 |
eStarter
c/o IFJ Institut für Jungunternehmen
Kirchlistrasse 1
9010 St.Gallen
|
 |
Tel:
Fax:
Mail:
Map:
|
+41 (71) 242 98 98
+41 (71) 242 98 99
info@eStarter.ch
So finden Sie uns
|
 |
|
|
 Wednesday, November 11, 2009
Herkömmliche Mobiltelefone als interaktive Unterhaltungsplattform und
Spielzeug nutzen – das ist die Vision des Startup-Projekts Gbanga. Um
mitzumachen, muss einzig ein kleines Programm auf dem Handy installiert
werden und schon kann es losgehen mit Rätseln, Wettbewerben oder
spannenden Geschichten, in denen man plötzlich selber eine aktive Rolle
übernimmt.
Was Google Latitude kann, ist bei Gbanga schon länger Standard: Die
Handy-Software ermöglicht es, den Standort von Freunden auf einer Karte
anzuzeigen und mit ihnen via Chat in Kontakt zu treten. Gbanga kann
aber noch mehr als das: Wer sich die kostenlose Software runterlädt,
kann eintauchen in eine virtuelle Welt und dabei selbst Teil von
packenden Geschichten werden.Bedrohte Tierarten retten
So zum Beispiel letzten Sommer, als Zürich von entflohenen Zootieren
unsicher gemacht wurde. Gbanga-User konnten mit ihrem Handy mithelfen,
die Tiere wieder einzufangen und in den Zoo zurückzubringen. Matthias
Sala, einer der Entwickler von Gbanga: «Das Spezielle von Gbanga ist,
dass wir die Teilnehmer auffordern, aktiv Hand anzulegen. Mit dem Handy
konnten sie die Tiere einsammeln, um sie zum Zoo zurück zu bringen.
Hierzu mussten die Teilnehmer ‚real‘ beim Zoo vorbeigehen und die Tiere
am Schalter abgeben. Dort erhielten sie dann virtuelles Saatgut für das
weitere Spiel, mit dem sie den bedrohten Lebensraum der Tiere wieder
aufbauen konnten. Wenn die User nicht genug säten, brachen die Tiere
wieder aus und mussten von Neuem eingefangen werden.» Mit dieser
unkonventionellen Kampagne wollte der Zoo Zürich auf die bedrohten
Lebensräume von Tieren aufmerksam machen, ein neues Zielpublikum zum
Zoo locken und Laufkundschaft generieren. Laut Sala ein Projekt, das
gut funktioniert hat. Auf der Jagd nach Mr. X
„Finde Mr. X“ ist eine weitere Kampagne von Gbanga, die mit dem
öffentlichen Verkehr lanciert werden kann und an der Future Expo in
Basel als Konzept vorgestellt wurde. Mithilfe von Hinweisen in
Pendlerzeitungen und auf Gbanga soll der mysteriöse Agent endlich
gefasst werden. «Ziel dieser Kampagne ist es, die Leute in ihrem
normalen Tagesablauf zu aktivieren und den öffentlichen Raum als
Spielfeld zu nutzen. Dabei können wir Informationen zu
Sehenswürdigkeiten einfliessen lassen und den öffentlichen Verkehr
einbeziehen», erklärt Sala. Auch für Werber interessant
Die Geschichten auf Gbanga vertreiben nicht nur Langeweile, sondern
bilden auch für Werber eine einzigartige Möglichkeit, anhand von
Geschichten den Usern ihre Produkte näherzubringen und so einen Bezug
zu ihnen herzustellen. Für die Umsetzung des Geschäftsmodells erhielten
die Gründer des Startups hilfreiche Tipps in den Modulen von
venturelab.
 Matthias Sala von Gbanga an der Future Expo
 Tuesday, November 10, 2009
venturelab-Absolventen räumen beim Swiss ICT Award ab: In der Kategorie
Newcomer holte sich Poken den ersten Rang. Ebenfalls in dieser Sparte
wurde Dominik Grolimund von Wuala mit dem People Award ausgezeichnet.
Amazee gewann den begehrten Publikumspreis.
