# Monday, May 04, 2009

Ein Startup gründen. Life am Startup Park an der Orbit. Und das erst noch sehr günstig! Das SECO mit seinem Gründerschalter macht es für fünf angehende Unternehmerinnen und Unternehmer möglich. Startschuss: Orbit, 12. Mai, Stand C40 in der Halle 4.
 
 
 
Die Alternative: Online gründen
 
Der Gründungsschalter des KMU-Portals ist eine Online-Dienstleistung des SECO (Staatssekretariats für Wirtschaft). Nun ist er erstmals im Startup Park, dem vom IFJ organisierten Gemeinschaftsstand der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer, an der Orbit präsent.

Eine Première: an der Orbit life gründen
Für diesen Auftritt hat sich das SECO etwas einfallen lassen: Während der Messe vom 12. bis 15. Mai können Unternehmen live an der Orbit zur Gründung angemeldet werden.
Fünf der Life-Gründer winkt eine besondere Belohnung: Sie erhalten die Gründungskosten bis zu einem Maximalbetrag von 2‘000 Franken pro Unternehmen bezahlt.

Möglichst wenig «Büro »für Gründer/innen
Gründerinnen und Gründer stöhnen immer wieder über die administrativen Umstände, von denen besonders KMU betroffen sind. Der möglichst reibungslose Umgang mit Ämtern und Behörden ist deshalb zu einem immer wichtigeren Standortfaktor geworden – gerade auch im Zeichen der Globalisierung, bei der der geographische Ursprungsort eines Unternehmens an Bedeutung verloren hat.

Zeit und Geld sparen
E-Goverment-Lösungen sind ein wichtiger Weg um die Unternehmen von administrativen Arbeiten zu entlasten. Deshalb hat das SECO in den letzten Jahren das KMU-Portal (www.kmu.admin.ch) laufend ausgebaut. Über die Online-Services sind viele wesentliche Informationen gebündelt zugänglich. Zudem lässt sich auch viel Zeit und Geld sparen – zum Beispiel bei der Anmeldung der Gründung bei Handelsregister, Mehrwertsteuer, AHV und Unfallversicherung.

Startup-Park an der Orbit
Diese Leistungen präsentiert der Gründungsschalter des KMU-Portals nun live an der Orbit. Dieser Auftritt findet nicht von ungefähr im Rahmen des Startup Park statt, den das IFJ Institut für Jungunternehmen seit mehreren Jahren erfolgreich organisiert.
Darum: Wer gerne zu den glücklichen Life-Gründern gehören will oder einfach wissen möchte, was der Gründungsschalter alles bietet: Rendez-vous vom 12. bis 15. Mai am Stand 40C in der Halle 4!

mit dem Gratis-Ticket an die Orbit

zum Gründungsschalter des SECO

Monday 04 May 2009, 14:14 PM  #     |  Comments [1]  | 
# Wednesday, April 29, 2009



Apéro-Impressionen mit Roland Schwab beim Referat...






...und beim Netzwerken am apéro
Ein Roboter, der vollautomatisch Sporthallen putzt. Der mit wesentlich weniger Putzmittel für viel mehr Sicherheit und Hygiene sorgt als die heutige Wischerei. Und der nicht nur Personal spart, sondern einen effektiveren Einsatz der Leute ermöglicht, indem er den Abwarten eine langweilige, unbefriedigende Arbeit abnimmt. Das ist bald keine Utopie mehr: Das vom Startup Infrasport AG entwickelte Gerät steht kurz vor der Markteinführung.

Neun Jahre dauerte der Weg von der Idee bis zum marktreifen Produkt. Roland Schwab, Mitgründer und CEO der Infrasport AG in Reinach BL schilderte am venture apéro in Bern diesen «steinigen Weg zum Erfolg» - wobei steinig» bedeutet, dass man eben etwas weniger rasch vorankommt als auf der breiten Piste.

Von der Idee und dem Produkt...

Die Geschichte der Infrasport AG läuft auf zwei Schienen: Da sind einerseits die verschiedenen Stufen von er Idee zum patentierten Produkt. Hier war bei der Infrasport AG die Berner Fachhochschule in Burgdorf als technischer Partner involviert.

