# Wednesday, January 28, 2009

Der Neubau in Noirmont

Der jüngste Schweizer Kanton geht sehr eigenständige Wege in der Förderung junger Unternehmen: In Noirmont in den Freibergen entsteht das Créapole IT-Building mit 1200m2 Fläche.

Die ersten Mieter – Startups aus dem ITC-Bereich - werden bereits im Frühling 2009 einziehen.

Als erstes Gebäude dieser Art setzt Créapole voll auf erneuerbare Energien. Mit dem Minergie-Label ausgezeichnet, wird der Neubau zudem mit Solarpannels bedeckt sein. Créapole arbeitet dafür mit der BKW-Tochter sol-E Suisse zusammen.
Auf dem neuesten Stand wird auch die Infrastruktur sein. Zudem erhalten die künftigen Mieter Starthilfe von der jurassischen Jungunternehmer-Förderorganisation Créapole und der kantonalen Standortförderung.

Virtuelle Gründerplattform

Créapole beschränkt sich aber nicht darauf, moderne Räume zur Verfügung zu stellen: Mit connect.creapole haben die Jurassier die erste virtuelle Plattform für die Unternehmensgründung lanciert. connect.creapole vermittelt dabei nicht nur Informationen, sondern ist als moderne Community aufgebaut.
Wednesday 28 January 2009, 16:37 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, January 27, 2009
   

Die ersten Geförderten (von obern):
Giorgio Pietramaggiore und Stephane Gamard;
Manuel Acevdo und Bertrand Arnaud;
Reinhard Bischoff und Nicolas Burri

Auch im neuen Jahr wird die Initiative venture kick im Monatstakt Erolg versprechende Projekte aus schweizerischen Hochschulen mit zusätzlichem Startkapital für die Aufbauphase ausstatten. Bereits sind 80'000 Franken zugesprochen worden – vier Projekte bekommen 10'000 und zwei je 20'000 Franken.

Stephane Gamard mit dem Dokumentensuch- und Indexierungstool überzeugte die Jury bereits in der zweiten Runde (venture case), genauso wie Giorgio Pietramaggiore mit seinem Biotechprojekt CapSol.
Erfolgreich die erste Runde (venture pitch) überstanden und sich damit 10'000 Franken geichert haben Manuel Acevdo (MadeinLocal.com), Bertrand Arnaud (HouseTrip), Reinhard Bischoff (Decentlab) und Nicolas Burri (StreamForge).

Eine Lücke schliessen
Die private Initiative venture kick fördert junge Unternehmen in der frühen Phase ihres Entstehens mit Startkapital bis zu 130'000 Franken. Damit füllt sie im schweizerischen Finanzierungs- und Förderungssystem eine Lücke. Die Förderbeiträge von venture sind an keine Bedingungen geknüpft. Die letzten 100'000 Franken werden aber nur ausbezahlt, wenn die eigene Firma auch gegründet wird. Seit der Lancierung im September 2007 hat venture kick insgesamt 1,87 Millionen an 59 Projekte ausbezahlt.

Nachwuchs im Monatstakt
Der Einstieg in venture kick ist – im Gegensatz zu den Wettbewerben mit festen Terminen - jederzeit möglich: Wer die Teilnahmebedingungen erfüllt, meldet sich auf der Website www.venturekick.ch an. Die Präsentationen der ersten Runde finden mit jeweils acht Bewerber/innen oder Bewerberteams praktisch im Monatsrhythmus statt – ein eindrücklicher Beweis dafür, dass an den Schweizer Hochschulen viele Erfolg versprechende Ideen vorhanden sind, die darauf warten, in marktreife Produkte umgesetzt zu werden.

Know-how vom kickers camp
Bei venture kick gibt s nicht nur Geld: Zwischen den Präsentationen begleitet die Initiative die angehenden Firmengründer zudem mit Kickers Camps im Startup-Prozess und vermittelt ihnen die unentbehrliche Basis für unternehmerisches Know-how.



Tuesday 27 January 2009, 15:23 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, January 26, 2009



Nicht weniger als fünf Schweizer IT-Startups haben den «Global Award» des Medienunternehmens Red Herring erhalten. Sie stehen auf der Liste der 100 Besten aus der ganzen Welt für 2008. Mit dieser Quote ist die Schweiz «Startup-Weltmeister» - wenn auch nicht in absoluten Zahlen, aber im Verhältnis zur Bevölkerung.


