# Thursday, December 17, 2009
Wer diesen Winter nach neuen Abenteuern und Erfahrungen im Schnee sucht, sollte nach Davos. Dort stehen die ScorpionRacer für erste Testfahrten oder ein ganztägiges Vergnügen im Einsatz –Schlitten, die sich viel besser steuern und individuell zusammensetzen lassen und dazu jede Menge Spass versprechen.

Mehr denn je haben Christina Seeholzer und Reto Girsberger dieses Jahr auf den ersten Schnee und damit auf die vielen Wintersportbegeisterten gewartet, die Lust haben, etwas Neues auszuprobieren und eine erste Fahrt mit dem ScorpionRacer zu wagen.

Wie ein Shrimp
Wie eine Wirbelsäule aus verschiedensten Farben, unterschiedlich gross und sehr beweglich. Nur schon vom Aussehen her weckt der ScorpionRacer viel Interesse. Inspirieren lassen hat sich der Konstrukteur und Produkt-Designer Reto Girsberger von der Tierwelt; der Schlitten ist punkto Beweglichkeit und Modularität dem Körper eines Shrimps nachempfunden.

Seinen eigenen individuellen Schlitten zusammensetzen
Ein grosser Vorteil des ScorpionRacers liegt in seiner Modularität. Neben der Grösse kann die Farbe jedes einzelnen Elements selber gewählt werden. Reto Girsberger: «Jeder Schlittler soll seinen ScorpionRacer selber zusammensetzen können. Neben Farbe und Grösse kann bestimmt werden, was für Kufen man wünscht, ob man Reflektoren oder eine Ziehleine anbringen will oder nicht. Damit erhält jeder seinen ganz individuellen Schlitten und kann diesen an seine Bedürfnisse anpassen. Zudem lässt sich der Schlitten präzise steuern, was wiederum den Spassfaktor vergrössert und die Unfallgefahr verkleinert.»

Auf nach Davos
Im Moment fokussiert das Startup seine Aktivitäten auf Davos. Christina Seeholzer: «Am Rinerhorn kann der ScorpionRacer den ganzen Winter hindurch getestet werden. Informationen über zusätzliche Testschlittel-Events in anderen Wintersportorten erhält man auf unserer Website www.scorpionracer.com oder man wird ein Fan des ScorpionRacers auf Facebook und ist so über alle News laufend informiert.»

Täglich neue Herausforderungen
Auf dem Weg zum Produktelaunch und Vertrieb hatte (und hat) das Startup auch diverse Herausforderungen zu meistern. Christina Seeholzer: «Wir müssen uns einerseits mit langfristigen und strategischen Themen auseinanderzusetzen und andererseits die operativen täglichen Aufgaben mit den bestehenden limitierten Ressourcen, sei das personell oder finanziell, bewältigen. Eine Fokussierung und teilweise neue Priorisierung ist deshalb täglich notwendig. Während wir uns bis anhin nur über den ersten Schnee gefreut haben, fragen wir uns heute, was das für Konsequenzen hat. Öffnen die Schlittelbahnen früher? Wie stark wird die Nachfrage nach Schlitten aufgrund des frühen Wintereinbruchs steigen? Sind wir schon bereit? Für uns dreht sich so ziemlich alles nun um den ScorpionRacer.»

Mit venturelab sich aufs Unternehmertum vorbereiten
Um sich best möglich aufs Unternehmertum vorzubereiten, haben die beiden Startup-Gründer auch die Kurse von venturelab besucht. Dazu meint Christina Seeholzer: « Die individuellen Coachings haben uns die Chance gegeben, spezifische Themen genauer anzuschauen und uns anschliessend auf die wichtigsten Dinge zu fokussieren. Das hat uns sehr geholfen.»


