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 Monday, April 06, 2009


 apéro-Première in Obwalden: Gastgeber und Wirtschaftsförderer Knut Hackbarth, Referent Carl Elsener (mit Firmengründer Karl) vor dem zahlrechen und aufmerksamen Publikum...
...und beim anschliessenden apéro-Netzwerken
 
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Die Marke des 1884 gegründeten Familienunternehmens gehört zu den weltweit bekanntesten Repräsentanten der Swissness: Victorinox. Am venture apéro in Alpnach – dem allerersten in Obwalden – zeigte Carl Elsener, heutiger Chef und Urenkel des Gründers, dass Victorinox inzwischen eine komplette Markenwelt bietet, wie sie besser gar nicht ins Zeitalter des Branding passen könnte. Am Anfang war das Militärmesser, dem Victoria, die Ehefrau von Firmengründer Karl Elsener, in Kombination mit Innox, dem rostfreien Klingenstahl, den eingängigen Namen gegeben hat.
Die Shops der US-Army Der internationale Durchbruch begann dann nach dem zweiten Weltkrieg zuerst über die PX-Shops der US-Army. Aus dieser Zeit stammen der Begriff «Swiss Army Knife» - und die Tatsache, dass Victorinox als Marke im Ausland früher bekannt geworden ist.
Produktion, Marketing und Marke Am venture apéro im neuen Innovations- und Dienstleistungszentrum IMD in Alpnach gab der heutige Firmenchef Carl Elsener eine zusätzliche Erklärung für diesen Umstand: «In der Schweiz waren wir sehr lange vor allem die Produzenten, im Ausland standen Vertrieb, Marketing und damit auch die Marke im Vordergrund.» Den Vertrieb kontrolliert Victorinox weitgehend, seit das Schwyzer Unternehmen den Partner in den USA übernommen und dekotiert hat.
Ein paar Jahrzahlen im Zeitraffer beleuchten den Aufstieg vom der Messerschmiede zur modischen Marke im letzten Jahrzehnt: Nach dem kontinuierlichen Aufstieg seit 1945 erfolgte
1989 die Diversifizierung mit Uhren (auf Grund einer Anfrage aus den USA), die nach vier Jahren bereits 40 Mio CHF Umsatz verzeichnete. 1992 eröffnete Victorinox eigene Shops – zuerst in Japan. 1999 kam die Gepäcklinie (zusammen mit einem Top-Qualitätspartner) dazu. 2000 wurde eine Familienstiftung gegründet, der das Unternehmen zu 90 Prozent gehört und die die Nachfolge sichert. «Die Familie hat das Unternehmen nie als Eigentum im engen Sinn betrachtet. Mit der Stiftung wurde dieser Gedanke auch strukturell festgeschrieben», sagt Carl Elsener dazu. 2001 kam die Kleiderlinie dazu, gleichzeitig wurde die Strategie der eigenen Shops als Schutz gegen Kopien ausgebaut. 2002: Der US-Vertriebspartner wird übernommen und gleichzeitig dekotiert. 2005 geht der wichtigste CH-Konkurrent Wenger an Vitcorinox. Die Initiative dazu ging von Kanton Jura aus. Ein Geschäft mit einem guten Beigeschmack: Wenger erweiterte das Sortiment um eine Parfumlinie. 2009 feiert Victorinox nicht nur den 125. Jahrestag der Gründung. Als besondere Verpflichtung betrachtet es Elsener, «dass es in dieser ganzen Zeit nie eine Entlassung aus wirtschaftlichen Gründen gegeben hat». 2009 wird auch der erste Vicorinox Flagship-Store in der Schweiz eröffnet werden - in Genf.
Wo der Umsatz herkommt Nun machen Jahrzahlen allein keine Erfolgsstory. 485 Millionen Umsatz erzielte Victorinox letztes Jahr. Dazu trug der Heimmarkt 20 Prozent bei, die Sackmesser (6 Millionen im Jahr) machen weltweit 40 Prozent aus, 15 Prozent stammen von Profi-Messern für die Gastronomie, wo Victorinox im Weltmarkt führend ist. Immerhin 25 Prozent entfallen auf die Uhren, 10 aufs Gepäck und je 5 auf Kleider (werden in der CH nicht angeboten) und das Parfum.