Es zeigt sich immer wieder, dass – seien es nationale oder
internationale Preisausschreibungen – venturelab-Absolventen auf den
vorderen Plätzen liegen. So auch am diesjährigen Swiss ICT Award, ein
über die Schweiz hinaus bedeutender und bekannter Preis für
erstklassige ICT-Leistungen und -Produkte, die durch schweizerische
Unternehmen erbracht werden. Drei der fünf nominierten Newcomer haben
venturelab-Programme absolviert und alle haben einen Award nach Hause
getragen.Poken – Newcomer des Awards
Schon am europaweiten Award von TechCrunch ist Poken als bestes Gadget
ausgezeichnet worden. Nun hat sich das Startup mit der Entwicklung
seiner elektronischen Visitenkarte einen grossen Schweizer Preis
gesichert. Stéphane Doutriaux zeigte sich sehr zufrieden und lobte in
seiner Rede einmal mehr die Schweizer Startup Förderungshilfen wie
venturelab oder venture kick, die es in seinem Heimatland Kanada in
dieser Form nicht gäbe. Anstelle eines Preisgeldes wurde direkt in das
Startup investiert. Jeder Teilnehmer des Anlasses konnte mit dem
Gutschein auf seinem Stuhl nach der Veranstaltung sein von Swiss ICT
gesponserten Poken abholen. Amazee – die meisten Publikumsstimmen
Der heimliche Hauptpreis, wie ihn Moderatorin Anna Maier nannte, ging
an Amazee. Das Startup hat eine Internetplattform ins Leben gerufen,
die es Personen und Organisationen ermöglicht, ihre Ideen und Vorhaben
in Projekten zu initiieren, diese zu promoten und Gleichgesinnte zu
finden. Zudem ist das Team um Gregory und DAnja Gerhardt mit
verschiedenen Aktivitäten wie dem Web Monday sehr aktiv und tut viel
für die ICT Branche. Nach Gregory Gerhardt eine Sache, die in der Natur
von Amazee liegt: «Mit Amazee schaffen wir eben genau die Plattform,
die die Organisation von solchen Themenanlässen ein Leichtes macht.» Vorbildfunktion für andere Startups: Dominik Grolimund von Wuala
Mit dem People Award zeichnet der Verband Swiss ICT Personen aus, die
gegenüber anderen Branchenangehörigen eine Vorbildfunktion wahrnehmen.
Dominik Grolimund, Gewinner des Awards in der Kategorie Newcomer,
konnte den Preis zwar nicht persönlich abholen, freute sich aber aus
den USA über die Auszeichnung. Verdient hat er sie wie kein Anderer:
Mit 18 Jahren gründete er sein erstes ICT-Unternehmen. Mit seinem
zweiten Startup Wuala , einem Online-Datenspeicher, der es Benutzern
ermöglicht, Dateien zu speichern, zu sichern und von überall her
zuzugreifen, schrieb er in Kürze eine Erfolgsgeschichte, die
seinesgleichen sucht. Letzter Höhepunkt war der Zusammenschluss mit
LaCie, einem der führenden Hersteller von Peripheriegeräten in
Frankreich.
 Monday, November 09, 2009
Innovationen sind die Treiber der Wirtschaft – und in
schwierigen Zeiten wie heute wichtiger denn je. Am 4. Swiss Innovation
Forum konnten sich KMU wertvolle Inputs holen, Startups zeigten an der
Future Expo, was der Trend von morgen ist und am Swiss Technology Award
wurden innovative Unternehmen ausgezeichnet.Über 80 Prozent der Produkte, die wir in
zehn Jahren kaufen werden, sind heute noch nicht erfunden. Dabei
schaffen es bloss 0,6 Prozent der Ideen überhaupt zum Markterfolg.
Fakten, die beeindrucken und aufzeigen, welche enorme Bedeutung den
Innovationen zukommt, an denen Schweizer KMU täglich tüfteln.
Kräfte bündeln und die Marke Schweiz stärken Wie wichtig
Innovationen für die Schweiz sind, unterstrich auch Bundesrätin Doris
Leuthard in ihrem Referat. Probleme, die sich durch demographischen
Wandel oder globale Umweltveränderungen stellen, erfordern neue Ideen.
Es bleibt uns die Wahl zwischen Einschränkung oder der Entwicklung von
neuen Technologien, meint sie. «Der Bereich Cleantech birgt ein
riesiges Potenzial und ich will, dass die Schweiz ihren Anteil an
diesem Kuchenstück abschneidet.» Damit dies möglich wird und sich die
Schweiz in diesem Sektor stark positionieren kann, rief sie Politik,
Wissenschaft und Wirtschaft zu einer engen Zusammenarbeit auf.
