# Tuesday, January 13, 2009

Am Venture Apéro im TEBO St. Gallen von gestern Abend sprach Gabriela Baumgartner vom Beobachter zum Thema Schreiben und den wichtigen Details zur richtigen Ansprache der Leserinnen und Leser.

Dabei ging es um die wichtigen Faktoren, welche einen Text verständlich machen. Wer die wichtigsten 16 Regeln berücksichtigt, schreibt verständlicher für den Empfänger und die Empfängerin der Botschaft.

Die erste und wichtigste Regel ist: Kommen Sie zur Sache. Sofort.

Mit dieser Erkenntnis zu schreiben spart enorm viel Zeit, denn man darf sich sparsam ausdrücken und kann auf Umschreibungen und Umwege verzichten.

Eine weitere Regel ist: Vermeiden Sie Sprachmüll.

"Zur Kenntnis nehmen", "Betroffen sein", "selbstredend", "eklatant", "geflissentlich" und etliche andere Wörter sind in den Augen der Referentin und Buchautorin Sprachmüll, den man einfach aus dem Wortschatz streichen sollte.

Und weil die 16. Regel lautet: "beim Redigieren sollten Sie sich quälen", betonte die Beobachter-Redaktorin auch, wie wichtig es ist, Mails und Briefe mit Stil und einer konsequenten Nachbetrachtung und Kontrolle zu verfassen. Nur wer seine Texte weitergibt um die Verständlichkeit überprüfen zu lassen, kann diese Verständlichkeit auch als mehrheitsfähig annehmen.

Die Inhalte des Referates finden Sie auf der Seite des Tebo.

Der Abend mit 65 Gästen war ein toller Start in das neue Jahr im Tebo in St. Gallen, wo meist die venture apéros in der Stadt St. Gallen stattfinden. Auch das Networking kam nicht zu kurz und wie üblich wurden etliche Kontakte unter den Besuchern geknüpft.

Die weiteren Daten der venture apéros

Tuesday 13 January 2009, 10:01 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, January 09, 2009
Das Logo «Switcher» steht nicht nur für ein sehr erfolgreiches junges Unternehmen: Gründer Robin Cornelius beweist, dass die Rechnung auch mit ökologisch und sozial verantungsbewusstem Wirtschaften aufgeht. Nun hat Switcher einen weiteren Schritt gemacht, wie Cash spezial berichtet.


Robin Cornelius verbringt viel Zeit auch in den Schulen, die er in Indien gegründet hat (Bild Mitte). Die operative Leitung hat er letztes Jahr an Antonio Rubino abgetreten (Bild unten).


«Der gelbe Wal, unser Firmensymbol, schwimmt auf der grünen Welle obenaus», sagt Robin Cornelius. Und nicht nur das: Auch was die sozialverträgliche Fertigung in Entwicklungsländern betrifft, ist der Switcher-Gründer ein Pionier.
Das neueste Projekt: Switcher lässt seine «Whale»-Kollektion künftig von einem Unternehmen in Bangladesh fertigen. Der neue Partner, die Dird Composite Textiles Limited aus Dhaka, hat sich verpflichtet, strenge soziale und ökologische Richtlinien einzuhalten.

Prinzipentreu seit über 25 Jahren
Robin Crornelius hat 2008 die operative Leitung von Switcher abgegeben und widmet sich nun vorwiegend der Stiftung, die seine Prizipien umsetzt. Schon 2005, als Cornelius von Ernst&Young zum Unternehmer des Jahres gewählt worden war, hiess es in der Begründung: «Besonders beeindruckt zeigt sich die Jury von der Tatsache, dass Cornelius seit bald 25 Jahren jeden Tag beweist, dass sich ethische, moralische, soziale und ökologische Produktions-Bedingungen sowie kommerzieller Erfolg in keiner Weise ausschliessen.»

Friday 09 January 2009, 18:40 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, January 08, 2009

 

 

    

 

Auftakt zum neuen Jahr auch für die venture apéros – und wie: Nicht weniger als 106 Interessierte haben den ersten Networking-Anlass im neuen Jahr miterlebt.

 

„Tatort“ des ersten apéros im 2009 war das Rathaus Zug mit dem historischen Saal, sehr aktuell, praxisbezogen und mit direkt anwendbaren Tipps und Beispielen gespickt dagegen das Referat. Ernst Schmid, Partner bei der optimAS group, zeigte auf, dass das Telefon im Geschäftsleben, namentlich bei Akquise und Verkauf, nach wie vor eine sehr wichtige Rolle spielt – wenn es richtig eingesetzt wird.

