christoph Zwyssig und Martin Bartholet von celeroton (Bild 2, 3. Platz) und kringlan composites, das Team um Niccolo Pini (Bild 3, vorne, im 5. Rang)
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 Saturday, May 10, 2008
Förderprogramme sind wichtig: Michael Naef (Mitgünder von Doodle, links, mit Partner Luca Previtali)
Der Gründungsboom geht weiter: 12'813 Firmen sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2008 neu ins Handelsregister eingetragen worden. Das ist neuer Rekord für ein Quartal.
Zwei Haupttypen von Gründern unterschied Beat Schillig im Interview mit der Tagesschau des Schweizer Fernsehens:
Erfahrene Kaderleute, Schnitt 42jährig, die sich mit der Selbständigkeit etwa als Marketing- oder Kommunikationsberater ein Stück Selbstverwirklichung gönnen. Und, immer wichtiger:
Hoch innovative Startups aus den Hochschulen. Einer aus dieser Kategorie, Jungunternehmer Michael Näf, Mitggründer von Doodle, bestätigte, dass hier Förderprogramme wie venturelab und venture kick eine wichtige Rolle spielen.
Praktisch im Monatstakt fördert die Initiative venture kick Unternehmernachwuchs.
Biotechnologie und Kommunikation sind auch die beiden Schwerpunkte bei den Projekten, die aus schweizerischen Hochschulen kommen und von der Initiative venture kick gefördert werden. Vier Beispiele (unter rund 30, die unterstützt werden) zeigen, auf wie vielfältigen Gebieten dabei Foschungsarbeit geleistet wird.
Die jeweils bessere Hälfte...
Jeden Monat werden acht Bewerber vor eine Expertenjury zum venture pitch eingeladen. Die bessere Hälfte von ihnen wird mit 10 000 Franken gefördert und qualifiziert sich für die zweite Stufe venture case, bei der es um 20 000 Franken geht.
Neun Monate später...
Spätestens neun Monate später präsentieren sich die Besten venture kick, der Stufe drei. Hier können sie weitere 100 000 Franken à fonds perdu gewinnen. Das hat der Zürcher Medtech-Spin-off VirtaMed bereits geschafft: Das Projekt eines Simulators für Operationen ist der erste Nutzniesser des gesamten Betrags von 130 000 Franken.
Bereits über 600 000 Franken...
Insgesamt haben bereits 29 Projekte 610 000 Franken erhalten. Und für 2008 stehen rund 2 Millionen Franken für innovative Geschäftsideen zur Verfügung. Das Ziel: Verdoppelung der Anzahl Spin-offs an den Hochschulen.
Vitali Previn: effizientere Therapie gegen das Flimmern im Vorhof des Herzens
 Wednesday, April 30, 2008
Qualitätssicherung und Software-Tests bringen den Unternehmen viel. Diesen Nutzen klar ersichtlich zu machen - das ist der Grundgedanke hinter dem Geschäftsmodell der SwissQ Consulting AG - das sich als eigentliches Erfolgsmodell durchgesetzt hat.

Das erfolgreiche Team von SwissQ |
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Wie so viele verdanken auch Adrian Zwingli und Silvio Moser, beide Absolventen der Fachhochschule St. Gallen, den Kursen von venturelab viel: «Als wir bei venturelab einstiegen, wussten wir zwar, in welche Richtung wir wollten. Wir hatten aber am Anfang weder ein präzises Geschäftsmodell noch eine klare Strategie.»
«Wir könnten viel schneller wachsen»
Mit heute acht Mitarbeitenden erwirtschaftet das Startup über zwei Millionen Franken Umsatz. Adrian Zwingli: «Wir könnten inzwischen problemlos 30 bis 40 Personen beschäftigen.» Weil SwissQ will die Qualität im Griff behalten will und die entsprechenden «Best-of-Class Mitarbeiter» nicht einfach zu finden sind, geht es nicht ganz so schnell.
Dafür hat sich Software Testing inzwischen zu einer anerkannten Disziplin entwickelt. Dabei nimmt die Schweiz «eine führende Rolle ein», wie Rex Black, Präsident des International Software Testing Qualifications Board (ISTQB), feststellt. SwissQ leistet einen wesentlichen Beitrag dazu.
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