# Thursday, November 19, 2009
Wer Kontakte zu nationalen und internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren sucht, ist an der Swiss Equity Fair am 9. Dezember im Technopark Zürich richtig. Interessierte erwartet ein spannendes Programm mit verschiedenen Referaten rund um das Thema Kapital und Finanzierung sowie Präsentationen von Startups, die an regionalen Vorveranstaltungen ausgewählt wurden.

Bereits zum fünften Mal organisiert das Swiss Equity Magazin eine halbtägige Investorenkonferenz für Wachstumsunternehmen. Ziel des Anlasses ist es, Kontakte zwischen kapitalsuchenden Wachstumsunternehmen und nationalen sowie internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren zu vermitteln.

Was Startups für Investoren interessant macht
Was macht Startups für Investoren interessant? Zum Auftakt der Swiss Equity Fair steht Andreas Thümmler, Managing Director von Corporate Finance Partners CFP am Rednerpult und zeigt auf, was für Faktoren für den Erfolg bei Investoren massgeblich sind. Anschliessend präsentieren sich die sechs Startups, die an den regionalen Vorausscheidungen teilgenommen und gewonnen haben. Mit dabei sind beispielsweise Dorian Selz von Nektoon mit seinem Online-Archivierungssystem memonic oder Christopher Latkoczy von Nanolytix, dem etwas gelungen ist, was bisher nur sehr schwer möglich war: Nanoteilchen in Flüssigkeiten zu analysieren. Möglich macht dies ein neues Analysegerät, der Nanolyzer, der es den Firmen erlaubt, Nanoteilchen in ihren Produkten bereits während der Herstellung zu messen und so die Produktionsprozesse optimieren zu können. Sein Geschäftsmodell hat Latkoczy in den Kursen von venturelab geschärft.

Jetzt anmelden
Am Nachmittag findet zudem der neunte Schweizer Private Equity & Corporate Finance Kongress statt. Dafür ist eine separate Anmeldung unter www.seca.ch erforderlich. Wer an der Swiss Equity Fair teilnehmen möchte, ist ebenfalls aufgefordert, sich bis am 2. Dezember unter www.equityfair.ch anzumelden. Der Anlass startet um 8:30 Uhr im Technopark Zürich und dauert bis 13.45 Uhr. Der Stehlunch nach den Präsentationen bietet dabei die ideale Gelegenheit, wichtige Kontakte zu Investoren und Kapitalgeber zu knüpfen.
Thursday 19 November 2009, 07:52 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, November 18, 2009
HouseTrip hat am World Travel Market in London die «Get Funded Show» gewonnen. Das Startup hat einen einzigartigen Marktplatz für Übernachtungsmöglichkeiten entwickelt, bei dem man seine eigene Wohnung als Ferienresidenz ausschreiben kann.

Sehen und gesehen werden: Am viertägigen Business-Event World Travel Market trifft sich die Reisebranche um zu networken, neue Verträge auszuhandeln oder die letzten Neuigkeiten auf dem Markt kennenzulernen. An der integrierten «Get Funded Show» haben die Startups der Reiseindustrie die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee zu präsentieren und sich mit anderen Jungunternehmen in einem Pitch zu messen.

Für uns eine riesige Auszeichnung
Gegründet wurde die «Get Funded Show», um Investoren mit Jungunternehmern zusammenzubringen und den Firmengründern dadurch eine Plattform zu bieten, erfolgreiche Leader der Branche zu treffen und ihnen ihr Business-Modell vorzustellen. Eine hochkarätige Jury aus Investoren und Persönlichkeiten aus der Reiseindustrie bewerten die Startups. Dieses Jahr hat sich Housetrip gegenüber 17 anderen Startups durchgesetzt und wurde zum besten Travel-Startup am World Travel Market gewählt. Gründer Arnaud Bertrand: «Wir sind nach wie vor hin und weg. Das ist für uns eine riesige Auszeichnung und wir sind sehr stolz darauf. Der Event selber war zudem extrem nützlich fürs Networking und ist für jedes Startup in der Reiseindustrie ein absolutes Muss.»