Innovative Ideen an der Future Expo
Einen Einblick in die Welt von morgen gewährte die Future Expo. Rund 40
Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten marktreife Ideen,
Prototypen und Neuheiten. Vor Ort waren auch einige
venturelab-Absolventen mit einem Stand anzutreffen, so zum Beispiel
Nektoon oder Gbanga.
Award-Gewinner: Comet Holding, Bernina International und FemtoTools
Im Rahmen des Forums wurde am Abend die besten und innovativsten
Unternehmen der Schweiz mit dem Swiss Technology Award 2009
ausgezeichnet. Moderiert von Kurt Aeschbacher wurde der begehrte Preis
an die Comet Holding, Bernina International sowie FemtoTools verliehen.
Sie setzten sich gegen 40 Mitbewerber durch. Mit dem Swiss Technology
Award werden herausragende Leistungen im Bereich von Innovation und
Technologie ausgezeichnet, welche über ein überduchschnittliches
Marktpotential für die Zukunft verfügen. Seit 1987 ermöglicht der Swiss
Technology Award innovativen Ideen den Durchbruch auf ihren Märkten.
367 Preisträger wurden seither gekürt und durften ihre Innovationen
jeweils an der Hannover Messe dem Fachpublikum präsentieren. 2007
übernahm die Swiss Economic Forum AG, welche das Swiss Innovation Forum
organisiert, den prestigeträchtigen Award. Der Innovationspreis wurde
neu konzipiert, positioniert und dieses Jahr zum zweiten Mal im Rahmen
des Swiss Innovation Forum verliehen.
 Thursday, November 05, 2009
Die Grenzen sind nur in unseren Köpfen und Träume sind nicht zum
Stehlen da. Fredy Hiestand, der einstige Schweizer Gipfelikönig
erzählte am venture apéro bei der Mobiliar in Bern von seinem steilen
Weg zum Erfolg, seinem Fall und seiner neuen Vision, gesunde Brote mit
Weizenkeim selbst bei Mc Donald salonfähig zu machen.
Aus dir wird eh nichts, meinten die Eltern. Fredy Hiestand bewies ihnen
das Gegenteil. Um sich nach der Bäckerlehre so schnell wie möglich
selbständig zu machen, arbeitete er zuerst als Taxifahrer und
verzichtete sogar auf die Glimmstengel, um noch mehr Geld zu sparen.
1967 war es soweit. Mit dem ersparten Geld und einem Darlehen vom Götti
eröffnete er mit einem Startkapital von 5‘000 Franken in einer
ausgedienten Wäscherei seine erste Bäckerei.Ich hätte mir dazumal kein Geld gegeben
In einer schon fast bilderbuchhaften Tellerwäscher-Karriere drängte
Fredy Hiestand nach oben. Seine Ziele erreichte er mit viel
Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit. Hiestand: «Steter Tropfen höhlt den
Stein. Ich hab mich von einer Absage nicht aus dem Konzept bringen
lassen.» Bis zu 13mal fragte er bei Kunden nach, gab nicht auf, bis er
sie endlich auch beliefern durfte. Sein eiserner Durchhaltewillen
machte sich bezahlt. Sein Geschäft wuchs. Dabei schreckte er auch nicht
vor gewaltigen Investitionen zurück wie zum Beispiel ein Neubau in
Schlieren für 14 Millionen Franken – und das bei einem Jahresumsatz von
12 Millionen Franken. Heute schmunzelt Fredy Hiestand selber: «Ich
hätte mir dazumal jedenfalls als Investor kein Geld gegeben. » Auch für
die Expansion nach Japan erstellte Hiestand keinen Businessplan. «Für
einen soliden Businessplan hätten wir eine Marktstudie erstellen müssen
und das war mir zu teuer. Und schliesslich hat’s auch so geklappt.» Höhepunkt und Abgang
Der Höhepunkt seines Erfolgs gipfelte im Börsengang, und das als erster
Bäcker Europas. 1800 Angestellte arbeiteten für den Gipfelikönig,
stolze 300 Millionen wurden umgesetzt. Aber der Fall war nicht weit.
