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 Wednesday, April 01, 2009
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Besonderes in Branchen wie neue Kommunikationstechnologien oder Pharma heisst das Szenario häufig: Gründen, aufbauen - und im Wachstum erfolgreich verkaufen - der so genannte Exit. Aber wie wird ein Unternehmen für potentielle Käufer attraktiv? Lässt sich der Exit systematisch planen oder ist er einfach ein Glücksfall?
Am venture apéro in Winterthur erläuterte Marc P. Bernegger aus erster Hand den Weg seines Schweizer Startups usgang.ch von der Gründung bis zum Verkauf. Zentrale Erfolgsfaktoren sind unter anderem das Team, das Geschäftsmodell und die Freude an der Arbeit. |
| Alle venture apéros auf einen Blick
 Tuesday, March 31, 2009
 «venture leaders hat unserem Unternehmen dank dem intensiven
Business-Training in einem ausgezeichneten kreativen Umfeld sehr viel
gebracht» Paul Sevinç, Mitgründer von Doodle

Sie sind die venture leaders 2009: Sven Rizzotti, Riehen (Universität Basel) Syndicate Christian Hirsig, Bern (Fachhochschule Bern) Atizo Open Innovation GmbH Philipp Antoni, Zürich (Universität Zürich) Biognosys AG Dania Gerhardt, Zürich, Amazee AG Samuel Halim, Zürich (ETH Zürich) Nanograde GmbH Zoltan Nagy, Zürich (ETH Zürich) FemtoTools GmbH Pascal von Rickenbach, Baar, (ETH Zürich) Streamforge Matthias Sala, Zürich (ETH Zürich) Gbanga Mario Vögeli, Zürich, (Uni Zürich) Arktis Radiation Detectors Ltd. Juergen Weder, Zürich, NeuroPie Solutions AG Friedrich von Hahn, St. Gallen, MedDrop Technology AG Bertrand Arnaud, Lausanne (Hotelfachschule Lausanne) Housetrip Raphaël Briner, Genf, HyperWeek Virginie Clément, Genf (Universität Genf) Stemergie Gilles Florey, Martigny (Fachhochschule VS) Key Lemon Michael Friedrich, Lausanne (EPF Lausanne) Aïmago SA Stephane Gamard, Genf, SALSAdev Franz Hoffman, Lausanne, FONTSELF Evgeny Milyutin, Lausanne (EPF Lausanne) Piezosens Alexandre Wayenberg, Lausanne (EPF Lausanne) AgoraBee S.A
| venturelab hat die 20 Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs venture leaders bestimmt. Diese reisen im Juni für zehn Tage nach Boston (USA). Dort haben sie die Gelegenheit, sich intensiv mit der Entwicklung und Kommerzialisierung ihrer Hightech-Produkte in den USA zu befassen. Gleichzeitig erhalten die neuen Unternehmen die einmalige Chance, sich schon in einem frühen Stadium auf der internationalen Bühne zu profilieren.
«venturelab», ein Programm der nationalen Förderagentur für Innovation KTI, hat die 20 Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs «venture leaders»
bestimmt. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer reisen im Juni
für zehn Tage nach Boston (USA). Dort haben sie die Gelegenheit, sich
intensiv mit der Entwicklung und Kommerzialisierung ihrer
Hightech-Produkte in den USA zu befassen. Gleichzeitig erhalten die
neuen Unternehmen die einmalige Chance, sich schon in einem frühen
Stadium auf der internationalen Bühne zu profilieren. Damit leistet
venture leaders einen Beitrag an die Förderung der Innovation und des
Wachstums auf dem Denk- und Werkplatz Schweiz.
Treiber für Innovation und Wachstum
Hinter venture
leaders steht die Überzeugung, dass innovative Startups wichtige
Treiber für Innovation und wirtschaftliches Wachstum sind. Die zehn
Tage in Boston bieten den 20 Besten unter Ihnen die Möglichkeit, ihre
unternehmerische Kompetenz zu stärken und ihr Businessmodell
voranzutreiben. venture leaders wird in Zusammenarbeit mit dem
Schweizer Wissenschaftshaus Swissnex in Boston organisiert. Unterstützt
wird der Wettbewerb auch vom Programm «Entrepreneur Of the Year» von
Ernst&Young.
