# Thursday, September 24, 2009
Der neue Businesspoken Pulse ist auf dem Markt. Die elektronische Visitenkarte kommt schlichter daher und verfügt neu über ein Speichervolumen von zwei Gigabyte. Dies bietet ausreichend Platz für Hunderte von Kontakten.

Andere Handynummer, höhere Position, wechselnde Arbeitgeber – die Geschäftswelt ist heute schnelllebig wie nie zuvor. Die Kontaktdaten von Geschäftspartnern ändern sich rasant, gedruckte Visitenkarten verlieren rasch ihre Aktualität. Poken ist dazu die digitale Alternative, mit der sich Druckkosten sparen lassen und die Business-Daten aktuell bleiben.

Schlicht und seriös
Die witzigen Poken-Figürchen haben eine beispiellose Karriere hinter sich. Anfangs nur in der Blogger-Szene im Einsatz, sind die daumengrossen Gadgets, die in ihren überdimensionalen Händen einen USB-Anschluss mit Chip verstecken, mittlerweile auch an geschäftlichen Grossanlässen im Einsatz. Wer bis anhin aufgrund des Designs vor der Benutzung eines Poken zurückschreckte, dem steht nun mit dem schlichten und klassischen Business Poken Pulse eine Alternative zur Verfügung.

Mehr Speicherplatz
Das neue Modell verfügt über ein Speichervolumen von zwei Gigabyte. Dies bietet ausreichend Platz für Hunderte von Kontakten. Die Batterie des Poken ist leicht auswechselbar. Zudem können über eine updatefähige Firmware in Zukunft weitere Funktionen problemlos hinzugefügt werden. Ein weiterer Vorteil des neuen Poken liegt in seiner mehrfachen Nutzung: Anwender können ihn von nun an auch als USB-Stick nutzen.

Werbegeschenk für Firmen
Für Firmen, die Poken als Werbemittel einsetzen möchten oder ihre Mitarbeiter damit ausstatten wollen, bietet der Poken Shop seit kurzem auch die Möglichkeit, das Logo des Unternehmens vierfarbig in rechteckiger oder runder Form aufzudrucken.

Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg
Für die Entwicklung seines Gadgets wurde Stéphane Doutriaux, Poken-Gründer, von venture kick mit einem Startkapital von 130'000 Franken gefördert. Seine Geschäftsidee perfektionierte er im Business Development Programm venture leaders. Poken ist nominiert für den Swiss ICT Award in der Rubrik Newcomer.

  
Klassisches Design anstelle des witzigen Männleins: der neue Businesspoken
Thursday 24 September 2009, 12:40 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, September 23, 2009
Gleich zwei innovative Startups feierten letzte Woche ihren Geburtstag. Atizo, eine Internet-Community zur Ideengenererierung und Amazee, ein globales Aktionsnetzwerk für soziale Kollaboration wurden ein Jahr alt.

Am 17. September knallten bei Atizo die Korken. Frisch und quer nach dem Motto «Brot und Spiele» feierte das Gründertrio Reto Aebersold, Christian Hirsig und Matthias Ruch mit zahlreichen Gästen den einjährigen Geburtstag von Atizo.

Schneller Wachstum dank einem einzigartigen Angebot
Grund zum Feiern gibt es bei Atizo genug. Während bei anderen die Wirtschaftskrise Spuren hinterlässt, starteten die innovativen Firmengründer im letzten Jahr voll durch. Die Erklärung für das schnelle Wachstum liegt im einzigartigen Angebot von Atizo: eine wachsende Internetcommunity von kreativen Denkern und Ideengeber für Firmen. Diese können Fragestellungen veröffentlichen, zu denen die Mitglieder Vorschläge machen und die Einfälle in Teams diskutieren und bewerten.