 

Nicht nur die grosse Teilnhmerzahl, sondern auch die angeregte Fragerunde nach dem Referat zeigen: Das Bedürfnis nach kompetenten Erfahrungen ist da! Und wer in der Fragerunde nicht zum Zug kam, hatte beim anschliessende Networking-apéro im Restaurant Schiff Gelegenheit zum Nachfassen.

 

Die weiteren Daten der venture apéros

 
Thursday 08 January 2009, 14:35 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, January 07, 2009

Und die Zukunft?
Die Creditreform erinnert an die «Mini-Rezession» von 2002 bis 2004. Damals stieg die Zahl der Konkurse massiv an. Etwas ähnliches sei «durchaus realistisch: Die in den letzten 5 Jahren entstanden über 56‘000 neuen Firmen dürften es tendenziell schwieriger haben, gegenüber ihren Kreditgebern als solvente Partner aufzutreten.»

36'861 neu in die Handelsregister eingetragene Unternehmen. Und ein Nettowachstum (Neueintragungen minus Löschungen) von 15'607 neuen Firmen:  2008 ein absolutes Rekordjahr.

Die bereits sehr hohen Werte von 2007 konnten noch einmal um 1.3 Prozent übertroffen werden. Damit hat die seit Jahren steigende Zahl der Neugründungen von Firmen im vergangenen Jahr einen weiteren Höchststand erreicht.

Ebenfalls einen absoluten Rekordwert erreicht das Nettowachstum (Neueintragungen minus Löschungen) mit 15'607 neuen Firmen. Hier beträgt die Steigerung gegenüber 2007 (13'769) nicht weniger als 13.3 Prozent. Die 10’000er Marke beim Wachstum wurde bisher nur in den Jahren 1997 (11'122), 1998 (10'245) 2006 (10'700) und 2007 (13'769) geknackt. Das zeigt die soeben veröffentlichte Statistik der Creditreform.

Nicht nur viele Gründungen - auch viele Löschungen

Das Rekordwachstum ist nicht nur der hohen Zahl der Neugründungen zu verdanken: Auch die Zahl der Löschungen ist gegenüber der letzten Jahre wieder gesunken. Mit 21'254 Löschungen ist dieser Wert der tiefste in den letzten zehn Jahren.

Nach wie vor: Trend zur GmbH

Bei der Rechtsform der neu in die Handelsregister eingetragenen Unternehmen geht der Trend zur GmbH weiter. Die GmbH ist nach wie vor die beliebteste Rechtsform in der Schweiz. Auf Platz zwei liegt die Einzelfirma und an dritter Stelle die AG. Diese Reihenfolge ist nun seit drei Jahren unverändert.

Auch der Dezember war Spitze

In der Rangliste nach Monaten liegt bei den Neueintragungen der Dezember (3'532) an der Spitze, gefolgt von Juli, Juni und April. Der schwächste Monat war der November mit 2'517 Neueintragungen. Beim Nettowachstum war der Februar (1'670) und der April (1'596) besser als der Dezember (1'526).

Ostschweiz und Zürich als Gewinner

Am meisten Neugründungen verzeichnen die Ostschweiz und Zürich, auf der Verliererseite stehen Bern und die Nordwestschweiz. Die Zentral- und Westschweiz halten das Vorjahresniveau halten.

Die Regionen Nordwestschweiz und Bern weisen zwar eine deutliche prozentuale Zunahme des Nettowachstums aus, doch kommt dieses nur dank weniger Löschungen zu Stande. Als Gewinnerin des Jahres 2008 darf deshalb die Ostschweiz, gefolgt von Zürich bezeichnet werden.

 
Wednesday 07 January 2009, 16:03 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, January 05, 2009

«Von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen»: Das ist der Titel des eben in englischer Sprache erschienenen Leitfadens über die Schweizer Startup- und Venture-Szene.