20 von 100 Bewerberinnen und Bewerbern
Rund 100 Dossiers sind dieses Jahr eingereicht
worden. 40 Bewerberinnen und Bewerber hatten dann Gelegenheit, sich
persönlich vor einer Expertenjury zu präsentieren. Kriterien für die
Auswahl der Teilnehmenden sind Unternehmerpersönlichkeit, Qualität des
Projektes, Innovationskraft und Marktchancen. Es geht dabei weniger um
die bisherige Leistung als um das künftige Potential von
Unter-nehmerpersönlichkeit und Unternehmen.
Sich schon früh international positionieren
Hugo Zimmermann, der
Verantwortliche für CTI Entrepreneurship, sagt zu venture leaders: «Wir
identifizieren und fördern die Unternehmerinnen und Unternehmer mit
internationalem Wachstumspotenzial. Damit macht es die KTI möglich,
dass die Schweiz sich international im Bereich Entrepreneurship an der
Spitze positionieren kannn. Indem venture leaders 20 Startups die
Chance gibt, sich weiter zu entwickeln, leistet der Wettbewerb wie
schon in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag dazu.»
Erfolgreiche frühere Teilnehmer Verschiedene
frühere Teilnehmer von venture leaders haben seither den Durchbruch
geschafft. Der Online-Speicher wuala (Dominik Grolimund) schliesst sich
mit dem franco-amerikanischen Komponentenhersteller LaCie zusammen,
Secu4 (Ralph Rimet) ist von RedHerring in die Liste der 100 besten
Startups aufgenommen worden, HeiQ (Murray Height) ermöglicht die
Herstellung geruchfreier Textilien für Freizeit und Sport, die
«elektronische Visitenkarte» Poken (Stéphane Doutriaux) erlebt
Grosserfolge in Holland und Doodle ist schon fast zum Synonym für
Terminabsprachen übers Internet geworden. |
 Friday, March 27, 2009
Gery Colombo, Mitgründer und CEO der Hocoma AG, hat den Weg von der Idee zum eigenen Unternehmen erfolgreich zurückgelegt. An der Uni Zürich berichtete er darüber – nicht allein um der Erfolgsgeschichte wegen: Persönlichkeiten wie Colombo wirken durch ihr Vorbild ansteckend auf den Unternehmergeist. Das ist die Idee hinter venture ideas. Und die über 150 Studierenden bewiesen, dass sie angekommen ist.
Bis auf die Stehplätze besetzt: der EH-Hörsaal für venture ideas Die Erfolgsgeschichte der Hocoma AG begann vor 10 Jahren mit einem Forschungsprojekt am Paraplegikerzentrum der Uniklinik Balgrist in Zürich. Ein Forschungsteam unter Gery Colombo machte sich auf zu einem innovativen Quantensprung.
Angesagt: ein innovativer Quantensprung Das Ziel: Patientinnen und Patienten sollten nach einem schweren Unfall oder einem Hirnschlag rascher und physiologisch richtig wieder gehen oder ihre Arme bewegen lernen. Und das mit einem automatisierten Training, das viele Wiederholungen ermöglicht, und das andere Teile des Zentralnervenssystems so stimuliert, dass sie die verloren gegangenen Funktionen übernehmen.
Vom ersten negativen Urteil... Soweit die (verkürzt zusammengefasste) Ausgangslage, die sich auf Erkenntnisse der Hirnforschung abstützte. Nach der ersten Messepräsentation fiel das Urteil der Therapeuten über den Lokomat (das erste Gerät) weitgehend negativ bis vernichtend aus, erinnert sich Colombo.
...zu führenden Rolle auf dem Weltmarkt Und heute ist die Hocoma mit rund 70 Mitarbeitenden am Hauptsitz in der Schweiz und in der US-Niederlassung in den USA Unternehmen weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von automatisierten Therapiegeräten, zum Lokomat hat sich bereits eine ganze „Familie“ gesellt, als jüngster Spross der Armeo für Armtherapien.
Was Angels bieten und erwarten Unternehmer kutschieren nicht im luftleeren Raum. Darum waren am venture ideas in Zürich auch zwei andere wichtige Player dabei, die in der Aufbauphase eines Startup wichtige Rollen spielen: Peter A. Pfister ist Vorstandsmitglied der Vereinigung Startangels, eines Zusammenschlusses von Investoren, die Startups nicht nur mit Geld, sondern auch mit Erfahrung und Know-how beistehen.