Namhafte Kunden an Land gezogen
Unterdessen sind auf Atizo über 5'300 Innovatoren registriert. Seit Firmengründung hat Atizo über 50 Projekte durchgeführt. Namhafte Kunden wie Migros, Swisscom, BMW oder Mammut zählen auf die Ideenplattform. Würden die Unternehmen ihre eigene Innovations-Community pflegen, wäre das mit einem grösseren Aufwand verbunden. Christian Hirsig: «Atizo ist für unsere Kunden nicht nur günstiger, sondern erschliesst auch mehr kreative Köpfe.» Das Geschäftsmodell von Atizo hat Hirsig im Modul venture plan und als Gewinner von venture leaders in Boston perfektioniert.

Amazee - ein Jahr Beta
«Erst ein Jahr ist es her, dass die Betaversion von Amazee angekündigt wurde. Vielleicht habt ihr ein „bereits“ erwartet – aber die letzten 365 Tage waren so reich an unternehmerischen und persönlichen Erfahrungen, dass es kaum zu glauben ist, dass das alles in ein einziges Jahr passt», schreibt Danja Gerhardt von Amazee in ihrem Blog. Auch sie hat ihre Geschäftsidee in den Trainings von venturelab weiter entwickelt. Bei Amazee geht es ebenfalls um Ideen, vor allem aber um deren Promotion. Auf der Internetplattform können Personen und Organisationen, ihre Vorhaben in Projekten initiieren und diese so bewerben. Auf den Lorbeeren ausruhen, mag sich Danja auch zum Geburtstag nicht. Sie schaut nach vorn und erzählt bereits, was als Nächstes kommt: Mehr Benutzerfreundlichkeit, ein optimierter Auftritt, kundenspezifische Lösungen für grosse Organisationen, neue Partnerschaften und eine Übersetzung der Plattform in andere Sprachen.


Dominic Fischer (oben) und Tobial Lehr (unten) von Atizo mit Gästen
Wednesday 23 September 2009, 17:55 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, September 22, 2009
Am Donnerstag, 5. November 2009 findet das vierte nationale Innovationsforum statt. An dieser einzigartigen Veranstaltung treffen sich rund 900 CEO und Entscheidungsträger von Schweizer KMU sowie Vertreter/innen von führenden nationalen und internationalen Organisationen und Institutionen aus Forschung, Wissenschaft und Politik. Ist Ihr Interesse geweckt? Über uns profitieren Sie von einem Rabatt von 10% auf den Tagungspreis.

Das Swiss Innovation Forum bündelt das Know-how führender Institutionen aus den Bereichen Innovation, F&E, Kreativität und Design. Nebst spannenden Referaten von hochkarätigen nationalen und internationalen Expertinnen und Experten werden an der Future Expo rund 40 Innovationen aus der ganzen Welt präsentiert. Am Anlass wird zudem der Swiss Technology Award verliehen, der führende Technologiepreis der Schweiz.

Spannende Referenten
Internationale und nationale Topreferenten vermitteln neustes Wissen im Bereich von Innovation und Kreativität. Sie erzählen aus erster Hand, wie man Innovationen in marktfähige und erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen verwandelt. Zudem finden zwei hochkarätige Workshops rund um das Thema Innovation statt. An der Future Expo gewähren rund 40 Aussteller aus dem In- und Ausland einen Einblick in die Welt von morgen.

Swiss Technology Award
Der Swiss Technology Award fördert gezielt Innovationen in der Schweiz und prämiert diese jährlich. Der Award ist dank der Präsenz an den Messen das bedeutendste Aushängeschild für Innovation und Technologietransfer in der Schweiz. Er wird dieses Jahr bereits zum 21. Mal ausgeschrieben.

Von 10% Rabatt profitieren
Über uns profitieren Sie von einem Rabatt von 10% auf den Tagungspreis und bezahlen nur CHF 351.- anstatt CHF 390.- (inkl. Networking-Abend). Um die Vergünstigung zu erhalten, können Sie bei der Anmeldung den Code SEFSZH benützen.

  

Tuesday 22 September 2009, 20:30 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, September 21, 2009

Am jeweils letzten Freitag des Monates stellt die Agentur wunderwerk ihr Wissen Berner Jungunternehmern gratis zur Verfügung. Damit wollen die Kommunikationsspezialisten aus Bern den Startups in ihrer Region schon ganz am Anfang zu einer nachhaltigen Unternehmenspositionierung verhelfen.