...zum erfolgreichen Unternehmen
Besonderen Wert legte Schwab auf den parallel erfolgten Aufbau des Unternehmens, auf Strategie, Identifikation des Marktes und besonders Kapitalbeschaffung – immerhin in zweistelliger Millionenhöhe. Noch Zukunftsmusik ist die Markteinführung. Hier deuten alle Zeichen auf eine erfolgreiche Première hin.

Die Vision leben
Die Klammer ums Ganze: «Sie müssen eine Vision haben, an diese Vision glauben und sie leben!» Diesen Schlüsselsatz aus seinem Referat illustrierte
Roland Schwab eine knappe Stunde lang mit seinem inneren Feuer und seinem Engagement selber auf eindrücklich überzeugende Art.

Der professionelle Businessplan
Sehr grosses Gewicht misst er dem Businessplan bei. «Investieren Sie etwas in den Businessplan und holen Sie professionelle Unterstützung», beschwor Schwab die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Konkret meinte er dabei die inhaltliche Hilfe, die er im Modul venture plan von venturelab erhalten hat (das neue Tool Business Navigator gab es damals noch nicht). Für den äusseren Feinschliff des entscheidenden Dokumentes zog die Infrasport AG dann auch Texter und Grafiker bei.

Die zwei P wie Personen und Präsentationen
Die zwei weiteren Schlüsselfaktoren auf dem Weg zum (Finazierungs-)Erfolg heissen für Roland Schwab:
Personen «Wählen sie Ihr Team mit aller Sorgfalt aus, suchen Sie Leute, die nötige Motivation, Ausbildung und Erfahrung mitbringen, die über ein Netzwerkverfügen und die bereit sind, ein Risiko einzugehen.
Präsentationen «Präsentieren Sie Ihre Geschäftsidee eindrücklich und knapp, so dass Sie dem Investor sofort einleuchtet. Alle zusätzlichen Information können die dann liefern, wenn er sich für das Projekt interessiert.» Um das zu erreichen, «haben Sie nur eine einzige Chance: die erste halbe oder ganze Stunde entscheidet!»

Wednesday 29 April 2009, 13:37 PM  #     |  Comments [1]  | 
# Monday, April 27, 2009

Er gehört zu den «Stammgästen» an unseren venture apéros – oder vielmehr zum Referentenstamm: Jörg Hilber von réalitéS research - leadership – management. Seine Themen drehen sich um verschiedene Aspekte der Kundenbeziehungen und des  Verkaufens – der besseren Kundenbeziehungen und des erfolgreicheren Verkaufens.



Bei seinem letzten Auftritt in St. Gallen ging es um den allerersten Schritt: Wie bekomme ich überhaupt den Schuh in die Türe? Was muss ich vorkehren, damit ich bei einem potenziellen Kunden garantiert zu einem Termin bei den richtigen Ansprechpartnern komme.

Ein Thema, dass offensichtlich unter der Fingern brennt: 170 Interessierte füllten das Auditorium im tebo in der Empa St. Gallen, sie hörten Hilber gespannt zu diskutierten engagiertm zuerst im Saal und dann im kleineren Kreis: Netzwerken gehört ja zu den zentralen Elementen der venture apéros.

Was Jörg Hilber gesagt hat? Das lässt sich nicht so einfach verbloggen. Aber am 8. Mai ist er wieder zu hören, diesmal am Spezialanlass an der GEWA Gewerbeausstellung in der  Bodensee-Arena von Kreuzlingen.

Monday 27 April 2009, 15:38 PM  #     |  Comments [1]  | 
# Friday, April 24, 2009
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Public Affairs) sind elementare Bestandteile für den langfristigen Verkaufserfolg. Ganz besonders unbekannte Startups, die sich auf dem Markt positionieren und etablieren wollen, sollte sich vermehrt auf professionelle Techniken und Kommunikationsstrategien konzentrieren.

Am venture apéro in Winterthur erläuterte Klaus J. Stöhlker mit prägnanten Thesen und handfesten Tipps wie auch Jungunternehmen erfolgreicher durch bessere Kommunikation werden können. Wichtig sei es das verfügbare Budget für verschiedene Marketingziele zu investieren. Dieses Marketingkonzept soll dann auf verschiedenen Stufen basieren, von der Vermarktung der Dienstleistung bis zum gesellschaftlichen Auftrag in Form von Public Affairs. Die erste Stufe muss das investierte Kapital bereits innert zwölf Monaten wieder decken können.