Zu den Gewinner gehört auch venturelab
: Drei der fünf Ausgezeichneten hatten beim Aufbau ihres Startups mit venturelab.
Axes Systems (Alpnach OW), Carryquote (Walchwil ZG), Collanos Software (Zürich), Museeka (Genf) und SECU4 (Sierre)
: Das sind die Schweizer Vertreter unter den Top 100. Collanos, Museeka und Secu4 gehörten bereits zu den 100 Besten für Europa, und sie sind gleichzeitig auch die «Ehemaligen» von venturelab.

 

4 CH-Startups in Lauerstellung

Weitere 4 Schweizer Firmenamen Amiando, Doodle, Language Direct und Wuala finden wir auf der Liste der 100 Finalisten, die ebenfalls in die engste Wahl gekommen sind. Auch hier beträgt der Anteil der venturelab-Absolventen 50 Prozent.

 

Am meisten Besten-Plätze für die USA

Schon bei der Europa-Bestenliste war der Blick auf die Verteilung nach Ländern sehr aufschlussreich. Mit 9 von 100 (gegenüber 7 im Jahr 2007) stand die Schweiz bereits im 4. Rang hinter UK, Deutschland und Frankreich. Weltweit stehen die USA klar an der Spitze.

Monday 26 January 2009, 17:48 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, January 22, 2009







Nur beste Erinnerungen an den Aufenthalt mit der Schweizer Startup-Nationalmannschaft Boston: Die früheren Teilnehmer Murray Height (oben) und Paul Sevinç
Auch im Juni 2009 werden 20 der besten Schweizer Startups als inoffizielle «Schweizer Startup-Nationalmannschaft» zehn intensive und spannende Tage in Boston erleben: Die Anmeldefrist für den Wettbewerb venture leaders läuft noch bis am 1. März.

Bisherige Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs venture leaders bestätigen übereinstimmend, dass sich der Aufenthalt in Boston auch auf ihre Unternehmen hier positiv ausgewirkt hat. Paul E. Sevinç, CEO und Mitgründer von Doodle, war Gewinner von venture leaders 2008.

«Herausforderungen besser bewältigen»
Er sagt: «venture leaders hat uns für die Bewältigung der unternehmerischen Herausforderungen sehr viel gebracht. Es ist ein sehr intensives Business-Training in einem ausgezeichneten, sehr kreativen Umfeld. Meine anfängliche Befürchtung, dass wir viel Zeit mit Cocktails und Smalltalk verlieren könnten, erweis sich im Rückblick als völlig unberechtigt.»

Sorgfältige Auswahl
venture leaders wird in Zusammenarbeit mit swissnex Boston, Swissnex, dem Schweizer Häuser für den wissenschaftlichen Austausch, und mit Ernst & Young (Entrepreneur of the Year) organisiert. Die Bewerber werden am 19./20. März auf Grund einer persönlichen Präsentation vor einer Expertenjury sorgfältig ausgewählt - wie sich das für eine Nationalmannschaft ja auch gehört.
 
Hohes Wachstumspotenzial
venture leaders richtet sich an Mitglieder schweizerischer Hochschulen, die ihre Forschungsergebnisse über ein Startup auf den Markt bringen wollen und deren Projekte ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen.

Die Latte liegt hoch

Das Programm umfasst zahlreiche Gelegenheiten zu Kontakten mit erfolgreichen amerikanischen Startups und Vertretern der Wirtschaftsszene, aber auch einen Intensivkurs in Entrepreneurship am renommierten Babson-College. 2008 haben sich die Schweizer Gäste spontan mit ihren amerikanischen Kolleginnen und Kollegen zu einem Pitch-Contest getroffen – und dabei eine sehr gute Falle gemacht. Die Latte für die Bewerber 2009 liegt also recht hoch!

«Ein gewaltiger Energieschub»
Murray Height, CTO und Mitgründer von HeiQ Materials AG, war als Gewinner von venture leaders 2007 dabei: «venture leaders hat uns einen spannenden Einblick in die dynamische und faszinierende Unternehmer- und Startup-Szene von Boston ermöglicht. Diese Erfahrung und die Chance, sie zusammen mit anderen Schweizer Startups zu erleben und zu verarbeiten, war ein gewaltiger Energieschub für unsere unternehmerische Arbeit hier in der Schweiz.»
Thursday 22 January 2009, 17:19 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, January 20, 2009

Das "Herzstück"...



..die Gründer Martin Bartholet (li) und Christof Zwyssig...


