# Thursday, February 19, 2009

Giselle Rufer von der mehrfach international ausgezeichneten Jungfirma Delance SA sprach gestern am «venture apéro» in Zug von der Wichtigkeit des Unternehmergeistes bei der Gründung eines neuen Unternehmens. Sie erzählte den rund 50 Gästen im gotischen Rathaussaal in Zug auch vom Glauben an die Idee, denn die Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg sind gross.

Giselle Rufer ist Initiantin der Uhrenmarke Delance die unter dem gleichen Namen auch als Firma auftritt. Delance SA basiert auf der Idee, für Frauen Uhren mit mehr Sinnlichkeit und Weiblichkeit her zu stellen.

Statt Uhren mit technischen Raffinessen für Taucher bis 300 Meter und Uhren für Männer mit hundertstel von Sekunden baute Frau Rufer auf die Weiblichkeit und kreierte eine Uhrengeschichte mit grosser Tiefe.

Bei Swatch war Giselle Rufer für die erfolgreiche Etablierung der Marke FlicFlac verantwortlich und durfte mit dieser Marke die Kinderwelt erobern. Darauf aufbauend wollte sie dann bei Omega eine Linie für die Weiblichkeit entwickeln, musste aber aufgrund von grossen Steinen im Weg und der auf Historie ausgelegten Management-Struktur passen.

1996 begann der Weg in die Selbstständigkeit und auch hier galt es, viele Steine aus dem Weg zu räumen. 

Sie erarbeitete zusammen mit einer Designerin ihre eigene Uhrenlinie und liess erste Prototypen herstellen. Dabei stand der Gedanke im Vordergrund, die Weibliche Note von Anfang an zu betonen. Es sollte keine Männeruhr verkleinert werden sondern eine eigene Linie geben, mit der Frauen angesprochen werden. Die "Hymne an die Weiblichkeit" ist schlussendlich eine Symbiose aus Form und Sinnlichkeit, wie die Frau hinter der Idee gerne betont.

Eine Delance ist immer erkennbar, denn es gibt eine Grundform und darauf basierend etliche Gestaltungsmöglichkeiten mit insgesamt mehr als 691'200 Möglichkeiten.

Die Grundform besteht aus drei Gestaltungselementen, mit denen sich Delance outet: Die Aussenform ist die Raute, die Raute steht für das Leben. Jede Uhr trägt einen Stein, der Stein steht für das Feuer. Die Spirale um die Raute wiederum steht für das Wasser, die Weiblichkeit.

Nach 13 Jahren im Business ist die Firmenstruktur der Delance SA heute dezentralisiert, die Produktion ist verteilt in einer virtuellen Struktur im Netzwerk der Uhrenindustrie im Jura. Rund 500 Uhren werden im Jahr produziert und vor allem über das bestehende Netz von Beziehungen verkauft. Die Preise der Delance-Uhren reichen von 1'500.- bis 100'000.- Franken und abhängig ist das vom Material und den Diamanten, die verwendet werden.

Thursday 19 February 2009, 10:44 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, February 10, 2009
Als Unternehmer erfolgreich sein - mit einer Geschäftsidee, die von einem andern stammt, die man nicht selber ausgebrütet hat? Das ist sehr wohl möglich - mit Franchising.

 
Der Referent mit der Presse (oben rechts) , vor seinem Publikum -
und das Networking am apèro




Am Beispiel des Konzeptes von «Natura Güggeli» (die mit dem roten Huhn auf dem Dach) zeigte Stephan Pagnoncini am venture apéro in Frauenfeld, wo beim Franchising die Chancen liegen - und über welche Steine man stolpern kann.

Franchise ist ein Weg zur Selbständigkeit, der hierzulande noch viel zu wenig bekannt ist. Die landläufige Assoziation heisst Franchise = McDonald. Und wer bei McDonald etwas will, muss mindestens eine Million mitbringen...

Nicht nur McDonalds...

McDonald ist zwar das bekannteste Franchise-Konzept - aber es ist bei weitem nicht das einzige. Eine durch und durch schweizerische Alternative, von der tiergerechten Aufzucht und Haltung der Poulets bis zur pingeling-exakten Hygienekontrolle: Natura-Güggeli. Die Idee stammt zwar ursprünglich aus Bayern, aber daran denkt - Franchise sei Dank - inzwischen niemand mehr.

