# Tuesday, December 30, 2008


Professor Markus Gross (links) und Informatikingenieur Christian Vögeli
haben Dybuster erfolgreich auf den Markt gebracht

Rund zehn Prozent der Bevölkerung leiden an Legasthenie, einer mehr oder weniger ausgeprägten Lese-Rechtschreib-Schwäche. Die Software Dybuster bietet wirksame Abhilfe.

Entwickelt wurde das Tool an der ETH, die kommerzielle Verwertung erfolgt durch das gleichnamige Spin-off Dybuster AG. Mitgründer und CEO Christian Vögeli war Gewinner von venture leaders und Teilnehmer an der TV-Serie «Start up – der Weg zur eigenen Firma».



Über die Ursachen von Legasthenie weiss man relativ wenig. Sicher ist allerdings: Legastheniker sind nicht dumm, sie haben einfach eine Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Alternative und Ergänzung zu Therapien

Klar ist auch, dass man Legasthenie überwinden kann. Bisher geschah das vor allem in aufwendigen Therapien. Die Schreibtrainingssoftware Dybuster, die Christian Vögeli zusammen mit ETH-Professor Markus Gross entwickelt hat, bietet zusätzliche Möglichkeiten.

Das Training mit Dybuster
• kann selbständig oder begleitet durch einen Therapeuten durchgeführt werden.
besteht aus motivierenden, kleinen Lernpaketen von 15 Minuten pro Schultag.
• ermöglicht vor allem den Kindern einen spielerischen Zugang zur Rechtschreibung.

Unterstützung für Eltern und Therapeuten
Nachdem die empirischen Tests mit dem Institut für Neuropsychologie der Universität Zürich viel versprechend verliefen, beschlossen Vögeli und Gross, das Tool zu kommerzialisieren. Mit Erfolg: Bis heute sind über 1700 Lizenzen verkauft. Abnehmer sind Eltern von betroffenen Kindern, aber auch professionelle Therapeuten, die mit der Dybuster-Software schneller ans Ziel kommen.

Nicht nur auf dem Markt erfolgreich
Dybuster ist nicht nur auf dem Markt erfolgreich, sondern auch schon mehrfach ausgezeichnet worden:
• Dybuster-Gründer Christian Vögeli wurde als venture leader 2008 ausgezeichnet und nahm am zehntägigen Workshop in Boston teil. venture leaders ist ein Teil von venturelab und wird von der KTI/CTI und Ernst&Young getragen. Preisträger sind jedes Jahr 20 ausgewählte Startups.
• In der TV-Serie «Start up - der Weg zur eigenen Firma» (2007)gehörte die Dybuster AG zu den zehn teilnehmenden Startups.
• Im Oktober 2008 erhielt die Dybuster AG das CTI Start-Up Label, das neue Unternehmen auszeichnet, die zu nachhaltigem Wachstum fähig sind.
• Dybuster AG betreibt mit der ETH ein zwei Jahre dauerndes gemeinsames KTI-Forschungsprojekt.


Tuesday 30 December 2008, 19:36 PM  #     |  Comments [1]  | 
# Wednesday, December 17, 2008

Sie sind Wuala:
Luzius Meisser und
Dominik Grolimund

«Für uns ist auch der amerikanische Markt wichtig. Darum waren die Kontakte, die ich in Boston knüpfen konnte, eminent wichtig.  Und es war schon eindrücklich, mit welchem Drive die Amerikaner an die Sache gehen und neue Produkte wirklich auf den Markt bringen.»

Dominik Grolimund
über die zehn Tage Boston mit venture leaders

Über 30 Millionen Dateien sind auf Wuala gespeichert worden, seit der kostenlose, innovative Online-Speicher im August 2008 lanciert worden ist. Die Zahl der Nutzer/innen wächst rasant. Nun machen es neue Web-Links noch einfacher, Dateien mit Freunden zu teilen. Hinter Wuala stehen die beiden Unternehmer und ehemaligen ETH-Studenten Dominik Grolimund (ein ehemaliger Gewinner bei venture leaders) und Luzius Meisser.

