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 Thursday, September 03, 2009
Bis zum August 2009 wurden 23'000 Firmen in der Schweiz gegründet. Eine Statistik von moneyhouse zeigt: Vier von zehn Firmengründungen gehen auf Ausländer zurück. Und auch Secondos sind eifrige Firmengründer.
Die Schweiz ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei ausländischen Firmengründern sehr beliebt. Im ersten Halbjahr wurden vier von zehn Schweizer Firmen von Ausländern gegründet.
Deutsche, Italiener und Franzosen liegen vorn Gemäss einer Statistik von moneyhouse stammen die meisten „Firmengründer-Touristen“ aus Deutschland (1732 Firmengründungen), gefolgt von Italien (1045) und Frankreich (774).
Liegen bei Schweizer Firmengründungen vorn: Deutsche, Italiener und Franzosen Berufliche Selbstständigkeit als Alternative Auffallend ist aber auch, dass viele Secondos den Weg in die Selbstständigkeit wählen. Allen voran Portugiesen (362 Firmengründungen), Türken (353) und Ex-Jugoslawen (348). Bernhard Grisinger von der Informationsplattform moneyhouse: «Secondos aus diesen Nationen haben es schwerer, sozial aufzusteigen. Die berufliche Selbstständigkeit bietet ihnen hingegen eine Perspektive.» Dies erklärt, wieso die Zahl der Firmengründungen durch Secondos im Krisenjahr 2009 höher liegt als während des Booms 2008. Viele Portugiesen, Türken und Ex-Jugoslawen, die ihren Job verloren haben, gehen nicht aufs RAV, sondern wagen einen Neuanfang und suchen ihr Glück in der Selbstständigkeit.
 Wednesday, September 02, 2009
Die Referenten am neunten Web Monday Treffen, Sven Rizzotti von Syndc und Arnaud Bertrand von housetrip.com haben zweierlei gemeinsam: Erstens stehen sie kurz vor dem Launch ihrer Produkte. Zweitens haben Beide den Intensivkurs venture leaders in Boston besucht.
Nach dem Vorbild aus dem Silicon Valley haben sich auch in der Schweiz Web Mondays etabliert: Eine Möglichkeit für Startups aus dem IT-Bereich, ihre Ideen auszutauschen und ihr Netzwerk zu erweitern. Am neunten Zürcher Event stellten Sven Rizzotti und Arnaud Bertrand ihre Projekte vor.
Mit Syndc ein eigenes Zugangsportal gestalten Syndc will seinen Usern die Möglichkeit bieten, ein eigenes Zugangsportal zu gestalten. «Unsere Benutzer können Informationen aus beliebigen Quellen frei zusammenstellen», erklärt Sven Rizzotti, Gründer von Syndc. Ebenfalls integriert ist beispielsweise ein Übersetzungsservice. Ein Doppelklick auf ein Wort genügt und Syndc liefert die entsprechende Übersetzung. Im Moment befindet sich das Produkt in der letzten Testphase – der Launch ist noch in diesem Herbst geplant.
Housetrip.com: Geld verdienen mit der eigenen Wohnung Ebenfalls kurz vor dem Launch steht housetrip.com, ein Marktplatz für Übernachtungsmöglichkeiten. Das Prinzip ist simpel: Gastgeber können ihre eigene Wohnung oder ihr Haus ausschreiben – Gäste können die Angebote online buchen. Arnaud Bertrand, Mitgründer von housetrip.com: «Unsere User profitieren von gewaltigen Vorteilen: Vermieter zahlen für die aufgeschalteten Angebote nichts. Zudem können sie auf ein Auktionssystem zugreifen, welches vor allem während grossen Events auf Anklang stossen dürfte.» Wer am Produkt interessiert ist, kann sich schon jetzt auf der Homepage anmelden und die Plattform testen.
venture leaders – ein Milestone auf dem Weg zum Erfolg venturelab, das nationale Programm der Förderagentur für Innovation KTI, unterstützte Sven Rizzotti und Arnaud Bertrand bei der Entwicklung ihrer Projekte. Beide reisten 2009 als Gewinner des Wettbewerbs venture leaders nach Boston. Arnaud Bertrand meint dazu: «venture leaders war eine der besten Erfahrungen, die ich machte, seit ich ins Unternehmerleben gestartet bin. In den USA knüpfte ich viele Kontakte, die mir beim Aufbau von housetrip.com wertvolle Unterstützung leisteten.»  Sven Rizzotti, Gründer von Syndc Interessante Referate am 9. Web Monday
 Tuesday, September 01, 2009
Ab heute ist Esther Studer für die Kommunikation beim IFJ /
venturelab / venture kick zuständig.
