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 Monday, February 02, 2009
Drei der erfolgreichen Spin-offs (von links): Nemo Device (Emanuela Keller und Jürg Fröhlich): 1. beim ZKB Pionierpreis, 2. bei Venture 08; CEO Stefan Tuchschmid von VirtaMed durfte als erster Spin-off 130'000 Franken von venture kick entgegennehmen; Optotune (Manuel Aschwanden, links, Mark Blum): 1. Rang bei Venture 08, 130'000 Franken von venture kick
Einen
erfreulichen Rekord meldet die ETH Zürich: 2008 haben Forschende 23
Spin-offs gegründet – so viele wie noch nie in einem Jahr.
An der ETH wurde aber nicht nur gegründet, sondern auch gefördert - und gewonnen: Mehrere Firmen gewannen für ihre Geschäftsideen wichtigen Förderpreise oder Auszeichnungen.
Know-how von venturelab, Startkapital von venture kick Auf ihrem Weg in die Selbständigkeit sind viele dieser Startups neben der Beratung durch ETH transfer auch von den Modulen von venturelab profitiert oder wurden von venture kick mit Startkapital unterstützt.

Silvio Bonaccio leitet ETH transfer
| Grosse Vielfalt der Geschäftsbereiche Nicht nur die Rekordzahl von 23 ETH-Spin-offs sei «auffällig, sondern auch die grosse inhaltliche Vielfalt»,schreibt die ETH. Je sechs Firmen stammen aus den Bereichen Informatik und Kommunikationstechnologien bzw. Dienstleistungen, je vier aus Biotechnologie/ Pharma und Elektrotechnik, zwei aus dem Gebiet Medizinische Geräte und eine aus
der Mikro- und Nanotechnologie.
Preise und Risikokapital Die zahlreichen Förderpreise sind für die ETH ein Zeichen dafür, dass «auch unabhängige Gremien ETH-Spin-offs als hochwertig einstufen». |
So hat ein Spin-off mit ETH-Beteiligung den ZKB Pionierpreis gewonnen, bei den Preisträgern des Businessplan-Wettbewerbs Venture 2008 sind es vier von fünf. Insgesamt haben ETH-Spin-offs letztes Jahr mehr als 1 Million Franken an nationalen Preisgeldern gewonnen. Darunter sind auch die fünf (von insgesamt acht) Startups, die von der Initiative venture kick je 130'000 Franken Startkapital erhalten haben.
Professionalisierte Unterstützung
Bei ETH transfer, der Technologietransferstelle der ETH Zürich ist die Nachfrage nach Beratung und Unterstützung gross, von der Finanzkrise
spüre man direkt noch nichts: «Die Innovationskraft und Motivation unserer Wissenschaftler ist ungebrochen, weiterhin ist ein grosses Potenzial für interessante Spin-offs an der ETH Zürich vorhanden», sagt Silvio Bonaccio, der Leiter von ETH transfer. Und bei den Zukunftsprognosen ist Silvio Bonaccio vorsichtig optimistisch: «Bei den ETH-Spin-offs handelt es sich um solide und durchdachte Geschäftsideen, die auch unter erschwerten Bedingungen eine Chance haben solllten.»
Und noch drei Erfolgreiche: Martin Bartholet (l) und Christoph Zwyssig von Celeroton haben bei venture kick 130'000 Franken geholt, bei Venture 08 wurde sie Dritte- und vor kurzem haben sie an der ETH mit 1 Million Umdrehhungen in der Minute einen neuen Weltrekord für elektronisch gesteuerte Antriebssysteme realisiert; Bettina Ernst und Ben Marsland von Preclin Venture waren bei venture kick erfolgreich, genau wie das Team von Zurich Instruments von links Beat Hofstetter, Flavio Heer und Sadik Hafizovic)
 Wednesday, January 28, 2009
 Der Neubau in Noirmont
| Der jüngste Schweizer Kanton geht sehr eigenständige Wege in der Förderung junger Unternehmen: In Noirmont in den Freibergen entsteht das Créapole IT-Building mit 1200m2 Fläche.
Die ersten Mieter – Startups aus dem ITC-Bereich - werden bereits im Frühling 2009 einziehen.
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Als erstes Gebäude dieser Art setzt Créapole voll auf erneuerbare Energien. Mit dem Minergie-Label ausgezeichnet, wird der Neubau zudem mit Solarpannels bedeckt sein. Créapole arbeitet dafür mit der BKW-Tochter sol-E Suisse zusammen. Auf dem neuesten Stand wird auch die Infrastruktur sein. Zudem erhalten die künftigen Mieter Starthilfe von der jurassischen Jungunternehmer-Förderorganisation Créapole und der kantonalen Standortförderung. Virtuelle GründerplattformCréapole beschränkt sich aber nicht darauf, moderne Räume zur Verfügung zu stellen: Mit connect.creapole haben die Jurassier die erste virtuelle Plattform für die Unternehmensgründung lanciert. connect.creapole vermittelt dabei nicht nur Informationen, sondern ist als moderne Community aufgebaut.