 
Der Erfolg von Wuala (www.wua.la) liegt nicht zuletzt in der Kombination aus Online-Speicher und sozialem Netzwerk. Die Dateien werden bereits auf dem Computer des Benutzers verschlüsselt, und auch das Passwort des Benutzers verlässt dessen Computer nie. Damit wird sicher gestellt, dass niemand – auch Wuala selbst nicht - auf die privaten Dateien zugreifen kann.

Sicher für die Nutzer/innen

«Unsere Benutzer können darauf vertrauen, dass ihre Dateien auf Wuala sicher sind. Sie behalten die volle Kontrolle über ihre Daten», sagt CTO und Mitgründer Luzius Meisser. Kein Wunder also, dass Wuala kürzlich vom renommierten Blog ReadWriteWeb als eines der «Top 10 International Products of 2008» genannt wurde!

Die «neue Elite»

Und im neuen Cash special wird Dominik Grolimund als Mitglied der «neuen jungen Unternehmerelite» der Schweiz porträtiert: «In den USA nennt man Typen wie Dominik Grolimund «Serial Entrepreneurs». Sie gedeihen in einem Umfeld aus Hightech-Industrien, technischen Hochschulen und erfahrenen Investoren. Lange gab es sie nur in den USA und in Grossbritannien. Jetzt findet man sie auch in der Schweiz.»

Unternehmer mit 16

Grolimund hat als 16-Jähriger die Adressverwaltungssoftware Caleido geschrieben, als 18-Jähriger gründete er seine erste eigene Firma. Von «Caleido Address Book» hat er bis heute über 35 000 Lizenzen abgesetzt. Aus dem Erlös finanzierte er nicht nur sein Studium, sondern auch den Aufbau von Wuala.

Von venture ideas bis venture leaders

Diesen Erfolg hat Grolimund zusammen mit seinem Partner Luzius Meisser erreicht. «Unterwegs» besuchte er während seines ETH-Studiums venture ideas, venture challenge, venture plan und venture training. 2006 war er als Gewinner von venture leaders für zehn Tage mit 19 anderen Startups in Boston.


Wednesday 17 December 2008, 17:07 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, December 15, 2008


Red Herring sucht wiederum die 100 innovativsten Europas Tech-Unternehmen
Neben ICT auch Biotech und Energieforschung.
In der Bestenliste 2008 war die Schweiz mit neun Nennungen sehr gut vertreten. Damit das 2009 wieder so ist, braucht es möglichst viele und möglichst gute Bewerbungen. 
Anmeldeschluss ist der 31. Dezember

Mit einem Highlight für Startups und KMU beginnt das neue Jahr –zumindest für Leute, die ihre Geschäftsidee im Fürstentum Liechtenstein oder im St. Galler Rheintal realisieren wollen: Am 13., 14. und 15 Januar wird mit drei Veranstaltungen in Vaduz, Dornbirn und Buchs der Businessplan Wettbewerb Liechtenstein Rheintal 2009 lanciert. (IFJ)

Der Wettbewerb findet in den drei Stufen „plan it“, „invest it“ und „do it statt. Die Businesspläne für die erste Phase „plan it“ müssen bis am 21. April 2009 eingereicht werden. Parallel zu Erarbeitung der Businesspläne finden im KMU Zentrum der Hochschule Liechtenstein in Vaduz spezielle Trainings für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. Am 9. Juni werden dann die besten Businesspläne mit je 3500 Franken prämiert.

Finanzen für die Besten

Die Gewinner mit den besten Businessplänen kommen in die zweite Phase (invest it, ab Juni 2009). Sie werden bei der Ausarbeitung ihres Geschäftsmodells mit insgesamt total mit bis zu 250'000 Franken (Liechtenstein) oder gar bis zu 600'000 Franken (St. Galler Rheintal) unterstützt.

Im September des nächsten Jahres schliesslich entscheidet die Jury, welche Projekte von der Innovationsgruppe Liechtenstein igl und der St. Galler Kantonalbank bei Umsetzung finanziert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Preisträger ihre Geschäftsidee im Rheintal (SG oder Li) realisieren.

