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 Friday, March 20, 2009
Die Caleido AG, Anbieter des innovativen Online-Speichers Wuala, schliesst sich mit LaCie, einem der führenden Hersteller von Peripheriegeräten, zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen «einen zukunftsweisenden Online-Speicher entwickeln und die Welt der Datenspeicherung revolutionieren», schreibt Wuala. Caleido-Gründer Dominik Grolimund gehört zu den erfolgreichenAbsolventen mehrerer venturelab-Module bis zu venture leaders.
 Sie sind die Wuala-Gründer: Dominik Grolimund (links) und Luzius Meisser
Aus dem Angebot von LaCie: ein geländegängiges Laufwerk |
«Wir freuen uns ausserordentlich über den Zusammenschluss mit LaCie», sagt Dominik Grolimund, Mitgründer und CEO der Caleido AG: «LaCie ist der perfekte Partner für uns. Das, wovon wir beim Start von Wuala vor viereinhalb Jahren geträumt haben, wird nun Wirklichkeit. Zusammen mit LaCie können wir die Vision, die wir während der Grundlagenarbeit an der ETH Zürich vor Augen hatten, in die Realität umsetzen: ein zuverlässiger und sicherer Online-Speicher, der Millionen von Geräten rund um den Globus in sein Netzwerk integriert.»
Wuala bleibt Wuala Für die Nutzerinnen und Nutzer von Wuala wird sich durch das zusammengehen mit LaCie nichts ändern, betont die Caleido AG.
Gemeinsame neue Entwicklungen geplant Die neun Mitarbeitenden, die derzeit für die Entwicklung und den Betrieb von Wuala verantwortlich sind, werden weiterhin für die Firma tätig sein – und zwar in Zürich. Die | Gründer Dominik Grolimund und Luzius Meissner werden in Zukunft zum Management von LaCie gehören. «Wir wollen das Team vergrössern, da wir gemeinsam neue Speicherlösungen und Features entwickeln und implementieren wollen, die die ideale Kombination von Online-Speicher und intelligenter Hardware ausnützen, wie sie LaCie anbietet», erklärt Dominik Grolimund.
Umfassende Lösungen anbieten Ähnlich tönt es bei Philippe Spruch, Gründer und CEO von LaCie.: «Durch den Zusammenschluss mit einem innovativen Online-Speicher erhalten wir die Möglichkeit, uns vom führenden Hardware-Hersteller zum Anbieter von umfassenden Speicherlösungen zu entwickeln. Wir sind überzeugt, dass die vielseitigen Möglichkeiten eines Online-Speichers die Datenspeicherung verändern werden.».
 Thursday, March 19, 2009
Christian Hanser: «Die KMU sind sie Wachstumstreiber»Wie sieht die Situation für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus in einer Randregion, die auch ohne Krise wirtschaftlich nicht gerade boomt? Ein Forschungprojekt machte auf die Suche nach Antworten. Projektleiterin Kerstin Wagner vom Schweizerischen Institut für Entrepreneurship SIFE an der HTW Chur präsentierte die Ergebnisse der Studie an einem von der HTW organisierten venture venture apéro.
 Kerstin Wagner leitete das Projekt «Gründungsbarometer Grauünden»
| Graubünden liegt bei der Zahl der Neugründungen im unteren schweizerischen Mittelfeld. Das liegt, wie die Befragung von 40 Gründerinnen und Gründern ergibt, daran, dass das Marktumfeld schwierig ist und auch die Finanzierungsmöglichkeiten fehlen.
Gegen Sog und Abwanderung Zudem zeigt das «Gründungsbarometer Graubünden» dass der Sog der Zentren – namentlich Zürich mit seinen Hochschulen – so stark ist, dass die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter nicht einfach ist. Das gilt besonders für weiter entfernte Regionen des Kantons wie das Engadin oder die südlichen Täler.
| Zuerst auswärts Anerkennung finden Aus sicht der Bündner Neuunternehmer bestehen die grössten Herausforderungen der ersten Jahre darin, Netzwerke mit Kunden und Lieferanten aufzubauen, Kapital zu beschaffen und sich bekannt zu machen. Dabei begegnen sie oft einer gewissen Skepsis - ihre Produkte werden erst dann anerkannt, wenn sie sich auch ausserhalb des Kantons durchsetzen konnten. Ein Teil der Befragten verfügt auch über zu wenig Informationen und zu wenig Marktkenntnisse.