Die Börse brach ein und damit die Aktie. Keine einfache Zeit für
Hiestand. «Mit einem Börsengang hält auch eine andere Kultur in einem
Unternehmen Einzug. Plötzlich steht nur noch der Gewinn im
Vordergrund.» Diese Art der Arbeit lag ihm nicht. Die Last auf seinen
Schultern wuchs, die Ehe zerbrach, Depressionen befielen ihn. Kehrtwende mit Weizenkeim
Ans Aufgeben dachte er aber nie, sagt er heute. Von Hiestand und den
Buttergipfeln verabschiedete er sich und wandte sich dem Weizenkeim zu.
Eine neue Vision hatte ihn gepackt – jetzt wollte er Brotpapst werden.
Klein und bescheiden startete er sein zweites Unternehmen, heute
betreibt er bereits den grössten Holzbackofen in der Deutschschweiz.
Den Fastfood will er gesünder machen – unterdessen ist Hiestand Partner
bei der Mc Donald Bäckerei, ab nächstem Jahr sind die gesunden Brote
von Fredy’s Backwaren auch in den Regalen vom Coop anzutreffen und
mithilfe seiner Frau ist der Aufbau einer Filiale in der Ukraine in
Planung. Über 165 Gäste am venture apéro in Bern
Über 165 Gäste fanden sich am venture apéro bei der Mobiliar in Bern
ein, um die bewegte Geschichte von Hiestand zu hören. Auch Urs Berger,
Ceo der Mobiliar, nahm sich Zeit, die Besucher persönlich zu begrüssen.
Am anschliessenden Apéro war zudem genügend Zeit vorhanden, um Fredy
Hiestand noch persönlich weitere Fragen zu stellen oder selber zu
networken. Die venture apéros sind mit jährlich rund 8000 Teilnehmenden
die grösste Networking-Plattform der Schweiz für unternehmerisch
Interessierte. Bis zum Jahresende stehen zahlreiche weitere Referate
auf dem Programm, unter anderem ein Referat von Christoph Blocher zu
Tipps und Tricks des erfolgreichen Unternehmertums an der Uni Bern.
Urs Berger, Ceo der Mobiliar begrüsste die zahlreichen Gäste am venture apéro mit Fredy Hiestand (Bild Mitte)
 Wednesday, November 04, 2009
Was muss alles in einem Businessplan stehen? Und wie
kann dieser schnell und professionell erstellt werden? An der
Startmesse von letzter Woche erzählte Thomas Rüegg vom IFJ vor
zahlreichem Publikum, was die zentralen Anforderungen an einen
Businessplan sind.
Wer ins Unternehmertum starten will, braucht
eine solide Grundlage. Eine von vielen Herausforderungen ist es, einen
klar strukturierten Businessplan zu erstellen, der in der Planungs- und
Umsetzungsphase als Leitplanke dienen kann.
Systematisches Durchdenken erfordert Nach Thomas Rüegg
zwingt der Businessplan vor allem dazu, eine Geschäftsidee systematisch
durchzudenken. Das zeigt wiederum Wissenslücken auf und gibt einen
guten Überblick über die benötigten Ressourcen. Wichtig ist, dass ein
Businessplan einen hohen Konkretisierungsgrad aufweist. Thomas Rüegg:
«Immer wieder sehe ich Businesspläne mit sehr theoretischen Teilen und
Auszügen aus Lehrbüchern. Das nützt gar nichts. Es geht darum, eine
schlüssige und aussagekräftige Strategie, angepasst auf die eigene
Geschäftsidee zu entwickeln. Das geht über die theoretischen Konzepte
von Lehrbüchern hinaus.» Ein weiteres Muss für den Businessplan ist vor
allem hinsichtlich der Planzahlen die Begründung von Entwicklungen und,
dass die Zahlen in den verschiedenen Finanzrechnungen konsistent sind.
Mit dem Business Navigator schnell und einfach zum Ziel
Eine weitere Anforderung an den Businessplan ist die
Empfängerorientierung. Beispielsweise sind für strategische Partner
eher das Wachstumspotential und mögliche Synergien interessant, während
eine Bank in einem Businessplan vermehrt nach Angaben zu Sicherheiten,
wie der Kreditfähigkeit sucht. Für das einfache Erstellen von
Businessplänen gibt es unterdessen auch eine vom IFJ entwickelte
Software, die es ermöglicht, Angaben und Daten zu variieren. Dies ist
vor allem auch in Bezug auf die Finanzzahlen von Interesse, weil
erstens so ganze Szenarien durchgespielt werden können und zweitens,
die Konsistenz der Daten gewährleistet ist. Für Kursteilnehmende von
venturelab steht die Software jeweils gratis zur Verfügung. Dieses
Angebot wird jetzt erweitert. Alle Hochschulangehörigen können ab
sofort den Business Navigator während einem halben Jahr gratis testen
und nutzen.