Kommunikation verändere sich und unterliege dem sozialen Wandel. Aus Sicht des Referenten gibt es das Wort 'Krise' nicht. Krisenzeiten seien nur schnelle Veränderungen auf die man reagieren kann. Seine Formel K = S + E bedeutet, dass richtige Kommunikation viel Sachverstand und Energie fordert. Wer als Startup erfolgreich sein will, müsse täglich mindestens eine Stunde mehr arbeiten, authentisch bleiben und mit viel Energie die richtige Kommunikation finden.


Alle venture apéros auf einen Blick
Friday 24 April 2009, 16:33 PM  #     |  Comments [1]  | 
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Public Affairs) sind elementare Bestandteile für den langfristigen Verkaufserfolg. Ganz besonders unbekannte Startups, die sich auf dem Markt positionieren und etablieren wollen, sollte sich vermehrt auf professionelle Techniken und Strategien für die Kommunikation  konzentrieren.

Am venture apéro in Winterthur erläuterte Klaus J. Stöhlker mit prägnanten Thesen und handfesten Tipps wie auch Jungunternehmen erfolgreicher durch bessere Kommunikation werden können. Wichtig sei es das verfügbare Budget für verschiedene Marketingziele zu investieren. Dieses Marketingkonzept soll dann auf verschiedenen Stufen basieren, von der Vermarktung der Dienstleistung bis zum gesellschaftlichen Auftrag in Form von Public Affairs. Die erste Stufe muss das investierte Kapital bereits innert zwölf Monaten wieder decken können.

Kommunikation verändere sich und unterliege dem sozialen Wandel. Aus Sicht des Referenten gibt es das Wort 'Krise' nicht. Krisenzeiten seien nur schnelle Veränderungen auf die man reagieren kann. Seine Formel K = S + E bedeutet, dass richtige Kommunikation viel Sachverstand und Energie fordert. Wer als Startup erfolgreich sein will, müsse täglich mindestens eine Stunde mehr arbeiten, authentisch bleiben und mit viel Energie die richtige Kommunikation finden.


Alle venture apéros auf einen Blick
Friday 24 April 2009, 16:33 PM  #     |  Comments [1]  | 
# Monday, April 20, 2009

Koordiniiert das EEN für die Schweiz: Cédric Höllmüller
Enterprise Europe Network (EEN) bietet Startups und KMU Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in Europa. Se müssen dafür allerdings «ein seriöses Interesse glaubhaft machen», sagt der Schweizer Projektkoordinator Cédric Höllmüller.

Das EEN ist eine Webplattform, die den technologischen und kommerziellen Kontakt fördern soll. Was ist daran originell oder auch nur neu?
Cédric Höllmüller:
Es gibt Vorläuferplattformen, an denen die Schweiz auch schon beteiligt war. Neu ist, dass die EU 2008 Aktivitäten fokussiert
und in einem neuen Netzwerk zusammengefasst hat. Das Prinzip heisst «no wrong doors»: Egal, wo ein Startup oder KMU anklopft, es wird an die richtige Stelle weitergeleitet.

Nun legen viele ihre Bedürfnisse nicht gerne auf offenen Datenbanken ab, auch wenn sie durchaus kooperieren wollen.
Cédric Höllmüller:
Beim EEN werden die Anfragen anonym gehandhabt. Die Kontakte laufen über uns und die Partner in den EU-Ländern. Diese Anonymität wird erst gelüftet, wenn der potenzielle Partner ein seriöses Interesse glaubhaft machen kann. Gleichzeitig organisieren wir so genannte «Brokerage Events», an denen sich die Partner auch physisch begegnen können.

Wie viele Mitarbeiter hat das EEN in der Schweiz für dieses doch recht aufwendige Verfahren?
Cédric Höllmüller:
Wir haben drei Anlaufstellen: Die EPFL Lausanne für die Westschweiz, die Osec fürs Business und Euresearch für Technologieprojekte. Gesamthaft sind sechs Mitarbeiter für das EEN aktiv. In Europa finanziert die EU das EEN, bei uns sind es verschiedene Organisationen der öffentlichen Hand. Wichtig is: Für Startups und KMU ist der Service gratis.