Der Weg zum Technologietransfer Und Herbert Reutimann leitet die Unitectra, die junge Unternehmen aus den Universitäten Bern und Zürich auf dem Weg in die Selbständigkeit und zum Erfolg begleiten. Sie legten klar, was Startups erwarten dürfen – aber auch das, was sie bieten müssen, wenn sie so weit kommen wollen wir Gery Colombo und die Hocoma AG. 
Der Unternehmer Gery Colombo, sein Podukt «armeo» und die Experten
Peter A. Pfister(links und Unten) und Herbert Reutimann

 Wednesday, March 25, 2009
 | Nicht weniger als 29 innovative Schweizer Startups sind unter den 200 Finalisten, die das Technologiemagazin RedHerring für seine jährliche Liste der 100 Besten für Europa und den mittleren Osten nominiert hat. Nach Ländern steht die Schweiz damit hinter England (39) und Deutschland auf Platz 3. Und von den 29 CH-Kandidaten haben nicht weniger als 16 ein oder mehrere venturelab-Module hinter sich!
Die Lovestory zwischen den RedHerring-Auszeichnungen und den Schweizer Startups wird zur Erfolgsgeschichte. Nachdem sich |
früher gelegentlich ein Unternehmen wie NetSize oder Open BC in die Ranglisten verirrt hatte, waren es 2007 schon sieben. 2008 tauchten dann neun Schweizer Firmen (davon fünf mit venturelab-History) auf der 100-Bestenliste für Europa auf, die das Medienunternehmen Red Herring jährlich publiziert. Damit stand die Schweiz hinter England, Deutschland und Frankreich zusammen mit Israel auf dem 4. Rang.
Auch global ganz vorne dabei Bei der Kür der Weltbesten, dem «Global Award» von RedHerring, ging es dann weiter: Nicht weniger als fünf Schweizer IT-Startups schafften es auf die Liste der 100 Auserwählten. Auch hier gehörte venturelab zu den Gewinner: Drei der fünf Ausgezeichneten hatten beim Aufbau ihres Startups Unterstützung von venturelab. Zudem standen vier weitere vier Schweizer Namen.
Wie sieht es in ein paar Wochen aus? Beim Wettbewerb 2009 ist die Fuhre zwar noch nicht im Trockenen – alle 29 werden es kaum in die begehrte Europa-Liste schaffen. Nur allein schon die Auswahl unter die Finalisten sagt aber etwas aus. Nach Ländern steht die Schweiz hier hinter England (39) und Deutschland (32) mit 27 an dritter Stelle. Dahinter kommen Schweden (17), Israel (16) und Frankreich (15). Wie wird das aussehen, wenn aus 200 dann die 100 Besten geworden sind? Die Listeb wird am 2. April veröffentlicht.
Und das sind die Namen… Und zum Schluss noch etwas Name-Droping: Das sind die 16 Kandidaten aus dem Stall von venturelab: Amazee, AXSionics, Epithelix, Guzuu.com, Hocoma, KeyLemon, Mnemis, NetGuardians, Neuropie, Primequal, Procedural, routeRANK, SENSIMED, Supertext, Trigami, Wuala.
>
Nicht mehr lange nur ein Projekt: Basler Inkubator | Die Universität Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz, der Kanton Basel-Stadt und die Basler Startup-Agentur EVA wollen gemeinsam einen Spin-off-Inkubator für Forschende aus Universität und Fachhochschule aufbauen.
Betreiberin ist die auf Lifescience spezialisierte Agentur EVA, die auch für das Coaching der angehenden Jungunternehmen zuständig ist.
Standort des Inkubators wird der neue Stücki Business Park in Kleinhünigen sein, eine Industriebrache, die mit Büros, Hotel und | Einkaufszentrum neu genutzt wird. Die Eröffnung ist auf Ende 2009 geplant. Die jungen Unternehmen aus den Basler Hochschulen können sich dort zu günstigen Bedingungen einmieten und von einer perfekten Infrastruktur profitieren. <p>
«Mit dem Inkubator sollen erfolgsversprechende Ideen und Erfindungen in Startup-Unternehmungen überführt werden», schreiben die beteiligten Institutionen in ihrer Pressemitteilung. Regierungsrat Christoph Brutschin (Basel-Stadt) sieht im Inkubator «ein wichtiges Angebot, um Unternehmertum und Technologietransfer zu fördern».
