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 Thursday, October 08, 2009
An der Feier zum 20-jährigen Bestehen von Zaunteam stellte die Firma
einen neuen Weltrekord auf: Mit 20.75 Meter baute das Team den höchsten Zaun der Welt.
Den längsten Zaun der Welt gibt es schon:
Sagenhafte und wohl unschlagbare 5300 km misst er und ist in Australien
zu finden. Den höchsten Zaun der Welt gibt es jetzt auch – und zwar auf
der Tössallmend in Neftenbach (ZH). «Think big» ist das Motto des Firmengründers und
CEOs Walter Hübscher. Mit einem nahezu akrobatischen Zaunbauakt in luftiger Höhe bauten
die rund 15 mutige Zaunbauer nur durch ein Seil am Kran gesichert und ohne weitere
mechanische Hilfsmittel den höchsten Zaun der Welt. Die
Zaunteile wurden mit reiner Muskelkraft und Seilzügen nach
oben gehievt, eines nach dem anderen, um in luftiger Höhe von den
kletternden Zaunprofis mit geschickter und ruhiger Hand montiert zu
werden. Ein Kran verlängert rund eine Stunde später die Pfosten auf
sensationelle 20 Meter. Zahlreiche Besucher feuerten die Mannschaft an.
Die Erfolgsgeschichte von Zaunteam 1989 gründete Hübscher sein
Unternehmen, inspiriert durch seine Reisen durch Australien und
Neuseeland. Das Unternehmen wuchs rekordverdächtig rasch und eroberte
den Markt für Nutz- und Hobbytierhaltung ebenso wie die Segmente für
Gartenzäune und für Industrie- und Sicherheitszäune. Mittlerweile ist
das Zaunteam an über 53 Standorten in der Schweiz, Deutschland, und
Österreich vertreten. Das jahrelange Engagement des visionären und
nimmermüden Wädi Hübscher hat sich gelohnt und wurde auch offiziell
gewürdigt: Er erhielt im letzten Herbst den von Ernst & Young
verliehenen, begehrten Unternehmerpreis «Entrepreneur Of The Year
2008». Ein wichtiger Meilenstein für den Unternehmer und sein Team.
Doch bestimmt nicht der letzte, wie es auch das Motto des Jubiläums
versprach: «20 Jahre – bis hierher und noch viel weiter!» Und der
Weltrekord hat es wieder einmal bewiesen- Zaunteam hat einen
Meilenstein mehr gesetzt.
Neuer Weltrekord: der höchste Zaun der Welt, aufgestellt von der Zaunteam AG anlässlich des 20jährigen Jubiläums
 Tuesday, October 06, 2009
Pünktlich zum Beginn des Herbstsemesters geht Wuala mit der ETH Zürich
eine Kooperation ein. Erstsemestrige erhalten 10 GB Wuala
Online-Speicher für ihre gesamte Studienzeit.
Die Kooperation führt Wuala zu seinem Ursprungsort zurück. Schliesslich
wurde die Technologie, auf der Wuala heute basiert, an der ETH Zürich
entwickelt. Das unternehmerische Know-how holten sich die Gründer
Dominik Grolimund und Luzius Meisser unter anderem in den
venturelab-Kursen.Vorteile für beide Seiten
Von der Zusammenarbeit profitieren die ETH und Wuala gleichermassen:
Die Universität schliesst ihre Rechner an das Speichernetzwerk von
Wuala an und stellt somit brachliegende Ressourcen zur Verfügung. Damit
wird das stark wachsende Speichernetzwerk von Wuala unterstützt und
erweitert. Im Gegenzug erhält die ETH Zürich zusätzlichen
Online-Speicherplatz, den sie an ihre Studentinnen und Studenten
weitergeben kann. Wuala – am Anfang auch nur eine Idee
Wuala ist ein innovativer Online-Datenspeicher, der es Benutzern
ermöglicht, Dateien zu speichern, zu sichern und von überall her darauf
zuzugreifen. Zudem können Dateien mit Freunden und Kollegen geteilt
werden. Auch bei diesem erfolgreichen Startup, das im März 2009 an
LaCie ging, stand am Anfang nur eine Idee. Der Weg zum marktfähigen
Produkt begann im Herbst 2004 als Dominik Grolimund und Luzius Meisser
zurück von einem Auslandsemester sich konkrete Gedanken machten, wie
sie aus dem Thema ihrer Masterarbeit ein Business realisieren liesse.