Housetrip.com: Geld verdienen mit der eigenen Wohnung
Das Prinzip von Housetrip ist simpel: Gastgeber können ihre eigene Wohnung oder ihr Haus ausschreiben – Gäste können die Angebote online buchen. Dabei profitieren die User nach Bertrand von zahlreichen Vorteilen. So zahlen beispielsweise die Vermieter für die aufgeschalteten Angebote nichts. Zudem können sie auf ein Auktionssystem zugreifen, welches ihnen vor allem während Zeiten in der Hochsaison ein Modell bietet, einen besseren Preis für die zu Mieträumlichkeiten zu erzielen. Bis jetzt ist die Plattform in der Beta-Version online und wird stetig verbessert und mit neuen Features ergänzt.

venture leaders – ein Milestone auf dem Weg zum Erfolg
venturelab, das nationale Trainingsprogramm der KTI unterstützte Arnaud Bertrand bei der Entwicklung seines Geschäftsmodells. Er reiste 2009 als Gewinner des Wettbewerbs venture leaders nach Boston. Dazu meint er: «venture leaders war eine der besten Erfahrungen, die ich machte, seit ich ins Unternehmerleben gestartet bin. In den USA knüpfte ich viele Kontakte, die mir beim Aufbau von Housetrip wertvolle Unterstützung leisteten.»

Wednesday 18 November 2009, 07:42 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, November 17, 2009
Zum siebten Mal findet am 25. und 26. November 2009 die NanoEurope statt, dieses Jahr als Symposium in Rapperswil. Im Rahmen des zweitägigen Anlasses zeigen Vertreter und Vertreterinnen führender Unternehmen und Forschungsinstitute, wie Startups mit etablierten Firmen erfolgreich zusammen arbeiten können.

Nanotechnologie ist eine multidisziplinäre, sich stark entwickelnde Zukunftstechnologie. Ob für Anwendungen in den Bereichen Energie und Umwelt, Mobilität und Leichtbau oder in der Medizin - die Marktpotenziale sind enorm.

Ein Programm mit hochkarätigen Referenten
Startups im Nanotechnologie-Bereich sind für etablierte Unternehmen interessante Partner, da diese neue Ansätze und Ideen einbringen und auf dem aktuellsten Forschungstand sind. Aber auch für Jungunternehmer ergeben sich durch Kooperationen vor allem im Bereich der Kommerzialisierung und Finanzierung grosse Vorteile. Am CEO-Forum vom 25. November beleuchten verschiedenste Referenten aus der Industrie und dem Bereich Venture Capital die Perspektive von Startups und grossen Unternehmen. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in «Best Practice» und diskutieren Herausforderungen und Lösungen für Kooperations- und Finanzierungsstrategien. Parallel werden am 25. und 26. November in Sessions zu «Nanocoatings» und «Nanocomposites» spannende Referate zu fachspezifischen Themen geboten.

Innovation, Flexibilität und Schnelligkeit am Markt sind gefragt
Organisiert wird der zweitägige Anlass von Nano-Cluster Bodensee und MatSearch-Consulting. Jörg Güttinger, Geschäftsführer von Nano-Cluster Bodensee meint zum diesjährigen Schwerpunktthema Kooperation des CEO-Forums: «Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation sind Innovation, Flexibilität und Schnelligkeit am Markt besonders für mittelständische Unternehmen überlebenswichtig. Dabei gewinnt das Thema Kooperation noch mehr an Bedeutung. Insbesondere für Technologieanbieter am Anfang der Wertschöpfungskette und Hersteller nanoskaliger Grundmaterialien ist es schwierig, an der nachfolgenden durch Nanotechnologie ermöglichten Wertschöpfung zu partizipieren. Damit gefährdet ist aber die Weiterentwicklung ihrer technologischen Stellung. Aus diesem Grund sind besondere Kooperationsansätze gefragt, mit denen alle Beteiligten von den Umsätzen der Endprodukte profitieren können.»

