# Thursday, October 01, 2009

In zwei Jahren hat die private Förderungsinitiative venture kick drei Millionen Franken für Startup-Projekte ausgeschüttet. Profitiert haben 89 Projektteams aus über 20 verschiedenen Schweizer Hochschulen und Universitäten, die ihre innovativen Geschäftsideen in die Tat umsetzen. venture kick zeigt Wirkung: Gemäss einer Umfrage hat die Initiative seit September 2007 über 300 Arbeitsplätze geschaffen. Und dank dem Startkapital von venture kick, gelingt es den angehenden Firmengründern weitere Geldgeber zu gewinnen. Das Finanzierungsvolumen beläuft sich bereits auf über 30 Millionen Franken. 

Mit einem Startkapital bis zu 130‘000 Franken à fonds perdu will venture kick die Zahl der Unternehmensgründungen an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln und so dazu beitragen, möglichst viele Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte umzusetzen. Das wiederum schafft hoch qualifizierte Arbeitsplätze.

Drei Millionen Franken ausgeschüttet
Von der Finanzspritze haben unterdessen 89 Projektteams aus den unterschiedlichsten Bereichen profitiert: von der Medizinaltechnik über die Informations- oder Biotechnologie bis zur innovativen Sportgeräteentwicklung. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Initiative weit mehr als nur den Startschuss für neue Firmengründungen setzt. Bis anhin wurden über 300 Arbeitsplätze geschaffen. Und dank venture kick gelingt es den Jungunternehmern auch weitere Geldgeber an Land zu ziehen. Bettina Ernst von Preclin Biosystems, eine der geförderten Wissenschaftlerinnen: «Dank dem Startkapital von venture kick hatten wir die finanziellen Möglichkeiten unseren Machbarkeitsbeweis fertig zu stellen und damit Investoren und Banken zu überzeugen.» Die Daten aus der Umfrage zeigen, dass pro ausgegebenem venture kick Franken rund 10 Franken von anderen Geldgebern bereit gestellt wurden. Das entspricht einem Finanzierungsvolumen von über 30 Millionen Franken.

Zusätzlich Tipps und Tricks aus der Praxis
Das Startkapital von venture kick wird in drei Runden gesprochen: zuerst 10‘000, dann 20‘000 und im Finale 100‘000 Franken. In jeder Phase treffen die Projektteams auf harte Konkurrenz, nur die Hälfte der angetretenen Teams kommt weiter. In der ersten Runde können sich acht Teams präsentieren, in der zweiten und letzten Runde treten jeweils vier Teams gegeneinander an. Zwischen den Jurysitzungen werden die Startups in sogenannten kickers camps intensiv begleitet. Dort feilen sie an ihren Geschäftsprojekten und erhalten von erfahrenen Unternehmern Tipps und Tricks aus der Praxis. Pascale Vonmont von der GEBERT RÜF STIFTUNG, eine der Initiantinnen von venture kick: «Uns als Stiftung ist es wichtig, die vielversprechenden Businessideen nicht nur mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Genauso relevant für den Erfolg ist die richtige Begleitung der angehenden Firmengründer, damit mit den Geldern auch die grösstmögliche Wirkung erzielt werden kann.»

Gewinner, die die Welt erobern
Zu den Gewinnern der 130‘000 Franken zählen beispielsweise Stephane Doutriaux und sein Team mit Poken – einer elektronischen Visitenkarte, die die Welt der Internet-Communities und die persönliche, physische Kommunikation miteinander verlinkt. Oder Optotune, ein ETH Spin-off: Manuel Aschwanden, Mark Blum und David Niederer haben eine optische Linse entwickelt, die aus elektroaktiven Polymeren besteht und so das menschliche Auge nachahmen kann. Ein zentraler Vorteil der neuen Technologie liegt darin, dass Objektive viel kompakter und preisgünstiger hergestellt werden können und in sehr vielen Bereichen – Messgeräte, Kameras, Medizin und Beleuchtung – einsetzbar sind. Zurzeit konzentriert sich Optotune auf den kommerziell besonders interessanten Handy-Markt. Dank den neuartigen Linsen ist es erstmals möglich, flache Handys mit einem echten optischen Zoom auszustatten. Erste Modelle sollen 2011 auf den Markt kommen. Dabei arbeitet das ETH-Spin-off mit internationalen Partnern zusammen: «Auch wenn auf dem Endprodukt nicht unbedingt unser Name steht – die Technologie von Optotune wird die Welt erobern», ist Manuel Aschwanden überzeugt.
Thursday 01 October 2009, 11:56 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, September 29, 2009
Gibt es einen Gott? Wer kennt eine zuverlässige Putzfrau im Raum Rüschlikon? Wie kann ich meine Pizzeria besser bekannt machen? Die Wissensplattform Starmind liefert individuelle Antworten aus allen Lebensbereichen. Damit will die Plattform hauptsächlich eines bezwecken: das Know-How von Talenten erschliessen.