Wieviel kostet ein Logo? Braucht mein Unternehmen eine Internetseite? Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Am KommunikationsFREItag beantworten die Kommunikationsprofis von wunderwerk Fragen rund um Werbung und Public Relations.


Jeden letzten Freitag im Monat vier Termine

Für die Beratung der Startups nimmt sich die Geschäftsleitung während vier Beratungsterminen am jeweils letzten Freitagnachmittag pro Monat persönlich Zeit. Pro Startup investiert Slavica Vranjkovic 1.5 Stunden. Bei Bedarf wird ein zweiter einstündiger Beratungstermin nach dem ersten Gespräch vereinbart. Die Termine werden nach Datum des Anfrageeingangs bei wunderwerk vergeben.

Kriterien

Die Startups müssen ein paar Kriterien erfüllen, um einen kostenlosen Termin zu erhalten: Die Gründung des Unternehmens darf nicht mehr als sechs Monate zurück liegen und es darf keine gleichen Dienstleistungen wie wunderwerk anbieten. Und zum Leidwesen aller Nicht-Berner-Startups: Nur Startups, deren Unternehmensstandort in Bern ist oder sein wird, profitieren vom Angebot.
Monday 21 September 2009, 06:46 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, September 17, 2009
In fünf Deutschschweizer Städten werden am 24. September 2009 die Jungunternehmen gefeiert. Die kostenlosen Anlässe bieten Information, Inspiration und Networking. Im Startup-Blog Startwerk.ch beschreibt Peter Sennhauser den Anlass.

Seit dem siebzehnten Jahrhundert wird ein Tag im Jahr den Müttern und ihren Leistungen gewidmet. Warum also nicht den Gründern neuer Unternehmen, die sich häufig um ihre Firma und die geschaffenen Arbeitsplätze kümmern wie eine Mutter um ihr Kind, auch einen solchen Tag bescheren? Seit 1999 gibt es ihn in der Schweiz, und dieses Jahr wird der StartupDay am 24. September in Bern, Chur, St. Gallen, Frauenfeld und Zürich mit Informations- und Networking-Anlässen begangen.

Das Programm im Überblick
In St. Gallen wird Paul Sevinç, Co-Gründer des Terminfindungsdienstes Doodle, über seine Erfahrungen berichten; in Chur referieren Urs Kappeler, Geschäftsführer E-Tower, und Markus Popp, Gründer und Verkaufsleiter der tilllate Schweiz AG, Adliswil; in Frauenfeld berichtet neben anderen Mark Armbruster von Rent a plane AG, in Zürich stehen Bruno Franzen, Gründer Interhome, Beat Knecht von Zattoo, Ruedi Noser von der Noser Mangement AG, Matthias Reinhart von der VZ Holding AG und schliesslich Dr. Roger Schawinski auf dem Podium. In Bern steht nach einem Referat von Peter Nyffenegger von der NRS Printing Solutions AG ein dickes Paket von Informationen über Gründerhilfen und Gründerzentren wie InnoBE und Kantonale Wirtschaftsförderung auf dem Programm.

Kreatitivität, Ideenreichtum und Einsatz sind gefragt
Im Unternehmertum geht es um Kreativität, Ideenreichtum, Einsatz, Risikofreudigkeit, kurze Entscheidungswegen, verkäuferisches Geschick und Marktnähe. So heisst es auf der Webseite des seit 1999 von Kompetenzzentren und lokalen Wirtschaftsförderungen durchgeführten StartupDay. An den fünf Anlässen dürfte denn auch manches, was vielleicht ein Online-Unternehmer erzählt, auch Inspiration und Anregung sein für jemanden, der aus einer anderen Branche kommt und beispielsweise ein Coiffeur-Salon eröffnen will.