Fachpublikum aus aller Welt
Immer wieder gelingt es der NanoEurope ein globales Fachpublikum anzuziehen. Jörg Güttinger: «Letztes Jahr haben über 1500 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus 22 verschiedenen Ländern an der Konferenz und Ausstellung teilgenommen. Mit dem diesjährigen Symposium wenden wir uns in erster Linie an Unternehmen und Forschende, die mit neuster Technologie die nächste wirtschaftliche Wachstumsphase gestalten.» Wer sich für den Anlass interessiert, kann das detaillierte Programm auf der Webseite der NanoEurope downloaden und sich vor Ort zum Symposium registrieren.

Tuesday 17 November 2009, 07:30 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, November 16, 2009
anthrazit, das Magazin für digitalen Lifestyle, kürt die 200 besten Websites der Schweiz 2010. Wer seinen Internetauftritt für die Wahl anmelden will, hat noch bis Ende November 2009 Zeit. Alle ausgezeichneten Internetauftritte werden in der Februar-Ausgabe von anthrazit vorgestellt.

Schon zum siebten Mal führt anthrazit die Wahl der 200 besten Websites durch. Mitmachen können alle, anmelden ist einfacher als auf drei zählen: Das Onlineformular auf www.anthrazit.org ausfüllen, auf «anmelden» klicken, fertig. Anmeldeschluss ist der 30. November 2009.

Auch anthrazit-Member können voten
Zum ersten Mal entscheiden neben einer Expertenjury auch die anthrazit-Member. Für die Bewertung hat anthrazit ein Online-System entwickelt, das mit Computer, Handy und anderen mobilen Endgeräten intuitiv zu bedienen ist und sich dieses Jahr bei der Wahl der 100 nützlichsten Schweizer E-Shops bewährt hat. «Die Member bewerten den Gesamteindruck, die Experten konzentrieren sich auf ihr Fachgebiet», erklärt anthrazit-Herausgeber Christian Schwengeler.

Eine neue Kategorie: mobile Websites
Dieses Jahr werden, im Gegensatz zu den ersten sechs Wahlen, keine reinen E-Shops mehr bewertet. Websites, die vor allem Produkte oder Dienstleistungen online verkaufen und für die Wahl der 200 besten Websites der Schweiz angemeldet werden, werden in die Wahl der 100 nützlichsten Schweizer E-Shops umgeteilt. Dafür gibt es bei der siebten Wahl eine neue Kategorie: mobile Websites. 2009 war gut jede zehnte prämierte Website eine mobile Website, deshalb hat sich die Redaktion entschieden, eine eigene Kategorie für sogenannte Handywebsites einzuführen.

365 Tage Aufmerksamkeit für die Werbekunden
Die prämierten Internetauftritte werden im Magazin veröffentlicht, das am 9. Februar 2010 erscheinen wird. Ausserdem dürfen sie das bekannte Siegel «Die 200 besten Websites der Schweiz 2010» auf ihrer Website platzieren. Die Februar-Nummer wird in einer Grossauflage gedruckt. «Diese Ausgabe ist die beliebteste und bekannteste Ausgabe des Jahres», sagt Verlagsleiterin Gabriela Benz, «viele bewahren sie ein Jahr lang auf und suchen darin nach den besten Websites.» Das ist für Werbekunden interessant, die zum selben Preis 365 Tage Aufmerksamkeit erhalten.

Monday 16 November 2009, 06:26 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, November 13, 2009
Memonic heisst das Online-Archivierungssystem von Nektoon und ist ab sofort kostenlos verfügbar. Mit dem webbasierten Tool ist es dem Startup gelungen, ein einfach bedienbares System für die effiziente Webrecherche zu entwickeln.

Im Internet lassen sich zwar leicht Informationen finden, sie aber für den späteren Gebrauch abzulegen und wiederzufinden, kann ein zeitintensives Unterfangen bilden. Nach der Devise «Keep the Essential» schafft Nektoon Abhilfe. Mit Memonic hat das Startup einen Service lanciert, der das Ablegen, Wiederfinden und Ordnen von Webinformationen zum Kinderspiel macht.