Spass im Schnee garantiert: mit dem ScorpionRacer von RaceGear
Thursday 17 December 2009, 07:56 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, December 14, 2009
Dem ETH Spin-off Nanolytix ist es gelungen, eine Technologie zu entwickeln, die es erlaubt, in kurzer Zeit Nano-Partikel in Flüssigkeiten mit hoher Genauigkeit nachzuweisen. An der Swiss Equity Fair in Zürich präsentierte Mitgründer Christopher Latkoczy die neue Apparatur, den Nanolyzer.

Nanoteilchen bestehen aus Atomen und sind bis zu 100 Nanometer gross, wobei ein Nanometer einem Millionstel eines Millimeters entspricht. Die winzig kleinen Partikel finden in verschiedensten Branchen – von der Nahrungsmittelindustrie über die Kosmetik bis zur Medikamentenforschung – Anwendung. Ganz ungefährlich sind sie aber nicht. Noch ist unklar, inwiefern die Nanoteilchen Schaden anrichten können.

Nanoteilchen während der Produktherstellung messen
Mit dem Nanolyzer wollen die zwei Gründer Dr. Christopher Latkoczy, Privatdozent für Analytische Chemie ETH Zürich und Bartjan den Hartogh, angehender Materialwissenschaftler eine neue Technologie auf den Markt bringen. Damit wird es unter anderem ermöglicht, den Anteil Nanoteilchen bereits während der Herstellung von Produkten zu messen und so die Produktionsprozesse zu optimieren. Entwickelt wurde der Prototyp dieses neuartigen Analysegeräts im Rahmen eines Forschungsprojekts der Eawag, der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz und der ETH Zürich. Das daraus hervorgehende Spin-off Nanolytix will zusammen mit weiteren Spezialisten auf dem Gebiet der Nanowissenschaften sowie der Wirtschaft das Projekt weiterentwickeln. Drei Fragen an das innovative Gründer-Team!

Wie funktioniert der Nanolyzer genau?
«Der Nanolyzer funktioniert prinzipiell wie eine Taschenlampe und ein Fotoapparat: Man zielt einen definierten Lichtstrahl auf eine Probe und schaut sich das Bild an, welches entsteht. Aufgrund dieses Erscheinungsbilds kann dann auf die Grösse, die Konzentration und die Chemie der Nanoteilchen geschlossen werden.»

Was sind die Vorteile gegenüber der Konkurrenz?
«Die Vorteile gegenüber der Konkurrenz liegen hauptsächlich darin, dass unsere Technologie ganz kleine Partikel zu detektieren vermag, welche nach heutigem Stand der Kenntnis ein grosses Gesundheitsrisiko darstellen. Zudem sind wir mit Hilfe des Nanolyzers in der Lage, bereits geringste Konzentrationen festzustellen. Ein weiterer erwähnenswerter Vorteil ist, dass während der Messung direkt auf die Messresultate zugegriffen werden kann, was die Technologie sehr attraktiv macht für Firmen, die gezielt Nanopartikel in der Produktion ihrer Produkte einsetzen. Man kann sich das so vorstellen: Nanopartikel verändern signifikant das Verhalten von Materie. Je mehr man davon braucht, umso stärker ändert man die Eigenschaften eines Produkts. Die zwei entscheidenden Parameter sind in dieser Sache Grösse und Konzentration der Nanopartikel. Wenn man also während des Produktionsprozesses direkt messen kann, in welcher Grösse und in welcher Konzentration diese Partikel zugefügt werden, dann kann der gesamte Herstellungsprozess beschleunigt und vergünstigt werden.»

Ihr seid jetzt Unternehmer. Inwiefern hat das Euer Leben verändert?
«Wir sind nun unsere eigenen Chefs. Nichts geschieht mehr durch Zufall oder Goodwill. Harte Arbeit, Transparenz, direkte Kommunikation und Spass an der ganzen Sache sind die Zutaten für den sich entwickelnden Erfolg. Wir haben den bisher eingeschlagenen Weg der reinen Wissenschaft verlassen und uns auf den Unternehmerweg begeben, was natürlich ein gewisses Risiko mit sich bringt. Aber wo ein Risiko ist, existiert auch eine Chance. Wir nehmen genau dieses Risiko bewusst in Kauf. Das eröffnet uns die Möglichkeit, bisher völlig ungeahnte Talente zu entfalten und diese auch direkt in die Tat umsetzen zu können, und das ohne wenn und aber. Ausserdem sind wir wie erwähnt unmittelbar selbst dafür verantwortlich, ob sich unsere Vision und unsere Ziele verwirklichen lassen und das gibt uns ein sehr gutes Gefühl.»