 Monday, November 02, 2009
Die AVINA Stiftung verstärkt venture kick mit einem substanziellen
Beitrag. venture kick schüttet pro Jahr mehr als zwei Millionen
Schweizer Franken à fonds perdu aus und will damit die Zahl der
Unternehmensgründungen an Schweizer Hochschulen verdoppeln. Dank der
AVINA Stiftung kann venture kick das Engagement in den nächsten Jahren
weiter ausbauen und kommt damit dem Ziel näher, das Jahresbudget auf 5
Millionen Franken zu steigern.
Entstanden ist venture kick aus einer Zusammenarbeit von privaten
Stiftungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, das unternehmerische
Potential an Schweizer Hochschulen zu fördern. Zu diesem Zweck hat
venture kick seit Gründung 2007 bereits über drei Millionen Franken für
Startup-Projekte ausgeschüttet. Profitiert von den Förderbeiträgen von
bis zu 130‘000 Franken haben über 90 Projektteams aus verschiedenen
Schweizer Hochschulen und Universitäten, wovon über 60 unterdessen ihre
eigene Firma gegründet haben. Diese wiederum haben weit mehr als 300
Arbeitsplätze geschaffen und ein zusätzliches Finanzierungsvolumen von
über 30 Millionen Franken erreicht.Die AVINA STIFTUNG verstärkt venture kick
Die AVINA STIFTUNG wurde 1994 von Stephan Schmidheiny als gemeinnützige
Stiftung mit unternehmerischem Charakter gegründet. Sie engagiert sich
für eine nachhaltige und soziale Entwicklung im In- und Ausland und
will damit Chancen für möglichst viele Menschen schaffen, ihre
Lebensbedingungen durch eigene Anstrengungen zu verbessern. «Es ist der
unternehmerische und engagierte Geist von venture kick, der uns bewogen
hat, die Initiative zu unterstützen», erklärt Evelyn S. Braun,
Geschäftsführerin der AVINA STIFTUNG. Brachliegendes Potenzial nutzen
Gerade in Krisenzeiten wird die Stärke der Schweizer Innovationskraft
immer wieder als Ass aus dem Ärmel gezogen. Damit sich dieses Potenzial
aber vollumfänglich entfalten kann, bedarf es gerade am Anfang einer
substanziellen Unterstützung, ist sich Pascale Vonmont,
stellvertretende Geschäftsführerin der GEBERT RÜF STIFTUNG sicher. «Mit
Erfolg haben wir venture kick vor zwei Jahren lanciert und aufgebaut.
Das Potenzial, das in diesem Bereich steckt, ist aber längstens nicht
ausgeschöpft. Dank der Donation der AVINA STIFTUNG sind wir unseren
Zielsetzungen aber näher gerückt. Als Initiative privater Stiftungen
freuen wir uns sehr über Organisationen, Unternehmen oder
Einzelpersonen, die unsere Vision teilen und einen Beitrag zum
Unternehmensstandort Schweiz beisteuern möchten.» Eine Initiative mit nationaler Anziehungskraft
Einzigartig an venture kick ist nicht nur der finanzielle Aspekt,
sondern auch die nationale Dimension der Initiative. Die Angehörigen
von allen Schweizer Hochschulen und Universitäten können sich
gleichermassen bei venture kick bewerben und von einer Unterstützung
ohne Restriktionen profitieren. Die Bewertung der Projekte erfolgt
durch eine Jury, die sich aus Unternehmerpersönlichkeiten aus
verschiedenen Landesteilen zusammensetzt. Ein Ansatz, der sich gemäss
den Projektleitern Beat Schillig und Jordi Montserrat in den
vergangenen Jahren bewährt hat. «Durch den Zugang zu einem Pool von
mehr als 80 Experten, Unternehmern und Investoren auf nationaler Ebene
erhalten die Projektträger ein starkes Netzwerk, das viel dazu
beiträgt, die Qualität der Projekte zu steigern. Unsere erfolgreichen
Absolventen wie beispielsweise Poken, Optotune oder Aiducation
International sowie der substanzielle Beitrag, der uns nun die AVINA
STIFTUNG zukommen lässt, zeigt, dass wir mit diesem Konzept auf dem
richtigen Weg sind.»