 

Monday 15 December 2008, 14:05 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, December 08, 2008
Anstiften zu Selbständigkeit und unternehmerischem Denken – das will das Motivationsmodul venture ideas von venturelab. Wer könnte das besser als ein herausragendes Beispiel – wie zum Beispiel die Prionics AG, einer der erfolgreichsten Spin-offs der Zürcher Uni.


An der Universität Zürich übernahm Markus Moser, Mitgründer und CEO von Prionics, diese Rolle vor über 90 Interessierten. Berichten konnte er dabei über eine doppelte Erfolgsgeschichte.
Markus Moser, der heutige CEO des inzwischen im Biotech-Cluster angesiedelten Biotech-Startups war einer der drei Universitätsforscher, die 1997 als erste einen effizienten Test für die Früherkennung des «Rinderwahnsinns» BSE entwickelten. In diesem Bereich war Prionics klarer Marktführer, als 2004 der Rinderwahnsinn zurückging – auch dank den Massnahmen, die aufgrund der Früherkennung eingeleitet worden waren.

Führend geblieben

Heute – und das ist die zweite Erfolgsgeschichte – hat sich Prionics als einer der weltweit führenden Anbieter von Nutztierdiagnostik und als anerkanntes Zentrum für die Früherkennung weit über BSE hinaus etabliert. Es ist den Pionieren von Prionics also gelungen, ihren ersten Erfolg über das erste Hoch hinaus dank klugen internationalen Kooperationen und auch Akquisitionen zu halten. Prionics trägt wesentlich zum Schutz der Konsumenten bei und verfügt dafür über ein umfangreiches Diagnostik-Portfolio, das die bedeutendsten und teilweise auch auf den Menschen übertragbaren Nutztierkrankheiten umfasst.

Mehrfach ausgezeichnet

Diese Leistung ist denn auch schon mehrfach gewürdigt worden: Bereits 2002 gewann Prionics den Swiss Economic Award als «Unternehmen des Jahres», 2004 den European Biotech Award für «Excellence in Biotech Business» und 2006 wurde das Unternehmen als weltweit beste «Animal Health Company» nominiert.

Unternehmen unterstützen

Neben Markus Moser informierte an der Veranstaltung an der Universität Zürich-Irchel auch Herbert Reutimann. Geschäftsführer der Transferstelle Unitectra AG, über die Leistungen, die die Universität für junge Unternehmen bereithält, die in ihrem Umfeld entstehen – Leistungen, die für Spin-offs gerade in der ersten Phase entscheidend sein können.

Monday 08 December 2008, 22:26 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, December 05, 2008



Der Gründer Remo Ritzmann und seine Pfunzle


Ein kleines Produkt mit grossen Ambitionen: Eine «Pfunzle» - so nennt Remo Ritzmann seine «kleinste Taschenlampe der Welt» - in jedem Schweizer Haushalt heisst das Ziel.

Dafür will das Winterthurer Startup nicht nur in der Schweiz produzieren, sondern auch Arbeitplätze schaffen – und zwar für Menschen mit Behinderungen oder sozialen Problemen.
Zurzeit ist das junge Unternehmen – eine Kollektivgesellschaft, der neben Gründer Remo Ritzmann zwei weitere Partner angehören – daran «die Produktion schrittweise hochzufahren», wie Ritzmann sagt. Diese Strategie entspricht dem Businessplan, den Ritzmann im Ausbildungsmodul venture plan erarbeitet hat.

Businessplan vor dem «Ernstfall»

Bisher diente der Businessplan als internes Steuerungsinstrument, weil «Pfunzle» den Aufbau selber finanzieren konnte. Die Bewährungsprobe gegenüber externen Geldgebern steht also noch bevor. Ritzmann ist jedoch überzeugt, dass das, was er aus venture challenge und venture plan mitgebracht hat, auch im «Ernstfall» standhalten wird.

Einfach und individuell

Die «Pfunzle» ist ein genial einfaches Produkt: Auf eine 9-Volt-Batterie kommt das «Herzstück», ein Aufsatz mit zwei LED-Leuchten – und fertig ist sie. Oder fast: Als Zusatz bietet das Startup einen Aufkleber an, der nach einem Bild des Kunden individuell gestaltet wird.