Halten, was der Name verspricht
Ganz im Gegenteil: Natura Güggeli hält, was der Name verspricht: Die einzelnen «Franchisepartner» grillieren und verkaufen das, was ihnen die Zentrale in Märwil TG liefert - mit der Garantie, dass das Güggeli nicht aus einer Batterie stammt, dass es nicht tief gefroren wurde - und dass es auch wirklich durchgegart ist.

Güggeli wie Consulting?
Lässt sich, was für Poulets am Spiess gilt, auch auf andere Produkte übertragen, auf Dienstleistungen etwa im Consulting-Bereich, auf Gastro-Konzepte wie Caféterias oder auf Kosmetiklinien? Es gibt selbstverständlich branchenspezifische Unterschiede - aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, die für die meisten Franchising-Konzepte gelten.

Unternehmerisches Denken und Handeln
Stephan Pangoncini sagte es klar: Franchising setzt unternehmerischen Mut, selbständiges Handeln und Denken, die Fähigkeit zum Entscheiden voraus. Das sind Qualitäten, die viele mitbringen, die selber nicht die Chance hatten, eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln.

Tuesday 10 February 2009, 01:46 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Saturday, February 07, 2009


Er hat den Hindernislauf zum  Erfolg geschafft: Willy Michel





Vor dem apéro: venturelab-Promi: Bettina Ernst (oben), Martin Bartin Bartohlet und Patrizia Fischer (Mitte) und die künftigen Promis von venturelab







Wenn es eine schweizerische Erfolgsgeschichte aus der jüngeren Zeit gibt, dann heisst sie Disetronic und Ypsomed - und sie heisst Willy Michel. Am venture apéro an der ETH schilderte Michel die Meilensteine seiner Laufbahn.

1984 gründete Willy Michel mit seinem Bruder in Burgdorf die Disetronic. Ihr Ziel: Diabetiekern die Möglichkeit zu geben, sich das Insulin mit einer einfachen Spritze in der Grösse eines Kugelschreibers selber zu spritzen.

Innovationen im Kerngeschäft
In ihrem Kerngeschäft hat sich Michels Unternehmen - zuerst die Disetronic, dann die Ypsomed - konsequent weiter entwickelt und immer wieder Innovationen auf den Markt gebracht - und ihre Marktposition gestärkt.

Arbeitsplätze für den Werkplatz Schweiz
Rund 1700 neue Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 1000 Lehrlinge ausgebildet: Eine Bilanz, die sich sehen lassen darf. Willy Michel ist sich allerdings klar darüber, dass nur noch in wenigen Branchen eine solche Wertschöpfungstiefe möglich ist.

Erster erfolgreicher Börsengang
Das Unternehmen verzeichnete ein enormes Wachstum und gleichzeitig wollte Michels Bruder aussteigen: Das waren die Gründe, warum sich Michel 1996 für den IPO, den Gang an die Börse entschloss - und das mit Erfolg

Von Disetronic zu Ypsomed

2003 verkaufte Michel einen Teil der Disetronic - all das, was dem Geschäftsmodell des Pharmakonzerns entsprach und wo Konkurrenz kaum Sinn gemacht hätte. Den ganzen Bereich der Injektionssysteme - des ursprünglichen Kerngeschäfts - brachte Willy Michel in die Ypsomed ein.

Der zweite Börsengang
Auch für die Finanzierung der Ypsomed wagte Willy Michel den Gang an die Börse - gestärkt durch seine Erfahrungen. Er konnte bei der Zuteilung der Aktien mitreden, und darum sind die 27 Prozent des AK auch sehr breit gestreut.

Einiges in der Pipeline
Diabetes ist, so zynisch das auch tönen mag, ein «Wachstumsmarkt» - gerade in Ländern wie China oder Indien nimmt die Zahl der Zuckerkranken enorm zu. Dysetronic will jedoch nicht einfach mit den Masse wachsen: «Wir haben einge Produkte in der Pipeline, bei denen die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrung steht», sagt Willy Michel.