....und der Versuch an der ETH

Eine Million Umdrehungen pro Minute: Diese magische Drehzahlgrenze ist an der ETH geknackt worden. Höher hat bisher noch nie ein elektrisches Antriebssystem gedreht. Vermarktet wird der neue Antrieb vom Spin-off Cleroton, das auch von venture kick und venturelab profitiert hat.

Immer kleinere Handys und Elektrogeräte, immer kompaktere Kompressoren für Fahr- und Flugzeuge bedingen auch stets kleinere Löcher für die Elektronik, die Bohrer in der Materialbearbeitung müssen noch schneller rotieren.

Immer kleiner, immer rascher: ETH-Forscher machen es möglich
Das ist nur möglich, wenn die elektrischen Antriebssysteme entsprechende Drehzahlen und Leistungen bringen. Bisher kamen industriell eingesetzte Motoren auf Drehzahlen bis rund 250'000 Umdrehungen pro Minute.

Klein, verlustarm und leistungsstark
Das neue Antriebssystem ist kaum grösser als eine Zündholzschachtel. Der Titanmantel widersteht auch extremen Zentrifugalkräften, die Kugellager sind optimiert. Die ETH-Forscher haben auch die Probleme mit den extrem hohen Drehzahlen gelöst: «Die Schmerzgrenze ist noch nicht erreicht», sagte ETH-Doktorand Christof Zwyssig, als die halbe Million geschafft war: «Die Millionen-Grenze war klar unser Ziel. Den Durchbruch haben wir erst mit neuen Technologien geschafft.»

Erfolgreich mit Partnern realisiert
Möglich war das nur in Zusammenarbeit mit zwei deutschen Industriepartnern, der ATE GmbH (Maschine) und der Firma myonic (Kugellager), die Auslegung des Gesamtsystems, die Elektronik und die Ansteuerung stammen vom ETH-Team.

Celeroton profitierte von venturelab und venture kick
Christof Zwyssig und Martin Bartholet – er ist ebenfalls ETH-Doktorand – haben im August 2008 die Spin-Off Firma Celeroton gegründet. Sie will ultrahochdrehende elektrische Antriebssysteme für verschiedene Anwendungen anbieten. Bartholet und Zwyssig haben damit auch die Jury der Gründungsinitiative venture kick überzeugt: Celeroton ist einer der Gewinner von 130'000 Franken Startkapital. Zudem hat Martin Bartholet als Gewinner des Wettbewerbs venture leaders von venturelab am zehntägigen Intensivworkshop in Boston teilgenommen.

«Forschungsergebnisse schnell umsetzen»
«Eine Spin-Off-Firma ist in meinen Augen der direkteste Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie. Unsere Erkenntnisse werden schnell in konkrete Anwendungen und Produkte umgesetzt», betont Johann Kolar, Leiter der Professur für Leistungselektronik.
Tuesday 20 January 2009, 11:37 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, January 19, 2009


Selber starten: Durchaus ein Weg zum Erfolg, wie die Zahlen zeigen!
Der Gründerboom hat durchaus nachhaltige Wirkung; In den vergangenen acht Jahren haben Gründerinnen und Gründer in der Schweiz über 1,62 Millionen Arbeitsplätze geschaffen.

Auch die Überlebensrate
ist höher als oft behauptet wird: Von den im Jahr 2000 gegründeten Firmen sind 60 Prozent noch aktiv. Das sind wesentlich mehr als die Fantasiewerte - "über 50 Prozent sind nach drei Jahren weg" und ähnlich -, die immer wieder herumgeboten werden.

Die erste Phase ist die
schwierigste: Fast 8 Prozent aller Gründungen überstehen das erste Jahr nicht, im zweiten und dritten Jahr verdoppelt sich diese Zahl sogar, bevor sie sich stabilisiert.

Das Gastgewerbe ist bei den Schliessungen (nicht unerwarteterweise) «Spitze»: Hier erreichen fast 60 Prozent aller Neugründer das achte Überlebensjahr nicht. Nur gerade 23 Prozent wies die Immobilienbranche (Makler und Verwaltungen) auf.

Mehr als 300’000 neue Arbeitsplätze - Der grösste Teil des Kuchens - entfälltauf den Kanton Zürich, gefolgt von Bern und Genf mit 215’000 und 119’000 von Neugründern geschaffenen Jobs.

Monday 19 January 2009, 10:14 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, January 16, 2009


 
Angeregte Gespräche nach dem apéro


Die Konzentration auf das Wesentliche ist ein Erfolgsrezept - auch bei der Führung eines Unternehmens. Darauf baut PECOPP auf. Am venture apéro in Luzern stellte Dieter Baunach das Konzept vor, das sich in den letzten zehn Jahren in zahlreichen Fällen bewährt hat.