Energieeffizienz dank LED

Das Gerät leuchtet dank der Energieeffizienz der LED-Leuchten über 100 Stunden lang. Zudem bietet es den grossen Vorteil, dass der Aufsatz auch aus gebrauchten 9-Volt-Batterien die letzte Leistung herausholt: «Unsere Test haben gezeigt, dass Batterien, die etwa in einer Fernbedienung nicht mehr funktionieren, noch stundenlang Licht geben. Wir wollen damit einen Beitrag zum gegenwärtig so aktuellen Energiesparen leisten», sagt Remo Ritzmann.

Hilfswerke als Produktionspartner

Den Aufsatz haben die Jungunternehmer selber entworfen, und hergestellt wird er in der Schweiz. Montage und Aufkleber besorgen zurzeit noch drei (demnächst fünf) Studenten und Lehrlinge in Heimarbeit. Bereits nächstes Jahr aber wird ein Teil der Produktion an ein Winterthurer Arbeitslosenprojekt vergeben, ein Sozialprojekt wird der nächste Partner sein.

Verkaufserfolg - auch ohne Werbung

Um auf die für diese Projekte notwendigen Stückzahlen zu kommen, will «Pfunzle» ab nächstem Jahr auch professionelle Werbung und richtiges Marketing betreiben. Ritzmann: «In ein paar Monaten haben wir allein auf Empfehlungen und ohne jede Werbung rund 450 Lampen verkauft, darunter fünf Serien à 50 Stück.» Die Gründer sin d überzeugt, dass das Bedürfnis für ein Produkt da ist, das wie die «Pfunzle» Einfachheit und Intelligenz vereint.

Friday 05 December 2008, 10:24 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, December 02, 2008

Sylvain Lemofuet-Gatsi  (EnairSys Powertech)

David Crettenand (Redelec): Coup de coeur

Jochen Mundinger (RouteRank): KPMG-Preis 

Christophe Portenier, Vincent Schickel (Prediggo): 130'000 Franken von venture kick 

Epithelix-Team: Coup de Pouce 2007

venturelab hebt die Qualität der Startups in der Schweiz. Eine Behauptung ? Nein, denn es gibt kaum einen Preis oder Wettbewerb, bei dem nicht die grosse Mehrheit der Gewinner ihr unternehmerisches Know-how in den Modulen von venturelab perfektioniert hat. Und das schweizweit.


Übers ganze Jahr spricht die Initiative venture kick Ihre Startkapital-Beiträge. Über 50 Projekte sind bisher zum Zug gekommen - knapp 80 Prozent haben oder hatten Kontakt mit venturelab.

Coup de Pouce für 2008...

Der "Coup de Pouce" der Fondation René Liechti ist der renommierteste und traditionsreichste Unternehmerpreis in der Westschweiz. Gewonnen hat ihn die EnairSys Powertech SA, von Sylvain Lemofouet-Gatsi, der ein bahnbrechndes neues System der Energiespeicherung entwickelt hat. Der Gründer des EPFL-Spin-offs war 2007 als Gewinner von venture leaders zehn Tage lang in Boston.

für 2007 und auch...

für Bereits letztes Jahr war mit Epithelix ein Startup Preisträger, der vorher in venturelab-Modulen sein unternehmerisches Know-how geschult hatte.

der "Coup de coeur"
Neben dem Coup de Pouce hat die Jury der Liechti-Stiftung dieses Jahr auch einen Coup de coeur verliehen - an den Startup Redelec, der ebenfalls von venturelab kommt.

Neuer KPMG-Preis
Einen neuen Preis, den "Tomorrow's Market Award", hat die KPMG lanciert. Erster Preisträger ist Jochen Mundinger (RouteRank SA), der ebenfalls zu den Gewinnern von venture leaders gehörte (und der auch von venture kick mit 130'000 Franken unterstützt worden ist).

Vier PERL-Innovationspreise
Bereits etwas früher im Jahr sind die PERL-Preise (Innovationspreise der Region Lausanne) verliehen worden. Hier heissen die PreistrŠger Scanlight, Enairsys Powertech (siehe Liechti-Preis), Logifleet und Motilis. Auch hier: Alle vier hatten oder haben Kontakt zu venturelab.