 Friday, October 30, 2009
Mit
der neuen Ausgabe von gründen 2.0 erhalten alle angehenden Unternehmer
und Unternehmerinnen einen aktuellen Ratgeber für die Phase der
Unternehmensgründung. Der Leitfaden mit Hintergrundartikeln,
Checklisten und einer Fülle von Adressen ist ab sofort online
erhältlich.
Pünktlich zur Startmesse, die gestern im Kongresshaus in Zürich
stattgefunden hat, erschien mit gründen 2.0 die zweite Ausgabe des
Ratgebers für Unternehmensgründer und –gründerinnen. Mehr als 60
Organisationen, darunter auch das IFJ haben zur Realisierung
beigetragen. Hier drei ausgewählte Artikel in aller Kürze.Wer Unternehmer ist, will es bleiben
Die Arbeitszufriedenheit in der Selbständigkeit ist ausserordentlich
hoch, das zeigt eine Umfrage des IFJ Institut für Jungunternehmen. 94
Prozent würden den Schritt in die Selbständigkeit wieder wagen. Und
das, obwohl das Unternehmertum nicht die optimalsten Arbeitsbedingungen
mit sich bringt: weniger Ferien, kein gesichertes Einkommen und lange
Arbeitstage. Aber trotzdem – wer mal Unternehmer ist, will es bleiben.
Beat Schillig vom IFJ schreibt: «Ich kenne niemanden, der nach einer
erfolgreichen Unternehmerkarriere als Angestellter wieder glücklich
wurde. Das Unternehmertum verändert einem und dabei gilt es gleich mit
einem alten Vorurteil zu brechen: Als Unternehmer wird man nicht
geboren, sondern man wird Unternehmer als Resultat eines Lernprozesses,
der übrigens nie abgeschlossen ist.» Erfolgsstory Pearltec
Zu Beginn wollte Patrizia Fischer nur einem Forscher das Leben
erleichtern, schreibt Stefan Kyora vom Journalistenbüro Niedermann zur
Entstehungsgeschichte von Pearltec. Thomas Müller untersuchte an der
ETH Zürich rheumatoide Arthritis mit Hilfe von Computertomographien.
Dabei suchte er nach einem einfachen Verfahren, dass die Patienten
davon abhalten sollte sich zu bewegen. Patrizia Fischer konnte ihm
genau das entwickeln. Ihre Idee einer Fixierungshilfe war denkbar
simpel: Mit einfachen Bestandteilen wie Styroporkügelchen, einem Ballon
und etwas Stoff gelang es ihr ein Produkt zu schaffen, welches laut den
begeisterten Professoren gleich mit einem Patent geschützt werden
musste. In verschiedenen Kursen von venturelab holte sich dann die
junge Forscherin das Wissen, um ihre neu gegründete Firma auf
Erfolgskurs zu bringen. Geschäftsideen brauchen einen sicheren Schutz
Das geistige Eigentum ist nach Professor Müller von der Patentabteilung
des IGE (eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum) oftmals der
wertvollste Besitz eines Hightech-Startups. Dieser immaterielle Besitz
muss vor der Konkurrenz geschützt werden. Dazu stehen rechtliche, aber
auch rein strategische Mittel wie zum Beispiel die Geheimhaltung zur
Verfügung. Beide Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, schliessen
sich aber gegenseitig aus, da beispielsweise alle Patentschriften für
Erfindungen veröffentlicht werden. Jetzt herunterladen
«Gluschtig gmacht?» Der gesamte Leitfaden kann ab sofort unter
http://www.gruenden.ch heruntergeladen werden oder bei allen
beteiligten Partnern kostenlos bezogen werden.
 Monday, October 26, 2009
Mit einer Technologie, die auf einer rein chemischen Herstellung
beruht, will Virometix, ein Spin-off der Uni Zürich, eine neue
Generation von sicheren und effizienten Impfstoffen entwickeln. Das
unternehmerische Know-how holten sich die Gründer in den Kursen von
venturelab.