Weiterbildungsangebot fehlt Als Nachteil empfinden viele auch den Magel an Weiterbildungsgelegenheiten im Kanton. Auch über der Wissens- und Technologietransfer wird zu wenig genutzt, weil entweder die Informationen fehlen oder weil die Gründer die damit verbundenen Kosten scheuen.
Technologielastige finanzielle Förderung? Bemängelt wird auch, dass die finanzielle Förderung auf technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmen ausgerichtet sei und «durchschnittliche Unternehmen» benachteilige. Die Vergabe von Fördergeldern wird als restriktiv empfunden. Zudem seien die Banken zurückhaltend bei Kreditfinanzierung, obwohl vor Ort kaum Risikokapital aufzutreiben sei.
Förderung – vor allem für die Informierten? Verschiedene der vermissten Angebote existieren in Graubünden durchaus. Und es erstaunt nicht, dass die Urteile über die Förderungsmassnahmen des Kantons und auch der Hochschule (KMU-Zentrum, Innozet in Grüsch, Wirtschaftsförderung) positiv ausfallen – zumindest bei den Gründern, die diese Angebote überhaupt kennen. Das Informationsdefizit unter Gründerinnen und Gründern in dieser Beziehung ist allerdings keine Bündner Spezialität!
Auch die Gründer haben Defizite Nicht nur das Umfeld, auch die Gründer weisen ihre Defizite auf. So sind ihre Projekte oft zu klein, nur mangelhaft dokumentiert (keine oder ungenügende Businesspläne), sie gehen mit unrealistischen Budgetvorstellungen ans Werk - oder haben ganz einfach zu wenig Know-how.
Wachstumstreiber KMU Die Situation der Jungunternehmer in Graubünden passt auch durchaus in den allgemeinen Rahmen. Diesen skizzierte Christian Hanser vom Wirtschaftsforum Graubünden vor dem Hintergrund des kantonalen Wirtschaftsleitbildes. Dieses strebt für Graubünden ein längerfristiges jährliches Wachstum von zwei Prozent an. Dieses Ziel, daraus machte Hanser kein Hehl, kann ein Wirtschaftsstandort wie Graubünden nur dann erreichen, wenn er auf die KMU – und zu denen gehören auch die neuen Unternehmen – als Treiber und Träger des Wachstums setzt.
Zusätzliche Informationen über die Veranstaltung
 Wednesday, March 18, 2009
 Der «Ueli», eine populäre Figur aus dem Basler Brauchtum, wurde zum Symbol einer kleinen aber feinen Erfolgsgeschichte, über die Geschäftsführerin Anita Treml berichtete. «Gut eingeschenkt!» hiess es dann, bevor die Geniesser zum Zug kamen.

Normalerweise kommt es an den venture apéros erst am Schluss zum Zug - in Basel stand es jedoch im Mittelpunkt: Das Bier. Genau genommen das «Ueli-Bier», das an der Basler Rheingasse die Erfolgsgeschichte der schweizerischen Klein- und Hausbrauereien einläutete.
Am Anfang der inzwischen 30-jährigen Erfolgsgeschichte des Ueli-Bier stand der Protest gegen das damals übermächtige Bierkartell, dem sich der neue Besitzer des Restaurants Fischerstuber an der (Klein)Basler Rheingasse nicht beugen wollte.
Nach dem Kartell die Uefa... Und es war wieder eine Protestaktion, die der Kleinbrauerei 2008 den besten Jahresumsatz ihrer Geschichte bescherte: Der Protest gegen das Bierdiktat der Uefa während der Euro 08 machte die Ueli-Zapfstellen mitten in der Fanmeile zu eigentlichen Treffpunkten von rot-weissen unbd besonders auch orangen Bierfans.