Bei der Erarbeitung ihres Geschäftsmodells erhielten die beiden
Jungunternehmer auch von venturelab Unterstützung. Obwohl Dominik
Grolimund schon zuvor eine Firma gegründet hatte und beide Studenten
Praxiserfahrungen gesammelt hatten, absolvierten sie mehrere
venturelab-Module wie beispielsweise venture challenge, venture plan
oder venture training. So funktioniert Wuala
Benutzer starten kostenlos mit einem GB Online-Speicher und können
diesen – falls gewünscht – im Tausch gegen freien Speicher auf ihrer
Festplatte oder durch den Erwerb von zusätzlichem Online-Speicher
erweitern. Alle auf Wuala abgelegten Dateien werden bereits auf dem
Computer des Benutzers sicher verschlüsselt und fragmentiert, bevor sie
online gespeichert werden. Der Benutzer selbst bestimmt, wer Zugriff
auf welchen Ordner erhält.
Die Wuala-Gründer: Dominik Grolimund (links) und Luzius Meisser
 Monday, October 05, 2009
Das ETH Spin-off ProteoMediX will die Diagnose und Behandlung von Krebs
mit neuen diagnostischen Tests verbessern. Ein erstes Produkt
ermöglicht die Früherkennung von Prostatakrebs mit viel höherer
Genauigkeit als bisher. Um ihre Geschäftsidee umzusetzen, erhalten
Ralph Schiess und Christian Brühlmann von der privaten
Gründungsinitiative venture kick weitere 20'000 Franken.
Mit der Barcode-Erkennungssoftware für Handys von Mirasense und den
diagnostischen Tests von ProteoMediX für die Früherkennung von Krebs
hat die Expertenjury von venture kick gleich zwei ETH-Projekte
ausgezeichnet. Damit haben sich die beiden Projektteams für die dritte
Phase qualifiziert, in der es um 100’000 Franken geht.Dem Patienten unangenehme Biopsien ersparen
Dank der entwickelten Methode von ProteoMediX können im Blut
spezifische Proteine gefunden werden, anhand deren mit sehr hoher
Genauigkeit bestimmt werden kann, ob ein Patient Prostatakrebs hat oder
nicht. Die ersten Bluttests zeigen, dass der Test von ProteoMediX viel
genauer ist als der heutige Standardtest. Davon profitieren vor allem
die Patienten: dank der neuen Methode können unnötige und sehr
unangenehme Biopsien um 75% reduziert werden. Den Grossteil der 20'000
Franken stecken die Gründer Ralph Schiess und Christian Brühlmann in
die Entwicklung eines industriellen Prototypen. Mit Mirasense im Laden Preise vergleichen
Gibt es diese Kamera auch noch günstiger? Was ist denn alles in einem
Ovi-Müesli drin? Mirasense liefert Antworten. Und zwar einfach und
schnell vor Ort im Geschäft. Das Team um Christof Roduner hat eine
schnelle und zuverlässige Barcode-Erkennungssoftware für das Handy
entwickelt, die dem Konsumenten auf einen Schlag Produktinfos wie
Preisvergleich, Nährwerte oder Reviews anzeigt. Dazu müssen die Nutzer
lediglich mit der Kamera ihres Mobiltelefons auf den Produkt-Barcode
zeigen und schon erscheinen die Produktinformationen auf dem Display. Robert Adelmann von Mirasense: «Die Idee
für das Projekt ist im Rahmen unserer Forschung an der ETH entstanden.