Grosse Antworten auf grosse Fragen: Als Hirnforscher im Labor für künstliche Intelligenz der Universität Zürich tätig, weiss Pascal Kaufmann aus eigener Erfahrung, wieviel Potential im Wissensaustausch liegt. Um seine Idee einer weltweiten Wissensplattform in die Tat umzusetzen, wurde er zum Jungunternehmer und sucht jetzt die Superhirne der Welt.

Know-How von Talenten ist Geld wert
Kostenlos ist der Starmind-Service nicht. Wieso für Informationen bezahlen, die bei grossen Suchmaschinen auch gratis zu finden sind? Für Pascal Kaufmann ist das kein Thema: «Auf Google werde ich mit Informationen überflutet. Bis ich in dieser riesigen Menge von Datensätzen gefunden habe, was ich suche, brauche ich Stunden. Diese Zeit investiere ich besser in meine Forschung und Kernkompetenzen. Auf Starmind wollen wir dem Wissen wieder Wert geben und individuelle Antworten liefern. Und was einen Wert hat, kostet halt auch Geld.»

Starmind – so funktionierts: Ebay für Know-how
Das Prinzip der Plattform ist simpel aber raffiniert. Für die Beantwortung einer Frage wird ein maximaler Preis festgesetzt, den man bereit ist, für gute Lösungen zu bezahlen. Am Anfang wird nur ein Bruchteil des Maximalbetrags ausgeschrieben. Der Betrag steigt, je länger die Frage online ist. Pascal Kaufmann: «Der Beantwortende muss selber das Risiko abwägen. Entweder er beantwortet die Frage schnell und bekommt weniger Geld. Oder er wartet zu und riskiert, dass jemand anders die Frage wegschnappt. Generell wollen wir, dass die Fragen von den Personen beantwortet werden, die das aus dem Stehgreif können und den geringsten Aufwand dazu benötigen.» Deshalb geht es bei der Plattform in erster Linie auch nicht ums Geld verdienen. Die beteiligten Starmind Talente profitieren in anderer Hinsicht: Reputation und Anerkennung im wissenschaftlichen oder privatwirtschaftlichen Umfeld. Benutzer, die gute Lösungen übermitteln, erhalten beispielsweise ein Zertifikat. Nach Pascal Kaufmann ein Leistungsnachweis, der sich spätestens bei der Jobsuche auszahlt.

Soziale Kontrolle gegen Mogelei
Wer meint, er könne sich über Starmind gratis Antworten erschleichen, liegt falsch. Die Benutzer können sich gegenseitig kontrollieren, da gewisse Informationen öffentlich sind. So ist zum Beispiel für jedermann ersichtlich, wie viele Fragen ein Benutzer zu welchem Preis gestellt hat, wie viel Antworten dieser erhalten hat – und wie viel er schlussendlich bezahlt hat. Die Kontrolle funktioniert aber auch in die andere Richtung: Profile von Personen, die Fragen mehrfach unbefriedigend beantworten, werden von Starmind gelöscht.