«Wir investieren antizyklisch in Innovationen» Ebenfalls ein zentrales Stichwort in der Unternehmensphilosophie: Innovation. Am venture apéro in Alpnach erwähnte Elsener dabei weniger die Produkte als ein Beispiel aus den Produktionsprozessen: Allein aus der Abwärme des Kühlwassers werden neben der Fabrik in Ibach 120 Wohnungen beheizt, was Victorinox schon wichtige Umweltpreise eingetragen hat. Ebenfalls aktuell ist die bewusst antizyklische Strategie: «In schwierigen Zeiten investieren wir besonders aktiv in die Innovation.» Jetzt zum Beispiel.
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 Sunday, April 05, 2009

Sie sind Pearltec: Patrizia Fischer und «Versuchskaninichen» Thomas Müller | Qualitativ bessere Aufnahmen bei Aufnahmen im Computer- oder Magnetresonanztomo- graphen – und das in kürzerer Zeit erst noch mit Komfort für die Patienten: Mit dieser Geschäftsidee wird Pearltec AG von der Stiftung venture kick mit 130'000 Franken unterstützt. Das ETH-Spin-off von Patrizia Fischer und Thomas Müller hat die Jury auch in der dritten Runde überzeugt.
«Technisch haben wir die Sache im Griff – jetzt müssen wir noch die Ärzte überzeugen», sagten Patrizia Fischer und Thomas Müller vor kurzem in | einem Artikel von ETH Life. Und: «Dank dem Beitrag von venture kick kommen wir damit wesentlich rascher voran», freut sich Patrizia Fischer.
Schritte in Richtung Markt Bereits im kommenden Sommer sind weitere klinische Studien in Spitälern geplant. Um die Entwicklung der Prototypen voranzutreiben braucht Pearltec einen zusätzlichen Ingenieur, und wissenschaftliche Publikationen soll den Markteintritt begleiten. Dieser soll schon bald erfolgen: «Noch dieses Jahr rechnen wir mit den ersten Verkäufen», ist CEO Fischer überzeugt.
International patentiert Die junge Unternehmerin hat das Prinzip des Geräts im Rahmen einer Studentenarbeit am Institut für Biomechanik der ETH Zürich entwickelt. Das Ziel: Körperteile bequem und über längere Zeit so zu fixieren, dass die Bildqualität steigt und die Wiederholungsrate aufgrund von Patientenbewegungen sinkt. Zusätzlich soll die Arbeit mit dem Scanner vereinfacht werden. Die Lösung ist eine röntgentransparente, mit Styroporkügelchen gefüllte Hülle. Mit Luftdruck wird der Körperteil dann fixiert. Das Fixierungsgerät passt sich in der Form dem Körper der Patienten an. Das empfinden diese als sehr angenehm, was viele Tester bestätigen. Mit Unterstützung der Technologietransferstelle ETH Transfer hat Pearltec diese Technik international zum Patent angemeldet.
Mit venture leaders in Boston Ihr unternehmerisches Rüstzeug hat sich Patrizia Fischer in der Aufbauphase bei venturelab, dem Trainingsprogramm der KTI, geholt: Sie gehörte als Gewinner von venture leaders letztes Jahr zu den 20 Mitgliedern der Schweizer Startup-Nationalmannschaft und hat am Intensiv-Workshop in Boston teilgenommen, nachdem sie bereits die Module venture plan und venture training absolviert hatte.
Willkommener Beschleuniger Parallel zur Förderung durch venture kick läuft die Suche nach Investoren. Auch hier ist die Auszeichnung durch venture kick ein willkommener Beschleuniger und Türöffner. Auch wenn der Weg vom Projekt zum marktreifen Produkt für ein medizintechnisches Gerät deutlich weniger kompliziert und aufwendig ist als bei einem Medikament – teuer ist er ebenfalls.
Zum 9. Mal 130'000 Franken Pearltec ist bereits das neunte Startup, das von venture kick mit dem ganzen Betrag von 130'000 Franken unterstützt wird. Die einzige Bedingung, die an dieses Startkapital geknüpft ist: Das Unternehmen muss innerhalb des Qualifikationsverfahrens gegründet werden. Jeden Monat werden acht Bewerber vor eine Expertenjury geladen. Die bessere Hälfte wird mit je 10 000 Franken gefördert und qualifiziert sich für die 2. Stufe. Bei ihr geht es um 20 000 Franken. Spätestens nach neun Monaten präsentieren sich die Besten in der Stufe 3 (weitere 100 000 Franken).
venture kicks für über zwei Millionen Seit der Lancierung im September 2007 hat venture kick 61 Startups mit insgesamt über zwei Millionen Franken unterstützt. Hinter der Initiative privater Geldgeber stehen die GEBERT RÜF Stiftung, die ERNST GÖHNER Stiftung und die OPO-Stiftung.