Klare Strategie mit klaren Zielen Solche Episoden sind zwar die Würze in der Bierstory, sie machen den Erfolg jedoch nicht aus, wie Anita Treml schilderte. Diese beruht vielmehr auf klaren Werten und Zielen - Erfolgsingredienzen, die auch für weniger genüssliche Produkte gelten:
Qualität: Sie macht eine kleine Brauerei zu dem, was sie ist. Zielgruppe: Ueli-Bier gibt es nach wie vor vor allem in der Region Basel, in der Gastronomie, in ausgewählten Verkaufsläden und fassweise an Privatfesten und Partys. Wachsstumsstrategie: Seit kurzem gibt es auch ein filtriertes Ueli - und zwar erstmals in einer kleinen Spez-Flasche. (Der Vollständigkeit halber: Die Ergebnisse der Degustation nach dem Referat von Anita Treml waren durchwehs sehr positiv.) Highlights im Marketing: Die grosse Tut Anch-Amun Ausstellung in Basel ist Erinnerung, das nach einem alten ägyptischen Rezept gebraute Tut Anch Ueli nach wie vor im Handel. Im Lauf dieses Sommers wird es eine neue Spezialität geben, wiederum im Zusammengang mit einem kulturellen Grossanlass. Die Ueli-Brauer widmen ihr besondere Bier diesmal dem grossen Maler Vincent van G. - einem Holländer also...
 Tuesday, March 17, 2009
 Florian Kowalke, Kristin Kapitzka von Aiducation International (oben) und Urs Gonzenbach (de Cavis): je 20'000 Franken von venture kick
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Zwei Projekte, die auf ganz unterschiedliche Art die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft zu Thema haben, werden von venture kick mit je 20'000 Franken gefördert: Aiducation International will die Bildung in Entwicklungsländern fördern, de Cavis einen substanziellen Beitrag zur Vermeidung industrieller Abwärme leisten. Damit hat venture kick gleichzeitig die Schallgrenze von zwei Millionen Franken ausbezahlter Fördergelder durchbrochen.
Nicht die Forschung, sondern die Bildung, «der wichtigste Hebel für die persönliche Entwicklung eines Menschen», wie Kristin Kapitza sagt, steht beim Projekt Aiducation International im Vordergrund. Und zwar für jene jungen Menschen, denen «trotz Begabung, Motivation und viel versprechenden Lebensvisionen in Entwicklungsländern der Zugang zu Bildung aus finanziellen Gründen versperrt bleibt.»
Dank Stiftern Potenzial ausschöpfen Dieses Potenzial will Aiducation International nutzen, indem Stifter hierzulande (genannt «AiduMaker») jungen Menschen mit Leistungsstipendien den Besuch des Gymnasiums ermöglichen. |
Transparenter Ablauf Der Ablauf ist folgendermassen geplant
- Jeder AiduMaker wählt den Stipendiaten aus den besten Bewerbungen aus. Auf diese Weise werden zukünftige Leistungsträger gefördert, die zu den 5 bis 10 Prozent leistungsstärksten Schülern ihres Jahrgangs zählen.
- Das Stipendium erhält den Namen des Stifters (z.B. «Beat-Suter-Stipendium»).
- Das Geld wird direkt an die Schule des Stipendiaten überwiesen.
- Jeder AiduMaker erhält auf Wunsch die Zeugnisse der Stipendiaten sowie Zwischenberichte, die über die schulische Entwicklung Auskunft geben.
Beschleunigen – ganz wie venture kick will
Aiducation International organisiert und koordiniert diese Aktivitäten. Dank den 20'000 Franken von venture kick «können wir vieles, das wir auf freiwilliger Basis gemacht hätten, professioneller vorantreiben», freut sich Kristin Kapitzka: «Der finanzielle Schub von venture kick beschleunigt den Aufbau unserer Aktivitäten» – er bewirkt also genau das, was sich venture kick in der Vision der Initiative vorgenommen hat.
Dank venture kick rascher zum Prototypen
Urs Gonzenbach, ETH-Ingenieur und zweiter Gewinner von 20'000 Franken in der zweiten Runde vom März, will das Geld von venture kick «für den Aufbau einer Prototypenanlage und zur Herstellung von Musterproben, aber auch zur Vertiefung der bereits existierenden Kundenkontakte» einsetzen.