Tuesday 02 December 2008, 13:02 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, November 28, 2008

Downton Zurich mag international noch so super "geratet" sein: Die tollsten Touren führen hinaus aufs Land und hoch in die Höger: Appenzell, Entlebuch oder Gruyère, die Nidwaldner Berge und Filzbach. Das jedenfalls sagt die Jury, die für GetYourGuide, das Tourismusportal der Individualisten die originellsten Tours de Suisse ermittelt hat.   

  

Der Anlass und die Gastgeber: Johannes Reck (links) und Pascal Mathis


Inzwischen hat GetYourGuide ein beachtliches Spektrum spezieller Tripps mit individueller Leitung und Begleitung anzubieten. Der exklusive Aussichtspunkt jedoch, wo die Preisverleihung der «Tour de Suisse Awards» stattfand, hat keines zu bieten: Das Dozentenfoyer unter der ETH-Kuppel in Zürich und über den Lichtern der grossen Stadt.

Appenzell, Entlebuch und Co.
Das Nightlife in ZH stand auch gar nicht im Zentrum: Appenzell gleich zwei Mal unter den Top five, das Entlebuch, Gruyère, die Nidwaldner Berge und Filzbach auf dem Kerenzerberg: Das waren die Hotspots für die Jury.

...und einmal um die Welt
Die Gewinnerin Marina Greuter darf zwischen zwei «urchiges Appenzell» einmal um die Welt, auch die andern Gewinner/innen kamen auf ihre Rechnung. Nachdem sie mit dem Wettbewerb das Angebot auf Vordermann gebracht haben, hoffen die Gründer des EtH-Spin-offs nun auf die entsprechende Nachfrage. Zum Auftakt dafür ein ganz persönlicher Geheimtipp:
der Energiepfad im Entlebuch, der ersten Biosphäre der Schweiz!

  

Jurymitglieder, Kibitze und Preisträgerinnen

   

Friday 28 November 2008, 17:54 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, November 27, 2008
Durch z.B. Suchmaschinenoptimierung (SEO) erzielt man viele Webseiten-Besucher. Was nun? Jetzt gilt es das Nutzerverhalten zu messen und gezielt zu steuern.

Webseiten optimieren, von Suchmaschinen besser registriert und deshalb von mehr Interessierten gefunden werden. Die Webanalyse geht einen Schritt weiter, sie begnügt sich nicht damit, Google AdWords zu optimieren. Am venture apéro in Basel als Spezialanlass in Zusammenarbeit mit FHNW CampusTalk und Unic Internet Solutions präsentierte Hanspeter Körner an konkreten Beispielen, wie Web-Inhalte und Geschäftsprozesse verbessert und so der Internetauftritt effizienter für den Geschäftserfolg eingesetzt werden kann. Nach dem Vortrag hatte man die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch im CampusTalk WorldCafé (Bild).



Die nächsten venture apéros in Ihrer Nähe: http://www.ifj.ch/dt/aperos.asp

Thursday 27 November 2008, 11:08 AM  #     |  Comments [0]  | 
Die Startups Zurich Instruments AG (ETH) und Prediggo SA (EPFL) werden von venture kick mit 100'000 Franken unterstützt. Damit steigt die Zahl der Projekte, die sich den ganzen Betrag von 130'000 Franken gesichert haben, auf acht. In einem Jahr hat venture kick 1,71 Millionen für die Förderung Erfolg versprechender Geschäftsideen bereitgestellt.

Ein weiteres ETH-Startup hat bei der Initiative venture kick erfolgreich die dritte Runde überstanden: Zurich Instruments AG. Das Team mit Sadik Hafizovic, Flavio Heer und Beat Hofstetter hat einen in-lock amplifier (Verstärker) konzipiert, der im Gegensatz zu den bisher marktbeherrschenden Geräten mit digitaler Technologie funktioniert.