 Friday, April 03, 2009
venture leaders, venture kick, Venture 2008 und nun der ZKB Pionierpreis Technopark 2009: Optotune, das ETH-Spin-off von Manuel Aschwanden, Mark Blum und David Niederer ist auf Erfolgskurs.
 Die strahlenden Gründer Mark Blum, David Niederer und Manuel Aschwanden (von links) nehmen von ZKB-Präsidiumsmitglied Martin Zollinger Check, Urkunde und Bouquet in Empfang
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Belohnt wird damit das Projekt mit den optischen Linsen, die dem menschlichen Auge nachempfunden sind. Nach dem Gewinn bei venture leaders (Mark Blum), den 130'000 Franken von venture kick und dem ersten Rang bei Venture 2008 ist das bereits die vierte grosse Auszeichnung.
An das Neuartige glauben Pionier sein heisse daran zu glauben, dass etwas Neues möglich und machbar ist, sagte Jurypräsident Thomas von Waldkirch – und genau das haben Manuel Aschwanden und David Niederer getan, als sie für die Entwicklung neuartiger optischer Linsen nicht auf ein flüssiges Material, sondern als erste auf elektroaktive Polymere setzten.
«Künstliche Muskeln» dank elektrischer Spannung Bei diesen ist es möglich, wie im menschlichen Auge die Schärfeneinstellung durch Verdickung oder Abflachung einer einzigen Linse zu erreichen. Die elektroaktiven Polymere sorgen als «künstliche Muskeln» durch das Anlegen elektrischer Spannung für die stufenlose Verformung.
Viele Anwendungen sind möglich Objektive mit EAP-Technologie können im Vergleich zu herkömmlichen optischen Linsen sehr kompakt und preisgünstig hergestellt werden und sind in sehr vielen Bereichen – Messgeräte, Kameras, Medizin, praktisch überall, wo optische Systeme vorkommen – einsetzbar.
Ein echtes optisches Zoom fürs Handy Optotune konzentriert sich zur Zeit jedoch auf den kommerziell besonders interessanten Handy-Markt. Dank den neuartigen Linsen ist es erstmals möglich, flache Handys mit einem echten optischen Zoom auszustatten. Erste Modelle sollen 2011 auf dem Markt kommen. Dabei arbeitet das ETH-Spin-off mit Partnern zusammen: «Auch wenn auf dem Endprodukt nicht unbedingt unser Name steht – die Technologie von Optotune wir die Welt umrunden», ist Manuel Aschwanden überzeugt.
Vor einem guten Jahr gegründet Optotune wurde im Februar 2008 als ETH-Spinoff gegründet. Zum Gründungsteam gehören Elektroingenieur und CEO Manuel Aschwanden, der Maschinenbauer David Niederer, der Betriebswirtschafter Mark Blum und der Finanzfachmann Peter Vonesch, Mitglied des Verwaltungsrates.
Strategische Partnerschaft für die erste Anwendung Eine strategische Partnerschaft mit einem Zulieferer der Handy-Industrie finanziert die erste Phase des Produktionsaufbaus. Optotune forscht an der Weiterentwicklung der EAP-Technologie für weitere Anwendungsgebiete. Das Unternehmen beschäftigtt zur Zeit 13 Personen. Bis in in fünf Jahren will Optotune mit zirka 40 Personen am Standort Schweiz Gewinne erwirtschaften.
Weitere venturelab-Firmen in der engsten Auswahl Neben Optotune standen mit Dybuster und FemtoTools zwei weitere Spin-Offs in der engsten Auswahl «zwischen den allerbesten Äpfeln und den allerbesten Birnen», wie sich Thomas von Waldkirch ausdrückte. Auch sie haben ihren venturelab-Hintergrund: Christian Vögeli (Dybuster) war wie Mark Blum letztes Jahr bei venture leaders dabei, Zoltan Nagy (FemTools) wird es dieses Jahr sein. Das ist schon fast Tradition: Und auch die Preisträger der beiden letzten Jahre, NeMo Device und Arktis Radiation Detector, haben sich ihr unternehmerisches Rüstzeug bei venturelab geholt.