Dort dämmen wo es einschenkt Bei Gonzenbachs Projekt «de Cavis» geht es um ein völlig neuartiges anorganisches Material für die Wärmedämmung in einem Bereich, in dem die eingesparte Abwärme sehr rasch massiv zu Buch schlägt: Der ETH-Forscher konzentriert sich auf grosse Industrieanlagen wie etwa Hochöfen mit Temperaturen von über 1000 Grad. Das Einsparpotenzial an Wärme und an CO2 ist hier gewaltig, und dementsprechend gross ist auch das Interesse etwa der Zementindustrie, mit der Gonzenbach bereits Kontakte geknüpft hat.
Dritte Runde als nächste Herausforderung Urs Gonzenbach ist überzeugt, dass sein Verfahren funktioniert. Kleine Materialproben hat er bereits, nun ist der – in der Herstellung komplizierte – Prototyp an der Reihe, an den venture kick einen substanziellen Beitrag leistet kann. Das ist für Gonzenbach aber nicht alles: «Nun steht für mich auch die Türe zur dritten Runde mit 100'000 Franken offen!» nimmt er die nächste Herausforderung an.
Ein Meilenstein auch für venture kick Für venture kick sind die zwei Mal 20'000 Franken an Aiducation und de Cavis ebenfalls ein Meilenstein: Damit ist seit der Lancierung im Sommer 2007 erstmals die Grenze von zwei Millionen Franken überschritten worden.
 Friday, March 13, 2009
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Eine Geschäftsbeziehung ohne Verträge ist kaum denkbar, schon gar nicht im Vertrieb. Sei es ein Werkvertrag, Liefervertrag, Agenturvertrag oder Franchisingvertrag, wer sich nicht auskennt könnte ohne zu wissen noch Jahre später an die Verträge gebunden sein.
Rechtsanwältin Marion Morad-Marquardt hat am venture apéro in Luzern erläutert, auf was es beim Aufbau neuer Verkaufskanäle und Verträge ankommt.
Neben rechtlichen Aspekten zeigte sie an einem konkreten Beispiel vom Detailhandel, dass Verträge bei der Lancierung von neuen Vertriebskanälen äusserst wichtig sind. Wer sich im Vertriebsrecht gut auskennt oder bei Vertragsverhältnissen vorbereitet ist, kann viel Geld und Ärger ersparen, v.a. bei internationalen Geschäften. Für einen ersten Überblick gibt es im Internet etliche kostenlose Mustervorlagen für Verträge. Als Laie aber sollte man die Inhalte nicht selber anpassen. |
| Alle venture apéros auf einen Blick: http://www.ifj.ch/dt/aperos.asp
 Thursday, March 12, 2009
Am Venture Apéro in Frauenfeld hat sich Stefan Kühler zum Thema professionelle Pressearbeit geäussert und allen Anwesenden zehn wichtige Tipps mit auf den Weg in die Zukunft gegeben.
Der wichtigste Faktor ist, die Botschaft nicht aus der eigenen Warte sondern aus der Sicht der Redaktion und der Sicht der Leserinnen und Leser zu sehen.

Die zehn Tipps sind:
1. Pressearbeit ist Service für Journalisten
2. Lesernutzen steht an erster Stelle
3. Journalisten recherchieren im Internet
4. Presseberichterstattung gehört auf die Unternehmens-Website
5. Kommunizieren Sie mit der Presse nur, wenn Sie etwas zu berichten haben.
6. Zu wenig Nachrichtenwert und falscher Adressat bedeuten <DEL>
7. Pressemitteilungen sind Themenvorschläge - nicht mehr und nicht weniger
8. Pressemitteilungen mit gutem Bildmaterial werden eher gedruckt
9. Fachpresse benötigt Fachleute: Ein Interview in der Fachpresse ist besser als eine Notiz in der Tageszeitung
10. Pressearbeit bedeutet nicht nur Informationen zu versenden, sondern auch für Journalisten erreichbar zu sein.
Der lebendige Vortrag ergab sehr gute Kritiken. Es blieben auch nur wenige Fragen offen, die beim anschliessenden Networking behandelt wurden.