Konzentration – und auch Beschränkung – heisst bei Pecopp: Unternehmer/innen führten ihr Startup oder KMU mit ein paar wenigen Kennzahlen, die sich in Franken – für Dieter Baunach «die einzige Masseinheit, die wir kennen» - ausdrücken lassen und die Entscheidungsgrundlagen für die Zukunft liefern.

Der Blick in die Zukunft
Das sei ein entscheidender Punkt, betonte der Referent: Die klassische Buchhaltung und Revision geben Auskunft über das, was bereits passiert ist – und oft erst dann, wenn es zu spät ist. In der Not bewährt PECOPP ist ursprünglich auch als Sanierungskonzept entstanden.

Erfolg sichern und steigern
Ein Konzept, das Unternehmen mit Problemen wieder auf Kurs bringen kann, eignet sich zweifellos auch für die Sicherung und Steigerung des Erfolgs bei «gesunden» Unternehmen: So hat sich PECOPP immer mehr zum Erfolg versprechenden Führungsinstrument gewandelt.

Massgeschneidert für KMU
PECOPP sei zudem eines der wenigen Führungskonzepte, die massgeschneidert auf KMU auch Startups ausgerichtet ist, es ist in einem KMU für KMU entwickelt worden. Das unterscheidet es von Systemen, die eigentlich für Grosskonzerne konzipiert und dann einfach für KMU abgespeckt werden. Ohne aufwendige Betreuung Zudem ist der Aufwand für die Unternehmen bescheiden, wenn es einmal implementiert ist. Zudem braucht PECOPP auch keine aufwendige «Langzeitbetreuung»: Wer damit arbeitet, tut das völlig selbständig.

Entscheidend: Die Geisteshaltung
Wer mit diesem Konzept arbeiten wolle, müsse sich zu einer klar zukunftsgerichteten Geisteshaltung verpflichten, betont Baunach. Und vor allem: PECOPP ersetzt selbstverständlich keine der elementaren unternehmerischen Tugenden – es verhilft ihnen jedoch noch besser zum Durchbruch.


Friday 16 January 2009, 14:12 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, January 14, 2009

Hilfe in Krisen: Initiant Peter Metzinger (oben), Geschäftsführerin Barbara Kreyenbühl und Kommunikationsspezialist Gaudenz Weber


Kein Unternehmen, das in der Öffentlichkeit steht, ist vor einer kritischen Situation gefeit. Dann ist rasches und kompetentes Reagieren gefragt. The Reputation Rescue Company AG macht das möglich. Einer der Initianten des neuen Unternehmens ist Peter Metzinger, der auch als Trainer bei den Modulen von venturelab und als Experte bei venture kick tätig ist.

Hinter dem neuen Unternehmen stehen neben Peter Metzinger mit Urs Peter Naef, Markus Gerber und Wolfgang Harder Spezialisten, die im Bewältigen von Krisen Erfahrung haben. Die neue Agentur konzentriert sich denn auch ganz auf akute Krisenkommunikation für ihre Kunden. Im Notfall steht The Reputation Rescue Company AG während 24 Stunden an sieben Tagen der Woche bereit. Geschäftsführerin ist Barbara Kreyenbühl.

Wenn Zeit wirklich Geld kostet
Die Kombination von Geschwindigkeit und profunden Kenntnissen der Kunden und deren Umfeld ist in Krisen entscheidend, die Suche nach nach zusätzlichen personellen Kapazitäten im Notfall kostet jedoch zu viel Zeit kostet.

Optimal vorbereitet dank Versicherungsmodell
Das von The Reputation Rescue Company AG angebotene Versicherungsmodell gibt den Kunden die Gewissheit, im Ereignisfall optimal vorbereitet zu sein.

Eine geballte Ladung Erfahrung
Die Gründer von The Reputation Rescue Company AG sind ausgewiesene Spezialisten im Bereich Krisen- und Unternehmenskommunikation. Urs Peter Naef war als Mitglied im Krisenstab der Swissair beim Halifax-Absturz dabei, Markus Gerber ist Head Corporate Communications von Holcim (Schweiz) AG, Dr. Wolfgang Harder selbständiger Anwalt mit Erfahrung auf dem Gebiet Reputationsrisiken. Peter Metzinger hat das Konzept des business campaigning entwickelt und ist Inhaber von 4C business campaigning GmbH.
Wednesday 14 January 2009, 17:12 PM  #     |  Comments [0]  |