Wissenstücke anlegen und ordnen
Per Mausklick können die User von Memonic auf einer x-beliebigen Webseite Informationen markieren und ohne weiteres Zutun in ihrem persönlichen Archiv ablegen. Um den Service zu nutzen, wird am besten der «Memonic-Button» als Bookmark gespeichert. Die gesammelten Informationen können anschliessend im eigenen Memonic-Archiv geordnet und mit eigenen Kommentaren ergänzt werden. Das grundsätzliche Ziel, das hinter dem System steckt, ist die Verflüssigung von Informationen. Während heute die Informationsweitergabe im Internet meist auf der Basis von Web-Adressen, sprich URLs erfolgt, sind für die User oftmals nur einzelne Ausschnitte von Webseiten relevant. «Diesem Bedürfnis möchten wir mit Memonic entgegenkommen und den Usern so eine benutzerfreundliche und zeitsparende Lösung bieten», erklärt Dorian Selz, Mitgründer des Startups.

Geordnetes Wissen mit Anderen teilen
Für die Zusammenarbeit in Teams besteht die Möglichkeit, ausgewählte Informationen oder angelegte Ordner mit anderen Mitarbeitenden zu teilen. Zudem ist es möglich, die angelegte Datensammlung per Knopfdruck wieder der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Um sich in der eigenen Sammlung zurechtzufinden, wird es auch grafische, auf Assoziation basierende Retrieval-Mechanismen geben.

Premium-Service in Planung
Wer den Service ausprobieren möchte, zahlt im Moment keinen Rappen. Für eine Standardversion soll das auch in Zukunft so bleiben, meint Dorian Selz. Für die Nutzung weiterer Features, die im Moment noch entwickelt werden, ist mittelfristig ein Premium-Service geplant.

Positive Feedbacks an der Future Expol
Nach dem Launch der Beta-Version wurde Memonic erstmals an der Future Expo in Basel einem breiteren Publikum vorgestellt. Dorian Selz: «Wir sind selber überrascht von den vielen positiven Rückmeldungen. Die Besucher unseres Standes haben grosses Interesse an Memonic gezeigt und wir haben von vielen Leuten wertvolle Inputs erhalten.» Im Lauf der nächsten Monate wird Memonic vom Nektoon-Team laufend verbessert und mit weiteren Dienstleistungen ergänzt. Man darf gespannt bleiben!

Friday 13 November 2009, 07:38 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, November 11, 2009
Herkömmliche Mobiltelefone als interaktive Unterhaltungsplattform und Spielzeug nutzen – das ist die Vision des Startup-Projekts Gbanga. Um mitzumachen, muss einzig ein kleines Programm auf dem Handy installiert werden und schon kann es losgehen mit Rätseln, Wettbewerben oder spannenden Geschichten, in denen man plötzlich selber eine aktive Rolle übernimmt.

Was Google Latitude kann, ist bei Gbanga schon länger Standard: Die Handy-Software ermöglicht es, den Standort von Freunden auf einer Karte anzuzeigen und mit ihnen via Chat in Kontakt zu treten. Gbanga kann aber noch mehr als das: Wer sich die kostenlose Software runterlädt, kann eintauchen in eine virtuelle Welt und dabei selbst Teil von packenden Geschichten werden.

Bedrohte Tierarten retten
So zum Beispiel letzten Sommer, als Zürich von entflohenen Zootieren unsicher gemacht wurde. Gbanga-User konnten mit ihrem Handy mithelfen, die Tiere wieder einzufangen und in den Zoo zurückzubringen. Matthias Sala, einer der Entwickler von Gbanga: «Das Spezielle von Gbanga ist, dass wir die Teilnehmer auffordern, aktiv Hand anzulegen. Mit dem Handy konnten sie die Tiere einsammeln, um sie zum Zoo zurück zu bringen. Hierzu mussten die Teilnehmer ‚real‘ beim Zoo vorbeigehen und die Tiere am Schalter abgeben. Dort erhielten sie dann virtuelles Saatgut für das weitere Spiel, mit dem sie den bedrohten Lebensraum der Tiere wieder aufbauen konnten. Wenn die User nicht genug säten, brachen die Tiere wieder aus und mussten von Neuem eingefangen werden.» Mit dieser unkonventionellen Kampagne wollte der Zoo Zürich auf die bedrohten Lebensräume von Tieren aufmerksam machen, ein neues Zielpublikum zum Zoo locken und Laufkundschaft generieren. Laut Sala ein Projekt, das gut funktioniert hat.