 Tuesday, January 27, 2009
 Monday, January 26, 2009
 Nicht weniger als fünf Schweizer IT-Startups
haben den «Global Award» des Medienunternehmens Red Herring erhalten. Sie
stehen auf der Liste der 100 Besten aus der ganzen Welt für 2008. Mit dieser
Quote ist die Schweiz «Startup-Weltmeister» - wenn auch nicht in absoluten
Zahlen, aber im Verhältnis zur Bevölkerung.
Zu den Gewinner gehört auch
venturelab: Drei der fünf Ausgezeichneten hatten beim Aufbau ihres Startups mit
venturelab. Axes Systems (Alpnach OW), Carryquote (Walchwil
ZG), Collanos Software (Zürich), Museeka (Genf) und SECU4 (Sierre): Das sind die Schweizer
Vertreter unter den Top 100. Collanos, Museeka und Secu4 gehörten bereits zu
den 100 Besten für Europa, und sie sind gleichzeitig auch die «Ehemaligen» von
venturelab.
4 CH-Startups in Lauerstellung
Weitere 4 Schweizer Firmenamen Amiando,
Doodle, Language Direct und Wuala finden wir auf der Liste der 100 Finalisten,
die ebenfalls in die engste Wahl gekommen sind. Auch hier beträgt der Anteil
der venturelab-Absolventen 50 Prozent.
Am meisten Besten-Plätze für die USA
Schon bei der Europa-Bestenliste war der Blick
auf die Verteilung nach Ländern sehr aufschlussreich. Mit 9 von 100 (gegenüber
7 im Jahr 2007) stand die Schweiz bereits im 4. Rang hinter UK, Deutschland und
Frankreich. Weltweit stehen die USA klar an der Spitze.
 Thursday, January 22, 2009




Nur beste Erinnerungen an den Aufenthalt mit der Schweizer Startup-Nationalmannschaft Boston: Die früheren Teilnehmer Murray Height (oben) und Paul Sevinç | Auch im Juni 2009 werden 20 der besten Schweizer Startups als inoffizielle «Schweizer Startup-Nationalmannschaft» zehn intensive und spannende Tage in Boston erleben: Die Anmeldefrist für den Wettbewerb venture leaders läuft noch bis am 1. März.
Bisherige Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs venture leaders bestätigen übereinstimmend, dass sich der Aufenthalt in Boston auch auf ihre Unternehmen hier positiv ausgewirkt hat. Paul E. Sevinç, CEO und Mitgründer von Doodle, war Gewinner von venture leaders 2008.
«Herausforderungen besser bewältigen» Er sagt: «venture leaders hat uns für die Bewältigung der unternehmerischen Herausforderungen sehr viel gebracht. Es ist ein sehr intensives Business-Training in einem ausgezeichneten, sehr kreativen Umfeld. Meine anfängliche Befürchtung, dass wir viel Zeit mit Cocktails und Smalltalk verlieren könnten, erweis sich im Rückblick als völlig unberechtigt.»
Sorgfältige Auswahl venture leaders wird in Zusammenarbeit mit swissnex Boston, Swissnex, dem Schweizer Häuser für den wissenschaftlichen Austausch, und mit Ernst & Young (Entrepreneur of the Year) organisiert. Die Bewerber werden am 19./20. März auf Grund einer persönlichen Präsentation vor einer Expertenjury sorgfältig ausgewählt - wie sich das für eine Nationalmannschaft ja auch gehört. Hohes Wachstumspotenzial venture leaders richtet sich an Mitglieder schweizerischer Hochschulen, die ihre Forschungsergebnisse über ein Startup auf den Markt bringen wollen und deren Projekte ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen.
Die Latte liegt hoch Das Programm umfasst zahlreiche Gelegenheiten zu Kontakten mit erfolgreichen amerikanischen Startups und Vertretern der Wirtschaftsszene, aber auch einen Intensivkurs in Entrepreneurship am renommierten Babson-College. 2008 haben sich die Schweizer Gäste spontan mit ihren amerikanischen Kolleginnen und Kollegen zu einem Pitch-Contest getroffen – und dabei eine sehr gute Falle gemacht. Die Latte für die Bewerber 2009 liegt also recht hoch!
«Ein gewaltiger Energieschub» Murray Height, CTO und Mitgründer von HeiQ Materials AG, war als Gewinner von venture leaders 2007 dabei: «venture leaders hat uns einen spannenden Einblick in die dynamische und faszinierende Unternehmer- und Startup-Szene von Boston ermöglicht. Diese Erfahrung und die Chance, sie zusammen mit anderen Schweizer Startups zu erleben und zu verarbeiten, war ein gewaltiger Energieschub für unsere unternehmerische Arbeit hier in der Schweiz.» |
 Tuesday, January 20, 2009
Erfolgreich mit Partnern realisiert Möglich war das nur in Zusammenarbeit mit zwei deutschen Industriepartnern, der ATE GmbH (Maschine) und der Firma myonic (Kugellager), die Auslegung des Gesamtsystems, die Elektronik und die Ansteuerung stammen vom ETH-Team.