 Monday, March 23, 2009
routeRank macht es möglich: Massgeschneidert, effizient und umweltbewusst Reisen. Darum nutzt ein Konzern wie Nokia die innovative Plattform des EPFL-Ingenieurs Jochen Mundinger.
 Die Website www.routerank.com zeigt den grünen Weg - auch auf deutsch
Beim Aufbau seines Unternehmens hat Jochen Mundinger als Gewinner von venturelab (er war 2008 einer der Gewinner von venture leaders) profitiert und die Initiative venture kick unterstützte ihn mit 130‘000 Franken. Nun gibt es www.routerank.com auch auf deutsch.
Nicht nur der Preis zählt Reiseanbieter werben in der Regel mit einem Argument – dem Preis. Wer auch noch andere Kriterien – Reisedauer, Verbindungen oder auch die Umweltverträglichkeit – berücksichtigen möchte, bekommt bei routeRANK per Mausklick die nötigen Informationen.
Die Details, in denen der Teufel sitzt… «Wir bieten im Unterschied zu anderen Websites Stadt-zu-Stadt, ja sogar Tür-zu-Tür-Berechnungen an», sagt Jochen Mundinger, der Gründer und CEO von routeRANK. Enthalten in der Berechnung sind auch die Anfahrtswege und zu den Flughäfen, das Check-in-Prozedere und die üblichen Wartezeiten beim Umsteigen. Diese fallen vor allem bei komplizierteren Reisen ins Gewicht. Die Datenbank von routeRANK enthält bereits jetzt sehr viele Destinationen (Orte mit über 1000 Einwohnern). Sie wird sukzessive mit verfeinerten Länderdaten aufgerüstet.
Gratis – mit zusätzlichen Infos Zudem: Die Dienstleistung von routeRANK ist gratis. Geld verdienen will Jochen Mundinger mit Online-Werbung, die er bei seinem Angebot sehr zielgerichtet schalten kann: Der Reisende erhält so zusätzliche Infos über seine Destination.
Ideal für Businesskunden routeRANK eignet sich besonders auch für Businesskunden. Die Software ermöglicht es Firmen, ihre Geschäftsreisen massgeschneidert zu organisieren. Sie profitieren dabei von den erwähnten Tools, erfahren beispielsweise aber auch, dass die Bahnreise zwar länger dauert, dafür aber produktiv und ohne verlorene Wartezeiten genutzt werden kann.
Nokia setzt auf den grünen Weg von routeRANK Jochen Mundinger ist bereits mit mehreren Unternehmen vom KMU bis zum Konzern im Gespräch. Einer der Big Player hat sich bereits entschieden: Nokia nutzt den Service aus Lausanne im Rahmen eines Projektes, das nicht nur die Effizienz steigert, sondern die Mitarbeitenden zu umweltbewussterem Leben animiert. Diese Kombination von moderner Technologie und umweltbewusstem Verhalten ist namentlich in den USA ein Thema – dementsprechend gross ist auch das Interesse für routeRANK bei den einschlägigen Technologieblogs.
Ein sehr grosses Potenzial Auch Reisefachleute schätzen das Potenzial von routeRANK im BtoB- wie im BtoC-Geschäft als sehr gross ein: Es gibt keine Website für Reiseplanungen, die derart viele Möglichkeiten bietet. So sitzt der frühere Kuoni-CEO Armin Meier im VR. Und Klaus Töpfer, der frühere Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, bezeichnet routeRANK als «ein intelligentes Tool, das es den Nutzern erlaubt, informierte, umweltbewusste Entscheidungen für bestimmte Reisen und Reiserouten zu treffen. Dieses System ermöglicht informierte Reiseentscheidungen, die nicht nur kosten- und zeiteffizient sind, sondern auch der Umwelt nützen.»
 Friday, March 20, 2009
Die Caleido AG, Anbieter des innovativen Online-Speichers Wuala, schliesst sich mit LaCie, einem der führenden Hersteller von Peripheriegeräten, zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen «einen zukunftsweisenden Online-Speicher entwickeln und die Welt der Datenspeicherung revolutionieren», schreibt Wuala. Caleido-Gründer Dominik Grolimund gehört zu den erfolgreichenAbsolventen mehrerer venturelab-Module bis zu venture leaders.