Aufgelistet im Venture Guide sind Förderorganisationen, Venture-Capital-Geber, Awards und Businessplan-Wettbewerbe der Schweiz.
Wie Gründer ihre Projekte zum Fliegen bringen, zeigen 10 Porträts von Hightech-Start-ups. Nicht weniger als acht von ihnen (AXSionics, Concretum, Doodle, Glycovaxyn, HeiQ Materials, Med Discovery, Primequal, Sensimed) haben auf dem Weg zur erfolgreichen Finanzierung Kontakt mit venturelab gehabt.
Realisiert wurde der Leitfaden von der Innovationsagentur KTI gemeinsam mit der Investorenvereinigung CTI Invest. Verantwortlich für die Realisation ist Jean-Pierre Vuilleumier, Geschäftsleiter von CTI Invest.

  

Monday 05 January 2009, 14:12 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, December 30, 2008


Professor Markus Gross (links) und Informatikingenieur Christian Vögeli
haben Dybuster erfolgreich auf den Markt gebracht

Rund zehn Prozent der Bevölkerung leiden an Legasthenie, einer mehr oder weniger ausgeprägten Lese-Rechtschreib-Schwäche. Die Software Dybuster bietet wirksame Abhilfe.

Entwickelt wurde das Tool an der ETH, die kommerzielle Verwertung erfolgt durch das gleichnamige Spin-off Dybuster AG. Mitgründer und CEO Christian Vögeli war Gewinner von venture leaders und Teilnehmer an der TV-Serie «Start up – der Weg zur eigenen Firma».



Über die Ursachen von Legasthenie weiss man relativ wenig. Sicher ist allerdings: Legastheniker sind nicht dumm, sie haben einfach eine Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Alternative und Ergänzung zu Therapien

Klar ist auch, dass man Legasthenie überwinden kann. Bisher geschah das vor allem in aufwendigen Therapien. Die Schreibtrainingssoftware Dybuster, die Christian Vögeli zusammen mit ETH-Professor Markus Gross entwickelt hat, bietet zusätzliche Möglichkeiten.

Das Training mit Dybuster
• kann selbständig oder begleitet durch einen Therapeuten durchgeführt werden.
besteht aus motivierenden, kleinen Lernpaketen von 15 Minuten pro Schultag.
• ermöglicht vor allem den Kindern einen spielerischen Zugang zur Rechtschreibung.

Unterstützung für Eltern und Therapeuten
Nachdem die empirischen Tests mit dem Institut für Neuropsychologie der Universität Zürich viel versprechend verliefen, beschlossen Vögeli und Gross, das Tool zu kommerzialisieren. Mit Erfolg: Bis heute sind über 1700 Lizenzen verkauft. Abnehmer sind Eltern von betroffenen Kindern, aber auch professionelle Therapeuten, die mit der Dybuster-Software schneller ans Ziel kommen.

Nicht nur auf dem Markt erfolgreich
Dybuster ist nicht nur auf dem Markt erfolgreich, sondern auch schon mehrfach ausgezeichnet worden:
• Dybuster-Gründer Christian Vögeli wurde als venture leader 2008 ausgezeichnet und nahm am zehntägigen Workshop in Boston teil. venture leaders ist ein Teil von venturelab und wird von der KTI/CTI und Ernst&Young getragen. Preisträger sind jedes Jahr 20 ausgewählte Startups.
• In der TV-Serie «Start up - der Weg zur eigenen Firma» (2007)gehörte die Dybuster AG zu den zehn teilnehmenden Startups.
• Im Oktober 2008 erhielt die Dybuster AG das CTI Start-Up Label, das neue Unternehmen auszeichnet, die zu nachhaltigem Wachstum fähig sind.
• Dybuster AG betreibt mit der ETH ein zwei Jahre dauerndes gemeinsames KTI-Forschungsprojekt.


Tuesday 30 December 2008, 19:36 PM  #     |  Comments [1]  | 
# Wednesday, December 17, 2008

Sie sind Wuala:
Luzius Meisser und
Dominik Grolimund

«Für uns ist auch der amerikanische Markt wichtig. Darum waren die Kontakte, die ich in Boston knüpfen konnte, eminent wichtig.  Und es war schon eindrücklich, mit welchem Drive die Amerikaner an die Sache gehen und neue Produkte wirklich auf den Markt bringen.»

Dominik Grolimund
über die zehn Tage Boston mit venture leaders

Über 30 Millionen Dateien sind auf Wuala gespeichert worden, seit der kostenlose, innovative Online-Speicher im August 2008 lanciert worden ist. Die Zahl der Nutzer/innen wächst rasant. Nun machen es neue Web-Links noch einfacher, Dateien mit Freunden zu teilen. Hinter Wuala stehen die beiden Unternehmer und ehemaligen ETH-Studenten Dominik Grolimund (ein ehemaliger Gewinner bei venture leaders) und Luzius Meisser.