Auf dem Weg zum Erfolg mit venturelab
Nanolytix hat bereits mehrere Preise eingeheimst. Neben dem «Prix du Jeune Entrepreneur 2009 (school winner ETH Zurich)» der französischen Handelskammer hat das Startup auch die Jury von venture kick überzeugt und dabei 10‘000 Franken gewonnen. Das unternehmerische Know-how holten sich die Firmengründer in den Workshops von venturelab. Bartjan den Hartogh meint dazu: «Die Kurse von venturelab öffnen bei aktiver Mitarbeit viele Türen zur erfolgreichen Selbstständigkeit. In den Workshops werden die richtigen Fragen gestellt. Zudem spielen sie beim Knüpfen der ersten Kontakte eine zentrale Rolle. MBA in Rekordzeit! Für jeden, der mehr will, nur zu empfehlen.»


Das Gründerteam präsentiert den Nanolyzer
Monday 14 December 2009, 06:34 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, December 10, 2009
Rechtzeitig vor Jahresende hat die private Startup-Initiative venture kick die 100ste innovative Geschäftsidee mit 10‘000 Franken ausgezeichnet. Gewinner ist Kynan Eng von der Uni Zürich, der die Rehabilitation von Hirnschlagpatienten mit unterhaltender Game-Software effektiver und effizienter zu machen verspricht.

Seit Lancierung der privaten Förderinitiative venture kick vor gut zwei Jahren haben 100 Projektteams von über 3.5 Millionen Franken profitiert. Mit bis zu 130‘000 Franken Startkapital pro Projekt will venture kick die Zahl der Unternehmensgründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten mittelfristig verdoppeln. Das bisherige Resultat lässt sich sehen: 75 Firmengründungen, mehr als 400 Arbeitsplätze und gegen 40 Millionen Finanzierungsvolumen.

100 Projektteams aus verschiedensten Sektoren gefördert
Die geförderten Projektteams kommen aus den verschiedensten Bereichen. Nach Branchen aufgeteilt, ging ein Drittel des Startkapitals an ICT-Projekte, ein Viertel an Spin-offs im Bereich der Medtech-und Biotechnologie und der Rest an Vertreter aller möglichen Sparten wie beispielsweise Cleantech, Flugzeugbau, Social Media, Nanotechnologie, Design oder Sportgeräteentwicklung. Das 100ste Projekt überzeugte die Jury, bestehend aus erfahrenen Experten und Unternehmern, durch das starke interdisziplinäre Team, patentierte Technologien und vielversprechende Feedbacks von potenziellen Kunden, den Rehabilitationskliniken und Spitälern.

Mehr als 400 Arbeitsplätze geschaffen
venture kick zeigt Wirkung. Das belegt eine laufende Umfrage unter den bisherigen Projektträgern. Bis anhin wurden weit mehr als 400 Arbeitsplätze geschaffen. Und dank venture kick gelingt es den Jungunternehmern auch weitere Geldgeber an Land zu ziehen. Die Daten zeigen, dass pro ausgegebenem venture kick Franken mehr als 10 Franken von anderen Geldgebern bereit gestellt werden. Das entspricht einem Finanzierungsvolumen von aktuell gegen 40 Millionen Franken. Eine Bilanz, mit der Projektleiter Beat Schillig sehr zufrieden ist. «venture kick stösst auf grosse Resonanz und das je länger je mehr auch im Ausland. Immer mehr Startups aus den Nachbarländern fragen nach, ob auch sie bei uns mitmachen können.»

Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft
Für das nächste Jahr ist die Finanzierung von venture kick dank der grosszügigen Unterstützung der GEBERT RÜF STIFTUNG, der ERNST GÖHNER Stiftung, der OPO-Stiftung und der AVINA STIFTUNG gesichert. Allerdings ist damit das vorhandene technologische Potenzial an den Hochschulen, das es zu kommerzialisieren und in nachhaltige Arbeitsplätze zu transformieren gilt, noch lange nicht ausgeschöpft. Beat Schillig: «Längst ist es uns nicht möglich, alle guten Geschäftsideen zu fördern, die bei uns eingehen. Wir sind auf der Suche nach weiteren Stiftungen und Donatoren, die sich für innovative Startups und den Wirtschaftsstandort Schweiz engagieren wollen.»

So funktioniert venture kick
Monatlich erhalten jeweils acht Projekte die Chance, sich vor einer Jury, bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren, zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10'000 Franken und qualifizieren sich automatisch für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20'000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Projektteams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100'000 Franken zu gewinnen. Die Ausrichtung der Förderbeiträge erfolgt à fonds perdu und ist nur mit einer Bedingung verknüpft: Die Auszahlung der letzten 100‘000 Franken erfolgt erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/innen aus schweizerischen Hochschulen und Universitäten (Studierende, Doktoranden, Professoren etc), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Thursday 10 December 2009, 09:40 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, December 08, 2009
Die Stiftung The Ark, der Technologiestandort TechnoArk und die Stadt Siders haben sich zusammengeschlossen, um die erste Ausgabe des Wettbewerbs «Preis TechnoArk – Stadt Siders» zu organisieren. Mit diesem Preis sollen Projekte gefördert werden, die zu Unternehmensgründungen oder -weiterentwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien führen.

Mit dem neu lancierten Wettbewerb wollen die Organisatoren die Entwicklung neuer Kompetenzen im Bereich ICT am Standort TechnoArk fördern. Wer mitmachen will, muss aber nicht zwingend in dieser Region zu Hause sein. Allerdings ist ein Teil des Preises in Form von Coaching und Büroräumlichkeiten an den Standort TechnoArk gebunden.

30‘000 Franken in bar, 40‘000 als zinsloses Darlehen
Wer den Wettbewerb für sich entscheidet, erhält einen Preis, der sich aus verschiedenen Zuwendungen zusammensetzt. 30‘000 Franken sind in bar und 40‘000 Franken als zinsloses Darlehen, das aus dem Fond für Wirtschaftsförderung von Sierre-Région über drei Jahre gewährt wird, zu gewinnen. Zudem erhält der Preisträger ein kostenloses Coaching und kann während zwei Jahren ein 25m2 grosses Büro am Standort TechnoArk gratis nutzen.

Teilnahmebedingungen und Anmeldung
Wer mitmachen will, muss seine Unterlagen – unter anderem ein 10seitiger Businessplan – bis zum 26. Februar 2010 eingereicht haben. Berücksichtigt werden gemäss Ausschreibung nur Projekte, «die in direktem Zusammenhang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien, genauer gesagt mit dem Internet und der Softwareentwicklung stehen.» Zudem darf – falls das Unternehmen schon gegründet wurde – der Gründungsakt (massgeblich ist der Eintrag im Handelsregister) nicht mehr als drei Jahre zurückliegen.

Das Auswahlverfahren
Eine aus drei Mitgliedern (einem Vertreter der Stiftung The Ark, einem Vertreter von TechnoArk und einem Vertreter der Stadt Siders) zusammengesetzte «Technische Kommission» wird sämtliche Bewerbungsunterlagen prüfen und unter den Bewerbern maximal fünf Projekte auswählen, die der Preisjury vorgelegt werden. Die Preisjury setzt sich aus anerkannten Persönlichkeiten der ICT-Branche sowie aus Repräsentanten der verschiedenen am Preis beteiligten Partner.