Ein Pi-Preis für Pi-Pioniere Der Name «Pionierpreis» bringt zwei Qualitäten zum Ausdruck: den Pioniergeist von Startups, die ein Projekt zur Marktreife entwickeln, und das mathematische Zeichen Pi (3.141592), das ganz allgemein Wissenschaft und Technik symbolisiert und für die Quadratur des Zirkels in der Antike steht. Die Preissumme beträgt denn auch 98'696.04 Franken - das entspricht 10’000 x Pi Quadrat. Der Preis wurde bereits zum 19. Mal verliehen.
 Preisträgerin vor einem Jahr (Emanuela Keller NemoDevice im Gespräch mit Martin Zollinger) und vor zwei Jahren (Rico Chandra von Artis Radiation detector mit Corina Schütt von ETH transfer) |
 Wednesday, April 01, 2009
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Besonderes in Branchen wie neue Kommunikationstechnologien oder Pharma heisst das Szenario häufig: Gründen, aufbauen - und im Wachstum erfolgreich verkaufen - der so genannte Exit. Aber wie wird ein Unternehmen für potentielle Käufer attraktiv? Lässt sich der Exit systematisch planen oder ist er einfach ein Glücksfall?
Am venture apéro in Winterthur erläuterte Marc P. Bernegger aus erster Hand den Weg seines Schweizer Startups usgang.ch von der Gründung bis zum Verkauf. Zentrale Erfolgsfaktoren sind unter anderem das Team, das Geschäftsmodell und die Freude an der Arbeit. |
| Alle venture apéros auf einen Blick
 Tuesday, March 31, 2009
 «venture leaders hat unserem Unternehmen dank dem intensiven
Business-Training in einem ausgezeichneten kreativen Umfeld sehr viel
gebracht» Paul Sevinç, Mitgründer von Doodle

Sie sind die venture leaders 2009: Sven Rizzotti, Riehen (Universität Basel) Syndicate Christian Hirsig, Bern (Fachhochschule Bern) Atizo Open Innovation GmbH Philipp Antoni, Zürich (Universität Zürich) Biognosys AG Dania Gerhardt, Zürich, Amazee AG Samuel Halim, Zürich (ETH Zürich) Nanograde GmbH Zoltan Nagy, Zürich (ETH Zürich) FemtoTools GmbH Pascal von Rickenbach, Baar, (ETH Zürich) Streamforge Matthias Sala, Zürich (ETH Zürich) Gbanga Mario Vögeli, Zürich, (Uni Zürich) Arktis Radiation Detectors Ltd. Juergen Weder, Zürich, NeuroPie Solutions AG Friedrich von Hahn, St. Gallen, MedDrop Technology AG Bertrand Arnaud, Lausanne (Hotelfachschule Lausanne) Housetrip Raphaël Briner, Genf, HyperWeek Virginie Clément, Genf (Universität Genf) Stemergie Gilles Florey, Martigny (Fachhochschule VS) Key Lemon Michael Friedrich, Lausanne (EPF Lausanne) Aïmago SA Stephane Gamard, Genf, SALSAdev Franz Hoffman, Lausanne, FONTSELF Evgeny Milyutin, Lausanne (EPF Lausanne) Piezosens Alexandre Wayenberg, Lausanne (EPF Lausanne) AgoraBee S.A
| venturelab hat die 20 Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs venture leaders bestimmt. Diese reisen im Juni für zehn Tage nach Boston (USA). Dort haben sie die Gelegenheit, sich intensiv mit der Entwicklung und Kommerzialisierung ihrer Hightech-Produkte in den USA zu befassen. Gleichzeitig erhalten die neuen Unternehmen die einmalige Chance, sich schon in einem frühen Stadium auf der internationalen Bühne zu profilieren.
«venturelab», ein Programm der nationalen Förderagentur für Innovation KTI, hat die 20 Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs «venture leaders»
bestimmt. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer reisen im Juni
für zehn Tage nach Boston (USA). Dort haben sie die Gelegenheit, sich
intensiv mit der Entwicklung und Kommerzialisierung ihrer
Hightech-Produkte in den USA zu befassen. Gleichzeitig erhalten die
neuen Unternehmen die einmalige Chance, sich schon in einem frühen
Stadium auf der internationalen Bühne zu profilieren. Damit leistet
venture leaders einen Beitrag an die Förderung der Innovation und des
Wachstums auf dem Denk- und Werkplatz Schweiz.
