# Monday, December 07, 2009
amiando wurde vom World Economic Forum als einziges Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum zum Technology Pioneer 2010 gewählt. Andere Gewinner des Preises sind Social Media Unternehmen wie Twitter oder Playfish.

Mit dem Technology Pioneers Programm will das World Economic Forum weltweit Startups auszeichnen, die sich durch ihren innovativen Charakter von der Masse abheben. Für das Jahr 2010 wurden 26 Firmen ausgewählt, darunter auch amiando. Sie alle haben die Möglichkeit im Januar am World Economic Forum teilzunehmen.

Aufwändiges Auswahlverfahren
Im Rahmen eines aufwändigen Auswahlprozesses wurden aus hunderten von internationalen Kandidaten die entsprechenden Unternehmen ausgewählt. Felix Haas, CEO und Mitgründer von amiando meint dazu: «Wir sind sehr stolz darauf, vom World Economic Forum zum Technology Pioneer 2010 gewählt worden zu sein.»

Überzeugende Bewerber
«Wir waren sehr von der Qualität, Quantität und Vielfalt der diesjährigen Bewerber überrascht. Das ist auch der Grund, warum die diesjährige Entscheidung so schwer wie noch nie war. Ich gratuliere den Technology Pioneers 2010. Diese Unternehmen können sehr stolz sein, mit einem so angesehenen und begehrten Preis ausgezeichnet zu werden», sagte Kevin E. Comolli, Managing General Partner, Accel Partners.

Über amiando
amiando ist Pionier für Online-Eventregistrierung und Ticketing. Der Kernnutzen der Software liegt im flexiblen Content Management System für Event-Webseiten mit integrierten Registrierungsformularen, einem kompletten weltweiten Zahlungs- und Ticketing-System und effizienten Marketing-Tools, die Veranstaltern dabei helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Mit amiando ViralTickets® hat das Startup das erste Event-Promotion-System lanciert, das Mundpropaganda für Events und Empfehlungsmanagements im Internet und Social Media für jeden Eventveranstalter nutzbar macht. Das Konzept ist einfach, aber effektiv: Ticketkäufer empfehlen ein Event weiter, werben weitere Teilnehmer und erhalten dafür Prämien. Nach dem Ticketkauf erhalten die Teilnehmenden einen Code, den sie über Social Media automatisch an Freunde und Kollegen weitergeben können. Der Clou an der ganzen Sache ist der doppelte Anreiz: Für jeden angeworbenen Teilnehmer erhält der Vermittler einen Bonus und der neu gewonnene Teilnehmer einen Freundschaftsrabatt.



Das Team von amiando freut sich über die Auszeichnung!
Monday 07 December 2009, 07:55 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, December 04, 2009

Mikroroboter für die Nanotechnologie und ein neues Tool für die Neurochirurgie: Mit Imina Technologies und StereoTools haben gleich zwei Spin-offs der EPF Lausanne 130‘000 Franken bei venture kick gewonnen. Den beiden Teams ist es gelungen, die Jury bestehend aus erfahrenen Unternehmern, Investoren und Startup-Experten mit ihrer innovativen Leistung in den Sektoren Medizin- und Nanotechnologie zu überzeugen.

venture kick schüttet pro Jahr mehr als zwei Millionen Schweizer Franken à fonds perdu aus und will damit die Zahl der Unternehmensgründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten verdoppeln. In der diesjährigen Dezemberrunde gingen je 130‘000 Franken an die beiden EPF Spin-offs Imina Technologies und StereoTools.

StereoPod: einfacher, bequemer, kostengünstiger
Mit ihrem neu entwickelten System haben sich Remi Charrier und Jean-Philippe Thiran zum Ziel gesetzt, Gehirnoperationen wesentlich zu vereinfachen. Das einfache Design ihres StereoPods bringt Vorteile für Patienten und Chirurgen. Jean-Philippe Thiran: «Unser Apparat ist viel handlicher und kleiner als die Geräte, die im Moment eingesetzt werden. Mit dem StereoPod werden die Operationen kürzer. Davon profitieren die Patienten wie auch die Chirurgen. Und last but not least lassen sich dadurch natürlich die Operationskosten senken.» Zurzeit sind die beiden Firmengründer mit einer Reihe von klinischen Tests beschäftigt und hoffen, dass ihr Produkt bald den Markt erobert.