Tuesday 08 December 2009, 17:23 PM  #     |  Comments [0]  | 
# Monday, December 07, 2009
amiando wurde vom World Economic Forum als einziges Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum zum Technology Pioneer 2010 gewählt. Andere Gewinner des Preises sind Social Media Unternehmen wie Twitter oder Playfish.

Mit dem Technology Pioneers Programm will das World Economic Forum weltweit Startups auszeichnen, die sich durch ihren innovativen Charakter von der Masse abheben. Für das Jahr 2010 wurden 26 Firmen ausgewählt, darunter auch amiando. Sie alle haben die Möglichkeit im Januar am World Economic Forum teilzunehmen.

Aufwändiges Auswahlverfahren
Im Rahmen eines aufwändigen Auswahlprozesses wurden aus hunderten von internationalen Kandidaten die entsprechenden Unternehmen ausgewählt. Felix Haas, CEO und Mitgründer von amiando meint dazu: «Wir sind sehr stolz darauf, vom World Economic Forum zum Technology Pioneer 2010 gewählt worden zu sein.»

Überzeugende Bewerber
«Wir waren sehr von der Qualität, Quantität und Vielfalt der diesjährigen Bewerber überrascht. Das ist auch der Grund, warum die diesjährige Entscheidung so schwer wie noch nie war. Ich gratuliere den Technology Pioneers 2010. Diese Unternehmen können sehr stolz sein, mit einem so angesehenen und begehrten Preis ausgezeichnet zu werden», sagte Kevin E. Comolli, Managing General Partner, Accel Partners.

Über amiando
amiando ist Pionier für Online-Eventregistrierung und Ticketing. Der Kernnutzen der Software liegt im flexiblen Content Management System für Event-Webseiten mit integrierten Registrierungsformularen, einem kompletten weltweiten Zahlungs- und Ticketing-System und effizienten Marketing-Tools, die Veranstaltern dabei helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Mit amiando ViralTickets® hat das Startup das erste Event-Promotion-System lanciert, das Mundpropaganda für Events und Empfehlungsmanagements im Internet und Social Media für jeden Eventveranstalter nutzbar macht. Das Konzept ist einfach, aber effektiv: Ticketkäufer empfehlen ein Event weiter, werben weitere Teilnehmer und erhalten dafür Prämien. Nach dem Ticketkauf erhalten die Teilnehmenden einen Code, den sie über Social Media automatisch an Freunde und Kollegen weitergeben können. Der Clou an der ganzen Sache ist der doppelte Anreiz: Für jeden angeworbenen Teilnehmer erhält der Vermittler einen Bonus und der neu gewonnene Teilnehmer einen Freundschaftsrabatt.



Das Team von amiando freut sich über die Auszeichnung!
Monday 07 December 2009, 07:55 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Friday, December 04, 2009

Mikroroboter für die Nanotechnologie und ein neues Tool für die Neurochirurgie: Mit Imina Technologies und StereoTools haben gleich zwei Spin-offs der EPF Lausanne 130‘000 Franken bei venture kick gewonnen. Den beiden Teams ist es gelungen, die Jury bestehend aus erfahrenen Unternehmern, Investoren und Startup-Experten mit ihrer innovativen Leistung in den Sektoren Medizin- und Nanotechnologie zu überzeugen.

venture kick schüttet pro Jahr mehr als zwei Millionen Schweizer Franken à fonds perdu aus und will damit die Zahl der Unternehmensgründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten verdoppeln. In der diesjährigen Dezemberrunde gingen je 130‘000 Franken an die beiden EPF Spin-offs Imina Technologies und StereoTools.