Treiber für Innovation und Wachstum
Hinter venture
leaders steht die Überzeugung, dass innovative Startups wichtige
Treiber für Innovation und wirtschaftliches Wachstum sind. Die zehn
Tage in Boston bieten den 20 Besten unter Ihnen die Möglichkeit, ihre
unternehmerische Kompetenz zu stärken und ihr Businessmodell
voranzutreiben. venture leaders wird in Zusammenarbeit mit dem
Schweizer Wissenschaftshaus Swissnex in Boston organisiert. Unterstützt
wird der Wettbewerb auch vom Programm «Entrepreneur Of the Year» von
Ernst&Young.
20 von 100 Bewerberinnen und Bewerbern
Rund 100 Dossiers sind dieses Jahr eingereicht
worden. 40 Bewerberinnen und Bewerber hatten dann Gelegenheit, sich
persönlich vor einer Expertenjury zu präsentieren. Kriterien für die
Auswahl der Teilnehmenden sind Unternehmerpersönlichkeit, Qualität des
Projektes, Innovationskraft und Marktchancen. Es geht dabei weniger um
die bisherige Leistung als um das künftige Potential von
Unter-nehmerpersönlichkeit und Unternehmen.
Sich schon früh international positionieren
Hugo Zimmermann, der
Verantwortliche für CTI Entrepreneurship, sagt zu venture leaders: «Wir
identifizieren und fördern die Unternehmerinnen und Unternehmer mit
internationalem Wachstumspotenzial. Damit macht es die KTI möglich,
dass die Schweiz sich international im Bereich Entrepreneurship an der
Spitze positionieren kannn. Indem venture leaders 20 Startups die
Chance gibt, sich weiter zu entwickeln, leistet der Wettbewerb wie
schon in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag dazu.»
Erfolgreiche frühere Teilnehmer Verschiedene
frühere Teilnehmer von venture leaders haben seither den Durchbruch
geschafft. Der Online-Speicher wuala (Dominik Grolimund) schliesst sich
mit dem franco-amerikanischen Komponentenhersteller LaCie zusammen,
Secu4 (Ralph Rimet) ist von RedHerring in die Liste der 100 besten
Startups aufgenommen worden, HeiQ (Murray Height) ermöglicht die
Herstellung geruchfreier Textilien für Freizeit und Sport, die
«elektronische Visitenkarte» Poken (Stéphane Doutriaux) erlebt
Grosserfolge in Holland und Doodle ist schon fast zum Synonym für
Terminabsprachen übers Internet geworden. |
 Friday, March 27, 2009
Gery Colombo, Mitgründer und CEO der Hocoma AG, hat den Weg von der Idee zum eigenen Unternehmen erfolgreich zurückgelegt. An der Uni Zürich berichtete er darüber – nicht allein um der Erfolgsgeschichte wegen: Persönlichkeiten wie Colombo wirken durch ihr Vorbild ansteckend auf den Unternehmergeist. Das ist die Idee hinter venture ideas. Und die über 150 Studierenden bewiesen, dass sie angekommen ist.
Bis auf die Stehplätze besetzt: der EH-Hörsaal für venture ideas Die Erfolgsgeschichte der Hocoma AG begann vor 10 Jahren mit einem Forschungsprojekt am Paraplegikerzentrum der Uniklinik Balgrist in Zürich. Ein Forschungsteam unter Gery Colombo machte sich auf zu einem innovativen Quantensprung.
Angesagt: ein innovativer Quantensprung Das Ziel: Patientinnen und Patienten sollten nach einem schweren Unfall oder einem Hirnschlag rascher und physiologisch richtig wieder gehen oder ihre Arme bewegen lernen. Und das mit einem automatisierten Training, das viele Wiederholungen ermöglicht, und das andere Teile des Zentralnervenssystems so stimuliert, dass sie die verloren gegangenen Funktionen übernehmen.
Vom ersten negativen Urteil... Soweit die (verkürzt zusammengefasste) Ausgangslage, die sich auf Erkenntnisse der Hirnforschung abstützte. Nach der ersten Messepräsentation fiel das Urteil der Therapeuten über den Lokomat (das erste Gerät) weitgehend negativ bis vernichtend aus, erinnert sich Colombo.