 
Der Erfolg von Wuala (www.wua.la) liegt nicht zuletzt in der Kombination aus Online-Speicher und sozialem Netzwerk. Die Dateien werden bereits auf dem Computer des Benutzers verschlüsselt, und auch das Passwort des Benutzers verlässt dessen Computer nie. Damit wird sicher gestellt, dass niemand – auch Wuala selbst nicht - auf die privaten Dateien zugreifen kann.

Sicher für die Nutzer/innen

«Unsere Benutzer können darauf vertrauen, dass ihre Dateien auf Wuala sicher sind. Sie behalten die volle Kontrolle über ihre Daten», sagt CTO und Mitgründer Luzius Meisser. Kein Wunder also, dass Wuala kürzlich vom renommierten Blog ReadWriteWeb als eines der «Top 10 International Products of 2008» genannt wurde!

Die «neue Elite»

Und im neuen Cash special wird Dominik Grolimund als Mitglied der «neuen jungen Unternehmerelite» der Schweiz porträtiert: «In den USA nennt man Typen wie Dominik Grolimund «Serial Entrepreneurs». Sie gedeihen in einem Umfeld aus Hightech-Industrien, technischen Hochschulen und erfahrenen Investoren. Lange gab es sie nur in den USA und in Grossbritannien. Jetzt findet man sie auch in der Schweiz.»

Unternehmer mit 16

Grolimund hat als 16-Jähriger die Adressverwaltungssoftware Caleido geschrieben, als 18-Jähriger gründete er seine erste eigene Firma. Von «Caleido Address Book» hat er bis heute über 35 000 Lizenzen abgesetzt. Aus dem Erlös finanzierte er nicht nur sein Studium, sondern auch den Aufbau von Wuala.

Von venture ideas bis venture leaders

Diesen Erfolg hat Grolimund zusammen mit seinem Partner Luzius Meisser erreicht. «Unterwegs» besuchte er während seines ETH-Studiums venture ideas, venture challenge, venture plan und venture training. 2006 war er als Gewinner von venture leaders für zehn Tage mit 19 anderen Startups in Boston.


Wednesday 17 December 2008, 17:07 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, December 15, 2008


Red Herring sucht wiederum die 100 innovativsten Europas Tech-Unternehmen
Neben ICT auch Biotech und Energieforschung.
In der Bestenliste 2008 war die Schweiz mit neun Nennungen sehr gut vertreten. Damit das 2009 wieder so ist, braucht es möglichst viele und möglichst gute Bewerbungen. 
Anmeldeschluss ist der 31. Dezember

Mit einem Highlight für Startups und KMU beginnt das neue Jahr –zumindest für Leute, die ihre Geschäftsidee im Fürstentum Liechtenstein oder im St. Galler Rheintal realisieren wollen: Am 13., 14. und 15 Januar wird mit drei Veranstaltungen in Vaduz, Dornbirn und Buchs der Businessplan Wettbewerb Liechtenstein Rheintal 2009 lanciert. (IFJ)

Der Wettbewerb findet in den drei Stufen „plan it“, „invest it“ und „do it statt. Die Businesspläne für die erste Phase „plan it“ müssen bis am 21. April 2009 eingereicht werden. Parallel zu Erarbeitung der Businesspläne finden im KMU Zentrum der Hochschule Liechtenstein in Vaduz spezielle Trainings für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. Am 9. Juni werden dann die besten Businesspläne mit je 3500 Franken prämiert.

Finanzen für die Besten

Die Gewinner mit den besten Businessplänen kommen in die zweite Phase (invest it, ab Juni 2009). Sie werden bei der Ausarbeitung ihres Geschäftsmodells mit insgesamt total mit bis zu 250'000 Franken (Liechtenstein) oder gar bis zu 600'000 Franken (St. Galler Rheintal) unterstützt.

Im September des nächsten Jahres schliesslich entscheidet die Jury, welche Projekte von der Innovationsgruppe Liechtenstein igl und der St. Galler Kantonalbank bei Umsetzung finanziert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Preisträger ihre Geschäftsidee im Rheintal (SG oder Li) realisieren.

 

Monday 15 December 2008, 14:05 PM  #     |  Comments [0]  |