StereoPod: einfacher, bequemer, kostengünstiger
Mit ihrem neu entwickelten System haben sich Remi Charrier und Jean-Philippe Thiran zum Ziel gesetzt, Gehirnoperationen wesentlich zu vereinfachen. Das einfache Design ihres StereoPods bringt Vorteile für Patienten und Chirurgen. Jean-Philippe Thiran: «Unser Apparat ist viel handlicher und kleiner als die Geräte, die im Moment eingesetzt werden. Mit dem StereoPod werden die Operationen kürzer. Davon profitieren die Patienten wie auch die Chirurgen. Und last but not least lassen sich dadurch natürlich die Operationskosten senken.» Zurzeit sind die beiden Firmengründer mit einer Reihe von klinischen Tests beschäftigt und hoffen, dass ihr Produkt bald den Markt erobert.

Kleine Roboter mit grosser Wirkung
Hohe Präzision auf kleinstem Raum: miBot heisst der entwickelte Mikromanipulator von Imina Technologies. Dem Spin-off rund um Christophe Canales ist es gelungen, würfelgrosse mobile Mikroroboter für die Arbeit unter dem Mikroskop zu entwickeln, an denen Klemmen, Pinzetten oder Spritzen befestigt werden können. Durch diesen «mechanischen Arm» sind feinste Bewegungen und ein intuitives Vorgehen bei Mikromanipulationen möglich. Zudem kann durch ihr System die Vorlaufzeit drastisch gesenkt und durch mehr Stabilität bessere Resultate erzielt werden. Mit ihrem innovativen Produkt hat Imina Technologies diesen Herbst bereits den Tomorrow’s Market Award gewonnen, der mit 50‘000 Franken dotiert ist.

venture kick: über drei Millionen Franken ausgeschüttet
Von der Finanzspritze haben unterdessen knapp 100 Projektteams aus den unterschiedlichsten Bereichen profitiert: von der Medizinaltechnik über die Informations- oder Biotechnologie bis zur innovativen Sportgeräteentwicklung. Eine laufende Umfrage unter den geförderten Startups zeigt, dass die Initiative weit mehr als nur den Startschuss für neue Firmengründungen setzt. Bis anhin wurden weit mehr als 400 Arbeitsplätze geschaffen. Und dank venture kick gelingt es den Jungunternehmern auch weitere Geldgeber an Land zu ziehen. Die Daten aus der laufenden Umfrage zeigen, dass pro ausgegebenem venture kick Franken rund 10 Franken von anderen Geldgebern bereit gestellt wurden. Das entspricht einem Finanzierungsvolumen von über 3 Millionen Franken.

Wettbewerbsverfahren über drei Stufen
Monatlich erhalten jeweils acht Projekte die Chance, sich vor einer Jury, bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren, zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10'000 Franken und qualifizieren sich automatisch für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20'000 Franken, die wiederum an die ‚bessere Hälfte‘ der Projektteams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100'000 Franken zu gewinnen. Die Ausrichtung der Förderbeiträge erfolgt à fonds perdu und ist nur mit einer Bedingung verknüpft: Die Auszahlung der letzten 100‘000 Franken erfolgt erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/innen aus schweizerischen Hochschulen und Universitäten (Studierende, Doktoranden, Professoren etc), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

  
Die zwei Gewinnerteams: StereoTools (links) und Iminia Technologies (rechtsm Foto Alain Herzog)

Friday 04 December 2009, 08:01 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Tuesday, December 01, 2009
Die UBS hat einen Wettbewerb für ICT-Freaks lanciert. Die Grossbank ist auf der Suche nach neuen Ideen für E-und Mobile-Banking und will zudem von den jungen Schweizer Experten wissen, wie sie das Web 2.0 effizient und gewinnbringend einsetzen kann. Für die drei besten Ideen winken je 5‘000 Franken. Am 11. Web Monday bei Google stellte Andreas Hoffmann von der UBS das Projekt vor.