Kleine Roboter mit grosser Wirkung
Hohe Präzision auf kleinstem Raum: miBot heisst der entwickelte Mikromanipulator von Imina Technologies. Dem Spin-off rund um Christophe Canales ist es gelungen, würfelgrosse mobile Mikroroboter für die Arbeit unter dem Mikroskop zu entwickeln, an denen Klemmen, Pinzetten oder Spritzen befestigt werden können. Durch diesen «mechanischen Arm» sind feinste Bewegungen und ein intuitives Vorgehen bei Mikromanipulationen möglich. Zudem kann durch ihr System die Vorlaufzeit drastisch gesenkt und durch mehr Stabilität bessere Resultate erzielt werden. Mit ihrem innovativen Produkt hat Imina Technologies diesen Herbst bereits den Tomorrow’s Market Award gewonnen, der mit 50‘000 Franken dotiert ist.

venture kick: über drei Millionen Franken ausgeschüttet
Von der Finanzspritze haben unterdessen knapp 100 Projektteams aus den unterschiedlichsten Bereichen profitiert: von der Medizinaltechnik über die Informations- oder Biotechnologie bis zur innovativen Sportgeräteentwicklung. Eine laufende Umfrage unter den geförderten Startups zeigt, dass die Initiative weit mehr als nur den Startschuss für neue Firmengründungen setzt. Bis anhin wurden weit mehr als 400 Arbeitsplätze geschaffen. Und dank venture kick gelingt es den Jungunternehmern auch weitere Geldgeber an Land zu ziehen. Die Daten aus der laufenden Umfrage zeigen, dass pro ausgegebenem venture kick Franken rund 10 Franken von anderen Geldgebern bereit gestellt wurden. Das entspricht einem Finanzierungsvolumen von über 3 Millionen Franken.

Wettbewerbsverfahren über drei Stufen
Monatlich erhalten jeweils acht Projekte die Chance, sich vor einer Jury, bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren, zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10'000 Franken und qualifizieren sich automatisch für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20'000 Franken, die wiederum an die ‚bessere Hälfte‘ der Projektteams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100'000 Franken zu gewinnen. Die Ausrichtung der Förderbeiträge erfolgt à fonds perdu und ist nur mit einer Bedingung verknüpft: Die Auszahlung der letzten 100‘000 Franken erfolgt erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/innen aus schweizerischen Hochschulen und Universitäten (Studierende, Doktoranden, Professoren etc), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

  
Die zwei Gewinnerteams: StereoTools (links) und Iminia Technologies (rechtsm Foto Alain Herzog)

Friday 04 December 2009, 08:01 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, December 01, 2009
Die UBS hat einen Wettbewerb für ICT-Freaks lanciert. Die Grossbank ist auf der Suche nach neuen Ideen für E-und Mobile-Banking und will zudem von den jungen Schweizer Experten wissen, wie sie das Web 2.0 effizient und gewinnbringend einsetzen kann. Für die drei besten Ideen winken je 5‘000 Franken. Am 11. Web Monday bei Google stellte Andreas Hoffmann von der UBS das Projekt vor.

Der gestrige Web Monday Standort Google sorgte für ein volles Haus. Mit 130 Personen war das monatliche Treffen der ICT Startup-Branche ausgebucht. Neben der Präsentation des Wettbewerbs schilderte Joaquin Cuenca Abela von Panoramio seine Startup-Geschichte und Professor Manfred Vogel von der FHNW erklärte den Anwesenden, auf welche Unterstützungsmöglichkeiten sie seitens der KTI und der FHNW zählen können. Zudem hatte Startwerk.ch-Blogger Simon Wüthrich seinen letzten grossen Einsatz und nutzte gleichzeitig die Gelegenheit, seinen Nachfolger Jan Rothenberger vorzustellen.