Pandemien wie die Schweinegrippe machen das Thema Impfung und die
Entwicklung von Impfstoffen aktueller denn je. Jetzt ist es Nina Geib
und Arin Ghasparian gelungen, synthetische Impfstoffe herzustellen, die
eine Reihe von grossen Vorteilen mit sich bringen.Die Gefahr von Verunreinigungen auschliessen
Während biotechnologisch hergestellte Impfstoffe, die heute verwendet
werden, anfällig sind auf Verunreinigungen wie lebende Bakterien oder
Viren, kann dieses Problem mit chemischen Impfstoffen ausgeschlossen
werden. Nina Geib versucht die komplexe Thematik zu erklären: «Leider
war es bisher nicht möglich synthetische Moleküle als Impfstoffe zu
verwenden, weil diese zu schwach immunogen sind. Hier setzen wir mit
unserer 'Synthetic Virus-like Particle' Technologie an. Damit können
wir sehr genau definierte synthetische Molekülansammlungen im
Nanometerbereich herstellen. Diese molekularen Aggregate ahmen die
Struktur und die chemische Zusammensetzung von Virushüllen nach und
können so die gewünschte Immunantwort auslösen.» Zudem kann laut
Virometix mit der neuen Methode auf Hilfsstoffe verzichtet werden, die
zum Teil beim Patienten schwere Nebenreaktionen auslösen. Auf ins Unternehmertum
Mit ihrer Forschungsidee sind die beiden Wissenschaftler ins
Unternehmertum gestartet und haben kürzlich die Firma Virometix
gegründet. Für Arin eine einmalige Chance und spannende
Herausforderung: «Wir haben die Möglichkeit ein aus der angewandten
Forschung hervorgehendes Projekt mit enormem Potential voranzubringen
und von der ersten Stunde an dabei zu sein und so zu erfahren wie eine
Firma entsteht und wächst.» Im Moment arbeiten die beiden mit Hochdruck
an der Entwicklung von neuartigen Impfstoffkandidaten zur Behandlung
von bakteriellen Infektionen und Krebs. Business-Kompetenzen mit venturelab perfektionieren
Aber nicht nur wissenschaftliche Herausforderungen stehen an, sondern
auch wirtschaftliche. Nina Geib: «Wir sind Wissenschaftler und
überhaupt nicht bewandert in Bereichen wie Business Strategie, Finanzen
oder Marketing. Obwohl wir bereits den venture plan absolviert haben,
der uns schon sehr viel gebracht hat, müssen wir unsere
Business-Kompetenzen weiter ausbauen und unser Geschäftsmodell noch
perfektionieren.» Zu diesem Zweck haben sich die beiden bereits für das
venture training angemeldet. Arin meint dazu: «Um das Potenzial von
Virometix voll auszuschöpfen sind wir gerade in der Startup Phase auf
das Know-how und die Unterstützung von Experten angewiesen, um unseren
Businessplan zu optimieren. venture training gibt uns die Möglichkeit
unsere Business-Kenntnisse weiter zu vertiefen ohne auf teure externe
Coachings angewiesen zu sein. Darüber hinaus erhoffen wir uns, unser
Netzwerk auszubauen und noch mehr Anregungen zu erhalten.»
Nina Geib und Arin Ghasparian von Virometix
|
|
On this page....
Archives
Search
Categories
| December, 2009 (8) |
| November, 2009 (14) |
| October, 2009 (15) |
| September, 2009 (18) |
| August, 2009 (9) |
| July, 2009 (10) |
| June, 2009 (10) |
| May, 2009 (11) |
| April, 2009 (12) |
| March, 2009 (15) |
| February, 2009 (6) |
| January, 2009 (13) |
| December, 2008 (6) |
| November, 2008 (11) |
| October, 2008 (2) |
| August, 2008 (2) |
| July, 2008 (4) |
| June, 2008 (5) |
| May, 2008 (13) |
| April, 2008 (5) |
| March, 2008 (5) |
| February, 2008 (5) |
| January, 2008 (6) |
| December, 2007 (1) |
| November, 2007 (4) |
| October, 2007 (5) |
| September, 2007 (1) |
| July, 2007 (2) |
| June, 2007 (4) |
| May, 2007 (1) |
| April, 2007 (3) |
| March, 2007 (4) |
| February, 2007 (3) |
About
Disclaimer
The opinions expressed herein are my own personal opinions and do not represent
my employer's view in any way.
© Copyright 2012, IFJ Institut für Jungunternehmen
E-mail
Sign In
|