Das EEN ist in der Schweiz seit Anfang Jahr offiziell aufgeschaltet. Welche konkreten Resultate erwarten Sie für das laufende Jahr?
Cédric Höllmüller:
Bereits erreichen uns täglich rund 15 Anfragen. Wir machen und aber auch keine Illusionen machen: Daraus werden nicht schon morgen transnationale Kooperationsverträge. Wir reden hier von einem «People’s Business». Das heisst: Das Vertrauen zwischen den Firmen muss wachsen.

Monday 20 April 2009, 01:41 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, April 08, 2009

Business Navigator: einfach, schnell, professionell
Ein Businessplan, der genau so aussieht, wie ihn sich Banken und Geldgeber wünschen? Und der als Führungsinstrument zum Unternehmenserfolg führt? Das bietet der Business Navigator, das neue Tool des Instituts für Jungunternehmen.

Hinter dem Business Navigator stehen die mehr als 20 Jahre Erfahrung des IFJ Institut für Jungunternehmen. Diese sind zu einer einzigartigen Software verdichtet worden.

Alle relevanten Themen aus dem Leben eines Unternehmens
Der Business Navigator berücksichtigt alle unternehmerisch relevanten Zahlen und unterstützt Jungunternehmer, Jungunternehmerinnen und KMU ganz allgemein bei der Erstellung ihrer Businesspläne einfach, schnell und professionell. Wer seine Daten eingibt, erhält einen perfekt formatierten Businessplan, unabhängig von der Branche und der aktuellen Situation des Unternehmens.

Verständliche Einführung mit einer Webtour
Eine Webtour führt auf klar verständliche Weise in den Business Navigator ein. Zudem lassen sich Beispiele zu verschiedene Unternehmenssituationen – Start in die Selbständigkeit, Kleinunternehmen, Startups und Spinoffs, etablierte KMU – downloaden.

Mit dem Business Navigator in den Unternehmenserfolg investieren
Die Investition in den Business Navigator beträgt für ein Jahr CHF 298 – es ist eine Investition in einen wirklich überzeugenden Businessplan, der trockene Zahlen in spannende Zusammenhänge stellt und mit wenig Aufwand neue Perspektiven eröffnet. Startups und KMU bringt der Business Navigator ihrem Unternehmenserfolg ein grosses Stück näher – einfach, schnell und professionell.

Wednesday 08 April 2009, 16:58 PM  #     |  Comments [1]  | 
# Tuesday, April 07, 2009

Winner von venturelab: Gery Colombo (Hocoma)


Alain Rollier (AXSionixs) und Dominik Tarolli (Procedural)

Pierre Bureau (Arimaz) und Gilles Florey (Key Lemon)

Dominik Grolimund/Luzius Meissner (wuala) und Matteo Leonardi/Sacha Cerboni (Sensimed)

David Weill (Primequal) und das Team von Epithelix
Sie stehen fest, die 100 Besten Europas von der RedHerring-Liste. 14 von 100 stammen aus der Schweiz – so viele wie aus keinem andern Land: Brust heraus Wir sind Europameister. Und, wie schon bei andern grossen Wettbewerben: 9 der 14 Ausgezeichneten haben einen venturelab-Background.

Von der «Lovestory» zwischen den Schweizer IT-Startups und der Bestenliste von RedHerring für Europa war hier die Rede, als es nicht weniger als 28 CH-Firmen in die 200 Finalisten geschafft haben.

Und nun das Happy-End
Nun können wir das Happy End nachliefern: 14 stehen auf der Liste der 100 Gewinner! 9 waren es vor einem Jahr, und damals schrieben wir: «Unter den Ländern steht die Schweiz bereits im 4. Rang direkt hinter den Spitzenreitern UK und Deutschland.»