Auch für Startups und Geschäftsleute interessant
Wer Starmind ausprobieren will, kann zu Beginn drei Fragen ohne Prämien ausschreiben. Damit können sich die Benutzer ohne Kosten mit der Plattform vertraut machen. Dabei ist Starmind nicht nur für Forschende attraktiv. Auch Privatpersonen, Studierende, Startups und Geschäftsführer, kurz, all jene, welche Know-How und neue Inputs benötigen, erhalten auf Starmind Antworten. Für Grossfirmen existiert mit Starmind Business Portal eine inhouse Lösung.

venturelab – ein Wegbegleiter
Um sein Unternehmenswissen zu vertiefen, besuchte Pascal venture plan und venturetraining. «Zuerst war ich etwas skeptisch. Ich fragte mich, was mir diese Kurse zusätzlich bringen sollten. Ich habe aber bald gemerkt, dass es die venturelab-Trainings in sich haben – ich hab da unglaublich viel gelernt. Und zudem die richtigen Leute kennengelernt.» Über venturelab kam es auch zu einer konkreten Partnerschaft. Um den Wissenstransfer aus Afrika zu fördern, arbeitet Starmind beispielsweise mit Aiducation International zusammen. Dieses Projekt wurde von Florian Kowalke und Kristin Kapitza ins Leben gerufen und fördert begabte afrikanische Schüler.

Ein Jahr für den Aufbau
Für den Aufbau von Starmind gibt sich das zehnköpfige Starmind Team ein Jahr Zeit. Dann sollte die Plattform auch finanziell rentieren. «Schliesslich wollen wir davon auch mal leben können», meint Pascal schmunzelnd. Die Hälfte dieses Jahres ist um. Sein Blick ist zuversichtlich.

   
Pascal Kaufmann und Monika Seps mit dem Starmind Business Server
Tuesday 29 September 2009, 08:02 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, September 28, 2009
Dank der von Insphero entwickelten Testmethoden mit Zellkulturen könnten Medikamententests bald billiger und einfacher werden. Damit kann man Geld sparen und später vielleicht sogar auf Tierversuche verzichten. Im Startup-Blog Startwerk.ch schreibt Jan Röthlisberger über das Biotech-Startup Insphero, das bei venture kick kürzlich 130'000 Franken Startkapital gewonnen hat.

Neue Pharmaka auf den Markt zu bringen ist teuer. Kosten für Forschung und Entwicklung in mehrstelliger Millionenhöhe sind Standard. Darum ist jede Innovation, die diese Prozesse billiger oder effizienter macht, für die Pharmaindustrie Gold wert. Das hat das Gründerteam von Insphero erkannt. Dabei sind besonders Methoden in der labortechnischen Phase der Medikamentendesigns interessant, da hier mögliche Blindgänger bereits lange vor den kostspieligen klinischen Tests ausgeschieden werden können. Jan Lichtenberg, Wolfgang Moritz, Jens Kelm und Simon Hoerstrup wollen mit ihren Produkten hier ansetzen.

Die Kunst der Kultur
Die Idee: An besonderen Zellkulturen, sogenannten micro tissues, lassen sich die Wirkungen von Präparaten im Labor beobachten und testen. Bisher sei diese Art von Tests kompliziert und wenig zuverlässig, so Jan Lichtenberg. Der von Insphero patentierte Herstellungsprozess der Kulturen stellt nun die bisherigen Methoden buchstäblich auf den Kopf: Die Zellverbände wachsen in hängenden Tropfen, die durch die Oberflächenspannung in speziellen Paletten gehalten werden. Insphero hat dieses vorher noch nicht praxistaugliche Verfahren so weiter entwickelt, dass es nun im Stadium der Marktreife ist. Der Vorteil: aussagekräftigere Resultate als bei traditionellen Verfahren und effizientere Anwendung als bei vergleichbaren Methoden.

Umzug in die eigenen Räumlichkeiten steht bevor
Zwei Produkte hat das Jungunternehmen bereits am Markt. Gegründet Ende März, hat Insphero die operativen Tätigkeiten im Juli aufgenommen. Zurzeit wird noch in von der Uni angemieteten Labors produziert, ein Umzug in eigene Liegenschaften steht aber kurz bevor. Parallel dazu konzentriert man sich auf den Aufbau von Marketing und Sales:
«Momentan sind wir dabei die Trommel zu rühren und mögliche Käufer zu identifizieren», erzählt CEO Jan Lichtenberg. Zudem läuft eine Entwicklungsstudie in Zusammenarbeit mit der Novartis.