Beat Hofstetter, Flavio Heer
und Sadik Hafizovic

Vielseitig und individuell
Dadurch ist er zwar nicht günstiger als Einzelgerät, dafür aber sehr viel vielseitiger einsetzbar. Er kann individuell, allenfalls neu programmiert und mit Zusatzmodulen erweitert werden. So leisten die Geräte mit der Technologie von Zurich Instruments das, wofür bisher mehrere Geräte nötig waren – und sind so auch finanziell attraktiv. Die Startups Zurich Instruments AG (ETH) und Prediggo SA (EPFL) werden von venture kick mit 130'000 Franken unterstützt.


Vorsprung halten
«Unsere Stärke ist der Vorsprung, den wir haben», betont Gründer Hafizovic. Und die 130’000 Franken venture kick sind ein sehr willkommener «Entwicklungsbeschleuniger», um diesen Vorsprung zu halten.



Christophe Portenier und
Vincent Schickel

Stammgäste statt Gelegenheitsbesucher
Eine Software macht aus Gelegenheitsbesuchern auf Internetplattformen Stammgäste und regelmässige Kunden. Die Prediggo SA (ET Lausane) und die Zurich Instruments AG werden für diese Projekte von der Initiative venture kick mit je 100'000 Franken Startkapital unterstützt.

Dank Prediggo Stammgäste im Internet
Den Internetseiten, über die verkauft und getauscht wird, geht es wie Ladengeschäften: Wenn sich die Kunden gut zurecht finden und nicht einfach mit Angeboten zugedröhnt werden, fühlen sie sich wohl. Resultat: Sie bleiben länger, kaufen mehr - und vor allem: Sie kommen wieder. Dasselbe gilt für Newsportale: Es sind die Stammkunden und nicht die verirrten Gelegenheitsbesucher, die sie für Anzeigenkunden interessant machen.


Kundenfreundlich und wohnlich
Prediggo, die Software des Lausanner ETH-Absolventen Vicent Schickel hilft, de Plattformen kundenfreundlich zu gestalten und «wohnlich» zu gestalten - mit Erfolg, wie die bisherigen Einsätze zeigen.

Durchbruch auf dem Markt
Das Angebot von Prediggo hat auch in der dritten Runde die Jury von venture kick überzeugt, die ganzen 130’000 Franken Startkapital sind damit im Trockenen - ein weiterer Beitrag, um die Dienstleistung zu perfektionieren und auf dem Markt durchzusetzen.

Fachsimpeln: Sadik und venture kick-Manager Jordi Montserrat

Über 1,7 Milllionen in einem Jahr
Mit Prediggo und Zurich Instruments ist die Zahl der Startups, die von venture kick mit 130'000 Franken gefördert werden, auf acht gestiegen. Seit der Lancierung im November 2007 sind 49 Projekte mit insgesamt 1,71 Millionen Franken gefördert worden. Bereits haben auch über 25 Unternehmen die Gründung vollzogen.

Eine Lücke schliessen
Die private Initiative venture kick fördert junge Unternehmen in der frühen Phase ihres Entstehens mit Startkapital bis zu 130'000 Franken. Damit füllt sie im schweizerischen Finanzierungs- und Förderungssystem eine Lücke. Die Förderbeiträge von venture sind an keine Bedingungen geknüpft. Die letzten 100'000 Franken werden aber nur ausbezahlt, wenn die eigene Firma auch gegründet wird.


Nachwuchs im Monatstakt
Der Einstieg in venture kick ist – im Gegensatz zu den Wettbewerben mit festen Terminen - jederzeit möglich: Wer die Teilnahmebedingungen erfüllt, meldet sich auf der Website www.venturekick.ch an. Die Präsentationen der ersten Runde finden mit jeweils acht Bewerber/innen oder Bewerberteams praktisch im Monatsrhythmus statt – ein eindrücklicher Beweis dafür, dass an den Schweizer Hochschulen viele Erfolg versprechende Ideen vorhanden sind, die darauf warten, in marktreife Produkte umgesetzt zu werden.

Know-how vom kickers camp
Bei venture kick gibt es nicht nur Geld: Zwischen den Präsentationen begleitet die Initiative die angehenden Firmengründer zudem mit Kickers Camps im Startup-Prozess und vermittelt ihnen die unentbehrliche Basis für unternehmerisches Know-how.


Thursday 27 November 2008, 08:23 AM  #     |  Comments [0]  |