Wir haben uns immer gefragt, wie wir die Interaktion des Konsumenten
mit den Produkten vereinfachen können.» Unterstützung durch venturelab
Die beiden Projektteams haben nicht nur vom Startkapital von venture
kick profitiert, sondern auch in den Kursen von venturelab gelernt, wie
man einen Businessplan erstellt. Ralph und Christian haben bereits
venture plan absolviert und werden in Kürze venture training besuchen.
Dabei erhoffen sie sich, dass sie mit den Experten ihre spezifische
Finanzstrategie diskutieren und festlegen können. Das Mirasense-Team
hat hingegen bereits bei venture challenge mitgemacht.
Mirasense: Samuel Müller, Christof Roduner, Ralph Schiess (rechts) und Christian Brühlmann von Christian Flörkemeier, Robert Adelmann ProteoMediX(von links nach rechts)
 Friday, October 02, 2009
Doodle wird noch attraktiver. Dank der Partnerschaft mit drop.io können
die Nutzer von nun an jede x-beliebige Datei zu einer Terminumfrage
hinzufügen. Die Zusammenarbeit mit local.ch ermöglicht es zudem, in
Zukunft der zugehörige Veranstaltungsort einer Umfrage anzuzeigen.

Eine kürzlich lancierte Marktforschungsumfrage hat gezeigt, dass der
Terminkoordinator Doodle vor allem bei einkommensstarken Gruppen im
konsumfreudigen Alterssegment sehr beliebt ist. Aber auch
Werbetreibende sind auf den Geschmack gekommen und nützen die Plattform
immer mehr. Durch die neuen Partnerschaften wird Doodle für alle noch
attraktiver.Dateien anhängen mit drop.io
Mit der Drop.io-Funktion haben die Nutzer die Option, direkt auf der
Teilnahmeseite diverse Dateien wie beispielsweise Bilder oder Flyer
hochzuladen. Dieser Zusatzservice macht Doodle noch persönlicher und
erlaubt eine individuellere Nutzung. Dabei teilen Doodle und drop.io
die gleiche Philosophie: Zusammenarbeit mithilfe eines Online-Tools
soll kostenlos und ohne Registration möglich sein. «drop.io passt
perfekt in das Doodle-Umfeld, denn beide Services sprechen mit ihren
verschiedenen Angeboten sowohl private als auch berufliche User an, und
noch wichtiger: drop.io ist genauso einfach wie Doodle selbst»,
kommentiert Doodles Produktmanager Reto Lämmler die Zusammenarbeit. Integration von local.ch
Gleichzeitig mit der drop.io-Partnerschaft lanciert Doodle eine weitere
Ergänzung, die die Terminkoordination weiter vereinfacht – die
Integration von local.ch (ausserhalb der Schweiz Google Maps). So kann
der Ersteller einer Umfrage den Ort für den geplanten Termin bestimmen
und den Umfrageteilnehmern auf local.ch mit Kartenansicht anzeigen
lassen. venturelab – ein Wegbegleiter
Auf dem Weg zur erfolgreichen Online-Plattform spielte auch venturelab
eine Rolle. Mitgründer Paul Sevinç zählt zu den venture leaders 2008.
Er ist überzeugt, dass dank Angeboten wie venturelab die Schweizer
Startup-Szene in den letzten Jahren aufgeblüht ist und damit die
Volkswirtschaft nachhaltig gestärkt wird.
Das Doodle-Team mit Paul Sevinç (zweiter von links)
 Thursday, October 01, 2009
In zwei Jahren hat die private Förderungsinitiative venture kick drei
Millionen Franken für Startup-Projekte ausgeschüttet. Profitiert haben
89 Projektteams aus über 20 verschiedenen Schweizer Hochschulen und
Universitäten, die ihre innovativen Geschäftsideen in die Tat umsetzen.
venture kick zeigt Wirkung: Gemäss einer Umfrage hat die Initiative
seit September 2007 über 300 Arbeitsplätze geschaffen. Und dank dem Startkapital von venture kick, gelingt es den angehenden Firmengründern weitere Geldgeber zu gewinnen. Das Finanzierungsvolumen beläuft sich bereits auf über 30 Millionen Franken.