Panoramio: eine Startup- und Übernahmegeschichte par excellence
Mehrere Anläufe und Irrwege waren nötig, bis Joaquin Cuenca Abela und Eduardo Manchón Aguilar ihre zündende Idee in die Tat umsetzten. 2005 entwickelten sie eine Photosharing-Website, die auf georeferenzierte Bilder und Fotos fokussiert. Rund eineinhalb Jahre nach dem Launch konnten die Gründer das millionste hochgeladene Foto melden. Der Service weckte auch das Interesse von Google. 2007 übernahm der Internetriese das Startup. Seither werden die Bilder nicht nur auf Google Earth, sondern auch auf Google Maps integriert.

Web 2.0 – Ideen der Schweizer ICT-Tüftler gefragt
Die UBS will das Potenzial der jungen ICT-Freaks nutzen und hat dazu einen Wettbewerb ins Leben gerufen. Die Grossbank scheint etwas ratlos zu sein, wie sie das Web 2.0 in ihre Dienste einbauen kann. Von den Teilnehmenden erwartet Andreas Hoffmann, Projektleiter des Wettbwerbs, innovative Ideen zu Fragen wie: Wie kann die UBS das Web 2.0 am besten nützen? Und wie kann die Grossbank das E- und Mobile-Banking verbessern und ausbauen? Eine Herausforderung dürfte vor allem darin liegen, Lösungen vorzuschlagen, die mit den strengen sicherheitstechnischen Bedingungen der Grossbank kompatibel sind. Wer am Wettbewerb teilnehmen will, kann seine Ideen (5-10 Seiten) bis zum 24. Dezember 2009 einreichen. Die drei Gewinner erhalten je 5‘000 Franken und werden am nächsten Web Monday bekannt gegeben.

Ein Adieu und ein herzlich Willkommen
Für Simon Wüthrich von Startwerk.ch war der 11. Web Monday die ideale Gelegenheit, sich von einem Grossteil der ICT-Startups zu verabschieden und ihnen gleichzeitig seinen Nachfolger Jan Rothenberger vorzustellen. Simon blickt mit einem lachenden und weinenden Auge auf seine Zeit bei Startwerk.ch zurück. Im Moment will er sich aber voll auf seinen Studienabschluss konzentrieren. Zwischendurch wird von ihm auf Startwerk.ch noch zu lesen sein, die Hauptverantwortung geht aber an Jan Rothenberger über, der ab sofort für die tägliche redaktionelle Betreuung des Blogs zuständig ist.

  
                   11. Web Monday: volles Haus bei Google            Startwerk.ch: Jan Rothenberger für Simon Wüthrich
Tuesday 01 December 2009, 09:58 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, November 26, 2009
Ab sofort ist der neue Internet-Suchdienst hyperSearch.org verfügbar, der eine deutlich höhere Trefferrate bei der Internetsuche verspricht. Dabei setzt das Startup hyperWeb nicht nur auf Maschinen, sondern auch auf den menschlichen Verstand. Relevante Inhalte werden von Hand recherchiert und mit dem üblichen Material von Google & Co ergänzt.