 Sie sind die Wuala-Gründer: Dominik Grolimund (links) und Luzius Meisser
Aus dem Angebot von LaCie: ein geländegängiges Laufwerk |
«Wir freuen uns ausserordentlich über den Zusammenschluss mit LaCie», sagt Dominik Grolimund, Mitgründer und CEO der Caleido AG: «LaCie ist der perfekte Partner für uns. Das, wovon wir beim Start von Wuala vor viereinhalb Jahren geträumt haben, wird nun Wirklichkeit. Zusammen mit LaCie können wir die Vision, die wir während der Grundlagenarbeit an der ETH Zürich vor Augen hatten, in die Realität umsetzen: ein zuverlässiger und sicherer Online-Speicher, der Millionen von Geräten rund um den Globus in sein Netzwerk integriert.»
Wuala bleibt Wuala Für die Nutzerinnen und Nutzer von Wuala wird sich durch das zusammengehen mit LaCie nichts ändern, betont die Caleido AG.
Gemeinsame neue Entwicklungen geplant Die neun Mitarbeitenden, die derzeit für die Entwicklung und den Betrieb von Wuala verantwortlich sind, werden weiterhin für die Firma tätig sein – und zwar in Zürich. Die | Gründer Dominik Grolimund und Luzius Meissner werden in Zukunft zum Management von LaCie gehören. «Wir wollen das Team vergrössern, da wir gemeinsam neue Speicherlösungen und Features entwickeln und implementieren wollen, die die ideale Kombination von Online-Speicher und intelligenter Hardware ausnützen, wie sie LaCie anbietet», erklärt Dominik Grolimund.
Umfassende Lösungen anbieten Ähnlich tönt es bei Philippe Spruch, Gründer und CEO von LaCie.: «Durch den Zusammenschluss mit einem innovativen Online-Speicher erhalten wir die Möglichkeit, uns vom führenden Hardware-Hersteller zum Anbieter von umfassenden Speicherlösungen zu entwickeln. Wir sind überzeugt, dass die vielseitigen Möglichkeiten eines Online-Speichers die Datenspeicherung verändern werden.».
 Thursday, March 19, 2009
Christian Hanser: «Die KMU sind sie Wachstumstreiber»Wie sieht die Situation für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus in einer Randregion, die auch ohne Krise wirtschaftlich nicht gerade boomt? Ein Forschungprojekt machte auf die Suche nach Antworten. Projektleiterin Kerstin Wagner vom Schweizerischen Institut für Entrepreneurship SIFE an der HTW Chur präsentierte die Ergebnisse der Studie an einem von der HTW organisierten venture venture apéro.
 Kerstin Wagner leitete das Projekt «Gründungsbarometer Grauünden»
| Graubünden liegt bei der Zahl der Neugründungen im unteren schweizerischen Mittelfeld. Das liegt, wie die Befragung von 40 Gründerinnen und Gründern ergibt, daran, dass das Marktumfeld schwierig ist und auch die Finanzierungsmöglichkeiten fehlen.
Gegen Sog und Abwanderung Zudem zeigt das «Gründungsbarometer Graubünden» dass der Sog der Zentren – namentlich Zürich mit seinen Hochschulen – so stark ist, dass die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter nicht einfach ist. Das gilt besonders für weiter entfernte Regionen des Kantons wie das Engadin oder die südlichen Täler.
| Zuerst auswärts Anerkennung finden Aus sicht der Bündner Neuunternehmer bestehen die grössten Herausforderungen der ersten Jahre darin, Netzwerke mit Kunden und Lieferanten aufzubauen, Kapital zu beschaffen und sich bekannt zu machen. Dabei begegnen sie oft einer gewissen Skepsis - ihre Produkte werden erst dann anerkannt, wenn sie sich auch ausserhalb des Kantons durchsetzen konnten. Ein Teil der Befragten verfügt auch über zu wenig Informationen und zu wenig Marktkenntnisse.
Weiterbildungsangebot fehlt Als Nachteil empfinden viele auch den Magel an Weiterbildungsgelegenheiten im Kanton. Auch über der Wissens- und Technologietransfer wird zu wenig genutzt, weil entweder die Informationen fehlen oder weil die Gründer die damit verbundenen Kosten scheuen.
Technologielastige finanzielle Förderung? Bemängelt wird auch, dass die finanzielle Förderung auf technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmen ausgerichtet sei und «durchschnittliche Unternehmen» benachteilige. Die Vergabe von Fördergeldern wird als restriktiv empfunden. Zudem seien die Banken zurückhaltend bei Kreditfinanzierung, obwohl vor Ort kaum Risikokapital aufzutreiben sei.