Esther war bisher PR-Beraterin im IT-Bereich und
Eventorganisatorin. Gegründet hat sie auch schon: das Openair Freaktal, ein
Festival im Aargau. Über ihre neue Herausforderung sagt sie: «Menschen und ihre Ideen begeistern mich. Wenn
ich ausserdem darüber schreiben kann – umso besser!»
Peter Stöckling, ein Kenner der Schweizer Startup Szene,
geht in Pension. Er hat über ein Jahrzehnt hinweg über Jungunternehmen
geschrieben. Zuerst als Chefredaktor des Magazins Boom, danach beim IFJ, für
venturelab und venture kick.

Gemeinsamer Auftritt an der EMEX: Peter Stöckling und Esther
Studer
 Friday, August 28, 2009
Seit 1996 zeichnet die Förderagentur für Innovation KTI innovative Startups mit dem KTI Start-up Label aus. Die DigiComCore SA aus Lausanne ist als 200. Unternehmen mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet worden. Als Referent in einem kleinen Festakt trat einer der Pioniere der Schweizer Startup-Szene ans Rednerpult: Daniel Borel, dessen Firma Logitech einst in einer Garage im Westschweizer Dorf mit dem symbolträchtigen Namen Apples gestartet ist.
Logitech-Gründer Daniel Borel erinnerte daran, dass sein Unternehmen ganz am Anfang mit der Vorgängerorganisation der KTI zusammenarbeitete. Und dass auch heute noch neue Mäuse im Rahmen von KTI-Projekten entwickelt werden. Denn: «Die Schweiz braucht leidenschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer mit ehrgeizigen Zielen», ist Borel überzeugt.
Ingrid Kissling und Daniel Borel im Gespräch DigiComCore SA erhält das 200. Label
Schweizer Gütesiegel für Startups Auf dem Weg dazu leistet das Coachingprogramm der KTI, dessen Abchluss das KTI Start-up Label bildet, einen entscheidenden Beitrag. Das KTI Start-up Label hat sich inzwischen als eigentliches Gütesiegel für die jungen Unternehmen und als wichtiger Türöffner bei Investoren und Partnern etabliert.
Hohe Überlebenschance bei gelabelten Startups Die mit dem Label ausgezeichneten Startups haben denn auch eine überdurchschnittlich hohe Überlebenschance, betont Ingrid Kissling-Näf, die Leiterin der KTI: 85 Prozent sind nach wir vor aktiv. Sie haben rund 3000 Arbeitsplätze geschaffen und erreichen einen Umsatz von (geschätzten) 300 Millionen.
venturelab - der erste Schritt zum Erfolg Seit 2005 erfasst venturelab, das nationale Programm der Förderagentur für Innovation KTI erfolgsorientierte Projekte in einem sehr frühen Stadium. Seither haben zahlreiche Startups, die vor dem KTI-Coaching Ausbildungsmodule von venturelab absolviert haben, ebenfalls das Label erhalten.
Weniger Elektroschrott dank DigiComCore DigiComCore SA, die Trägerin des Labels 200, ist von Jeyran Hezaveh und Amir Farahani gegründet worden. Das Spin-off der ETH Lausanne will mit seiner Technologie die Entwicklungszeit für die Software von Telecomgeräten stark verkürzen. Dadurch lassen sich die Geräte durch Updates auf den neusten Stand bringen, was wiederum zu massiv weniger Elektroschott führt.
 Thursday, August 27, 2009
Kommunikation hat viele Töne, immer Medien und laufend neue Probleme. An der SuisseEMEX - und besonders im IFJ Startup Park - stehen neue und innovative Lösungen im Mittelpunkt. Ein Rückblick auf drei Messetage.
Zufriedene Gesichter bei erfahrenen und neuen Startup-Pärkler/innen Bereits zum dritten Mal präsentiert Viktor Kaiser von der ISCL AG seine integrierten supply-chain-Lösungen am IFJ Startup Park. Und er stellt Erfreuliches fest: «Leute, die sich vor zwei Jahren am Stand über unsere Produkte informierten, sind dieses Jahr gekommen - und haben bestellt.» Da spielt einerseits der Wiedererkennungseffekt - wer sät, der erntet. Anderseits haben viele Unternehmen ihre Investitionen aufgeschoben. «Wenn die Kredite dann freigegeben werden, pressiert es: Die Frist zwischen dem ersten Kontakt und dem Abschluss ist viel kürzer geworden», sagt Kaiser.
Die Première war «super gut» Zum ersten Mal dabei war Ognjenka Djurickovic mit ihrer Ogi Events GmbH, die alles organisiert, was mit Business zu tun hat. Sie findet Idee und Konzept des Startup Park «super gut». Auch mit den Kontakten, Gesprächen und Partnerschaften, die sich in den drei Messetagen ergeben haben, ist sie sehr zufrieden.