Mit einem Startkapital bis zu 130‘000 Franken à fonds perdu will
venture kick die Zahl der Unternehmensgründungen an Schweizer
Universitäten und Hochschulen verdoppeln und so dazu beitragen,
möglichst viele Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte
umzusetzen. Das wiederum schafft hoch qualifizierte Arbeitsplätze.Drei Millionen Franken ausgeschüttet
Von der Finanzspritze haben unterdessen 89 Projektteams aus den
unterschiedlichsten Bereichen profitiert: von der Medizinaltechnik über
die Informations- oder Biotechnologie bis zur innovativen
Sportgeräteentwicklung. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Initiative
weit mehr als nur den Startschuss für neue Firmengründungen setzt. Bis
anhin wurden über 300 Arbeitsplätze geschaffen. Und dank venture kick
gelingt es den Jungunternehmern auch weitere Geldgeber an Land zu
ziehen. Bettina Ernst von Preclin Biosystems, eine der geförderten
Wissenschaftlerinnen: «Dank dem Startkapital von venture kick hatten
wir die finanziellen Möglichkeiten unseren Machbarkeitsbeweis fertig zu
stellen und damit Investoren und Banken zu überzeugen.» Die Daten aus
der Umfrage zeigen, dass pro ausgegebenem venture kick Franken rund 10
Franken von anderen Geldgebern bereit gestellt wurden. Das entspricht
einem Finanzierungsvolumen von über 30 Millionen Franken. Zusätzlich Tipps und Tricks aus der Praxis
Das Startkapital von venture kick wird in drei Runden gesprochen:
zuerst 10‘000, dann 20‘000 und im Finale 100‘000 Franken. In jeder
Phase treffen die Projektteams auf harte Konkurrenz, nur die Hälfte der
angetretenen Teams kommt weiter. In der ersten Runde können sich acht
Teams präsentieren, in der zweiten und letzten Runde treten jeweils
vier Teams gegeneinander an. Zwischen den Jurysitzungen werden die
Startups in sogenannten kickers camps intensiv begleitet. Dort feilen
sie an ihren Geschäftsprojekten und erhalten von erfahrenen
Unternehmern Tipps und Tricks aus der Praxis. Pascale Vonmont von der
GEBERT RÜF STIFTUNG, eine der Initiantinnen von venture kick: «Uns als
Stiftung ist es wichtig, die vielversprechenden Businessideen nicht nur
mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Genauso relevant für den
Erfolg ist die richtige Begleitung der angehenden Firmengründer, damit
mit den Geldern auch die grösstmögliche Wirkung erzielt werden kann.» Gewinner, die die Welt erobern
Zu den Gewinnern der 130‘000 Franken zählen beispielsweise Stephane
Doutriaux und sein Team mit Poken – einer elektronischen Visitenkarte,
die die Welt der Internet-Communities und die persönliche, physische
Kommunikation miteinander verlinkt. Oder Optotune, ein ETH Spin-off:
Manuel Aschwanden, Mark Blum und David Niederer haben eine optische
Linse entwickelt, die aus elektroaktiven Polymeren besteht und so das
menschliche Auge nachahmen kann. Ein zentraler Vorteil der neuen
Technologie liegt darin, dass Objektive viel kompakter und
preisgünstiger hergestellt werden können und in sehr vielen Bereichen –
Messgeräte, Kameras, Medizin und Beleuchtung – einsetzbar sind. Zurzeit
konzentriert sich Optotune auf den kommerziell besonders interessanten
Handy-Markt. Dank den neuartigen Linsen ist es erstmals möglich, flache
Handys mit einem echten optischen Zoom auszustatten. Erste Modelle
sollen 2011 auf den Markt kommen. Dabei arbeitet das ETH-Spin-off mit
internationalen Partnern zusammen: «Auch wenn auf dem Endprodukt nicht
unbedingt unser Name steht – die Technologie von Optotune wird die Welt
erobern», ist Manuel Aschwanden überzeugt.