Förderung – vor allem für die Informierten? Verschiedene der vermissten Angebote existieren in Graubünden durchaus. Und es erstaunt nicht, dass die Urteile über die Förderungsmassnahmen des Kantons und auch der Hochschule (KMU-Zentrum, Innozet in Grüsch, Wirtschaftsförderung) positiv ausfallen – zumindest bei den Gründern, die diese Angebote überhaupt kennen. Das Informationsdefizit unter Gründerinnen und Gründern in dieser Beziehung ist allerdings keine Bündner Spezialität!
Auch die Gründer haben Defizite Nicht nur das Umfeld, auch die Gründer weisen ihre Defizite auf. So sind ihre Projekte oft zu klein, nur mangelhaft dokumentiert (keine oder ungenügende Businesspläne), sie gehen mit unrealistischen Budgetvorstellungen ans Werk - oder haben ganz einfach zu wenig Know-how.
Wachstumstreiber KMU Die Situation der Jungunternehmer in Graubünden passt auch durchaus in den allgemeinen Rahmen. Diesen skizzierte Christian Hanser vom Wirtschaftsforum Graubünden vor dem Hintergrund des kantonalen Wirtschaftsleitbildes. Dieses strebt für Graubünden ein längerfristiges jährliches Wachstum von zwei Prozent an. Dieses Ziel, daraus machte Hanser kein Hehl, kann ein Wirtschaftsstandort wie Graubünden nur dann erreichen, wenn er auf die KMU – und zu denen gehören auch die neuen Unternehmen – als Treiber und Träger des Wachstums setzt.
Zusätzliche Informationen über die Veranstaltung
 Wednesday, March 18, 2009
 Der «Ueli», eine populäre Figur aus dem Basler Brauchtum, wurde zum Symbol einer kleinen aber feinen Erfolgsgeschichte, über die Geschäftsführerin Anita Treml berichtete. «Gut eingeschenkt!» hiess es dann, bevor die Geniesser zum Zug kamen.

Normalerweise kommt es an den venture apéros erst am Schluss zum Zug - in Basel stand es jedoch im Mittelpunkt: Das Bier. Genau genommen das «Ueli-Bier», das an der Basler Rheingasse die Erfolgsgeschichte der schweizerischen Klein- und Hausbrauereien einläutete.
Am Anfang der inzwischen 30-jährigen Erfolgsgeschichte des Ueli-Bier stand der Protest gegen das damals übermächtige Bierkartell, dem sich der neue Besitzer des Restaurants Fischerstuber an der (Klein)Basler Rheingasse nicht beugen wollte.
Nach dem Kartell die Uefa... Und es war wieder eine Protestaktion, die der Kleinbrauerei 2008 den besten Jahresumsatz ihrer Geschichte bescherte: Der Protest gegen das Bierdiktat der Uefa während der Euro 08 machte die Ueli-Zapfstellen mitten in der Fanmeile zu eigentlichen Treffpunkten von rot-weissen unbd besonders auch orangen Bierfans.
Klare Strategie mit klaren Zielen Solche Episoden sind zwar die Würze in der Bierstory, sie machen den Erfolg jedoch nicht aus, wie Anita Treml schilderte. Diese beruht vielmehr auf klaren Werten und Zielen - Erfolgsingredienzen, die auch für weniger genüssliche Produkte gelten:
Qualität: Sie macht eine kleine Brauerei zu dem, was sie ist. Zielgruppe: Ueli-Bier gibt es nach wie vor vor allem in der Region Basel, in der Gastronomie, in ausgewählten Verkaufsläden und fassweise an Privatfesten und Partys. Wachsstumsstrategie: Seit kurzem gibt es auch ein filtriertes Ueli - und zwar erstmals in einer kleinen Spez-Flasche. (Der Vollständigkeit halber: Die Ergebnisse der Degustation nach dem Referat von Anita Treml waren durchwehs sehr positiv.) Highlights im Marketing: Die grosse Tut Anch-Amun Ausstellung in Basel ist Erinnerung, das nach einem alten ägyptischen Rezept gebraute Tut Anch Ueli nach wie vor im Handel. Im Lauf dieses Sommers wird es eine neue Spezialität geben, wiederum im Zusammengang mit einem kulturellen Grossanlass. Die Ueli-Brauer widmen ihr besondere Bier diesmal dem grossen Maler Vincent van G. - einem Holländer also...
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