...zu führenden Rolle auf dem Weltmarkt Und heute ist die Hocoma mit rund 70 Mitarbeitenden am Hauptsitz in der Schweiz und in der US-Niederlassung in den USA Unternehmen weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von automatisierten Therapiegeräten, zum Lokomat hat sich bereits eine ganze „Familie“ gesellt, als jüngster Spross der Armeo für Armtherapien.
Was Angels bieten und erwarten Unternehmer kutschieren nicht im luftleeren Raum. Darum waren am venture ideas in Zürich auch zwei andere wichtige Player dabei, die in der Aufbauphase eines Startup wichtige Rollen spielen: Peter A. Pfister ist Vorstandsmitglied der Vereinigung Startangels, eines Zusammenschlusses von Investoren, die Startups nicht nur mit Geld, sondern auch mit Erfahrung und Know-how beistehen.
Der Weg zum Technologietransfer Und Herbert Reutimann leitet die Unitectra, die junge Unternehmen aus den Universitäten Bern und Zürich auf dem Weg in die Selbständigkeit und zum Erfolg begleiten. Sie legten klar, was Startups erwarten dürfen – aber auch das, was sie bieten müssen, wenn sie so weit kommen wollen wir Gery Colombo und die Hocoma AG. 
Der Unternehmer Gery Colombo, sein Podukt «armeo» und die Experten
Peter A. Pfister(links und Unten) und Herbert Reutimann

 Wednesday, March 25, 2009
 | Nicht weniger als 29 innovative Schweizer Startups sind unter den 200 Finalisten, die das Technologiemagazin RedHerring für seine jährliche Liste der 100 Besten für Europa und den mittleren Osten nominiert hat. Nach Ländern steht die Schweiz damit hinter England (39) und Deutschland auf Platz 3. Und von den 29 CH-Kandidaten haben nicht weniger als 16 ein oder mehrere venturelab-Module hinter sich!
Die Lovestory zwischen den RedHerring-Auszeichnungen und den Schweizer Startups wird zur Erfolgsgeschichte. Nachdem sich |
früher gelegentlich ein Unternehmen wie NetSize oder Open BC in die Ranglisten verirrt hatte, waren es 2007 schon sieben. 2008 tauchten dann neun Schweizer Firmen (davon fünf mit venturelab-History) auf der 100-Bestenliste für Europa auf, die das Medienunternehmen Red Herring jährlich publiziert. Damit stand die Schweiz hinter England, Deutschland und Frankreich zusammen mit Israel auf dem 4. Rang.
Auch global ganz vorne dabei Bei der Kür der Weltbesten, dem «Global Award» von RedHerring, ging es dann weiter: Nicht weniger als fünf Schweizer IT-Startups schafften es auf die Liste der 100 Auserwählten. Auch hier gehörte venturelab zu den Gewinner: Drei der fünf Ausgezeichneten hatten beim Aufbau ihres Startups Unterstützung von venturelab. Zudem standen vier weitere vier Schweizer Namen.
Wie sieht es in ein paar Wochen aus? Beim Wettbewerb 2009 ist die Fuhre zwar noch nicht im Trockenen – alle 29 werden es kaum in die begehrte Europa-Liste schaffen. Nur allein schon die Auswahl unter die Finalisten sagt aber etwas aus. Nach Ländern steht die Schweiz hier hinter England (39) und Deutschland (32) mit 27 an dritter Stelle. Dahinter kommen Schweden (17), Israel (16) und Frankreich (15). Wie wird das aussehen, wenn aus 200 dann die 100 Besten geworden sind? Die Listeb wird am 2. April veröffentlicht.
Und das sind die Namen… Und zum Schluss noch etwas Name-Droping: Das sind die 16 Kandidaten aus dem Stall von venturelab: Amazee, AXSionics, Epithelix, Guzuu.com, Hocoma, KeyLemon, Mnemis, NetGuardians, Neuropie, Primequal, Procedural, routeRANK, SENSIMED, Supertext, Trigami, Wuala.
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Nicht mehr lange nur ein Projekt: Basler Inkubator | Die Universität Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz, der Kanton Basel-Stadt und die Basler Startup-Agentur EVA wollen gemeinsam einen Spin-off-Inkubator für Forschende aus Universität und Fachhochschule aufbauen.
Betreiberin ist die auf Lifescience spezialisierte Agentur EVA, die auch für das Coaching der angehenden Jungunternehmen zuständig ist.