 Tuesday, September 29, 2009
Gibt es einen Gott? Wer kennt eine zuverlässige Putzfrau im Raum
Rüschlikon? Wie kann ich meine Pizzeria besser bekannt machen? Die Wissensplattform Starmind liefert
individuelle Antworten aus allen Lebensbereichen. Damit will die
Plattform hauptsächlich eines bezwecken: das Know-How von Talenten
erschliessen.
Grosse Antworten auf grosse Fragen: Als Hirnforscher im Labor für
künstliche Intelligenz der Universität Zürich tätig, weiss Pascal
Kaufmann aus eigener Erfahrung, wieviel Potential im Wissensaustausch
liegt. Um seine Idee einer weltweiten Wissensplattform in die Tat
umzusetzen, wurde er zum Jungunternehmer und sucht jetzt die Superhirne
der Welt.Know-How von Talenten ist Geld wert
Kostenlos ist der Starmind-Service nicht. Wieso für Informationen
bezahlen, die bei grossen Suchmaschinen auch gratis zu finden sind? Für
Pascal Kaufmann ist das kein Thema: «Auf Google werde ich mit
Informationen überflutet. Bis ich in dieser riesigen Menge von
Datensätzen gefunden habe, was ich suche, brauche ich Stunden. Diese
Zeit investiere ich besser in meine Forschung und Kernkompetenzen. Auf
Starmind wollen wir dem Wissen wieder Wert geben und individuelle
Antworten liefern. Und was einen Wert hat, kostet halt auch Geld.» Starmind – so funktionierts: Ebay für Know-how
Das Prinzip der Plattform ist simpel aber raffiniert. Für die
Beantwortung einer Frage wird ein maximaler Preis festgesetzt, den man
bereit ist, für gute Lösungen zu bezahlen. Am Anfang wird nur ein
Bruchteil des Maximalbetrags ausgeschrieben. Der Betrag steigt, je
länger die Frage online ist. Pascal Kaufmann: «Der Beantwortende muss
selber das Risiko abwägen. Entweder er beantwortet die Frage schnell
und bekommt weniger Geld. Oder er wartet zu und riskiert, dass jemand
anders die Frage wegschnappt. Generell wollen wir, dass die Fragen von
den Personen beantwortet werden, die das aus dem Stehgreif können und
den geringsten Aufwand dazu benötigen.» Deshalb geht es bei der
Plattform in erster Linie auch nicht ums Geld verdienen. Die
beteiligten Starmind Talente profitieren in anderer Hinsicht:
Reputation und Anerkennung im wissenschaftlichen oder
privatwirtschaftlichen Umfeld. Benutzer, die gute Lösungen übermitteln,
erhalten beispielsweise ein Zertifikat. Nach Pascal Kaufmann ein
Leistungsnachweis, der sich spätestens bei der Jobsuche auszahlt. Soziale Kontrolle gegen Mogelei
Wer meint, er könne sich über Starmind gratis Antworten erschleichen,
liegt falsch. Die Benutzer können sich gegenseitig kontrollieren, da
gewisse Informationen öffentlich sind. So ist zum Beispiel für
jedermann ersichtlich, wie viele Fragen ein Benutzer zu welchem Preis
gestellt hat, wie viel Antworten dieser erhalten hat – und wie viel er
schlussendlich bezahlt hat. Die Kontrolle funktioniert aber auch in die
andere Richtung: Profile von Personen, die Fragen mehrfach
unbefriedigend beantworten, werden von Starmind gelöscht. Auch für Startups und Geschäftsleute interessant
Wer Starmind ausprobieren will, kann zu Beginn drei Fragen ohne Prämien
ausschreiben. Damit können sich die Benutzer ohne Kosten mit der
Plattform vertraut machen. Dabei ist Starmind nicht nur für Forschende
attraktiv. Auch Privatpersonen, Studierende, Startups und
Geschäftsführer, kurz, all jene, welche Know-How und neue Inputs
benötigen, erhalten auf Starmind Antworten. Für Grossfirmen existiert
mit Starmind Business Portal eine inhouse Lösung. venturelab – ein Wegbegleiter
Um sein Unternehmenswissen zu vertiefen, besuchte Pascal venture plan
und venturetraining. «Zuerst war ich etwas skeptisch. Ich fragte mich,
was mir diese Kurse zusätzlich bringen sollten. Ich habe aber bald
gemerkt, dass es die venturelab-Trainings in sich haben – ich hab da
unglaublich viel gelernt. Und zudem die richtigen Leute kennengelernt.»