Auf der Jagd nach Mr. X
„Finde Mr. X“ ist eine weitere Kampagne von Gbanga, die mit dem öffentlichen Verkehr lanciert werden kann und an der Future Expo in Basel als Konzept vorgestellt wurde. Mithilfe von Hinweisen in Pendlerzeitungen und auf Gbanga soll der mysteriöse Agent endlich gefasst werden. «Ziel dieser Kampagne ist es, die Leute in ihrem normalen Tagesablauf zu aktivieren und den öffentlichen Raum als Spielfeld zu nutzen. Dabei können wir Informationen zu Sehenswürdigkeiten einfliessen lassen und den öffentlichen Verkehr einbeziehen», erklärt Sala.

Auch für Werber interessant
Die Geschichten auf Gbanga vertreiben nicht nur Langeweile, sondern bilden auch für Werber eine einzigartige Möglichkeit, anhand von Geschichten den Usern ihre Produkte näherzubringen und so einen Bezug zu ihnen herzustellen. Für die Umsetzung des Geschäftsmodells erhielten die Gründer des Startups hilfreiche Tipps in den Modulen von venturelab.


Matthias Sala von Gbanga an der Future Expo

Wednesday 11 November 2009, 07:38 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, November 10, 2009
venturelab-Absolventen räumen beim Swiss ICT Award ab: In der Kategorie Newcomer holte sich Poken den ersten Rang. Ebenfalls in dieser Sparte wurde Dominik Grolimund von Wuala mit dem People Award ausgezeichnet. Amazee gewann den begehrten Publikumspreis.

Es zeigt sich immer wieder, dass – seien es nationale oder internationale Preisausschreibungen – venturelab-Absolventen auf den vorderen Plätzen liegen. So auch am diesjährigen Swiss ICT Award, ein über die Schweiz hinaus bedeutender und bekannter Preis für erstklassige ICT-Leistungen und -Produkte, die durch schweizerische Unternehmen erbracht werden. Drei der fünf nominierten Newcomer haben venturelab-Programme absolviert und alle haben einen Award nach Hause getragen.

Poken – Newcomer des Awards
Schon am europaweiten Award von TechCrunch ist Poken als bestes Gadget ausgezeichnet worden. Nun hat sich das Startup mit der Entwicklung seiner elektronischen Visitenkarte einen grossen Schweizer Preis gesichert. Stéphane Doutriaux zeigte sich sehr zufrieden und lobte in seiner Rede einmal mehr die Schweizer Startup Förderungshilfen wie venturelab oder venture kick, die es in seinem Heimatland Kanada in dieser Form nicht gäbe. Anstelle eines Preisgeldes wurde direkt in das Startup investiert. Jeder Teilnehmer des Anlasses konnte mit dem Gutschein auf seinem Stuhl nach der Veranstaltung sein von Swiss ICT gesponserten Poken abholen.

Amazee – die meisten Publikumsstimmen
Der heimliche Hauptpreis, wie ihn Moderatorin Anna Maier nannte, ging an Amazee. Das Startup hat eine Internetplattform ins Leben gerufen, die es Personen und Organisationen ermöglicht, ihre Ideen und Vorhaben in Projekten zu initiieren, diese zu promoten und Gleichgesinnte zu finden. Zudem ist das Team um Gregory und DAnja Gerhardt mit verschiedenen Aktivitäten wie dem Web Monday sehr aktiv und tut viel für die ICT Branche. Nach Gregory Gerhardt eine Sache, die in der Natur von Amazee liegt: «Mit Amazee schaffen wir eben genau die Plattform, die die Organisation von solchen Themenanlässen ein Leichtes macht.»