Der gestrige Web Monday Standort Google sorgte für ein volles Haus. Mit 130 Personen war das monatliche Treffen der ICT Startup-Branche ausgebucht. Neben der Präsentation des Wettbewerbs schilderte Joaquin Cuenca Abela von Panoramio seine Startup-Geschichte und Professor Manfred Vogel von der FHNW erklärte den Anwesenden, auf welche Unterstützungsmöglichkeiten sie seitens der KTI und der FHNW zählen können. Zudem hatte Startwerk.ch-Blogger Simon Wüthrich seinen letzten grossen Einsatz und nutzte gleichzeitig die Gelegenheit, seinen Nachfolger Jan Rothenberger vorzustellen.

Panoramio: eine Startup- und Übernahmegeschichte par excellence
Mehrere Anläufe und Irrwege waren nötig, bis Joaquin Cuenca Abela und Eduardo Manchón Aguilar ihre zündende Idee in die Tat umsetzten. 2005 entwickelten sie eine Photosharing-Website, die auf georeferenzierte Bilder und Fotos fokussiert. Rund eineinhalb Jahre nach dem Launch konnten die Gründer das millionste hochgeladene Foto melden. Der Service weckte auch das Interesse von Google. 2007 übernahm der Internetriese das Startup. Seither werden die Bilder nicht nur auf Google Earth, sondern auch auf Google Maps integriert.

Web 2.0 – Ideen der Schweizer ICT-Tüftler gefragt
Die UBS will das Potenzial der jungen ICT-Freaks nutzen und hat dazu einen Wettbewerb ins Leben gerufen. Die Grossbank scheint etwas ratlos zu sein, wie sie das Web 2.0 in ihre Dienste einbauen kann. Von den Teilnehmenden erwartet Andreas Hoffmann, Projektleiter des Wettbwerbs, innovative Ideen zu Fragen wie: Wie kann die UBS das Web 2.0 am besten nützen? Und wie kann die Grossbank das E- und Mobile-Banking verbessern und ausbauen? Eine Herausforderung dürfte vor allem darin liegen, Lösungen vorzuschlagen, die mit den strengen sicherheitstechnischen Bedingungen der Grossbank kompatibel sind. Wer am Wettbewerb teilnehmen will, kann seine Ideen (5-10 Seiten) bis zum 24. Dezember 2009 einreichen. Die drei Gewinner erhalten je 5‘000 Franken und werden am nächsten Web Monday bekannt gegeben.

Ein Adieu und ein herzlich Willkommen
Für Simon Wüthrich von Startwerk.ch war der 11. Web Monday die ideale Gelegenheit, sich von einem Grossteil der ICT-Startups zu verabschieden und ihnen gleichzeitig seinen Nachfolger Jan Rothenberger vorzustellen. Simon blickt mit einem lachenden und weinenden Auge auf seine Zeit bei Startwerk.ch zurück. Im Moment will er sich aber voll auf seinen Studienabschluss konzentrieren. Zwischendurch wird von ihm auf Startwerk.ch noch zu lesen sein, die Hauptverantwortung geht aber an Jan Rothenberger über, der ab sofort für die tägliche redaktionelle Betreuung des Blogs zuständig ist.

  
                   11. Web Monday: volles Haus bei Google            Startwerk.ch: Jan Rothenberger für Simon Wüthrich
Tuesday 01 December 2009, 09:58 AM  #     |  Comments [0]  | 
# Thursday, November 26, 2009
Ab sofort ist der neue Internet-Suchdienst hyperSearch.org verfügbar, der eine deutlich höhere Trefferrate bei der Internetsuche verspricht. Dabei setzt das Startup hyperWeb nicht nur auf Maschinen, sondern auch auf den menschlichen Verstand. Relevante Inhalte werden von Hand recherchiert und mit dem üblichen Material von Google & Co ergänzt.

