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 Friday, June 29, 2007
Gleich fünf Jungunternehmen erhalten von der de Vigier-Stiftung in Solothurn je 100'000 Franken - ein klares Indiz dafür, dass die Qualität der Start-ups steigt. Das heisst für mich: Neben den fünf "offiziellen" Siegern gibt es da auch einen "heimlichen Sieger": Nicht weniger als vier der ausgezeichneten Team haben sich ihr unternehmerisches Rüstzeug in Ausbildungsmodulen von venturelab geholt!

Gruppenbild mit Preisträger/innen: Pierre-Yves Guernier und Yan Berchten (Snowpulse SA), Matthias Müller (meteoblue AG), Mario Vögeli, Giovanna Davatz und Rico Chandra (arktis radiation detectors), Michael Dobler (Howasu AG), Christian Schaub, Daniel Fitzgerald und Corinne John (Redbiotec AG)
Der Preis von Rolls-Royce...
Der De Vigier-Preis sei der "Rolls Royce unter den Unternehmerpreisen", schreiben die Veranstalter, die De Vigier-Stiftung. Effektiv: Bis zu einer halben Million (in guten Jahren) gibt es sonst nirgends zu gewinnen. Und das nach einer seriören und gründlichen Evaluation. Wer also hier dabei ist, hat dazu auch noch die besten Glückwünsche für die Zukunft seines Unternehmens verdient!
...und im "venturelab-Ferrari" über die Ziellinie
A propos Vergleich mit Automarken: Beim diesjährigen de Vigier-Preis fuhren gleich vier Ferraris in der Fünferspitzengruppe ins Ziel! Auf gut Jungunternehmerdeutsch: Leute aus vier der fünf ausgezeichneten Teams stammen aus dem "Rennstall" von "venturelab", der Gründeroffenisve der nationalen Förderagentur KTI! Es ist also nicht ganz richtig, wenn ich im Titel vom "heimlichen Sieger" geschrieben habe. Eigentlich müsste es heissen: "venturelab, der unverzichtbare Siegermacher!" Doch damit noch nicht genug: Die beiden Preiströgerinnen Corinne John und Giovanna Davatz sind gerade rechtzeitig aus Boston zurückgekommen. Dort haben sie als Mitglieder der Schweizer "Start-up-Nationalmannschaft" am Workshop venture leaders teilgenommen, der von venturelab und der GEBERT RÜF STIFTUNG organisiert wird. Ihre Unternehmen sind inzwischen auch einigermassen preiserprobt: Beide gehörten zu den Gewinnern von Venture 2006, Rediotec war beim Swiss Tech Award dabei und arktis holte sich erst letzte Woche den "ZKB Pionierpreis Technopark".
 Thursday, June 28, 2007
Er provoziert und polarisiert, spinntisiert und improvisiert. Und das mehr als erfolgreich! Ehssan Dariani
Ehssan hat als einer der Mitgründer vor kurzem die deutsche Studentenplattform StudiVZ verkauft. Keine zwei Jahre nach dem Start, dafür für einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag. Wieviel genau bleibt Spekulation, viel ist es allemal, ein Sprecher des Käufers (Holtzbrinck-Verlag) sagte dazu: "Weniger als 100, aber deutlich mehr als 50 Millionen."
Und vor drei Jahren nahm Ehssan noch als Studi der ehrwürdigen HSG an einer "venture ideas"-Veranstaltung von "venturelab" teil! Als er kürzlich in St. gallen war, habe ich ihn unter anderem auf seine Erinnerungen angesprochen:
Podcast_Ehssan.MP3 (7.3 MB)
 Wednesday, June 20, 2007
Venture 2006, «venture leaders 2007» und nun auch noch der ZKB Pionierpreis Technopark»: Das Jungunternehmen Arktis radiation detectors steht erst vor der Gründung - und hat schon wieder eine Preis geholt!
Preisverleihung im Technopark: Heliane Canepa (plädierte für Risiko und Pioniergeist), Martin Zollinger (ZKB), die Preisträger Rico Chandra und Mario Vögeli von Arktis radiation detectors und (Bild unten) die «grosse Abwesende» Giovanna Davatz, z.Zt Boston («venture leaders»)

Jurypräsident Thomas von Waldkirch, selber Naturwissenschaftler, griff in der Laudatio zum Vergleich mit der Erfindung der Farbfotografie: Die Detektortechnologie von Arktis radiation detectors habe das Potenzial, auf ihrem Gebiet ähnliche Umwälzungen zu bewirken!
Es geht darum, «in der Transportkette Schiff - Container - LKW gefährliches radioaktives Material zu detektieren und präzise aufzuspüren», sagt Giovanna Davatz.
Das Ziel: Gefährliches Material soll an Häfen oder Zollstellen abgefangen werden, bevor es in die falschen Hände kommt. Und dass solches Material unterwegs ist, ist nicht nur seit 9/11 weltweit eine (bedrohliche) Realität.
Soviel zum Projekt. Ebenfalls bemerkenswert: Alle drei Mitglöieder des Gründerteams, Rico Chandra, Giovanna Davatz (Naturwissenschaftler) und Mario Vögeli (Ökonom und Projektmanager) sind um die 30: Junge Pioniere. Die neben ihrem Projekt auch die gemeinsame Leidenschaft für die unternehmerische Selbständigkeit teilen. Giovanna, Rico und Mario: Ganz herzliche Gratulation und weiterhin viel Pioniergeist! Die Wünsche für Giovanna gehen dabei, blog macht's möglich, über den Antlantik: Sie konnte an der Preisverteilung nicht dabei sein, weil sie sich zurzeit am workshop «venture leaders» von «venturelab» unternehmerisch auf «Vorderfrau» bringen lässt
 Monday, June 04, 2007
Jungunternehmen schreiben Erfolgsgeschichten – wie etwa die Nanosurf AG aus Liestal. Und auch aus den «Kulissen» der Jungunternehmerförderung gibt es Success-Stories – wie etwa das CTI Startup Label, das die Förderagentur für Innovation KTI seit elf Jahren vergibt. Besonders schön, wenn beide zusammengehören! Die Nanosurf war der allererste Träger des Labels. Mehr als das: Das Jungunternehmen aus Liestal ist eine der Erfolgsgeschichten, die effektiv in der legendären Garage gestartet. Sie war auch eines der ersten Unternehmen, die sich in die Nanotechnologie vorgewagt haben. Und: Die Nanosurf AG feiert dieser Tage ein weiteres Jubiläum: Vor zehn Jahren ist die Firma ins Handelsregister eingetragen worden, Wie quicklebendig sie immer noch ist, beweist der Swiss Technology Award, den Nanosurf Anfang Jahr für ein neues Produkt eingeheimst hat. Auch die Success-Story von Nanosurf hat in den letzten Jahren immer wieder durch die Wüste geführt. Was soll’s: «Drachen steigen im Gegenwind» sagt ein Sprichwort aus Schweden. Und wir gratulieren den innovativen Liestalern ganz herzlich. Und auf viele weitere Preise!

Nanosurf-Gründer Robert Sum vor dem Unternehmerzentrum Tenum in Liestal, in das die Firma aus der Garage gezügelt ist
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