Vorbildfunktion für andere Startups: Dominik Grolimund von Wuala
Mit dem People Award zeichnet der Verband Swiss ICT Personen aus, die gegenüber anderen Branchenangehörigen eine Vorbildfunktion wahrnehmen. Dominik Grolimund, Gewinner des Awards in der Kategorie Newcomer, konnte den Preis zwar nicht persönlich abholen, freute sich aber aus den USA über die Auszeichnung. Verdient hat er sie wie kein Anderer: Mit 18 Jahren gründete er sein erstes ICT-Unternehmen. Mit seinem zweiten Startup Wuala , einem Online-Datenspeicher, der es Benutzern ermöglicht, Dateien zu speichern, zu sichern und von überall her zuzugreifen, schrieb er in Kürze eine Erfolgsgeschichte, die seinesgleichen sucht. Letzter Höhepunkt war der Zusammenschluss mit LaCie, einem der führenden Hersteller von Peripheriegeräten in Frankreich.

Tuesday 10 November 2009, 10:54 AM  #     |  Comments [1]  | 
# Monday, November 09, 2009

Innovationen sind die Treiber der Wirtschaft – und in schwierigen Zeiten wie heute wichtiger denn je. Am 4. Swiss Innovation Forum konnten sich KMU wertvolle Inputs holen, Startups zeigten an der Future Expo, was der Trend von morgen ist und am Swiss Technology Award wurden innovative Unternehmen ausgezeichnet.

Über 80 Prozent der Produkte, die wir in zehn Jahren kaufen werden, sind heute noch nicht erfunden. Dabei schaffen es bloss 0,6 Prozent der Ideen überhaupt zum Markterfolg. Fakten, die beeindrucken und aufzeigen, welche enorme Bedeutung den Innovationen zukommt, an denen Schweizer KMU täglich tüfteln.

Kräfte bündeln und die Marke Schweiz stärken
Wie wichtig Innovationen für die Schweiz sind, unterstrich auch Bundesrätin Doris Leuthard in ihrem Referat. Probleme, die sich durch demographischen Wandel oder globale Umweltveränderungen stellen, erfordern neue Ideen. Es bleibt uns die Wahl zwischen Einschränkung oder der Entwicklung von neuen Technologien, meint sie. «Der Bereich Cleantech birgt ein riesiges Potenzial und ich will, dass die Schweiz ihren Anteil an diesem Kuchenstück abschneidet.» Damit dies möglich wird und sich die Schweiz in diesem Sektor stark positionieren kann, rief sie Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu einer engen Zusammenarbeit auf.

Innovative Ideen an der Future Expo
Einen Einblick in die Welt von morgen gewährte die Future Expo. Rund 40 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten marktreife Ideen, Prototypen und Neuheiten. Vor Ort waren auch einige venturelab-Absolventen mit einem Stand anzutreffen, so zum Beispiel Nektoon oder Gbanga.

Award-Gewinner: Comet Holding, Bernina International und FemtoTools
Im Rahmen des Forums wurde am Abend die besten und innovativsten Unternehmen der Schweiz mit dem Swiss Technology Award 2009 ausgezeichnet. Moderiert von Kurt Aeschbacher wurde der begehrte Preis an die Comet Holding, Bernina International sowie FemtoTools verliehen. Sie setzten sich gegen 40 Mitbewerber durch. Mit dem Swiss Technology Award werden herausragende Leistungen im Bereich von Innovation und Technologie ausgezeichnet, welche über ein überduchschnittliches Marktpotential für die Zukunft verfügen. Seit 1987 ermöglicht der Swiss Technology Award innovativen Ideen den Durchbruch auf ihren Märkten. 367 Preisträger wurden seither gekürt und durften ihre Innovationen jeweils an der Hannover Messe dem Fachpublikum präsentieren. 2007 übernahm die Swiss Economic Forum AG, welche das Swiss Innovation Forum organisiert, den prestigeträchtigen Award. Der Innovationspreis wurde neu konzipiert, positioniert und dieses Jahr zum zweiten Mal im Rahmen des Swiss Innovation Forum verliehen.

Monday 09 November 2009, 06:42 AM  #     |  Comments [0]  |