Die in die uferlos wachsende Menge an Informationen verhindert zunehmend den sicheren und effizienten Zugang zu Wissen im Internet. Mit seinem kostenlosen Suchdienst will hyperWeb gegen dieses Problem antreten und damit auch die gängigen Suchmaschinen konkurrenzieren.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
Um den Zusatznutzen von hyperSearch gegenüber den grossen Suchmaschinen zu beschreiben, führt Heinz Scheuring, Gründer des Startups gleich ein Beispiel an: «Wenn ein Marketingleiter beabsichtigt das Suchmaschinen-Ranking seiner Firmenwebseite zu verbessern und er sich in das Thema einarbeiten will, liegt nichts näher, als den Begriff einmal zu googeln. Im Nu erhält er gegen 13 Millionen Treffer. Doch genau darin liegt das Problem: Das ist zu viel Material. Vielleicht findet er das eine oder andere brauchbare Dokument, doch die Menge an kommerziellen Angeboten macht aus der Recherche die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Während spezifische Abfragen, etwa nach dem Geburtsdatum von Elvis Presley, schnell zum Ziel führen, wird die Vertiefung in ein ganzes Wissensgebiet zum frustrierenden Erlebnis.» Und genau da setzt HyperSearch an. Indem wichtige Inhalte des Internets in geordneter Form durch den Menschen bereitgestellt werden.

So funktionierts
hyperWeb bietet zwei Zugänge zum handverlesenen Material: hyperSearch und hyperCore. Wie bei einer konventionellen Suchmaschine liefert hyperSearch zunächst eine Liste von Treffern für einen eingegebenen Suchbegriff. Kommerzielle Resultate sind dabei ausgeblendet. Zusätzlich sind die Treffer des hyperWeb-eigenen Materials einem Wissensgebiet sowie einer Rubrik zugeordnet. Zentral ist sodann die Möglichkeit, nach diesen Wissensgebieten und nach Rubriken zu filtern. Die zweite Möglichkeit des Zugangs bietet hyperCore, eine übersichtliche hierarchische Wissensstruktur. Standardisierte Rubriken wie beispielsweise Grundlagenwissen, vertiefendes Wissen, Aus- und Weiterbildung, Portale und Institutionen machen die Navigation in diesem umfassenden Wissensgebäude einfach und intuitiv. Entscheidend ist nun, dass die beiden Zugänge miteinander verbunden sind. Konkret heisst das: Wird beispielsweise nach Online-Marketing recherchiert und in der hyperSearch-Trefferliste ein Portal für Online-Marketing angezeigt, führt der Klick auf die Rubrik direkt in den Service hyperCore, der mit einer Fülle an weiteren Portalen rund um das Thema Internetmarketing aufwartet.

Für Studenten überall freier Zugang
Der Zugang zu hyperSearch ist für alle Internet-User gratis. Für den Zugang zu den professionellen Bereichen wie zum Beispiel Management- und Branchenthemen muss spätestens einen Monat nach der kostenlosen Registrierung ein Abonnement gelöst werden. Mit 10 Franken pro Monat ist das Abo allerdings erschwinglich und dürfte sich bei Unternehmen und Organisationen rasch bezahlt machen - vor allem wenn man bedenkt, dass gemäss Studien mit der Suche nach Informationen und Dokumenten wöchentlich mehrere Stunden pro Mitarbeitenden verloren gehen. Für Studenten steht der ganze Service kostenlos zur Verfügung.

venture training: Inputs von sehr kompetenten Trainern
Hinter der HyperWeb AG steht Heinz Scheuring, dipl. Ingenieur ETH und sein Team. Um sein Geschäftsmodell zu perfektionieren, besuchte Scheuring auch den fünftägigen Workshop venture training. Dazu meint er: «Im venture training habe ich vor allem von den Inputs der sehr kompetenten Trainern in Bezug auf die Finanzierung und Vermarktung unseres Startups profitiert.» Am Erfolg seiner Geschäftsidee zweifelt Scheuring nicht, anderen Suchmaschinenanbietern prognostiziert er sogar erheblichen Gegenwind. Ob es hyperWeb gelingt, sich am Markt durchzusetzen, bleibt spannend. Wir wünschen dabei viel Erfolg.

Thursday 26 November 2009, 08:42 AM  #     |  Comments [0]  |