Herantasten an den Markt
Den Bewerbungsprozess bei venture kick haben die Gründer durchwegs positiv erlebt, neben dem Preisgeld, das jetzt erst einmal
«für etwas Wasser unter dem Kiel» sorge – man will es in den Firmenauftritt, etwa auf Messen, investieren – sei die Begleitung im Gründungsprozess sehr hilfreich gewesen. Vor allem Standortbestimmungen und Beratungen halfen beim Herantasten an den Markt, schildert der CEO. Auf der Agenda für die nähere Zukunft steht ein kontinuierliches Upscaling der Aktivitäten parallel zur Produktion und Weiterentwicklung. Das Team soll in den kommenden Monaten vergrössert werden.


Insphero: Gewinner von 130'000 Franken bei venture kick
Monday 28 September 2009, 06:33 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, September 25, 2009
Seit gestern ist Microsoft WebsiteSpark auf dem Markt: das globale Programm für mehr Erfolg im Web Business. Microsoft WebsiteSpark unterstützt Jungunternehmen im Bereich Entwicklung und Gestaltung von Webseiten durch Verbindungen zu Partnern in aller Welt. Damit knüpft Microsoft an die Erfolgsgeschichte von Microsoft BizSpark an, ein Programm für Startups aus dem Software-Bereich.


In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind Innovationen von zentraler Bedeutung, wenn es um den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit geht. Für die Schweiz als Wissensstandort gilt das ganz besonders. Mit dem neu lancierten Microsoft WebsiteSpark möchte Microsoft kleinen Webdienstleistern und jungen Web-Agenturen zum Erfolg verhelfen.

Sichtbarkeit, Unterstützung und Software
Teilnehmer des Programms haben die Möglichkeit, ihre Agentur und/oder Musterprojekte im Online-Verzeichnis verschiedener Microsoft-Kanäle vorzustellen und sich so potenziellen Investoren, Partnern und Kunden rund um den Globus zu präsentieren. Neben der erhöhten Sichtbarkeit erhalten die Webdienstleister Unterstützung bei technischen Fragen und den Zugang zur globalen Support Community. Zudem steht allen teilnehmenden Unternehmen eine leistungsfähige Palette von Microsoft Software und Tools kostenlos zur Verfügung. Damit können sie Webseiten von höchster Qualität entwickeln und gestalten.

Die Chance beim Schopf packen
Auch das IFJ Institut für Jungunternehmen ist Teil des Schweizer Partnernetzwerks. Beat Schillig zu Microsoft WebsiteSpark: «Auch lokale Webdienstleister müssen sich immer mehr einem globalen Wettbewerb stellen. Dies ist zum einen eine Herausforderung, zum anderen aber auch eine grosse Chance. WebsiteSpark von Microsoft bietet insbesondere Startups mit innovativen Web-Applikationen eine hervorragende Plattform, um die Chancen des globalen Wettbewerbs beim Schopf zu packen!»

Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind professionelle Dienstleistungsunternehmen, deren Kerngeschäft zum Zeitpunkt des Beitritts im Bereitstellen von Webentwicklungen- und Webdesigndiensten für Kunden besteht. Sie müssen weniger als 10 Mitarbeiter haben und sich bereit erklären, innerhalb von sechs Monaten nach der Anmeldung mindestens eine neue Website mit Tools und Servern von Microsoft zu entwickeln und zu implementieren.
Friday 25 September 2009, 09:36 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, September 24, 2009
Der neue Businesspoken Pulse ist auf dem Markt. Die elektronische Visitenkarte kommt schlichter daher und verfügt neu über ein Speichervolumen von zwei Gigabyte. Dies bietet ausreichend Platz für Hunderte von Kontakten.

Andere Handynummer, höhere Position, wechselnde Arbeitgeber – die Geschäftswelt ist heute schnelllebig wie nie zuvor. Die Kontaktdaten von Geschäftspartnern ändern sich rasant, gedruckte Visitenkarten verlieren rasch ihre Aktualität. Poken ist dazu die digitale Alternative, mit der sich Druckkosten sparen lassen und die Business-Daten aktuell bleiben.

Schlicht und seriös
Die witzigen Poken-Figürchen haben eine beispiellose Karriere hinter sich. Anfangs nur in der Blogger-Szene im Einsatz, sind die daumengrossen Gadgets, die in ihren überdimensionalen Händen einen USB-Anschluss mit Chip verstecken, mittlerweile auch an geschäftlichen Grossanlässen im Einsatz. Wer bis anhin aufgrund des Designs vor der Benutzung eines Poken zurückschreckte, dem steht nun mit dem schlichten und klassischen Business Poken Pulse eine Alternative zur Verfügung.