Auch die Politik erkennt die Bedeutung des Jungunternehmertums
Der StartupDay will das unternehmerische Denken fördern und Informationen aus erster Hand über Herausforderungen und Chancen bieten. Und das nicht nur von Machern und Gründern, sondern auch von den Institutionen und Dienstleistern, die beim Aufbruch ins Unternehmertum helfen können. Der StartupDay steht dabei unter dem Patronat des KMU-Portals des Staatsekretariats für Wirtschaft SECO und wird von der Politik – in der Person der jeweiligen Stadtpräsidenten gewürdigt (Christian Boner, Chur; Corine Mauch, Zürich; Carlo Parolari, F
rauenfeld; Thomas Scheitlin, St. Gallen, Alexander Tschäppät,Bern).


Interessiertes Publikum am letzten StartupDay
Thursday 17 September 2009, 08:57 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, September 16, 2009
Über 200% Wachstum und zahlreiche Auszeichnungen: 2006 als Web2.0 Startup gestartet, revolutioniert amiando knapp drei Jahre nach Unternehmensgründung mit Millionenumsatz und rasantem Quartalswachstum von über 65% die Eventbranche.

Mit innovativen Produkten, die Eventorganisation und Internetmedien optimal kombinieren, erobert das deutsche Startup amiando ganz Europa. In der Schweiz hat amiando längst Fuss gefasst. Nicht zuletzt weil einer der Mitgründer, Marc. P. Bernegger, selber Schweizer ist. Mehrere hundert Kunden, darunter beispielsweise das Zurich Film Festival, der Szene-Club Kaufleuten oder die HSG zählen auf die Software des Jungunternehmens.

Erfolgreichstes Halbjahr bisher
Mit über 200% Wachstum im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr und zahlreichen Auszeichnungen wie beispielsweise dem «Innovationstreiber des Jahres» oder der Vor-Nominierung zum Technology Pioneer durch das World Economic Forum blickt amiando auf das erfolgreichste Halbjahr in der jungen Firmengeschichte zurück. «Mit unserer Online-Software für Eventorganisation machen wir es inzwischen für Eventveranstalter in ganz Europa zum Kinderspiel, die Möglichkeiten von Internet, Web2.0 und Social Media perfekt auszun
utzen.», erklärt Marc. P. Bernegger.

 

Facebook Gründer Mark Zuckerberg mit dem amiando-Team

Kooperationen mit Facebook und Co
Von einer a
ktuell schlechten wirtschaftlichen Lage und allgemeinen Umsatzrückgängen in der Eventbranche spürt amiando wenig. Bernegger: «Mit amiando sparen unsere Kunden Kosten bei der Veranstaltungsorganisation und können Ihre Events gleichzeitig erfolgreicher vermarkten als bisher.» Das immense Wachstum von amiando ist unter anderem auf zahlreiche Kooperationen und Partnerschaften mit Internetgrössen wie Facebook, Google oder Myspace zurückzuführen. Facebook Gründer Mark Zuckerberg besuchte gar das Startup, um die innovative Facebook Connect Schnittstelle für Europa gemeinsam mit amiando vorzustellen.

Ehrgeizige Ziele
Als nächster Schritt
steht für amiando die weitere europäische Expansion auf der Agenda: Im kommenden Jahr streben die Gründer einen verdreifachten Umsatz an. Nach Bernegger ist das Wachstumspotenzial noch längst nicht ausgeschöpft: «Noch sind viele Eventorganisatoren nicht komplett im Internet angekommen. Das wird sich jedoch in den nächsten zwei Jahren gründlich ändern, denn die Zielgruppe jedes Veranstalters ist online schon heute sehr aktiv.»