Europameister - ohne statistische Umwege
Auch das hat sich geändert: Die Schweiz ist dieses Jahr Spitzenreiter, Europameister also – und das ohne Umweg über die proportionale Präsenz. Hinter der Schweiz folgen dieses Jahr Deutschland, Schweden und Israel mit je 13 Nennungen, UK und Frankreich (9), Norwegen, Dänemark (5), Holland (4) und Finnland (3), elf weitere Länder sind je einmal in der Liste vertreten.

venturelab wie UK und Frankreich...
Und nun zum Who-is-who unserer IT-Elite: Arimaz, AXSionics, Epithelix, Hocoma, KeyLemon, Primequal, Procedural, Sensimed und Wuala – die 9, die ihr erfolgreiches Geschäftsmodell und zumindest einen substantiellen Teil ihres unternehmerischen Know-hows in den Trainingsmodulen von venturelab geholt haben. Ein etwas gewagtes Zahlenspiel: venturelab allein hat es auf gleich viele Nennungen gebracht wie Grossbritannien und Frankreich! Ads-Click, Beverage Metrics, me2me, semantic system und Sobees sind die andern 5.

Auf zum Global-Award!
Die nächste Runde ist nun der RedHerring Global Award, für den die Kontinentalsieger automatisch qualifiziert sind: Fortsetzung folgt mit Garantie!


Tuesday 07 April 2009, 23:27 PM  #     |  Comments [3]  | 

Neukundengewinnung über Internet mit Google Adwords ist bekannt, berühmt und auch schon vielfach genutzt. Leider blicken nicht alle Anwender voll durch, die Abläufe sind komplex. Deshalb hat Lukas Stuber von Angelink Yourposition auch für sehr grossen Andrang am Venture Apéro in Zürich gesorgt. Trotz Unternehmerpreis-Vergabe war der Raum Fortran überfüllt, 128 Personen zwängten sich auf Stühle und leere Flächen.

Eine Kernaussage von Lukas Stuber war aber diese:

"Google Adwords Kampagnen funktionieren sowieso!"

Das heisst natürlich nicht, dass es nicht doch noch einfache Möglichkeiten gibt, die Ausgaben zu steuern und mit vielen anschaulichen Beispielen zeigte der Redner auf, wie man mit einfachen Massnahmen optimieren kann.

Wichtige Faktoren dabei sind die Einstellungen bei der Anmeldung und bei den Keywords, denn mit wenigen Worten wird nicht mehr Werbung erielt, sondern weniger. Mit mehr Budget wird nicht automatisch mehr Trafic erzielt, sondern nur bedingt wirklich ein Ergebnis erzielt. Wichtiger sind da die Einstellungen betreffend Leistungsbericht mit Suchanfragen und Optimierungen mit Keywords, denn diese zeigen dann auch, wie nahe am Ergebnis man die Kampagne gebucht hat.

Wo die Massnahmen greifen und wo nicht, sieht man mit den vorhandenen Analyse-Tools wie etwa Google-Analytics sehr genau. Allerdings gibt es auch hier noch viele Fallen, wo man nicht wirklich sieht, weshalb man nun Geld für Klicks zahlt, die nichts mit dem eigenen Angebot zu tun haben.

Faszinierend waren auch Einblicke in die Kosten, denn einzelne Keywords mit gezielten Klicks darauf kosteten 2.81 Franken pro Klick, andere nicht gebuchte Keywords konnten hingegen auf einmal mit 28.50 Franken pro Klick zu Buche schlagen.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem Vortrag hat sich das Team schon entschieden, baldmöglichst einen neuen Vortrag zu diesem Thema zu organisieren. Fortsetzung folgt...

Alle venture apéros auf einen Blick

Tuesday 07 April 2009, 11:25 AM  #     |  Comments [2]  | 
# Monday, April 06, 2009



apéro-Première in Obwalden: Gastgeber und Wirtschaftsförderer Knut Hackbarth, Referent Carl Elsener (mit Firmengründer Karl) vor dem zahlrechen und aufmerksamen Publikum...

...und beim anschliessenden apéro-Netzwerken

Die Marke des 1884 gegründeten Familienunternehmens gehört zu den weltweit bekanntesten Repräsentanten der Swissness: Victorinox. Am venture apéro in Alpnach – dem allerersten in Obwalden – zeigte Carl Elsener, heutiger Chef und Urenkel des Gründers, dass Victorinox inzwischen eine komplette Markenwelt bietet, wie sie besser gar nicht ins Zeitalter des Branding passen könnte.