Mehr Speicherplatz
Das neue Modell verfügt über ein Speichervolumen von zwei Gigabyte. Dies bietet ausreichend Platz für Hunderte von Kontakten. Die Batterie des Poken ist leicht auswechselbar. Zudem können über eine updatefähige Firmware in Zukunft weitere Funktionen problemlos hinzugefügt werden. Ein weiterer Vorteil des neuen Poken liegt in seiner mehrfachen Nutzung: Anwender können ihn von nun an auch als USB-Stick nutzen.

Werbegeschenk für Firmen
Für Firmen, die Poken als Werbemittel einsetzen möchten oder ihre Mitarbeiter damit ausstatten wollen, bietet der Poken Shop seit kurzem auch die Möglichkeit, das Logo des Unternehmens vierfarbig in rechteckiger oder runder Form aufzudrucken.

Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg
Für die Entwicklung seines Gadgets wurde Stéphane Doutriaux, Poken-Gründer, von venture kick mit einem Startkapital von 130'000 Franken gefördert. Seine Geschäftsidee perfektionierte er im Business Development Programm venture leaders. Poken ist nominiert für den Swiss ICT Award in der Rubrik Newcomer.

  
Klassisches Design anstelle des witzigen Männleins: der neue Businesspoken
Thursday 24 September 2009, 12:40 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, September 23, 2009
Gleich zwei innovative Startups feierten letzte Woche ihren Geburtstag. Atizo, eine Internet-Community zur Ideengenererierung und Amazee, ein globales Aktionsnetzwerk für soziale Kollaboration wurden ein Jahr alt.

Am 17. September knallten bei Atizo die Korken. Frisch und quer nach dem Motto «Brot und Spiele» feierte das Gründertrio Reto Aebersold, Christian Hirsig und Matthias Ruch mit zahlreichen Gästen den einjährigen Geburtstag von Atizo.

Schneller Wachstum dank einem einzigartigen Angebot
Grund zum Feiern gibt es bei Atizo genug. Während bei anderen die Wirtschaftskrise Spuren hinterlässt, starteten die innovativen Firmengründer im letzten Jahr voll durch. Die Erklärung für das schnelle Wachstum liegt im einzigartigen Angebot von Atizo: eine wachsende Internetcommunity von kreativen Denkern und Ideengeber für Firmen. Diese können Fragestellungen veröffentlichen, zu denen die Mitglieder Vorschläge machen und die Einfälle in Teams diskutieren und bewerten.

Namhafte Kunden an Land gezogen
Unterdessen sind auf Atizo über 5'300 Innovatoren registriert. Seit Firmengründung hat Atizo über 50 Projekte durchgeführt. Namhafte Kunden wie Migros, Swisscom, BMW oder Mammut zählen auf die Ideenplattform. Würden die Unternehmen ihre eigene Innovations-Community pflegen, wäre das mit einem grösseren Aufwand verbunden. Christian Hirsig: «Atizo ist für unsere Kunden nicht nur günstiger, sondern erschliesst auch mehr kreative Köpfe.» Das Geschäftsmodell von Atizo hat Hirsig im Modul venture plan und als Gewinner von venture leaders in Boston perfektioniert.

Amazee - ein Jahr Beta
«Erst ein Jahr ist es her, dass die Betaversion von Amazee angekündigt wurde. Vielleicht habt ihr ein „bereits“ erwartet – aber die letzten 365 Tage waren so reich an unternehmerischen und persönlichen Erfahrungen, dass es kaum zu glauben ist, dass das alles in ein einziges Jahr passt», schreibt Danja Gerhardt von Amazee in ihrem Blog. Auch sie hat ihre Geschäftsidee in den Trainings von venturelab weiter entwickelt. Bei Amazee geht es ebenfalls um Ideen, vor allem aber um deren Promotion. Auf der Internetplattform können Personen und Organisationen, ihre Vorhaben in Projekten initiieren und diese so bewerben. Auf den Lorbeeren ausruhen, mag sich Danja auch zum Geburtstag nicht. Sie schaut nach vorn und erzählt bereits, was als Nächstes kommt: Mehr Benutzerfreundlichkeit, ein optimierter Auftritt, kundenspezifische Lösungen für grosse Organisationen, neue Partnerschaften und eine Übersetzung der Plattform in andere Sprachen.