 
Engagierte Gespräche am apéro

 

Saturday 07 February 2009, 23:51 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, February 03, 2009


Doodle heisst Michael Näf, Paul Sevinç - und verschiedene Preise



Doodeln international
In der Schweiz ist Doodle ebenfalls 2008 mit dem CTI Start-up Label ausgezeichnet worden, in Deutschland wurde der Terminplaner zur beliebstesten Applikation gewählt. Doodle ist allerdings auch über Europa hinaus bekannt. Das zeigen der Platz unter den Finalisten des Red Herring Global Award und der Doppelsieg bei den Mashable Open Web Awards des führenden amerikanischen Social Media-Blogs Mashable (Publikumspreis und Blogerpreis).


Dank venture leaders auch in Boston bekannt
Paul Sevinç war 2008 Gewinner von venture leaders und nahm am zehntägigen Workshop in Boston teil – und wurde dort sogar von einem Professor des weltberühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) auf Doodle angesprochen! «Erstaunlich, wie weit unser Ruf schon gedrungen ist», sagt Gründer Michael Näf dazu.
Der Schweizer Online-Terminplaner Doodle ist seit einiger Zeit auch über Facebook zugänglich – und hat bereits den deutschen Facebook Application Award als beliebste deutschsprachige Applikation erhalten.

Die Doodle Applikation wird von fast 10‘000 Facebook-Benutzern genutzt. Sie ermöglicht es, direkt mit den persönlichen Kontakten Terminumfragen zu machen. Der Preis honoriert dieses Angebot und ist mit 20‘000 € dotiert.

Meilenstein für die Expansion
«Wir freuen uns sehr, dass die Facebook-Community Doodle so schnell aufgenommen hat. Facebook ist für uns ein wichtiger Meilenstein, um Doodle in Deutschland und international weiter zu verbreiten», sagt Michael Näf, Mitgründer und CEO von Doodle. «Was wir mit dem Preisgeld anstellen, werden wir im Team bestimmen – selbstverständlich mit einer Doodle-Umfrage.»

Perfekte Ergänzung
Der Award bestätige, dass Doodle eine perfekte Ergänzung zu Facebook ist, kommentiert Doodle-Vizepräsident Reto Lämmler: «Auf Facebook kann man zwar Veranstaltungen verwalten, bei denen der Termin bereits gesetzt ist. Doodle ist aber der erste und einfachste Dienst für Facebook, wenn man den gemeinsamen Termin erst noch finden muss.»

Einfache Applikation
Facebook-Benutzer können die Applikation per Mausklick zum eigenen Profil hinzufügen und in wenigen Schritten eine Terminumfrage einrichten. Ihre Freunde wählen sie direkt in Facebook aus und laden sie ein, die Umfrage zu beantworten. Personen ohne Facebook-Konto können via E-Mail zur Doodle-Umfrage eingeladen werden.

Weltweit führend
Doodle ist der weltweit führende Online-Terminplaner und hat mehr als eineinhalb Millionen Benutzer. Das entspricht einem Zuwachs von ungefähr 300 Prozent gegenüber 2007. Der werbefinanzierte Dienst , der für die Benutzerinnen und Benutzer gratis ist, legt grossen Wert auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit. So setzt er keine Registrierung und auch keine Softwareinstallation voraus. Bereits gibt es Doodle in 28 Sprachen.

Sitz im Technopark
Michael Näf hat Doodle 2003 entwickelt. 2007 gründete er zusammen mit seinem Geschäftspartner Paul E. Sevinç die Doodle AG. Näf und Sevinç sind beide ETH-Absolventen und agieren heute als CEO und CTO der gemeinsamen Firma im Technopark Zürich.

Tuesday 03 February 2009, 14:51 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, February 02, 2009

Drei der erfolgreichen Spin-offs (von links): Nemo Device (Emanuela Keller und Jürg Fröhlich): 1. beim ZKB Pionierpreis, 2. bei Venture 08; CEO Stefan Tuchschmid von VirtaMed durfte als erster Spin-off 130'000 Franken von venture kick entgegennehmen; Optotune (Manuel Aschwanden, links, Mark Blum): 1. Rang bei Venture 08, 130'000 Franken von venture kick


Einen erfreulichen Rekord meldet die ETH Zürich: 2008 haben Forschende 23 Spin-offs gegründet – so viele wie noch nie in einem Jahr.


An der ETH wurde aber nicht nur gegründet, sondern auch gefördert - und gewonnen: Mehrere Firmen gewannen für ihre Geschäftsideen wichtigen Förderpreise oder Auszeichnungen.