Über amiando
amiando ist Pionier für Online-Eventregistrierung und Ticketing. Der Kernnutzen der Software liegt im flexiblen Content Management System für Event-Webseiten mit integrierten Registrierungsformularen, einem kompletten weltweiten Zahlungs- und Ticketing-System und effizienten Marketing-Tools, die Veranstaltern dabei helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Mit amiando ViralTickets® hat das Startup das erste Event-Promotion-System lanciert, das Mundpropaganda für Events und Empfehlungsmanagements im Internet und Social Media für jeden
Eventveranstalter nutzbar macht. Das Konzept ist einfach, aber effektiv: Ticketkäufer empfehlen ein Event weiter, werben weitere Teilnehmer und erhalten dafür Prämien. Nach dem Ticketkauf erhalten die Teilnehmenden einen Code, den sie über Social Media automatisch an Freunde und Kollegen weitergeben können. Der Clou an der ganzen Sache ist der doppelte Anreiz: Für jeden angeworbenen Teilnehmer erhält der Vermittler einen Bonus und der neu gewonnene Teilnehmer einen Freundschaftsrabatt.
Wednesday 16 September 2009, 08:16 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, September 15, 2009
Pünktlich auf die kommende Herbst-/Wintersaison lanciert Ovomaltine einen komplett neu gestalteten Internetauftritt. Geschrieben wurden die lokalisierten Inhalte sowie die Adaption für die französische Schweiz von der Zürcher Text- und Übersetzungsagentur Supertext – ein Startup, das eng mit dem IFJ Institut für Jungunternehmen verknüpft ist.

Vor knapp drei Jahren gestartet, zählen unterdessen mehr als 500 Unternehmen aus allen Branchen und Grössenordnungen zu den Kunden von Supertext. Darunter Auftraggeber wie Cablecom, Ebay, AMAG Retail, Antalis oder Toshiba. Dem Startup geht es blendend– vor zwei Monaten konnte eine weitere Mitarbeiterin eingestellt werden.

 

Neuer Auftrag von Ovomaltine für Supertext

Drei Fragen zum Erfolgskurs von Supertext an Mitgründer Rinaldo Dieziger.

Wie seid Ihr an den Auftrag von Ovomaltine gekommen?
Unic hat uns empfohlen. Wir haben mit der Agentur für Internetlösungen bereits bei einem anderen Projekt gut zusammengearbeitet. Sie waren für die technische und visuelle Umsetzung der Website besorgt. Ovo hat für die Inhalte nach einem Anbieter gesucht, der lokalisierte Inhalte für die Deutschschweiz, Romandie und Deutschland/Österreich texten kann.

Wie läuft bis jetzt das Geschäftsjahr - seid Ihr zufrieden?
Es macht nach knapp drei Jahren immer noch jeden Tag sehr viel Spass, das eigene Unternehmen voranzutreiben. Wir konnten spannende Kunden gewinnen, eine Mitarbeiterin anstellen und wir hoffen den Umsatz gegenüber letztem Jahr zu verdoppeln. Der Kurs stimmt.

Ihr hattet einen Stand im IFJ Startup Park an der SuisseEMEX. Was ist die Bilanz?
Die EMEX ist jedes Jahr ein Booster für uns! Mehr als 250 Visitenkarten haben wir dieses Mal gesammelt. Das ist Rekord. Ausserdem bietet die EMEX eine tolle Abwechslung für uns. Raus aus dem Büro, ran an die Kunden. Wir schlüpfen in unsere weissen Anzüge und schalten in den Verkaufsmodus.

IFJ und Supertext – eine langjährige Beziehung
Das Rüstzeug für den Start in die Selbständigkeit holten sich die Firmengründer an einem Businessplan-Workshop des IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Innerhalb von weniger als zwei Jahren entwickelten Remy Blättler, Fabian Dieziger und Rinaldo Dieziger eine hochkomplexe Applikation, an die mittlerweile über 300 Textprofis angeschlossen sind. Mehr als 500 Kunden aus allen Branchen zählen auf die Schreibkraft von Supertext.


Tuesday 15 September 2009, 07:43 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, September 14, 2009
IT, Medizinaltechnik und Industrial Design: Aus diesen Bereichen stammen die vier Gewinnerteams der venture kick Septemberrunde. Sie erhalten je 10'000 Franken, um an ihren innovativen Geschäftsideen weiterzufeilen.