Interaktiv: doing (links) und werft 22 Switchen vom Medium zu Medium Die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Kommunikationsmedien sind das Kerngeschäft von doing. Und das Motto des Teams um Roland Schuitenmaker heisst: «Keine Fertigprodukte». Ein Angebot, das bei immer mehr Kunden gut ankommt. Switchen zwischen Twitter, Mail, Telefon oder Web - das ist für doing die Zunft der Kommunikation.
Stichwort Interaktion Interaktive Kommunikation ist das Stichwort für werft 22. Innerhalb des Unternehmen, wenn der Chef live übers Intranet mit seinen Mitarbeitenden diskutieren will. Oder dann, wenn der Handyfilm eines TV-Zuschauers auf dem Weg in die Tagesschau von SF auf technische Stolpersteine wie inkompatible Formate im internationmalen Normensalat stösst.
Lösungen im Vordergrund Die Beispiele zeigen eines: An einer Messe wie der SuisseEMEX und ganz besonders im Startup Park steht eines im Vordergrund: Probleme sind da, um gelöst zu werden.
Nach getaner Arbeit... Die Standfee mit der Rose - oder dem Mikrofon
 Wednesday, August 26, 2009
Mit der SuisseEMEX geht auch die Sommerpause der venture Apéros zu Ende. Den Auftakt zur neuen Saison machte Hans Peter Frei von The Sales Results Company im IFJ Startup Park.
Raus aus der Preisfalle! Vor zahlreichem Publikum erklärte der Preismarketing-Experte, wie gerade auch Startups und KMU dem Preisdruck entgegenhalten können. Einer seiner Tipps: Rabatte machen nicht glücklich! Viel wichtiger ist es, bei den Kunden ein Wertebewusstsein zu schaffen. Das heisst: kommunizieren, was der Preis alles umfasst. Oder andersrum: Auf was muss der Kunde verzichten, wenn er auf das Produkt, die Dienstleistung verzichtet?  
Hans Peter Frei: Rabatte machen nicht glücklich.
 Tuesday, August 25, 2009
 Thursday, August 20, 2009

| Energy4life AG, PrivaSphere AG, Käsers Schloss AG - Whisky Castle und hyperWeb AG: Diese vier Startups präsentieren sich an der Aargauer Equity Fair. Am 3. September 2009 von 16 bis 20.30 Uhr statt.
| Die vier Unternehmen, die alle einen Bezug zur Region Aargau haben, stellen ihre Geschäftsideen sowohl einem breiten und interessierten Publikum wie auch einer Fachjury vor. Diese wählt aus den vier Startups die zwei aus, die am meisten Erfolg versprechen. Die beiden Gewinner erhalten dann die Chance, am 9. Dezember 2009 an der Swiss Equity Fair in Zürich vor nationalen und internationalen Investoren aufzutreten und sich einem breiten Publikum vorzustellen.
Lernen Sie den Technopark Aargau kennen Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr mit einem Rundgang durch den Technopark Aargau. Um 17.45 beginnen die Firmenpräsentationen von Energy4life AG, PrivaSphere AG, Käsers Schloss AG – Whisky Castle und hyperWeb. Um 18.45 findet ein Gespräch mit Francisco Fernandez, CEO von Avaloq, statt und ab 19.10 Uhr ist Apéro mit Siegerehrung und Networking. Hier können Sie sich anmelden.
Die gleiche Chance für Startups aus der Region Zürich Nach dem gleichen Konzept können sich Startups aus dem Raum Zürich an der Zürcher Equity Fair am 29. Oktober im Kongresshaus Zürich präsentieren. Hier bieten die Veranstalter fünf Jungunternehmen aus der Region Zürich eine Plattform, um sich und Ihr Geschäftsmodell in einer viertelstündigen Präsentation vorzustellen. Und auch hier werden zwei Projekte ausgewählt, die sich dann an der Swiss Equity Fair im Dezember vor einem erweiterten Kreis nationaler und internationaler Investoren präsentieren können.
Zürich: Bewerbung bis 11. September Nutzen Sie die Chance und bewerben Sie sich bis spätestens 11. September 2009 für die Zürcher Equity Fair. Der Anmeldetalon kann unter rinderli@se-medien.ch bestellt werden. Senden sie ihn mit einer Kopie des Businessplanes und (falls vorhanden) Ihren Marketingunterlagen an: equityfair@startzentrum.ch oder per Post an Equity Fair, c/o StartZentrum Zürich, Binzstrasse 18, 8045 Zürich. Die Unterlagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
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