Standort des Inkubators wird der neue Stücki Business Park in Kleinhünigen sein, eine Industriebrache, die mit Büros, Hotel und | Einkaufszentrum neu genutzt wird. Die Eröffnung ist auf Ende 2009 geplant. Die jungen Unternehmen aus den Basler Hochschulen können sich dort zu günstigen Bedingungen einmieten und von einer perfekten Infrastruktur profitieren. <p>
«Mit dem Inkubator sollen erfolgsversprechende Ideen und Erfindungen in Startup-Unternehmungen überführt werden», schreiben die beteiligten Institutionen in ihrer Pressemitteilung. Regierungsrat Christoph Brutschin (Basel-Stadt) sieht im Inkubator «ein wichtiges Angebot, um Unternehmertum und Technologietransfer zu fördern».
 Monday, March 23, 2009
routeRank macht es möglich: Massgeschneidert, effizient und umweltbewusst Reisen. Darum nutzt ein Konzern wie Nokia die innovative Plattform des EPFL-Ingenieurs Jochen Mundinger.
 Die Website www.routerank.com zeigt den grünen Weg - auch auf deutsch
Beim Aufbau seines Unternehmens hat Jochen Mundinger als Gewinner von venturelab (er war 2008 einer der Gewinner von venture leaders) profitiert und die Initiative venture kick unterstützte ihn mit 130‘000 Franken. Nun gibt es www.routerank.com auch auf deutsch.
Nicht nur der Preis zählt Reiseanbieter werben in der Regel mit einem Argument – dem Preis. Wer auch noch andere Kriterien – Reisedauer, Verbindungen oder auch die Umweltverträglichkeit – berücksichtigen möchte, bekommt bei routeRANK per Mausklick die nötigen Informationen.
Die Details, in denen der Teufel sitzt… «Wir bieten im Unterschied zu anderen Websites Stadt-zu-Stadt, ja sogar Tür-zu-Tür-Berechnungen an», sagt Jochen Mundinger, der Gründer und CEO von routeRANK. Enthalten in der Berechnung sind auch die Anfahrtswege und zu den Flughäfen, das Check-in-Prozedere und die üblichen Wartezeiten beim Umsteigen. Diese fallen vor allem bei komplizierteren Reisen ins Gewicht. Die Datenbank von routeRANK enthält bereits jetzt sehr viele Destinationen (Orte mit über 1000 Einwohnern). Sie wird sukzessive mit verfeinerten Länderdaten aufgerüstet.
Gratis – mit zusätzlichen Infos Zudem: Die Dienstleistung von routeRANK ist gratis. Geld verdienen will Jochen Mundinger mit Online-Werbung, die er bei seinem Angebot sehr zielgerichtet schalten kann: Der Reisende erhält so zusätzliche Infos über seine Destination.
Ideal für Businesskunden routeRANK eignet sich besonders auch für Businesskunden. Die Software ermöglicht es Firmen, ihre Geschäftsreisen massgeschneidert zu organisieren. Sie profitieren dabei von den erwähnten Tools, erfahren beispielsweise aber auch, dass die Bahnreise zwar länger dauert, dafür aber produktiv und ohne verlorene Wartezeiten genutzt werden kann.
Nokia setzt auf den grünen Weg von routeRANK Jochen Mundinger ist bereits mit mehreren Unternehmen vom KMU bis zum Konzern im Gespräch. Einer der Big Player hat sich bereits entschieden: Nokia nutzt den Service aus Lausanne im Rahmen eines Projektes, das nicht nur die Effizienz steigert, sondern die Mitarbeitenden zu umweltbewussterem Leben animiert. Diese Kombination von moderner Technologie und umweltbewusstem Verhalten ist namentlich in den USA ein Thema – dementsprechend gross ist auch das Interesse für routeRANK bei den einschlägigen Technologieblogs.
Ein sehr grosses Potenzial Auch Reisefachleute schätzen das Potenzial von routeRANK im BtoB- wie im BtoC-Geschäft als sehr gross ein: Es gibt keine Website für Reiseplanungen, die derart viele Möglichkeiten bietet. So sitzt der frühere Kuoni-CEO Armin Meier im VR. Und Klaus Töpfer, der frühere Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, bezeichnet routeRANK als «ein intelligentes Tool, das es den Nutzern erlaubt, informierte, umweltbewusste Entscheidungen für bestimmte Reisen und Reiserouten zu treffen. Dieses System ermöglicht informierte Reiseentscheidungen, die nicht nur kosten- und zeiteffizient sind, sondern auch der Umwelt nützen.»
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