Kartontische für Schulen, ein Navigationsystem für den OP, eine verbesserte Stenttechnologie und eine neue, noch geheime Applikation für Twitter. Die mit 10'000 Franken ausgezeichneten Projekte der letzten venture kick Runde könnten nicht unterschiedlicher sein.

KaSchuTi: Kartontische für Schulen
Eine der innovativen Geschäftsideen stammt von Jean-Philippe Hagmann, frisch diplomierter Industrial Designer. Seine für den Schulunterricht konzipierten Tische sind 4 Kilogramm leicht, aus Wellkarton und unkompliziert auf verschiedene Körpergrössen anpassbar. Mit seinem neuen Konzept möchte er dem Bedürfnis nach mehr Flexibilität im Schulunterricht nachkommen. Jean-Philippe: «Unterrichtsformen wie zum Beispiel Gruppenarbeiten erfordern eine andere Raumordnung als die starre Ausrichtung der Schüler zur Wandtafel. Meine Tische können die Kinder selber herumtragen. Je nach Unterrichtsart können sie sich auf einfache Weise umgruppieren.»

Ein bisschen Spass muss sein
Die Tische sind erstaunlich stabil. Sie halten einem Gewicht von 100 Kilogramm problemlos stand und können ohne zusätzliche Mittel wie beispielsweise Klebstoff innerhalb von wenigen Minuten zusammengebaut werden. Jean-Philippe war es aber auch wichtig, dass die Kinder ihren Spass daran haben. «Die weissen Flächen sind zum Bemalen da. Jeder Schüler soll seinen Tisch selber gestalten dürfen», meint der Designer. Neben Schulen kann er sich vorstellen, dass auch Nonprofit-Organisationen oder Privathaushalte an seiner Konstruktion interessiert sind.

20'000 Franken für Leber und Herz
Zwei weitere Projekte stammen aus dem Bereich der Medizinaltechnik. Vergleichbar mit einem GPS im Auto haben Matthias Peterhans und Stefan Weber von der Uni Bern eine Art Navigationssystem für die Operation von Tumoren in der Leber entwickelt. Ihr System ermöglicht es den Ärzten während der Operation per Monitor genau zu bestimmen, wo sie sich befinden. Stefan Weber: «So lassen sich auch kleinere Tumore besser herausoperieren, da durch unser System diese viel genauer lokalisiert werden können. Dadurch muss weniger gesundes Gewebe herausgeschnitten werden.» Das andere Medizinaltechnik-Projekt widmet sich der Optimierung von Herzinfarkt-Operationen. Arik Zucker und Armin Mäder sind daran, eine verbesserte Stenttechnologie (Alternative zu Bypässen) zu entwickeln. Mit ihrer Methode möchten sie erreichen, dass die Stents (Gefässstützen) besser einwachsen, was zu weniger Komplikationen führen würde.

In drei Monaten zur nächsten Runde
In rund drei Monaten werden die Gewinnerteams bei der 20'000er Runde wieder aufeinander treffen, in der die zwei erfolgsversprechenderen Projekte weiterkommen und sich somit automatisch für die 100'000er Stufe qualifizieren. Zwischen den Präsentationen begleitet venture kick die angehenden Firmengründer im kickers camp, in dem ihnen grundlegendes unternehmerisches Know-how vermittelt wird.

venture kicks für bald drei Millionen
Seit der Lancierung im September 2007 hat venture kick 85 Startups mit insgesamt knapp drei Millionen Franken unterstützt. Hinter der Initiative privater Geldgeber stehen die GEBERT RÜF Stiftung, die ERNST GÖHNER Stiftung und die OPO-Stiftung.

 
Die Kartontische von Jean-Philippe Hagmann         Matthias Peterhans und Stefan Weber entwickeln
im Einsatz                                                                 Navigationssystem für den OP                                                          
 
Flavio Rump: Neue Applikationen für Twitter           Armin W. Mäder und Arik Zucker wollen Stent-
                                                                                 technologie optimieren

Monday 14 September 2009, 06:47 AM  #     |  Comments [0]  |