Die in die uferlos wachsende Menge an Informationen verhindert zunehmend den sicheren und effizienten Zugang zu Wissen im Internet. Mit seinem kostenlosen Suchdienst will hyperWeb gegen dieses Problem antreten und damit auch die gängigen Suchmaschinen konkurrenzieren.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
Um den Zusatznutzen von hyperSearch gegenüber den grossen Suchmaschinen zu beschreiben, führt Heinz Scheuring, Gründer des Startups gleich ein Beispiel an: «Wenn ein Marketingleiter beabsichtigt das Suchmaschinen-Ranking seiner Firmenwebseite zu verbessern und er sich in das Thema einarbeiten will, liegt nichts näher, als den Begriff einmal zu googeln. Im Nu erhält er gegen 13 Millionen Treffer. Doch genau darin liegt das Problem: Das ist zu viel Material. Vielleicht findet er das eine oder andere brauchbare Dokument, doch die Menge an kommerziellen Angeboten macht aus der Recherche die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Während spezifische Abfragen, etwa nach dem Geburtsdatum von Elvis Presley, schnell zum Ziel führen, wird die Vertiefung in ein ganzes Wissensgebiet zum frustrierenden Erlebnis.» Und genau da setzt HyperSearch an. Indem wichtige Inhalte des Internets in geordneter Form durch den Menschen bereitgestellt werden.

So funktionierts
hyperWeb bietet zwei Zugänge zum handverlesenen Material: hyperSearch und hyperCore. Wie bei einer konventionellen Suchmaschine liefert hyperSearch zunächst eine Liste von Treffern für einen eingegebenen Suchbegriff. Kommerzielle Resultate sind dabei ausgeblendet. Zusätzlich sind die Treffer des hyperWeb-eigenen Materials einem Wissensgebiet sowie einer Rubrik zugeordnet. Zentral ist sodann die Möglichkeit, nach diesen Wissensgebieten und nach Rubriken zu filtern. Die zweite Möglichkeit des Zugangs bietet hyperCore, eine übersichtliche hierarchische Wissensstruktur. Standardisierte Rubriken wie beispielsweise Grundlagenwissen, vertiefendes Wissen, Aus- und Weiterbildung, Portale und Institutionen machen die Navigation in diesem umfassenden Wissensgebäude einfach und intuitiv. Entscheidend ist nun, dass die beiden Zugänge miteinander verbunden sind. Konkret heisst das: Wird beispielsweise nach Online-Marketing recherchiert und in der hyperSearch-Trefferliste ein Portal für Online-Marketing angezeigt, führt der Klick auf die Rubrik direkt in den Service hyperCore, der mit einer Fülle an weiteren Portalen rund um das Thema Internetmarketing aufwartet.

Für Studenten überall freier Zugang
Der Zugang zu hyperSearch ist für alle Internet-User gratis. Für den Zugang zu den professionellen Bereichen wie zum Beispiel Management- und Branchenthemen muss spätestens einen Monat nach der kostenlosen Registrierung ein Abonnement gelöst werden. Mit 10 Franken pro Monat ist das Abo allerdings erschwinglich und dürfte sich bei Unternehmen und Organisationen rasch bezahlt machen - vor allem wenn man bedenkt, dass gemäss Studien mit der Suche nach Informationen und Dokumenten wöchentlich mehrere Stunden pro Mitarbeitenden verloren gehen. Für Studenten steht der ganze Service kostenlos zur Verfügung.

venture training: Inputs von sehr kompetenten Trainern
Hinter der HyperWeb AG steht Heinz Scheuring, dipl. Ingenieur ETH und sein Team. Um sein Geschäftsmodell zu perfektionieren, besuchte Scheuring auch den fünftägigen Workshop venture training. Dazu meint er: «Im venture training habe ich vor allem von den Inputs der sehr kompetenten Trainern in Bezug auf die Finanzierung und Vermarktung unseres Startups profitiert.» Am Erfolg seiner Geschäftsidee zweifelt Scheuring nicht, anderen Suchmaschinenanbietern prognostiziert er sogar erheblichen Gegenwind. Ob es hyperWeb gelingt, sich am Markt durchzusetzen, bleibt spannend. Wir wünschen dabei viel Erfolg.

Thursday 26 November 2009, 08:42 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, November 25, 2009
Der Heuberger Winterthurer Jungunternehmerpreis geht in diesem Jahr ausnahmslos an Firmen, die neue medizinische Produkte entwickeln. BioVersys aus Basel, compliant concept aus Dübendorf und InSphero aus Zürich heissen die glücklichen Gewinner, alles ehemalige venturelab-Absolventen und Gewinner bei venture kick. Sie erhalten je 150‘000 Franken sowie ein kostenloses Coaching über drei Jahre.