Am Anfang war das Militärmesser, dem Victoria, die Ehefrau von Firmengründer Karl Elsener, in Kombination mit Innox, dem rostfreien Klingenstahl, den eingängigen Namen gegeben hat.

Die Shops der US-Army
Der internationale Durchbruch begann dann nach dem zweiten Weltkrieg zuerst über die PX-Shops der US-Army. Aus dieser Zeit stammen der Begriff «Swiss Army Knife» - und die Tatsache, dass Victorinox als Marke im Ausland früher bekannt geworden ist.

Produktion, Marketing und Marke
Am venture apéro im neuen Innovations- und Dienstleistungszentrum IMD in Alpnach gab der heutige Firmenchef Carl Elsener eine zusätzliche Erklärung für diesen Umstand: «In der Schweiz waren wir sehr lange vor allem die Produzenten, im Ausland standen Vertrieb, Marketing und damit auch die Marke im Vordergrund.» Den Vertrieb kontrolliert Victorinox weitgehend, seit das Schwyzer Unternehmen den Partner in den USA übernommen und dekotiert hat.

Ein paar Jahrzahlen im Zeitraffer
beleuchten den Aufstieg vom der Messerschmiede zur modischen Marke im letzten Jahrzehnt: Nach dem kontinuierlichen Aufstieg seit 1945 erfolgte

1989 die Diversifizierung mit Uhren (auf Grund einer Anfrage aus den USA), die nach vier Jahren bereits 40 Mio CHF Umsatz verzeichnete.
1992 eröffnete Victorinox eigene Shops – zuerst in Japan.
1999 kam die Gepäcklinie (zusammen mit einem Top-Qualitätspartner) dazu.
2000 wurde eine Familienstiftung gegründet, der das Unternehmen zu 90 Prozent gehört und die die Nachfolge sichert. «Die Familie hat das Unternehmen nie als Eigentum im engen Sinn betrachtet. Mit der Stiftung wurde dieser Gedanke auch strukturell festgeschrieben», sagt Carl Elsener dazu.
2001 kam die Kleiderlinie dazu, gleichzeitig wurde die Strategie der eigenen Shops als Schutz gegen Kopien ausgebaut.
2002: Der US-Vertriebspartner wird übernommen und gleichzeitig dekotiert.
2005 geht der wichtigste CH-Konkurrent Wenger an Vitcorinox. Die Initiative dazu ging von Kanton Jura aus. Ein Geschäft mit einem guten Beigeschmack: Wenger erweiterte das Sortiment um eine Parfumlinie.
2009 feiert Victorinox nicht nur den 125. Jahrestag der Gründung. Als besondere Verpflichtung betrachtet es Elsener, «dass es in dieser ganzen Zeit nie eine Entlassung aus wirtschaftlichen Gründen gegeben hat».
2009 wird auch der erste Vicorinox Flagship-Store in der Schweiz eröffnet werden - in Genf.

Wo der Umsatz herkommt
Nun machen Jahrzahlen allein keine Erfolgsstory. 485 Millionen Umsatz erzielte Victorinox letztes Jahr. Dazu trug der Heimmarkt 20 Prozent bei, die Sackmesser (6 Millionen im Jahr) machen weltweit 40 Prozent aus, 15 Prozent stammen von Profi-Messern für die Gastronomie, wo Victorinox im Weltmarkt führend ist. Immerhin 25 Prozent entfallen auf die Uhren, 10 aufs Gepäck und je 5 auf Kleider (werden in der CH nicht angeboten) und das Parfum.

«Wir investieren antizyklisch in Innovationen»

Ebenfalls ein zentrales Stichwort in der Unternehmensphilosophie: Innovation. Am venture apéro in Alpnach erwähnte Elsener dabei weniger die Produkte als ein Beispiel aus den Produktionsprozessen: Allein aus der Abwärme des Kühlwassers werden neben der Fabrik in Ibach 120 Wohnungen beheizt, was Victorinox schon wichtige Umweltpreise eingetragen hat. Ebenfalls aktuell ist die bewusst antizyklische Strategie: «In schwierigen Zeiten investieren wir besonders aktiv in die Innovation.» Jetzt zum Beispiel.



Monday 06 April 2009, 21:08 PM  #     |  Comments [2]  |