Know-how von venturelab, Startkapital von venture kick
Auf ihrem Weg in die Selbständigkeit sind viele dieser Startups neben der Beratung durch ETH transfer auch von den Modulen von venturelab profitiert oder wurden von venture kick mit Startkapital unterstützt.



Silvio Bonaccio leitet ETH transfer
Grosse Vielfalt der Geschäftsbereiche
Nicht nur die Rekordzahl von 23 ETH-Spin-offs sei «auffällig, sondern auch die grosse inhaltliche Vielfalt»,schreibt die ETH. Je sechs Firmen stammen aus den Bereichen Informatik und Kommunikationstechnologien bzw. Dienstleistungen, je vier aus Biotechnologie/ Pharma und Elektrotechnik, zwei aus dem Gebiet Medizinische Geräte und eine aus der Mikro- und Nanotechnologie.

Preise und Risikokapital
Die zahlreichen Förderpreise sind für die ETH ein Zeichen dafür, dass «auch unabhängige Gremien ETH-Spin-offs als hochwertig einstufen».

So hat ein Spin-off mit ETH-Beteiligung den ZKB Pionierpreis gewonnen, bei den  Preisträgern des Businessplan-Wettbewerbs Venture 2008 sind es vier von fünf. Insgesamt haben ETH-Spin-offs letztes Jahr mehr als 1 Million Franken an nationalen Preisgeldern gewonnen. Darunter sind auch die fünf (von insgesamt acht) Startups, die von der Initiative venture kick je 130'000 Franken Startkapital erhalten haben.

Professionalisierte Unterstützung
Bei ETH transfer, der Technologietransferstelle der ETH Zürich ist die Nachfrage nach Beratung und Unterstützung gross, von der Finanzkrise spüre man direkt noch nichts: «Die Innovationskraft und Motivation unserer Wissenschaftler ist ungebrochen, weiterhin ist ein grosses Potenzial für interessante Spin-offs an der ETH Zürich vorhanden», sagt Silvio Bonaccio, der Leiter von ETH transfer. Und bei den Zukunftsprognosen ist Silvio Bonaccio vorsichtig optimistisch: «Bei den ETH-Spin-offs handelt es sich um solide und durchdachte Geschäftsideen, die auch unter erschwerten Bedingungen eine Chance haben solllten.»



Und noch drei Erfolgreiche: Martin Bartholet (l) und Christoph Zwyssig von Celeroton haben bei venture kick 130'000 Franken geholt, bei Venture 08 wurde sie Dritte- und vor kurzem haben sie an der ETH mit 1 Million Umdrehhungen in der Minute einen neuen Weltrekord für elektronisch gesteuerte Antriebssysteme realisiert; Bettina Ernst und Ben Marsland von Preclin Venture waren bei venture kick erfolgreich, genau wie das Team von Zurich Instruments von links Beat Hofstetter, Flavio Heer und Sadik Hafizovic)

Monday 02 February 2009, 10:51 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, January 28, 2009

Der Neubau in Noirmont

Der jüngste Schweizer Kanton geht sehr eigenständige Wege in der Förderung junger Unternehmen: In Noirmont in den Freibergen entsteht das Créapole IT-Building mit 1200m2 Fläche.

Die ersten Mieter – Startups aus dem ITC-Bereich - werden bereits im Frühling 2009 einziehen.

Als erstes Gebäude dieser Art setzt Créapole voll auf erneuerbare Energien. Mit dem Minergie-Label ausgezeichnet, wird der Neubau zudem mit Solarpannels bedeckt sein. Créapole arbeitet dafür mit der BKW-Tochter sol-E Suisse zusammen.
Auf dem neuesten Stand wird auch die Infrastruktur sein. Zudem erhalten die künftigen Mieter Starthilfe von der jurassischen Jungunternehmer-Förderorganisation Créapole und der kantonalen Standortförderung.

Virtuelle Gründerplattform

Créapole beschränkt sich aber nicht darauf, moderne Räume zur Verfügung zu stellen: Mit connect.creapole haben die Jurassier die erste virtuelle Plattform für die Unternehmensgründung lanciert. connect.creapole vermittelt dabei nicht nur Informationen, sondern ist als moderne Community aufgebaut.
Wednesday 28 January 2009, 16:37 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, January 27, 2009
   

Die ersten Geförderten (von obern):
Giorgio Pietramaggiore und Stephane Gamard;
Manuel Acevdo und Bertrand Arnaud;
Reinhard Bischoff und Nicolas Burri

Auch im neuen Jahr wird die Initiative venture kick im Monatstakt Erolg versprechende Projekte aus schweizerischen Hochschulen mit zusätzlichem Startkapital für die Aufbauphase ausstatten. Bereits sind 80'000 Franken zugesprochen worden – vier Projekte bekommen 10'000 und zwei je 20'000 Franken.