Vor und nach der Veranstaltung präsentierte IFJ-Präsentator Didi Klement den neuen Poken und stellte das Konzept "do you poken?" vor, mit dem die Venture Apéros nun jeweils ergänzt werden.
 Tuesday, March 10, 2009
 Von der Förderung im ventureab-Team in die Selbständigkeit: Dominik Tarolli (links) und Kai Glatt |
Wer sich über längere Zeit mit Selbständigkeit befasst und mit Startup-Projekten Kontakt hat, nimmt es in Kauf, früher oder später vom «Unternehmervisrus» abgesteckt zu werden. Das gelte auch für das Team von venturelab, wie Cash-Innovation berichtet.
Schweizer, die mit dem Gedanken einer Firmengründung spielen, besitzen meist grosses fachliches Know-how. Was ihnen neben betriebswirtschaftlichem Wissen fehlt, |
| ist oft das unerlässliche Feu sacré. venturelab, das Firmengründer-Ausbildungsprogramm der Förderagentur für Innovation KTI, vermittelt beides. Hightech-Jeans, 3-D-Simulationen und Lotterie Dass die Mitarbeiter neben ihrem handfesten Wissen über Unternehmergeist verfügen, zeigen die Wechsel aus dem venturelab-Team ins Unternehmerlager. Zuletzt wagte Kai Glatt den Schritt. Mit der Rokker Company will er den Markt für Motorradbekleidung aufrollen. Dies mit einer Jeans, die dank Hightech so sicher ist wie Lederbekleidung. Vorangegangen auf dem Weg in die Selbständigkeit sind Dominik Tarolli (Procedural AG, 3-D-Simulationen), Roman Balzan (Internet-Tombola Suxedoo) und Toni Fessler (AudioP).
 Monday, March 09, 2009
 Gespannte Aufmerksamkeit für die Dinge, die da kommen werden
 Frage und Antwort zum St. Galler Mangement Modell

 ...und Ausklang beim Networking
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Ethik und Nachhaltigkeit im Unternehmen – Schlagworte, zweifellos. Dass sie sehr wohl mit Inhalt gefüllt werden können, zeigte Professor Rolf Dubs am venture apéro im tebo in St. Gallen.
«Von Ethik spreche ich nicht gerne», sagte der erfahrene Wirtschaftspädagoge vor dem aufmerksamen, am anspruchsvollen Thema interessierten Publikum, «weil Ethik den Eindruck vermittelt, es klare, richtige oder falsche Antworten». Das sei jedoch – nicht nur in der Wirtschaft – ein fataler Irrtum.
Nicht ohne Normen und Werte Für Dubs steht der «verantwortungsvolle Umgang mit Zielkonflikten» im Vordergrund. Dieser Umgang wiederum richtet sich nach klaren, begründbaren Normen und Werten. Darauf baut auch das «St. Galler Managementmodell» auf, das Dubs mitentwickelt hat und als Hochschullehrer, Referent oder Berater in die Praxis vermittelt. Dieses Modell, das komplizierte aussieht als es ist, eignet sich keineswegs nur für Grosse und ganz Groose, sondern lässt sich problemlos auch auf KMU-Massstäbe herunter brechen.
Nachhaltig heisst langfristig erfolgreich Eine auf Werte abgestützte Strategie brauche, wer auf den weiten Gewässern zwischen rücksichtsloser Profitmaximierung und schwärmerischer Sozialromantik langfristig erfolgreich – genau das bedeutet nachhaltig –navigieren will.
…aus aktuellem Anlass Die gegenwärtige Wirtschaftslage und besonders die Ursachen der bedenklichen Situation boten zahlreiche aktuelle Anknüpfungspunkte, um ein Thema zu vertiefen, «um das sich viele Unternehmer bisher zu wenig gekümmert haben», wir Rolf Dubs feststellte. Dabei liess er es jedoch nicht bewenden: «es gibt sehr wohl Anzeichen für ein Umdenken», betonte er. Aus dem Kreis der Zuhörenden wurde er unterstützt: «Gerade unter Leuten, die neu ein Unternehmen gründen, tönt es heute anders als noch vor ein paar Jahren.»
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