Bis zuletzt blieb geheim, wer das Rennen macht. Rund 150 Startups aus der ganzen Deutschschweiz hatten sich beworben. In einem mehrstufigen Selektionsverfahren schafften es sechs innovative und erfolgsversprechende Jungunternehmen ins Finale. Neben den genannten Gewinnern zählten RaceGear, Limmex und Zurich Instruments zu den Finalisten.

BioVersys: neue antibakterielle Medikamente
Mit einem Sieg hätte er nicht gerechnet, meinte Marc Gitzinger, Mitgründer von Bioversys, freute sich aber umso mehr darüber. Sein Startup hat sich zum Ziel gesetzt, bekannte Antibiotika wieder resistent zu machen. Dazu hat BioVersys eine Screening Technologie entwickelt, mit der nach kleinen chemischen Molekülen gesucht werden kann. Diese verhindern, dass das Bakterium den Antibiotika-Angriff überhaupt erkennt. Dadurch kommt es gar nicht mehr zum Start des ganzen Abwehrmechanismus und die relevanten Gene im Bakterium bleiben ausgeschaltet. So kann Bioversys die gesamte Abwehrreaktion von einem Bakterium auf ein bestimmtes Antibiotikum unterbinden.

compliant concept: gegen das Wundliegen
Um Druckgeschwüre durch Wundliegen zu vermeiden, müssen Patienten regelmässig umgelagert werden - bis anhin eine zeitintensive Beschäftigung für das Pflegepersonal. compliant concept hat nun ein innovatives Therapiesystem entwickelt. Ein spezieller Lattenrost und eine neue Matratze sorgen dafür, dass die bettlägerige Person sanft und beständig umgelagert wird. Die Konstruktion aus flexiblen Materialien ahmt die Bewegungen eines gesunden Menschen im Schlaf nach. Dank der Konstruktion werden die Patienten in ihrer Restaktivität stimuliert und das Pflegepersonal wird zeitlich und körperlich entlastet.

InSphero: organotypische Mikrogewebe
Nicht mehr als drei Monate ist es her, als InSphero die venture kick Jury zu überzeugen vermochte und bereits 130‘000 Franken dieses Jahr abräumte. Das Startup hat sich der Herstellung und dem Vertrieb von hochwertigen organotypischen Mikrogeweben verschrieben, die dem echten menschlichen Körpergewebe sehr nahe kommen. Die sogenannten Micro Tissues können für eine effizientere Medikamenten-Entwicklung eingesetzt werden, was wiederum die Medikamententests verbilligen und vereinfachen soll.

Einer der bedeutendsten Jungunternehmerpreise
Mit einem Preisgeld von total 450’000 Franken handelt es sich beim Heuberger Winterthurer Jungunternehmerpreis um einen der bedeutendsten Startup-Förderpreise der Schweiz. Die drei Gewinnerteams erhalten je 150‘000 Franken, allerdings muss ein Drittel des Betrags in der Region Winterthur investiert werden. Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die drei Startups während drei Jahren ein kostenloses Coaching von Genilem Zürich/Ostschweiz. Stifter des Preises ist Robert Heuberger, der 1954 als innovativer Jungunternehmer zusammen mit seiner Frau Ruth die Siska Heuberger Holding AG gegründet hat. Das bis heute erfolgreiche Unternehmen gehört zu den renommiertesten Immobilienanbietern der Schweiz.


Die Gewinner gratulieren sich gegenseitig
Wednesday 25 November 2009, 09:15 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, November 23, 2009

Pearltec hat die erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Ein Investorenkonsortium bestehend aus der Arco Foundation, der Berner Partners AG und der Zürcher Kantonalbank investiert gemeinsam CHF 1.1 Millionen in das ETH Spin-off.