Dominic Fischer (oben) und Tobial Lehr (unten) von Atizo mit Gästen
Wednesday 23 September 2009, 17:55 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, September 22, 2009
Am Donnerstag, 5. November 2009 findet das vierte nationale Innovationsforum statt. An dieser einzigartigen Veranstaltung treffen sich rund 900 CEO und Entscheidungsträger von Schweizer KMU sowie Vertreter/innen von führenden nationalen und internationalen Organisationen und Institutionen aus Forschung, Wissenschaft und Politik. Ist Ihr Interesse geweckt? Über uns profitieren Sie von einem Rabatt von 10% auf den Tagungspreis.

Das Swiss Innovation Forum bündelt das Know-how führender Institutionen aus den Bereichen Innovation, F&E, Kreativität und Design. Nebst spannenden Referaten von hochkarätigen nationalen und internationalen Expertinnen und Experten werden an der Future Expo rund 40 Innovationen aus der ganzen Welt präsentiert. Am Anlass wird zudem der Swiss Technology Award verliehen, der führende Technologiepreis der Schweiz.

Spannende Referenten
Internationale und nationale Topreferenten vermitteln neustes Wissen im Bereich von Innovation und Kreativität. Sie erzählen aus erster Hand, wie man Innovationen in marktfähige und erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen verwandelt. Zudem finden zwei hochkarätige Workshops rund um das Thema Innovation statt. An der Future Expo gewähren rund 40 Aussteller aus dem In- und Ausland einen Einblick in die Welt von morgen.

Swiss Technology Award
Der Swiss Technology Award fördert gezielt Innovationen in der Schweiz und prämiert diese jährlich. Der Award ist dank der Präsenz an den Messen das bedeutendste Aushängeschild für Innovation und Technologietransfer in der Schweiz. Er wird dieses Jahr bereits zum 21. Mal ausgeschrieben.

Von 10% Rabatt profitieren
Über uns profitieren Sie von einem Rabatt von 10% auf den Tagungspreis und bezahlen nur CHF 351.- anstatt CHF 390.- (inkl. Networking-Abend). Um die Vergünstigung zu erhalten, können Sie bei der Anmeldung den Code SEFSZH benützen.

  

Tuesday 22 September 2009, 20:30 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, September 21, 2009

Am jeweils letzten Freitag des Monates stellt die Agentur wunderwerk ihr Wissen Berner Jungunternehmern gratis zur Verfügung. Damit wollen die Kommunikationsspezialisten aus Bern den Startups in ihrer Region schon ganz am Anfang zu einer nachhaltigen Unternehmenspositionierung verhelfen.


Wieviel kostet ein Logo? Braucht mein Unternehmen eine Internetseite? Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Am KommunikationsFREItag beantworten die Kommunikationsprofis von wunderwerk Fragen rund um Werbung und Public Relations.


Jeden letzten Freitag im Monat vier Termine

Für die Beratung der Startups nimmt sich die Geschäftsleitung während vier Beratungsterminen am jeweils letzten Freitagnachmittag pro Monat persönlich Zeit. Pro Startup investiert Slavica Vranjkovic 1.5 Stunden. Bei Bedarf wird ein zweiter einstündiger Beratungstermin nach dem ersten Gespräch vereinbart. Die Termine werden nach Datum des Anfrageeingangs bei wunderwerk vergeben.

Kriterien

Die Startups müssen ein paar Kriterien erfüllen, um einen kostenlosen Termin zu erhalten: Die Gründung des Unternehmens darf nicht mehr als sechs Monate zurück liegen und es darf keine gleichen Dienstleistungen wie wunderwerk anbieten. Und zum Leidwesen aller Nicht-Berner-Startups: Nur Startups, deren Unternehmensstandort in Bern ist oder sein wird, profitieren vom Angebot.
Monday 21 September 2009, 06:46 AM  #     |  Comments [0]  |