Über venturelab kam es auch zu einer konkreten Partnerschaft. Um den
Wissenstransfer aus Afrika zu fördern, arbeitet Starmind beispielsweise
mit Aiducation International zusammen. Dieses Projekt wurde von Florian
Kowalke und Kristin Kapitza ins Leben gerufen und fördert begabte
afrikanische Schüler. Ein Jahr für den Aufbau
Für den Aufbau von Starmind gibt sich das zehnköpfige Starmind Team ein
Jahr Zeit. Dann sollte die Plattform auch finanziell rentieren.
«Schliesslich wollen wir davon auch mal leben können», meint Pascal
schmunzelnd. Die Hälfte dieses Jahres ist um. Sein Blick ist
zuversichtlich.
Pascal Kaufmann und Monika Seps mit dem Starmind Business Server
 Monday, September 28, 2009
Dank der von Insphero entwickelten Testmethoden mit Zellkulturen
könnten Medikamententests bald billiger und einfacher werden. Damit
kann man Geld sparen und später vielleicht sogar auf Tierversuche
verzichten. Im Startup-Blog Startwerk.ch schreibt Jan Röthlisberger über
das Biotech-Startup Insphero, das bei venture kick kürzlich 130'000
Franken Startkapital gewonnen hat.
Neue Pharmaka auf den Markt zu bringen ist teuer. Kosten für Forschung
und Entwicklung in mehrstelliger Millionenhöhe sind Standard. Darum ist
jede Innovation, die diese Prozesse billiger oder effizienter macht,
für die Pharmaindustrie Gold wert. Das hat das Gründerteam von Insphero
erkannt. Dabei sind besonders Methoden in der labortechnischen Phase
der Medikamentendesigns interessant, da hier mögliche Blindgänger
bereits lange vor den kostspieligen klinischen Tests ausgeschieden
werden können. Jan Lichtenberg, Wolfgang Moritz, Jens Kelm und Simon
Hoerstrup wollen mit ihren Produkten hier ansetzen.Die Kunst der Kultur
Die Idee: An besonderen Zellkulturen, sogenannten micro tissues, lassen
sich die Wirkungen von Präparaten im Labor beobachten und testen.
Bisher sei diese Art von Tests kompliziert und wenig zuverlässig, so
Jan Lichtenberg. Der von Insphero patentierte Herstellungsprozess der
Kulturen stellt nun die bisherigen Methoden buchstäblich auf den Kopf:
Die Zellverbände wachsen in hängenden Tropfen, die durch die
Oberflächenspannung in speziellen Paletten gehalten werden. Insphero
hat dieses vorher noch nicht praxistaugliche Verfahren so weiter
entwickelt, dass es nun im Stadium der Marktreife ist. Der Vorteil:
aussagekräftigere Resultate als bei traditionellen Verfahren und
effizientere Anwendung als bei vergleichbaren Methoden. Umzug in die eigenen Räumlichkeiten steht bevor
Zwei Produkte hat das Jungunternehmen bereits am Markt. Gegründet Ende
März, hat Insphero die operativen Tätigkeiten im Juli aufgenommen.