Die kleinen Kügelchen mit der grossen Wirkung haben die Investoren überzeugt. Das ETH Spin-off Pearltec, welches letzten Sommer gegründet wurde, hat die erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Somit sind die Weiterentwicklung der Produkte, der Produktionsaufbau, die Vermarktung und der Vertrieb der ersten Patienten-Lagerungshilfen, welche im Frühjahr 2010 auf den Markt kommen, gesichert, schreibt Pearltec in einer Medienmitteilung.

1.1 Millionen für Pearltec
In einer ersten Finanzierungsrunde ist es Pearltec gelungen, die Arco Foundation, die Berner Partners AG und die Zürcher Kantonalbank von ihrem Business Modell zu überzeugen und sich so 1.1. Millionen Investitionsgelder zu sichern. Das Startup-Team um Patrizia Fischer entwickelt und vermarktet eine neue Generation von Patienten-Lagerungshilfen, die es ermöglichen, Körperteile über längere Zeit zu fixieren, ohne dass es dem Patienten unbequem wird. Durch die mit Styroporkügelchen gefüllten Hüllen kann die Bildqualität bei bildgebenden Untersuchungen wie CT und MRI stark verbessert werden, was für den Spital zu geringeren Kosten führt.

venture kick und venturelab als Beschleuniger
Das unternehmerische Rüstzeug hat sich Patrizia Fischer in der Aufbauphase bei venturelab, dem Trainingsprogramm der KTI, geholt: Als eine der Gewinnerinnen von venture leaders reiste sie 2008 mit dem Business Development Programm nach Boston. Zuvor hatte sie bereits die Module venture plan und venture training absolviert. Das intensive Training verhalf Patrizia Fischer auch zu einem Sieg bei venture kick, wo das Startup ein Startkapital von 130‘000 Franken abholte.

Einzug in den Technopark
Gleichzeitig zur Investorenrunde hat Pearltec neue Räumlichkeiten im Technopark bezogen. Zudem konnte das Startup neue Verwaltungsräte gewinnen. Mit Dr. Werner Berner, Martin Kündig und Dr. Rudolf Gygax hat Pearltec nun ein Gremium an seiner Seite, das über mehrjährige leitende Erfahrung in verschiedenen Branchen verfügt und damit einen wesentlichen Beitrag zum künftigen Erfolg der jungen Firma leisten kann.

Monday 23 November 2009, 06:28 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, November 19, 2009
Wer Kontakte zu nationalen und internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren sucht, ist an der Swiss Equity Fair am 9. Dezember im Technopark Zürich richtig. Interessierte erwartet ein spannendes Programm mit verschiedenen Referaten rund um das Thema Kapital und Finanzierung sowie Präsentationen von Startups, die an regionalen Vorveranstaltungen ausgewählt wurden.

Bereits zum fünften Mal organisiert das Swiss Equity Magazin eine halbtägige Investorenkonferenz für Wachstumsunternehmen. Ziel des Anlasses ist es, Kontakte zwischen kapitalsuchenden Wachstumsunternehmen und nationalen sowie internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren zu vermitteln.

Was Startups für Investoren interessant macht
Was macht Startups für Investoren interessant? Zum Auftakt der Swiss Equity Fair steht Andreas Thümmler, Managing Director von Corporate Finance Partners CFP am Rednerpult und zeigt auf, was für Faktoren für den Erfolg bei Investoren massgeblich sind. Anschliessend präsentieren sich die sechs Startups, die an den regionalen Vorausscheidungen teilgenommen und gewonnen haben. Mit dabei sind beispielsweise Dorian Selz von Nektoon mit seinem Online-Archivierungssystem memonic oder Christopher Latkoczy von Nanolytix, dem etwas gelungen ist, was bisher nur sehr schwer möglich war: Nanoteilchen in Flüssigkeiten zu analysieren. Möglich macht dies ein neues Analysegerät, der Nanolyzer, der es den Firmen erlaubt, Nanoteilchen in ihren Produkten bereits während der Herstellung zu messen und so die Produktionsprozesse optimieren zu können. Sein Geschäftsmodell hat Latkoczy in den Kursen von venturelab geschärft.