Stephane Gamard mit dem Dokumentensuch- und Indexierungstool überzeugte die Jury bereits in der zweiten Runde (venture case), genauso wie Giorgio Pietramaggiore mit seinem Biotechprojekt CapSol.
Erfolgreich die erste Runde (venture pitch) überstanden und sich damit 10'000 Franken geichert haben Manuel Acevdo (MadeinLocal.com), Bertrand Arnaud (HouseTrip), Reinhard Bischoff (Decentlab) und Nicolas Burri (StreamForge).

Eine Lücke schliessen
Die private Initiative venture kick fördert junge Unternehmen in der frühen Phase ihres Entstehens mit Startkapital bis zu 130'000 Franken. Damit füllt sie im schweizerischen Finanzierungs- und Förderungssystem eine Lücke. Die Förderbeiträge von venture sind an keine Bedingungen geknüpft. Die letzten 100'000 Franken werden aber nur ausbezahlt, wenn die eigene Firma auch gegründet wird. Seit der Lancierung im September 2007 hat venture kick insgesamt 1,87 Millionen an 59 Projekte ausbezahlt.

Nachwuchs im Monatstakt
Der Einstieg in venture kick ist – im Gegensatz zu den Wettbewerben mit festen Terminen - jederzeit möglich: Wer die Teilnahmebedingungen erfüllt, meldet sich auf der Website www.venturekick.ch an. Die Präsentationen der ersten Runde finden mit jeweils acht Bewerber/innen oder Bewerberteams praktisch im Monatsrhythmus statt – ein eindrücklicher Beweis dafür, dass an den Schweizer Hochschulen viele Erfolg versprechende Ideen vorhanden sind, die darauf warten, in marktreife Produkte umgesetzt zu werden.

Know-how vom kickers camp
Bei venture kick gibt s nicht nur Geld: Zwischen den Präsentationen begleitet die Initiative die angehenden Firmengründer zudem mit Kickers Camps im Startup-Prozess und vermittelt ihnen die unentbehrliche Basis für unternehmerisches Know-how.



Tuesday 27 January 2009, 15:23 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, January 26, 2009



Nicht weniger als fünf Schweizer IT-Startups haben den «Global Award» des Medienunternehmens Red Herring erhalten. Sie stehen auf der Liste der 100 Besten aus der ganzen Welt für 2008. Mit dieser Quote ist die Schweiz «Startup-Weltmeister» - wenn auch nicht in absoluten Zahlen, aber im Verhältnis zur Bevölkerung.


Zu den Gewinner gehört auch venturelab
: Drei der fünf Ausgezeichneten hatten beim Aufbau ihres Startups mit venturelab.
Axes Systems (Alpnach OW), Carryquote (Walchwil ZG), Collanos Software (Zürich), Museeka (Genf) und SECU4 (Sierre)
: Das sind die Schweizer Vertreter unter den Top 100. Collanos, Museeka und Secu4 gehörten bereits zu den 100 Besten für Europa, und sie sind gleichzeitig auch die «Ehemaligen» von venturelab.

 

4 CH-Startups in Lauerstellung

Weitere 4 Schweizer Firmenamen Amiando, Doodle, Language Direct und Wuala finden wir auf der Liste der 100 Finalisten, die ebenfalls in die engste Wahl gekommen sind. Auch hier beträgt der Anteil der venturelab-Absolventen 50 Prozent.

 

Am meisten Besten-Plätze für die USA

Schon bei der Europa-Bestenliste war der Blick auf die Verteilung nach Ländern sehr aufschlussreich. Mit 9 von 100 (gegenüber 7 im Jahr 2007) stand die Schweiz bereits im 4. Rang hinter UK, Deutschland und Frankreich. Weltweit stehen die USA klar an der Spitze.

Monday 26 January 2009, 17:48 PM  #     |  Comments [0]  |