Zurzeit wird noch in von der Uni angemieteten Labors produziert, ein
Umzug in eigene Liegenschaften steht aber kurz bevor. Parallel dazu
konzentriert man sich auf den Aufbau von Marketing und Sales: «Momentan
sind wir dabei die Trommel zu rühren und mögliche Käufer zu
identifizieren», erzählt CEO Jan Lichtenberg. Zudem läuft eine
Entwicklungsstudie in Zusammenarbeit mit der Novartis. Herantasten an den Markt
Den Bewerbungsprozess bei venture kick haben die Gründer durchwegs
positiv erlebt, neben dem Preisgeld, das jetzt erst einmal «für etwas
Wasser unter dem Kiel» sorge – man will es in den Firmenauftritt, etwa
auf Messen, investieren – sei die Begleitung im Gründungsprozess sehr
hilfreich gewesen. Vor allem Standortbestimmungen und Beratungen halfen
beim Herantasten an den Markt, schildert der CEO. Auf der Agenda für
die nähere Zukunft steht ein kontinuierliches Upscaling der Aktivitäten
parallel zur Produktion und Weiterentwicklung. Das Team soll in den
kommenden Monaten vergrössert werden.
Insphero: Gewinner von 130'000 Franken bei venture kick
 Friday, September 25, 2009
Seit gestern ist Microsoft WebsiteSpark auf dem Markt: das globale
Programm für mehr Erfolg im Web Business. Microsoft WebsiteSpark
unterstützt Jungunternehmen im Bereich Entwicklung und Gestaltung von
Webseiten durch Verbindungen zu Partnern in aller Welt. Damit knüpft
Microsoft an die Erfolgsgeschichte von Microsoft BizSpark an, ein
Programm für Startups aus dem Software-Bereich.
In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind Innovationen von
zentraler Bedeutung, wenn es um den Erhalt und Ausbau der
Wettbewerbsfähigkeit geht. Für die Schweiz als Wissensstandort gilt das
ganz besonders. Mit dem neu lancierten Microsoft WebsiteSpark möchte
Microsoft kleinen Webdienstleistern und jungen Web-Agenturen zum Erfolg
verhelfen.Sichtbarkeit, Unterstützung und Software
Teilnehmer des Programms haben die Möglichkeit, ihre Agentur und/oder
Musterprojekte im Online-Verzeichnis verschiedener Microsoft-Kanäle
vorzustellen und sich so potenziellen Investoren, Partnern und Kunden
rund um den Globus zu präsentieren. Neben der erhöhten Sichtbarkeit
erhalten die Webdienstleister Unterstützung bei technischen Fragen und
den Zugang zur globalen Support Community. Zudem steht allen
teilnehmenden Unternehmen eine leistungsfähige Palette von Microsoft
Software und Tools kostenlos zur Verfügung. Damit können sie Webseiten
von höchster Qualität entwickeln und gestalten. Die Chance beim Schopf packen
Auch das IFJ Institut für Jungunternehmen ist Teil des Schweizer
Partnernetzwerks. Beat Schillig zu Microsoft WebsiteSpark: «Auch lokale
Webdienstleister müssen sich immer mehr einem globalen Wettbewerb
stellen. Dies ist zum einen eine Herausforderung, zum anderen aber auch
eine grosse Chance. WebsiteSpark von Microsoft bietet insbesondere
Startups mit innovativen Web-Applikationen eine hervorragende
Plattform, um die Chancen des globalen Wettbewerbs beim Schopf zu
packen!» Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind professionelle Dienstleistungsunternehmen,
deren Kerngeschäft zum Zeitpunkt des Beitritts im Bereitstellen von
Webentwicklungen- und Webdesigndiensten für Kunden besteht. Sie müssen
weniger als 10 Mitarbeiter haben und sich bereit erklären, innerhalb
von sechs Monaten nach der Anmeldung mindestens eine neue Website mit
Tools und Servern von Microsoft zu entwickeln und zu implementieren.
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