Jetzt anmelden
Am Nachmittag findet zudem der neunte Schweizer Private Equity & Corporate Finance Kongress statt. Dafür ist eine separate Anmeldung unter www.seca.ch erforderlich. Wer an der Swiss Equity Fair teilnehmen möchte, ist ebenfalls aufgefordert, sich bis am 2. Dezember unter www.equityfair.ch anzumelden. Der Anlass startet um 8:30 Uhr im Technopark Zürich und dauert bis 13.45 Uhr. Der Stehlunch nach den Präsentationen bietet dabei die ideale Gelegenheit, wichtige Kontakte zu Investoren und Kapitalgeber zu knüpfen.
Thursday 19 November 2009, 07:52 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Wednesday, November 18, 2009
HouseTrip hat am World Travel Market in London die «Get Funded Show» gewonnen. Das Startup hat einen einzigartigen Marktplatz für Übernachtungsmöglichkeiten entwickelt, bei dem man seine eigene Wohnung als Ferienresidenz ausschreiben kann.

Sehen und gesehen werden: Am viertägigen Business-Event World Travel Market trifft sich die Reisebranche um zu networken, neue Verträge auszuhandeln oder die letzten Neuigkeiten auf dem Markt kennenzulernen. An der integrierten «Get Funded Show» haben die Startups der Reiseindustrie die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee zu präsentieren und sich mit anderen Jungunternehmen in einem Pitch zu messen.

Für uns eine riesige Auszeichnung
Gegründet wurde die «Get Funded Show», um Investoren mit Jungunternehmern zusammenzubringen und den Firmengründern dadurch eine Plattform zu bieten, erfolgreiche Leader der Branche zu treffen und ihnen ihr Business-Modell vorzustellen. Eine hochkarätige Jury aus Investoren und Persönlichkeiten aus der Reiseindustrie bewerten die Startups. Dieses Jahr hat sich Housetrip gegenüber 17 anderen Startups durchgesetzt und wurde zum besten Travel-Startup am World Travel Market gewählt. Gründer Arnaud Bertrand: «Wir sind nach wie vor hin und weg. Das ist für uns eine riesige Auszeichnung und wir sind sehr stolz darauf. Der Event selber war zudem extrem nützlich fürs Networking und ist für jedes Startup in der Reiseindustrie ein absolutes Muss.»

Housetrip.com: Geld verdienen mit der eigenen Wohnung
Das Prinzip von Housetrip ist simpel: Gastgeber können ihre eigene Wohnung oder ihr Haus ausschreiben – Gäste können die Angebote online buchen. Dabei profitieren die User nach Bertrand von zahlreichen Vorteilen. So zahlen beispielsweise die Vermieter für die aufgeschalteten Angebote nichts. Zudem können sie auf ein Auktionssystem zugreifen, welches ihnen vor allem während Zeiten in der Hochsaison ein Modell bietet, einen besseren Preis für die zu Mieträumlichkeiten zu erzielen. Bis jetzt ist die Plattform in der Beta-Version online und wird stetig verbessert und mit neuen Features ergänzt.

venture leaders – ein Milestone auf dem Weg zum Erfolg
venturelab, das nationale Trainingsprogramm der KTI unterstützte Arnaud Bertrand bei der Entwicklung seines Geschäftsmodells. Er reiste 2009 als Gewinner des Wettbewerbs venture leaders nach Boston. Dazu meint er: «venture leaders war eine der besten Erfahrungen, die ich machte, seit ich ins Unternehmerleben gestartet bin. In den USA knüpfte ich viele Kontakte, die mir beim Aufbau von Housetrip wertvolle Unterstützung leisteten.»

Wednesday 18 November 2009, 07:42 AM  #     |  Comments [0]  |