Celeroton profitierte von venturelab und venture kick Christof Zwyssig und Martin Bartholet – er ist ebenfalls ETH-Doktorand – haben im August 2008 die Spin-Off Firma Celeroton gegründet. Sie will ultrahochdrehende elektrische Antriebssysteme für verschiedene Anwendungen anbieten. Bartholet und Zwyssig haben damit auch die Jury der Gründungsinitiative venture kick überzeugt: Celeroton ist einer der Gewinner von 130'000 Franken Startkapital. Zudem hat Martin Bartholet als Gewinner des Wettbewerbs venture leaders von venturelab am zehntägigen Intensivworkshop in Boston teilgenommen.
«Forschungsergebnisse schnell umsetzen» «Eine Spin-Off-Firma ist in meinen Augen der direkteste Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie. Unsere Erkenntnisse werden schnell in konkrete Anwendungen und Produkte umgesetzt», betont Johann Kolar, Leiter der Professur für Leistungselektronik.
 Monday, January 19, 2009
 Selber starten: Durchaus ein Weg zum Erfolg, wie die Zahlen zeigen! | Der Gründerboom hat durchaus nachhaltige Wirkung; In den vergangenen acht Jahren haben Gründerinnen und Gründer in der Schweiz über 1,62 Millionen Arbeitsplätze geschaffen.
Auch die Überlebensrate ist höher als oft behauptet wird: Von den im Jahr 2000 gegründeten Firmen sind 60 Prozent noch aktiv. Das sind wesentlich mehr als die Fantasiewerte - "über 50 Prozent sind nach drei Jahren weg" und ähnlich -, die immer wieder herumgeboten werden.
Die erste Phase ist die schwierigste: Fast 8 Prozent aller Gründungen überstehen das erste Jahr nicht, im zweiten und dritten Jahr verdoppelt sich diese Zahl sogar, bevor sie sich stabilisiert.
Das Gastgewerbe ist bei den Schliessungen (nicht unerwarteterweise) «Spitze»: Hier erreichen fast 60 Prozent aller Neugründer das achte Überlebensjahr nicht. Nur gerade 23 Prozent wies die Immobilienbranche (Makler und Verwaltungen) auf.
Mehr als 300’000 neue Arbeitsplätze - Der grösste Teil des Kuchens - entfälltauf den Kanton Zürich, gefolgt von Bern und Genf mit 215’000 und 119’000 von Neugründern geschaffenen Jobs. |
 Friday, January 16, 2009
Angeregte Gespräche nach dem apéro
| Die Konzentration auf das Wesentliche ist ein Erfolgsrezept - auch bei der Führung eines Unternehmens. Darauf baut PECOPP auf. Am venture apéro in Luzern stellte Dieter Baunach das Konzept vor, das sich in den letzten zehn Jahren in zahlreichen Fällen bewährt hat. |
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Konzentration – und auch Beschränkung – heisst bei Pecopp: Unternehmer/innen führten ihr Startup oder KMU mit ein paar wenigen Kennzahlen, die sich in Franken – für Dieter Baunach «die einzige Masseinheit, die wir kennen» - ausdrücken lassen und die Entscheidungsgrundlagen für die Zukunft liefern.
Der Blick in die Zukunft Das sei ein entscheidender Punkt, betonte der Referent: Die klassische Buchhaltung und Revision geben Auskunft über das, was bereits passiert ist – und oft erst dann, wenn es zu spät ist. In der Not bewährt PECOPP ist ursprünglich auch als Sanierungskonzept entstanden.
Erfolg sichern und steigern Ein Konzept, das Unternehmen mit Problemen wieder auf Kurs bringen kann, eignet sich zweifellos auch für die Sicherung und Steigerung des Erfolgs bei «gesunden» Unternehmen: So hat sich PECOPP immer mehr zum Erfolg versprechenden Führungsinstrument gewandelt.
Massgeschneidert für KMU PECOPP sei zudem eines der wenigen Führungskonzepte, die massgeschneidert auf KMU auch Startups ausgerichtet ist, es ist in einem KMU für KMU entwickelt worden. Das unterscheidet es von Systemen, die eigentlich für Grosskonzerne konzipiert und dann einfach für KMU abgespeckt werden. Ohne aufwendige Betreuung Zudem ist der Aufwand für die Unternehmen bescheiden, wenn es einmal implementiert ist. Zudem braucht PECOPP auch keine aufwendige «Langzeitbetreuung»: Wer damit arbeitet, tut das völlig selbständig.
Entscheidend: Die Geisteshaltung Wer mit diesem Konzept arbeiten wolle, müsse sich zu einer klar zukunftsgerichteten Geisteshaltung verpflichten, betont Baunach. Und vor allem: PECOPP ersetzt selbstverständlich keine der elementaren unternehmerischen Tugenden – es verhilft ihnen jedoch noch besser zum Durchbruch.
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